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Volkelt-Briefe

Krach in der Familien-GmbH: Wer darf den Geschäftsführer bestimmen?

wenn sich die Eigentümer einer Familien-GmbH Spinne sind, können sie das so lösen: Jeder Familienstamm hat das Recht, einen Geschäftsführer zu bestimmen. Am besten sind das Fremd-Geschäftsführer – damit es erst gar nicht zu Konflikten zwischen den (verfeindeten) Familienstämmen kommen kann. So weit so gut. In der Praxis funktioniert das bisweilen hervorragend. Das Unternehmen gedeiht und die Familien-Mitglieder können sich aus dem Wege gehen. Eventuell schafft die nächste Generation einen Neuanfang und ein harmonischeres Familienleben.

Jedenfalls solange …

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Aktuell

2-Personen-GmbH: Ein Gesellschafter pocht auf Gewinn-Auszahlung

Die Gesellschafter der GmbH haben Anspruch auf den Gewinn der GmbH ( § 29 GmbH-Gesetz). Dazu ist ein Beschluss über die Verwendung des GmbH-Gewinns notwendig. Dazu reicht in der Regel die einfache Stimmen-Mehrheit (> 50 %). In der Zweipersonen-GmbH kann es zu Problemen kommen, wenn einer der Gesellschafter den Beschluss boykottiert. Der Gesellschafter muss seinen Gewinnanspruch gerichtlich per Leistungsklage durchsetzen. Noch schwieriger wird es, wenn einer der Gesellschafter (-Geschäftsführer) gemeinsam mit dem Steuerberater die Bilanz so gestaltet, dass der Gewinn der GmbH gen Null gedrückt wird – z. B. aus steuerlichen Gründen oder um die GmbH bei einem späteren Verkauf zu vergolden. Der Gesellschafter, der etwa zu seiner Lebensführung auf Gewinnausschüttungen angewiesen ist, geht dann erst einmal leer aus. Was tun?

Die Rechtslage:

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Volkelt-Briefe

Verhärtete Fronten: So bleibt wenigstens die GmbH handlungsfähig

Erfahrungsgemäß kommt es auch zwischen den Gesellschafter-Geschäftsführern von GmbHs alle 2 Jahre neben den üblichen inhaltlichen Differenzen über Sachfragen zu ernsthaften Konflikten über die Geschäftspolitik. Z. B., ob und welche neuen Mitarbeiter eingestellt werden sollen, wann und wo investiert werden soll oder welche Marketing- und Vertriebsschwerpunkt für die Zukunft gesetzt werden sollen. Einigen sich die Beteiligten nicht auf eine Zielrichtung, kommt es zu Problemen. Passiert das in der Zweipersonen-GmbH, ist absehbar, dass für den Kompromiss bereiten Gesellschafter irgendwann „das Ende der Fahnenstange erreicht“ ist und er einer konstruktiven Beschlussfassung nicht mehr zustimmt. Ist im Gesellschaftsvertrag einer solchen GmbH keine …

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Volkelt-Briefe

2-Personen-GmbH: Der schnellere Gesellschafter hat die bessere Karten

Bei Zerstrittenheit der Gesellschafter (-Geschäftsführer) in der Zweipersonen-GmbH gilt: Wer zuerst mahlt, hat die besseren Karten. Konkret: Der Gesellschafter, der als erster die Gesellschafterversammlung zum Beschluss über den Ausschluss des Mit-Gesellschafters einberuft, gibt vor, wie das rechtliche Verfahren läuft. Und zwar Schritt für Schritt: …

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Volkelt-Briefe

Psychologie: Stehen die Gesellschafter noch hinter IHNEN? – Hinhören zwischen den Zeilen

Psychologie ist gefragt, wenn der Chef zu einem wichtigen Mitarbeiter keine Basis findet. Dann fallen im Vorfeld der Trennung schon einmal Sätze wie: „Sie haben sich verändert in letzter Zeit“ oder „Ihr Team steht nicht mehr hinter ihnen“. Dabei handelt es sich genau genommen meist lediglich um Spekulationen oder Unterstellungen, die sich einer sachlichen Auseinandersetzung entziehen. Diese Art psychologischer Kriegsführung gegen unbeliebte Mitarbeiter nimmt zu. Zuletzt hat sich Andreas Nentwich, Gesellschafter-Geschäftsführer der Interims Agents GmbH, in seinem Buch „Rausfliegen mit Erfolg“ mit solchen polemischen Techniken auseinandergesetzt.

Aber aufgepasst: …

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Volkelt-Briefe

GmbH-Recht: Mehr Gesellschafter, mehr Risiken – was tun?

Wie viele Gesellschafter hat Ihre GmbH eigentlich? Hintergrund: …

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Volkelt-Brief 02/2014

Themen heute: Recht – viele Gesellschafter steigern Rechts-Risiken – was tun? + Koalitions-Vertrag: Die neuen Eckdaten für die Unternehmens-Planung + Sammelklage: Arbeitnehmer entdecken ein gefährliches neues Instrument + Geschäftsführer-Haftung: UG muss Haftungsbeschränkung nicht zwingend ausweisen + Recht: Schiedsordnung muss nicht vor den Notar + Firmenwagen: BFH schmettert Geschäftsführer-Anliegen ab+ BISS …

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Volkelt-Brief 48/2013

Themen heute: Scheidung – was passiert mit der GmbH + Besuch vom Steuerfahnder: BMF regelt Rechte und Pflichten neu + Rundfunk-Gebührenbescheid: Auf jeden Fall Widerspruch einlegen+ Ressort-Geschäftsführer: Neues Urteil lässt Ihnen mehr Rechte + Steuern: 5%-Splitting bei Abfindung geht auch für den Geschäftsführer + BISS …

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Volkelt-Briefe

Konflikte in der GmbH: So bleibt Ihre GmbH immer handlungsfähig

Erfahrungsgemäß kommt es zwischen den Gesellschafter-Geschäftsführern von GmbHs  alle 2 Jahre zu ernsthaften …

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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 17/2012

Themen heute: Vorsicht bei GmbH-Verkauf – der neue Besitzer kann den Ex-Gesellschafter-Geschäftsführer leichter hinaus-mobben + Schluss mit der Harmonie: Konflikte in der Zweipersonen-GmbH – was tun? + Ansparrücklage in der GmbH & Co. KG gibt es nur für tatsächliche Unternehmensgründer + Arbeitgeber muss Ablehnung eines Bewerbers nur ausnahmsweise begründen + EU plant eine einheitliche Bemessungsgrundlage für die KSt + BISS ….