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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Sigmar Gabriel

Ganz klar: Hier geht es weder um Gun­ter noch um den Erz­engel. Son­dern um Sig­mar. Im zar­ten Alter von 3 Jah­ren haben sich sei­ne Eltern getrennt und klein Sig­mar wächst allei­ne mit dem Vater auf. Inso­fern ist der Wunsch, selbst aktiv und inten­siv an der Erzie­hung sei­ner Töch­ter mit­zu­wir­ken und eine dau­er­haf­te Aus­zeit mit gele­gent­li­chen poli­ti­schen Ein­wür­fen aus dem „Off“ auch für den Außen­ste­hen­den durch­aus nachvollziehbar.

Schwe­rer wiegt sein beruf­li­cher Wer­de­gang, der schon im Ansatz geeig­net war, die schon im Kin­des­al­ter vor­han­de­ne leich­te Über­ge­wich­tig­keit zu för­dern. Wahr­schein­lich eine Spät­fol­ge sei­ner recht bewe­gungs­ar­men Erwach­se­nen­bil­dungs­tä­tig­keit bei den Nie­der­säch­si­schen Volks­hoch­schu­len. Soweit uns bekannt ist mit den Fächern Poli­tik und Sozio­lo­gie, was ja schon in den 60er Jah­ren das ein oder ande­re mehr oder weni­ger brauch­ba­re Welt­an­schau­ungs­mo­dell her­vor­brach­te.  Über die Fal­ken (Anm. d. Red.: So nennt sich die Sozia­lis­ti­sche Jugend Deutsch­lands und es han­delt sich nicht um eine Orni­tho­lo­gen­ge­mein­schaft) reüs­sier­te Sig­mar dann zum Bezirks­vor­sit­zen­den des mar­xis­ti­schen Flü­gels im nahen Braun­schweig – also fast in Ruf­nä­he zum sozia­lis­ti­schen Trotzwall.

Anschlie­ßend – hal­ten Sie sich fest – über­nahm Sig­mar Gabri­el das 2003 neu geschaf­fe­ne Amt des Beauf­trag­ten für Pop­kul­tur und Pop­dis­kurs der SPD (im Volks­mund: Pop­be­auf­trag­ter). Was haben wir recher­chiert, um her­aus­zu­be­kom­men, was ein Pop­be­auf­trag­ter zu tun hat. Die wil­des­ten Gerüch­te rei­chen bis in Bet­ti­nas Rot­licht­mi­lieu und gehö­ren damit ins Reich der üblen Nach­re­de. Also nicht hier­her. Zu sei­ner Ent­las­tung muss an die­ser Stel­le ange­führt wer­den, dass das Jahr 2003 rein Pop­mu­sik­mä­ßig gese­hen wohl eher zu den Lang­wei­lern gehör­te, wenn man mal von Phil Coll­ins „Can´t stop loving you“ absieht.

Über sei­ne poli­ti­schen Posi­tio­nen ist uns lei­der nicht viel bekannt. Nur soviel, dass er sich für die Beschnei­dung von jun­gen Män­nern enga­giert und den Paläs­ti­nen­sern den rechts­frei­en Raum eines Apart­heits-Regimes beschei­nigt. Irgend­wo dazwi­schen liegt sei­ne poli­ti­sche und reli­giö­se Über­zeu­gung. Noch Fragen?

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Daniel Bahr

Ken­nen Sie Bahr. Klar. Egon Bahr. Das war doch der, der den Ost­grenz­wall wie einen Schwei­zer Käse sys­te­ma­tisch gelö­chert hat. Nein. Den mei­nen wir nicht. Hier geht es um Dani­el Bahr. Schon mal gehört?

Nur so ganz neben­bei haben wir her­aus­ge­fun­den, dass Dani­el Bahr bis 2009 Bei­rat der ERGO-Ver­si­che­rungs­grup­pe AG war. Vie­le unse­rer Leser ken­nen die Fir­ma als Luxus-Rei­se­ver­an­stal­ter für Event- und Amü­sier-Rei­sen. Als Bei­rat war Bahr natür­lich vom ope­ra­ti­ven Geschäft mei­len­weit ent­fernt und es hat ihn auch nie stut­zig gemacht, dass der gesam­te Ver­triebs­ap­pa­rat aus­schließ­lich mit männ­li­chen Pro­ban­ten besetzt war. Wel­che Frau lässt sich schon ger­ne als Drü­cker bezeichnen.

