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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 01/2020

Solidaritätszuschlag

Nachfolge-Planung: Jetzt gibt es neue Möglichkeiten Geschäftsführer-Gehalt: Die besten Argumente für eine Erhöhung Geschäftsführer-Perspektive: Die Sache mit dem Soli + Digitales: Vor-Ort direkt in die Zentrale Kompakt: Konjunktur- und Finanz-Plandaten Januar 2020 + Neuer BMF-Erlass: Bilanzielle Erfassung der Pensionsrückstellung + Offenlegung des Jahresabschlusses 2018 + Finanzen: Darlehen an die GmbH  ist keine gewerbliche Tätigkeit + Mitarbeiter: Arbeitnehmer dürfen Verstöße/Mängel anzeigen +

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Neuer BMF-Erlass: Bilanzielle Erfassung der Pensionsrückstellung

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass Pensionsrückstellungen für im Jahr der Veröffentlichung neuer Rechnungsgrundlagen vereinbarte Versorgungszusagen nicht zu verteilen sind (gemäß § 6a Absatz 4 Satz 2 EStG; BFH,  Beschluss v. 13.2.2019, XI R 34/16). Nach Abstimmung mit den obersten Finanzbehörden der Länder sind diese Grundsätze über den entschiedenen Einzelfall hinaus anzuwenden. Randnummer 5 des BMF-Schreibens vom 19.10.2018 (BStBl I S. 1107) wird wie folgt gefasst: „Die Verteilungsregelung gilt nicht für Versorgungszusagen, die im Übergangsjahr erteilt werden. Die entsprechenden Pensionsrückstellungen sind zum Schluss des Wirtschaftsjahres in Höhe der Teilwerte unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2018 G anzusetzen. Aus Billigkeitsgründen wird nicht beanstandet, auch die Pensionsrückstellungen für Versorgungszusagen zu verteilen“ (BMF-Schreiben vom 17.12.2019, IV C 6 -S 2176/19/10001).

Laut § 6a EStG gilt für alle anderen Fällen der Neubewertung der Grundlagen zur Ermittlung des steuerlichen Wertes der Pensionszusage: Soweit der Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung auf der erstmaligen Anwendung neuer oder geänderter biometrischer Rechnungsgrundlagen beruht, kann er nur auf mindestens 3 Wirtschaftsjahre gleichmäßig verteilt der Pensionsrückstellung zugeführt werden.
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Volkelt-Brief 43/2019

Geschäftsführer-Vorsorge FA bestraft Fehler in der Pensionszusage + Geschäftsführer-Aufgabe: Vorkehrungen gegen die Produkt- und Produzentenhaftung + Geschäftsführer-Perspektive: Quote und/oder Qualifikation? + Unternehmens-Trends: Was Geschäftsführer veranlassen müssen Digitales: Neue Ideen für den (Online-) Handel + Terminsache: Der Jahresabschluss 2018 der kleinen GmbH + GmbH/Recht: Der Teilgewinnabführungsvertrag zwischen GmbHs + GmbH/Planung: Kalkulations-Eckdaten 2020 + BFH-aktuell: Kürzung des Gewerbeertrags bei der Vermietung von ImmobilienBMF: Zeitwertkonto für Minderheits-Gesellschafter-Geschäftsführer

 

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GF-Vorsorge: FA bestraft Fehler im Pensionsvertrag

Um alle Steuervergünstigungen, die mit der Gewährung einer Pensionszusage an den Geschäftsführer der GmbH verbunden sind,  tatsächlich nutzen zu können, müssen alle Voraussetzungen erfüllt sein, die von den Finanzbehörden vorgeschrieben werden – so zuletzt zusammengefasst in einem ausführlichen BMF-Schreiben vom aus dem Jahre 2012 (Quelle: BMF-Schreiben IV C 2 – S 2742/10/10001). Fehlt nur eine der Voraussetzungen und wird dennoch eine Rückstellung für die Pensionsansprüche in der Bilanz ausgewiesen, kostet das. Die Rückstellung muss aufgelöst werden – der Steuervorteil ist dahin und muss zurückgezahlt werden. Auch rückwirkend.

Widerspruch ist zwecklos. …

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Volkelt-Brief 28/2019

GmbH-Aussichten: Kapazitätsauslastung sinkt – was kommt? + Risikoeinschätzung: Noch Erfa-Runde oder schon Kartell-Absprache? Digitales: Investoren schauen StartUp-Gründern immer genauer in die Bücher + GmbH/Krise: Vorsicht beim Verkauf von GmbH-VermögenGmbH/Steuern: Steuerliche Anerkennung der Pensionsrückstellung Bürokratie: Finanzkontrollen werden kräftig aufgestockt + Entwarnung: Kleinere Firmen brauchen keinen Datenschutzbeauftragten + Geschäftsführer-Kündigung: GmbH muss sich in die Bücher schauen lassen + GmbH/Firmenwagen: Prämie zieht (noch) nicht

 

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GmbH/Steuern: Steuerliche Anerkennung der Pensionsrückstellung

Eine Pensionsrückstellung darf nur gebildet werden, wenn und soweit der Pensionsberechtigte einen Rechtsanspruch auf einmalige oder laufende Pensionsleistungen hat, die Pensionszusage keine Pensionsleistungen in Abhängigkeit von künftigen gewinnabhängigen Bezügen vorsieht und keinen Vorbehalt enthält, dass die Pensionsanwartschaft oder die Pensionsleistung gemindert oder entzogen werden kann. Das ist nicht gegeben, wenn die zugrunde liegende Transformationstabelle oder der vereinbarte Zinssatz einseitig vom Arbeitgeber variiert werden kann (FG Düsseldorf, Urteil v. 29.5.2019, 15 K 690/16 F, Revision zugelassen).

