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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 01/2020

Solidaritätszuschlag

Nachfolge-Planung: Jetzt gibt es neue Möglichkeiten Geschäftsführer-Gehalt: Die besten Argumente für eine Erhöhung Geschäftsführer-Perspektive: Die Sache mit dem Soli + Digitales: Vor-Ort direkt in die Zentrale Kompakt: Konjunktur- und Finanz-Plandaten Januar 2020 + Neuer BMF-Erlass: Bilanzielle Erfassung der Pensionsrückstellung + Offenlegung des Jahresabschlusses 2018 + Finanzen: Darlehen an die GmbH  ist keine gewerbliche Tätigkeit + Mitarbeiter: Arbeitnehmer dürfen Verstöße/Mängel anzeigen +

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Volkelt-Briefe

Geschäftsführer-Gehalt: Die besten Argumente für die nächste Erhöhung

Wollen Sie als Fremd-Geschäftsführer ein höheres Gehalt durchsetzen, müssen Sie die Gesellschafter davon überzeugen – dazu gehören gute Argumente und etwas Verhandlungsgeschick. Ob als Fremd-, Minderheits- oder Mehrheits-Gesellschafter-Geschäftsführer: Die (arbeitgebenden) Gesellschafter sind genau so schwer von einer angemessenen Gehaltserhöhung zu überzeugen wie das Finanzamt. Hier zählen nur gute Argumente und wirtschaftliche Fakten. Hier einige gute Argumente für mehr Gehalt.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Gehaltsforderung?

  • In der Regel ist das der Zeitpunkt des Beschlusses über die Feststellung des Jahresabschlusses/Gewinnverwendung und über die Entlastung des Geschäftsführers.
  • Bei großen und mittleren GmbHs ist das spätestens 3 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres, in der kleinen GmbH spätestens 6 Monate nach Ablauf desGeschäftsjahres. Achtung: Der Beschluss zur Gehaltserhöhung muss (sollte) als TOP in der Einladung zur Gesellschafterversammlung angekündigt werden (TOP: Gehalt des/der Geschäftsführer).

Ab welchem Zeitpunkt soll die Erhöhung gezahlt werden?

  • Für den Gesellschafter-Geschäftsführer ab dem ……………… zum Beginn des folgenden Geschäftsjahres, damit das Voraus-Gebot und damit die steuerliche Anerkennung für das gesamte Geschäftsjahr sichergestellt ist.
  • Für den Fremd-Geschäftsführer zum ……………….………ab dem nächsten Quartal, weil damit der Erfolg des letzten Geschäftsjahres zeitnah gewürdigt wird.

Um wie viel und um welche zusätzlichen  Leistungen soll das Gehalt erhöht werden? Konkretisieren Sie Ihre Ansprüche: Z. B. beim Festgehalt um 3 % …

  • weil der Lebenshaltungsindex um 3 % gestiegen ist,
  • weil in der Branche 3 % mehr verdient wurde,
  • weil ein Wachstum um 3 % erzielt wurde,
  • weil der Ertrag um 3 % gesteigert wurde,
  • weil die Mitarbeiter 3 % mehr Lohn beziehen,
  • weil Ihnen ein solches Konkurrenzangebot vorliegt.
  • Zusätzlich: Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld (weil statusüblich, weil Sie nur ausnahmsweise in der Probezeit darauf verzichtet haben, weil diese Leistungen im Betrieb an alle Mitarbeiter gezahlt werden).
  • Zusätzlich: Private Rente/Riester-Rente (weil die gesetzliche Altersvorsorge nichts bringt).
  • Zusätzlich: der Anspruch auf eine betriebliche Pensionszusage, sofern bisher noch kein Anspruch besteht bzw. eine Aufstockung der bestehenden Pensionszusage.
  • Zusätzlich: Sonstige neue Leistungen (Vorsorge-Check, Handynutzung, neuer Firmenwagen – Vorbild „E-Car“).

Weitere „gute“ Argumente gibt es für   eine Gehaltserhöhung?