Zurück zum The­ma: Eigent­lich war ja zu erwar­ten, dass Dani­el unter den Fit­ti­chen sei­nes Vaters mehr zur all­ge­mei­nen Auf­klä­rung im Gesund­heits­we­sen bei­tra­gen wür­de. Schließ­lich war der Dozent an der Poli­zei­schu­le in Müns­ter (wie wird man denn so was?). Auch der Bru­der Tho­mas scheint als Geschäfts­füh­rer des AOK-geför­der­ten Unter­neh­mens Gesund­heit Ober­pfalz Mit­te (UGOM) was von der Mate­rie zu verstehen.

Unver­ges­sen dage­gen sind Dani­el Bahrs Atta­cken auf die CSU. So wird ihm ein Zitat aus der renom­mier­ten Pas­sau­er Neu­en Pres­se zuge­schrie­ben, dass es dank Inter­net-Gedächt­nis zur Unver­gäng­lich­keit geschafft hat: „Die CSU ist als Wild­sau auf­ge­tre­ten“. Zuge­ge­ben: Da wären wir ger­ne dabei gewe­sen. An die­sen Wald­we­ge zer­fur­chen­den Auf­tritt wird man sich noch in Gene­ra­tio­nen erin­nern, wenn Dani­el Bahr längst wie­der zurück als Sach­be­ar­bei­ter einer klei­nen pri­va­ten Kran­ken­kas­se Anträ­ge abbü­gelt. Wahr­schein­lich noch mit 67 und mit einer Ren­te untern Exis­tenz­mi­ni­mum. Wir mei­nen: Ehre für ihn, an die­ser Stel­le über­haupt genannt zu werden.

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Ilse Aigner

Als unser Chef-Recher­cheur Ilse Aigner zu einem ers­ten sati­ri­schen vor-Ort-Gespräch im elter­li­chen Elek­tro­hand­werks­be­trieb in Feld­kir­chen-Wes­ter­ham besuch­te, ging es schnell ans Fach­sim­peln. Eigent­lich woll­te Sie Hub­schrau­ber­pi­lo­tin wer­den, Peter Ram­sau­er hei­ra­ten und 24 klei­ne Bay­ern zeu­gen. Aber als es dann ganz anders kam, hat sie sich einer poli­ti­schen Kar­rie­re nicht wider­setzt. Schließ­lich war es kein Ver­gnü­gen, im Röh­ren­zeit­al­ter alte Radio­ap­pa­ra­te und schwarz-weiss Fern­se­her unter Lebens­ge­fahr zu repa­rie­ren oder in Roh­bau­ten Kabel zu ver­le­gen, Schlit­ze zu klop­fen und Steck­do­sen zu montieren.

Las­sen Sie uns aber zuerst ein­mal klar­stel­len: Es gibt kei­ne wie auch immer gear­te­te Nähe zur Eig­ner-Nord­wand oder zu den Eig­nern von Nest­lé oder Kraft­food. Ilse Aigner war auch nie pas­si­ves Mit­glied bei Food­watch. Rich­tig ist ledig­lich, dass sie über eini­ge Jah­re Lan­des­vor­sit­zen­de der Was­ser­wacht des bay­ri­schen Roten Kreu­zes war. Wobei nie geklärt wer­den konn­te, ob Ilse damit beim Faden­schwim­mer­ab­zei­chen nach­hel­fen oder ob sie damals für das bun­des­deut­sche Turm­sprin­ge­rin­nen-Team für die Olym­pia­de in Regens­burg nomi­niert wer­den wollte.

