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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 03/2020

Vertragsgestaltung: Vom Angestellten zum Geschäftsführer … und zurück + Handwerker-GmbHs: Gut verdient, viel gearbeitet und wenig Personal  Geschäftsführer-Perspektive: Der GmbH-Anteil in der Scheidung + Geschäftsführer/Compliance: Was Sie jetzt veranlassen müssen + Digitales: Wie viel kostet Sie der Einstieg in G5? + Internet: Algorithmen finden jeden Fehler + Terminsache 27.1.2020: Nutzen Sie Ihr Wahlrecht im KV-Umlageverfahren U1 Bürokratie: Neue Hürden für Immobilien-GmbHs + Finanzen/Geld: Neue Vergütungsregeln für AG-Vorstände + GmbH/Recht: Geschäftsführer-Eignung – Registergericht muss Geschäftsführer „löschen“ + GmbH/Steuern: Steuerliche Anerkennung des Gewinnabführungsvertrages

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Geschäftsführer-Perspektive: Der GmbH-Anteil in der Scheidung

Bei Casino-Managern – das weiß man – liegt die Scheidungsquote bei 52,9 % und ist die höchste in Deutschland, bei Buchhaltern mit 17 % am niedrigsten. Bei Geschäftsführern wird sie irgendwo dazwischen liegen. Aber: Aufgrund der Dauerbelastung und des notwendigen beruflichen Engagements ist nicht auszuschließen, dass die Quote eher am oberen als am unteren Wert liegt.

Mit einer Besonderheit: Will der/die Gesellschafter-Geschäftsführer/in ihren/seinen GmbH-Anteil während des Scheidungsverfahrens verkaufen, muss sie/er aufpassen. Gibt es keine ein-eindeutigen schriftlichen – eventuell notariellen – Vermögens- und Trennungsvereinbarungen, kann er/sie den GmbH-Anteil nur mit der Zustimmung des (Noch-) Ehepartners veräußern – das ergibt sich aus den Vorgaben des BGB (hier: § 1365 Zustimmungserfordernisse). Verweigert der Ehepartner die Zustimmung, muss der Verkauf u. U. rückabgewickelt werden. Auch das noch! Womöglich mit zusätzlichen Schadensersatzforderungen des Käufers. Mit freundlichen Grüßen

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GmbH/Steuer: GmbH-Anteil gehört zum notwendigen Betriebsvermögen

Bei einem Einzelgewerbetreibenden gehört die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft (auch: GmbH) zum notwendigen Betriebsvermögen, wenn diese dazu bestimmt ist, die gewerbliche (branchengleiche) Betätigung des Steuerpflichtigen entscheidend zu fördern oder wenn sie den Absatz von Produkten oder Dienstleistungen des Einzelgewerbes fördert. Der Zuordnung einer Beteiligung zum notwendigen Betriebsvermögen steht nicht entgegen, wenn die dauerhaften und intensiven Geschäftsbeziehungen nicht unmittelbar zu der Beteiligungsgesellschaft bestehen, sondern zu einer Gesellschaft, die von der Beteiligungsgesellschaft beherrscht wird (BFH, Urteil v. 10.4.2019, X R 28/16).

Diese Einschätzung hat Auswirkung auf die Besteuerung. In der Regel muss der Einzelunternehmer die GmbH-Dividende dann als Einkünfte aus Gewerbebetrieb versteuern – und nicht als Einkünfte aus Kapitalvermögen. U. U. ist dann zusätzlich Gewerbesteuer fällig.
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Nachfolge: Vorsicht bei der Übertragung von GmbH-Anteilen mit Grundvermögen

Werden im Zusammenhang mit der Nachfolgeregelung GmbH-Anteile auf die nächste Generation übertragen, gibt es einige Möglichkeiten, Steuern zu sparen. So können Anteile im Wege der vorweggenommenen Erbfolge bis zum Freibetrag steuerfrei übertragen/geschenkt werden.  Nach den neuen Regelungen zur Erbschaftssteuer für Unternehmen profitieren GmbHs mit einem Unternehmenswert bis 26 Mio. EUR von der sog. Verschonungsregel. GmbH-Erben, die den Bestand des Unternehmens weiter führen, können danach sogar völlig steuerfrei ausgehen.