  • weil dies … anders als im letzten Jahr ist (Lebenshaltungskostenindex, neue Aufgaben, mehr Arbeitszeit, mehr Personalverantwortung, höhere Fluktuation, mehr Ertrag, mehr Umsatz, mehr Wachstum, Kooperationen, neue Produkte),
  • weil diese Aufgaben neu hinzugekommen sind (Controlling, regelmäßige Personalgespräche,  Erweiterung des Planungshorizontes),
  • weil wir unterdessen 200 viele Mitarbeiter haben,
  • weil der Geschäftsführer 50 Tage jährlich auf Geschäftsreise war oder
  • weil ………
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Lexikon

Gehaltserhöhung

Für den beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH ist eine Gehaltserhöhung eine leichte Sache. Mit seiner einfachen Beschluss-Mehrheit kann er einen solchen Beschluss der Gesellschafter jederzeit durchsetzen. Er muss die Gesellschafter nicht überzeugen. Aber er muss das Finanzamt davon überzeugen, dass sein neues Gehalt immer noch „angemessen“ ist. Dazu braucht er aussagekräftige statistisches Vergleichszahlen – z. B. die aus der neuen BBE-Geschäftsführer-Gehalts-Studie 2014. Schwieriger ist die Situation für den Minderheits- oder Fremd-Geschäftsführer: Er muss die Gesellschafter davon überzeugen, dass er „mehr verdient“ als er bisher in der Tasche hat – dazu gehören gute Argumente und etwas Verhandlungsgeschick. Ob als Fremd-, Minderheits- oder Mehrheits-Gesell­schafter-Geschäftsführer: Die (arbeitgebenden) Gesellschafter sind genau so schwer von einer angemessenen Gehaltserhöhung zu überzeugen wie das Finanzamt. Hier zählen nur gute Argumente und wirtschaftliche Fakten.

Hier die erfolgreichsten Argumentationshilfen:

zu klären …. Argument
Wann ist der richtige Zeit­punkt für eine Gehaltsforderung …
  • In der Regel ist das der Zeitpunkt des Beschlusses über die Feststellung des Jahresabschlusses/Gewinnverwendung und über die Entlastung des Geschäftsführers.
  • Bei großen und mittleren GmbHs ist das spätestens 3 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres, in der kleinen GmbH spätestens 6 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres. Achtung: Der Beschluss zur Gehaltserhöhung muss (sollte) als TOP in der Einladung zur Gesellschafterversammlung angekündigt werden (TOP: Gehalt des/der Geschäftsführer)
Ab welchem Zeitpunkt soll die Erhöhung gezahlt werden …
  • Für den Gesellschafter-Geschäftsführer ab dem ……………… zum Beginn des folgenden Geschäftsjahres, damit das im Voraus-Gebot und damit die steuerliche Anerkennung für das gesamte Geschäftsjahr sichergestellt ist.
  • Für den Fremd-Geschäftsführer zum ……………….………ab dem nächsten Quartal, weil damit der Erfolg des letzten Geschäftsjahres zeitnah gewürdigt wird.
Um wie viel und um welche zusätzlichen Leistungen soll das Gehalt erhöht werden …
  • Konkretisieren Sie Ihre Ansprüche: Z. B. beim Festgehalt um 3,5%
  • weil der Lebenshaltungsindex um 3,5% gestiegen ist,
  • weil in der Branche 3,5% mehr verdient wurde,
  • weil ein Wachstum um 3,5% erzielt wurde,
  • weil der Ertrag um 3,5% gesteigert wurde,
  • weil die Mitarbeiter 3,5% mehr Lohn beziehen,
  • weil Ihnen ein solches Konkurrenzangebot vorliegt.
  • Zusätzlich: Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld (weil statusüblich, weil Sie nur ausnahmsweise in der Probezeit darauf verzichtet haben, weil diese Leistungen im Betrieb an alle Mitarbeiter gezahlt werden).
  • Zusätzlich: Lebensversicherung/Riester-Rente (weil die gesetzliche Altersvorsorge nichts bringt).
  • Zusätzlich: der Anspruch auf eine betriebliche Pensionszusage, sofern bisher noch kein Anspruch besteht bzw. eine Aufstockung der bestehenden Pensionszusage.
  • Zusätzlich: Sonstige neue Leistungen (Vorsorge-Check, Handynutzung, Firmenwagen mit höherem Status).
Welche weiteren „gute“ Argumente gibt es für  eine Gehaltserhöhung …
  • weil dies … anders als im letzten Jahr ist (Lebenshaltungskostenindex, neue Aufgaben, mehr Arbeitszeit, mehr Personalverantwortung, höhere Fluktuation, mehr Ertrag, mehr Umsatz, mehr Wachstum, Kooperationen, neue Produkte),
  • weil diese Aufgaben neu hinzugekommen sind (Controlling, regelmäßige Personalgespräche, Erweiterung des Planungshorizontes),
  • weil wir unterdessen 500 viele Mitarbeiter haben,
  • weil der Geschäftsführer 50 Tage jährlich auf Geschäftsreise war oder
  • weil …………………………………………………. (Ihre persönlichen Gründe).
„Sie erhalten doch        eine Tantieme …“ .. die macht aber nur 5 % der Gesamtvergütung aus und kann damit die allgemeinen Steigerungen der Lebenshaltungskosten nicht ausgleichen
„Ihre Forderungen        sind überzogen …“ Gehen Sie Kompromisse ein – machen Sie Abstriche bei den Forderungen, die Ihnen ohnehin nicht viel bedeuten