Zurück zur Poli­tik: Das Ende der Face­book-Par­tys ist bereits ein­ge­läu­tet. Die Bank­ge­büh­ren sind exor­bi­tant nied­rig. Alle Lebens­mit­tel sind aus­ge­zeich­net. Auf You­tube gibt es eini­ge Sequen­zen, die dar­auf hin­deu­ten, dass Horst See­ho­fer zu ihr mehr als ein Kron­prin­zes­sin­nen-Ver­hält­nis hat. Das wird sich nach der Wahl schnell klä­ren. Wir trau­en Ilse Aigner jeden­falls zu, zum ers­ten weib­li­chen Minis­ter­prä­si­den­ten Bay­erns auf­zu­stei­gen. Den Hub­schrau­ber-Flug­schein für den Weg nach oben hat sie ja schon in der Hand­ta­sche. Die per­fek­te Mischung aus Herz, Hei­mat und High­tech. Auf geht´s.

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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 30/2012

The­men heu­te: Kon­junk­tur-Abschwung – die anspruchs­vol­le Auf­ga­be der Geschäfts­füh­rung – wor­auf kommt es an? + Geschäfts­füh­rer- und Mana­ger-Gehäl­ter: Jetzt mel­det auch die CDU Hand­lungs­be­darf – es läuft auf stil­le Steu­er­erhö­hun­gen für den Mit­tel­stand hin­aus + Wie cle­ve­re Geschäfts­fü­her das Busi­ness-Netz­werk XING für sich und ihre GmbH nut­zen + Neu­er Dreh: Gesell­schaf­ter kann bei Ver­zö­ge­rung oder Nicht-Zah­lung der Abfin­dung die GmbH auf­lö­sen las­sen + BISS .…

 

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Volkelt-Briefe

Geschäftsführer- und Manager-Gehälter: Jetzt meldet auch die CDU Handlungsbedarf – es läuft auf stille Steuererhöhungen für den Mittelstand hinaus

Nach SPD und Grü­nen haben sich jetzt auch ers­te Ver­tre­ter der CDU zum The­ma Mana­ger-Ver­gü­tung posi­tio­niert (vgl. Vol­kelt-Brief Nr. 25 und 28/2012). Den Anfang mach­te jetzt CDU-Bun­des­tags­prä­si­dent Nor­bert Lam­mert. Wört­lich: …

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Volkelt-Briefe

Neuer Dreh: Gesellschafter kann bei Nicht-Zahlung der Abfindung die GmbH auflösen lassen

Ist im Gesell­schafts­ver­trag ein Aus­tritts- und Kün­di­gungs­recht ver­ein­bart und ver­hin­dert einer der Gesell­schaf­ter den Aus­tritt mit einer Ver­zö­ge­rungs­tak­tik (z. B. Ver­wei­ge­rung der Aus­schei­dens­bi­lanz), kann der ausscheidens­willige Gesellschafter …

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Wie clevere Geschäftsfüher das Business-Netzwerk XING für sich und ihre GmbH nutzen

Über 5,5 Mio. Men­schen aus dem Busi­ness nut­zen allei­ne im deutsch­spra­chi­gen Raum das Netz­werk XING. Das sind vie­le Bera­ter und Frei­be­ruf­ler, aber auch die Beleg­schaf­ten gan­zer Fir­men ver­net­zen sich auf XING mit ihren Kun­den und Geschäfts­part­nern. Es gibt vor-Ort Regio­nal­grup­pen mit Brunch-Ver­an­stal­tun­gen und vor-Ort-Semi­na­re, in denen die Funk­ti­ons­wei­se und das Net­wor­ken mit XING ein­ge­übt wer­den kann. Nicht alle Ange­bo­te und Fea­tures machen Sinn. Für vie­le Geschäfts­füh­rer haben sich eini­ge Essen­ti­als her­aus kris­tal­li­siert, die im täg­li­chen ope­ra­ti­ven Geschäft der Geschäfts­füh­rung Mehr­wert brin­gen. Das sind: …

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Der Konjunktur-Abschwung kommt in Sichtweite – das ist eine anspruchsvolle Aufgabe für die Geschäftsführung – worauf kommt es an?