ACHTUNG:

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Volkelt-Brief 05/2019

Neue Rechtslage: Gesellschafter-Einladung per E-Mail + GmbH/Steuern: Prüfen Sie Vorauszahlungen für Ihre GmbH für 2019 + Verträge mit Familien-Angehörigen: Fehler lassen sich rückwirkend beseitigen + Digitales: Die neuen Aufgaben der Geschäftsführung + GmbH/Finanzen: Nutzen Sie Sonder-Klauseln im Gesetz für höhere Preise  GmbH-Erbschaft: Finanzamt muss GmbH-Wert objektiv ermitteln + Neues BMF-Schreiben zur Abgeltungssteuer + Erbschaftsteuererleichterung nur für die echte Betriebsaufspaltung + Mitarbeiter: Gefährdungsanzeigen rechtfertigen keine Abmahnung

 

 

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Keine Nachversteuerung nach Schenkung, Verkauf und Reinvestition

Investiert der GmbH-Gesellschafter den Erlös aus dem Verkauf seines GmbH-Anteils, den er als Geschenk (hier: von seinem Bruder) erhalten hat und der nach der Verschonungsregelung steuerfrei blieb, erneut in die Anschaffung von GmbH-Anteilen, ist das Finanzamt nicht berechtigt, den Veräußerungsgewinn nachträglich zu versteuern. Das gilt selbst dann, wenn sich durch den Verkauf und Neuerwerb die Beteiligungsquote des GmbH-Gesellschafters (hier: < 25 %) geändert hat und selbst dann, wenn er einen Teil des Erlöses erst nach Ablauf der gesetzlichen Sechsmonatsfrist für Reinvestitionen investiert hat (FG Münster, Urteil v. 20.11.2017, 3 K 1879/15, Revision ist zugelassen).

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Risiko-Gestaltung: Verpflichtung zur Mitarbeit in der GmbH

Ist im Gesellschaftsvertrag Ihrer GmbH erst einmal vereinbart, „dass der Gesellschafter zur Mitarbeit verpflichtet ist“, hat das Konsequenzen: Ist er – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr in der Lage mitzuarbeiten, ist der Gesellschafter seinen GmbH-Anteil los. Es sei denn, die übrigen Gesellschafter lassen sich darauf ein, die Vorgabe im Gesellschaftsvertrag abzuändern. Oder die Vorgabe wird einfach nicht umgesetzt. Dann bleibt der Gesellschafter so lange Gesellschafter wie er in der Gesellschafterliste geführt ist.

ACHTUNG: ..

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Volkelt-Brief 41/2017

Neues Urteil: Weitere Nachteile für Gesellschafter-Finanzierungen + Geschäftsführer-Kompetenzen: Das kann SIE den Job kosten + Neues Urteil: Beschränkungen für den GF-Anstellungsvertrag + Digitalisierung: So nehmen Sie Ihre Mitarbeiter mit auf den Weg + Steuer: Gericht billigt Zweitwertkonto für den Fremd-Geschäftsführer + Geschäftsführer privat: Zuzahlungen zum Firmenwagen mindern die Lohnsteuer + GmbH-Recht: Zur Wirksamkeit einer Rangrücktrittsvereinbarung

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Volkelt-Brief 31/2017

Vorbild Führung: Dokumentieren und Protokollieren + Kooperationen: Drahtseilakt zwischen Recht und Gesetz + Sommerpause: So bleibt der Chef fit + Umsatzsteuer: Beherrschungsvertrag begründet Organschaft + GmbH-Steuer: 50d EStG wird nach Europarecht geprüft + GmbH-Anteil: Keine Schenkungssteuer für Manager-Modell + Mitarbeiter: Gericht schützt Arbeitgeber gegen Fremdgehen.

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Volkelt-Brief 29/2017

Null-Zins: Risiko-Geschäfte gehen (fast) immer zu Ihren Lasten + GmbH-Finanzen: Das müssen Sie bei der Anlage von GmbH-Geld unbedingt beachten + Gesellschafterliste: Nehmen Sie die Gesellschafter mit ins Boot + Treuhand am GmbH-Anteil: schriftlich, vollständig und steuerfest + Geschäftsführer Altersversorgung: Achtung – Neue Vorgaben für Ihre Pensionszusage + Steuern: Werbungskosten-Abzug nur für den aktiven Geschäftsführer

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