 

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Volkelt-Brief 29/2016

Volkelt-FB-01Chefsache: Die StartUps aus den eigenen Reihen + Neues Urteil: Gehaltserhöhung des Geschäftsführers + CMS: Die wichtigsten Compliance-Vorgaben für Marketing und Vertrieb (IV) + Geschäftsführer-Haftung: D&O-Versicherer müssen schneller zahlen + Personal: So schützen Sie Ihre Firma gegen AGG-Missbraucher  + Strategie: Indien-Invest wird einfacher + BISS …

 

 

 

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Volkelt-Brief 28/2016

Volkelt-FB-01FKS: Behörden schalten auf Schongang – was verbirgt sich dahinter? + SPD macht ernst: Linke Initiative für eine neue Vermögensteuer + CMS: Die wichtigsten Compliance-Vorgaben für Ihre Arbeitnehmer (III)+ TelDaFax-Urteil: Eine großzügige Einladung für Schneeball-Systeme + Freiwillig versichert: Auskunftsverweigerung kostet den Höchstbetrag  + Vorsätzliche Pflichtverletzung: GmbH-Geschäftsführer haftet für Sozialabgaben + GmbH-Recht: Änderung des GF-Anstellungsvertrages in der GmbH & Co. KG + BISS …

 

 

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Volkelt-Brief 16/2016

Volkelt-FB-01Geld + Finanzen: Was GmbH-Geschäftsführer vom AG-Vorstand lernen können + Achtung: Zustimmungserfordernis kostet Gehaltserhöhung + Gut gesichert: GmbH zahlt D&O-Selbstbehalt für den Geschäftsführer + Mitarbeiter-Gespräche: Immer schön sachlich bleiben + Steuer: Verlust bei unentgeltlich erworbenem GmbH-Anteil +  Steuer: VGA bei Verzicht auf ein GmbH-Darlehen + GmbH-Recht: Ausschluss eines Gesellschafters aus der GmbH + BISS …

 

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Volkelt-Briefe

Achtung: Zustimmungserfordernis kostet Gehaltserhöhung

Eigentlich wollte der Geschäftsführer einer Familien-GmbH – routinemäßig alle 2 Jahre nach der Beschlussfassung zum Jahresabschuss – sein Gehalt prüfen und per Gesellschafterbeschluss anpassen lassen. Die stimmten dem mehrheitlich zu. Allerdings übersahen sie, dass es laut Gesell­schafts­vertrag ein Zustimmungserfordernis für den Abschluss, die Änderung und die Kündigung von Anstellungsverträgen mit einem Volumen von 30.000 EUR gab. Diese Zustimmung konnte nach einer Klausel im Gesellschaftsvertrag nur einstimmig erteilt werden. Einer der Gesellschafter hatte aber gegen die Gehaltserhöhung votiert (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 21.12.2015, I-8 U 67/15). Was gilt? Gibt im Gesellschaftsvertrag der GmbH einen Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte, sollten Sie prüfen: …

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Fremd-Geschäftsführer: Die besten Argumente für die Gehaltserhöhung

Für den beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH ist eine Gehaltserhöhung eine leichte Sache. Mit seiner einfachen Beschluss-Mehrheit kann er einen solchen Beschluss der Gesellschafter jederzeit durchsetzen. Er muss die Gesellschafter nicht überzeugen. Aber er muss das Finanzamt davon überzeugen, dass sein neues Gehalt immer noch „angemessen“ ist. …

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Volkelt-Brief 01/2016

Volkelt-FB-01Geschäftsführer-Pflichten: Unerfahrenheit schützt nicht vor Strafe + Fremd-Geschäftsführer: Die besten Argumente für eine Gehaltserhöhung+ GmbH-Steuern: Profitieren Sie vom Teileinkünfteverfahren + Geld: Geschäftsführer-Geburtstag zählt bei der Steuer + Steuerrecht: Kommunale GmbHs haben Anspruch auf Vorsteuererstattung + Vorsicht: Firmenwagen bei Nebentätigkeit des Geschäftsführers + BISS …

 

 

 

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ACHTUNG: Mehr Gehalt gefährdet Pensionszusage

Die Erdienenskriterien für eine Pensionszusage an den Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH können dann erneut angelegt werden, wenn sich der Pensionsanspruch des Geschäftsführers aufgrund einer außergewöhnlichen Steigerung seines Gehalts sehr stark erhöht (BFH, Urteil vom 20.5.2015, I R 17/14). …