Im Urteil ging es um eine Pensionszusage aus Entgeltumwandlung für die Konzernmitarbieter. Der Betriebsprüfung war bekannt geworden, dass der Arbeitgeber in übernommenen Betrieben Kürzungen der Pensionsansprüche vorgenommen  hatte. Folge: Die gesamten Pensionsrückstellungen müssen Gewinn erhöhend aufgelöst und nachversteuert werden. Interessant: Es bleibt abzuwarten, wie der Bundesfinanzhof (BFH) abschließend urteilen wird. Wir halten Soie auf dem Laufenden.
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Volkelt-Brief 42/2018

GroKo-Wirtschaftspolitik: Zu wenig für die Praxis + Geschäftsführer-Verdienst: Zusätzliche Leistungen für die GmbH richtig vergüten Digitales: Muss jetzt auch der Chef weg? + die neuen Prioritäten der Geschäftsführung  + Geschäftsführer-Gehalt: Nutzen Sie die guten Zahlen aus 2018 + IT-Sicherheit: Der Virus kommt mit der Online-Bewerbung + Brexit: Umwandlung einer Limited in eine GmbH/UG & Co. KG + GmbH/Steuer: Neue Berechnungsgrößen für Pensionsrückstellungen + Geschäftsführer unterwegs: Ersatzanspruch für den Diesel-Firmenwagen + Vorsorge: Versicherungspflicht für (kleinere) Selbstständige ist „auf dem Weg“

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GmbH/Steuer: Neue Berechnungsgrößen für Pensionsrückstellungen

Die von den Finanzbehörden (BMF-Schreiben vom 16.12.2005 – IV B 2 – S 2176 – 106/05) zugrunde gelegten statistischen Werte zur Berechnung der angemessenen Höhe der Pensionsrückstellungen werden ab sofort angepasst. In den sog. Heubeckschen Versicherungstafeln mit Datum vom 20.7.2018 wurden die neuesten statistischen Erhebungen der Deutschen Rentenversicherung und des Statistischen Bundesamtes eingearbeitet (RT 2018 G). In  der  Steuerbilanz wird je nach  Zusammensetzung des Bestandes eine Zuführung zur Pensionsrückstellung zwischen  0,8 % und  1,5 %  erwartet. Nach  handelsrechtlichen und internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen ist  der  Einmaleffekt mit  1,5 % bis 2,5 % deutlich höher (Quelle: PM Heubeck).

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Volkelt-Brief 32/2018

Achtung: So rechnet Ihr Finanzamt den GmbH-Verkaufsgewinn nach oben + Chef-Fitness: Coole Tipps gegen die heißen Tage + Digitales: Mobiles Bezahlen bis 2020 an fast allen Kassen möglich + GroKo: Keine Steuererleichterungen für Pensionsrückstellung von Geschäftsführern + Heubeck´sche Tafeln: Neue Werte für Pensionsrückstellungen + Gläsern: Immer mehr Kontodaten-Abfragen + Neues Urteil: Geschäftsführer darf bei GV-Einladung nicht manipulieren

 

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GroKo: Keine Steuererleichterungen für Pensionsrückstellung von Geschäftsführern

Seit 1982 rechnen die Finanzbehörden für Pensionsrückstellungen mit einem Basisdiskont von 6 %. Weil der Marktzins de facto aber jetzt schon seit Jahren bei lediglich 2 % liegt, führt das in der Praxis dazu, dass für das Versorgungsziel ein zu niedrigerer Rückstellungsbetrag ausgewiesen wird als tatsächlich notwendig. Die Bundesregierung hat jetzt zu dieser steuerlichen Benachteiligung Stellung genommen. Ergebnis: In absehbarer Zeit wird es keine Änderung des derzeitigen Zustandes geben (Bundestags-Drucksache vom 17.7.2018, 19/3423).

Selbst für den Zinssatz für Steuernachzahlungen (6 %) hat der Bundesfinanzhof zuletzt festgestellt:  „zu hoch! Der muss nach unten – und zwar rückwirkend bis 2015 – angepasst werden“ (vgl. Nr. 24/2018). Damit die Altersvorsorge der betroffenen Personen nicht einseitig benachteiligt ist, ist auch hier eine Anpassung notwendig. Es bleibt abzuwarten, bis ein erstes Einspruchsverfahren vor den Finanzgerichten behandelt wird. U. E. ist davon auszugehen, dass auch hier Handlungsbedarf zugunsten von (Gesellschafter-) Geschäftsführern besteht.