2009 titel­te die ZEIT über die Schwarz­wald-Gemein­de Eisen­bach „Eisen­bach kämpft“ und mal­te ein düs­te­res Bild vom Nie­der­gang eines Industriestand­ortes. Die Nega­tiv-PR schaff­te es bis in die Tages­the­men. Die Betrof­fe­nen waren reich­lich empört. Letz­te Woche – also gera­de 3 Jah­re spä­ter – fei­er­te eines der dor­ti­gen Zahn­rad- und Getrie­be (Gear) – Spe­zia­lis­ten, die Franz Morat Framo GmbH & Co. KG, 100jähriges Bestehen zusam­men mit Kun­den, Zulie­fe­rern und Geschäfts­freun­den. 2011 war das erfolg­reichs­te Geschäfts­jahr in der Fir­men­ge­schich­te. Geschäfts­füh­rer Gök­han Bal­kis: „Der Stand­ort ist gesi­chert. Neue Stand­or­te kom­men dazu. Welt­weit“. Am Sonn­tag fand dann das Dan­ke­schön für die Mit­ar­bei­ter und deren Fami­li­en statt. Auch die waren mit dar­an betei­ligt, dass die Kri­se gemeis­tert wur­de – mit Gehalts­ver­zicht und unbe­ein­druck­tem Engagement.

Fazit: Nicht zuletzt die schlech­te Pres­se brach­te für die gesam­te Regi­on einen Schub. Noch vor 3 Jah­ren hät­te nie­mand auch nur einen Pfif­fer­ling auf die dort ansäs­si­gen Fir­men gege­ben. Unter­des­sen ist es der Geschäfts­füh­rung gelun­gen einen exklu­si­ven Auf­trag für eine Antriebs­kom­po­nen­te des Elek­tro­mo­tors eines der welt­weit größ­ten Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rer an Land zu zie­hen. Ein prak­ti­sches Bei­spiel dafür, dass Know How und hoch­wer­ti­ge Pro­duk­ti­on den Stand­ort-Nach­teil leicht kompensiert.

Für die Pra­xis: Wich­tig ist, dass in der Kri­se der Fir­ma alle an einem Strang zie­hen und die Stär­ken rich­tig ein­ge­setzt wer­den. Dazu gehört: Besin­nung auf das Kern­ge­schäft und Know How, Visio­nen und Markt­ori­en­tie­rung, trans­pa­ren­te Infor­ma­ti­on für alle Betei­lig­ten (Gesell­schaf­ter, Mit­ar­bei­ter, Öffen­ti­ch­keit), Opti­mis­mus und eine Auf­bruch­men­ta­li­tät. Dabei kommt der Geschäfts­füh­rung eine ganz wesent­li­che Rol­le zu. Sie ent­wi­ckelt Visio­nen und berei­tet die not­wen­di­gen Geschäfts­be­zie­hun­gen vor und ver­netzt alle Lösungs­an­sät­ze zu einem gemein­sa­men Strang. Sie sind gefor­dert.

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Aktuell

In eigener Sache …

Wir sind dabei, eini­ge Appli­ka­tio­nen des Sys­tems umzu­stel­len. Als ange­mel­de­ter Nut­zer des Vol­kelt-Bera­tings-Cen­ters wer­den Sie dann noch schnel­ler und geziel­ter auf alle Inhal­te zugrei­fen kön­nen. In der rech­ten Spal­te erscheint bereits der „Schnell-Log­in für eili­ge Fra­gen” – dort könen Sie ab sofort direkt Ihre Fra­gen stel­len, die wir umge­hend beant­wor­ten. Eine Bit­te: Wenn Sie Pro­ble­me mit der Dar­stel­lung und Gra­fik haben, las­sen Sie uns das wis­sen > info@mbH-GF.de. Vie­len Dank für Ihr Ver­ständ­nis und Ihre Anregungen.

Ihr

Lotha Vol­kelt und Sebas­ti­an Rid­der (IT)

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Aktuell

So sehen Wirtschafts-Informationen für Geschäftsführer/Unternehmer bei uns aus …

Kei­ner von den Kol­le­gen – ob neu im Geschäft, eta­bliert oder alter Hase – hat Zeit zum Lesen. Aber: Wer ein paar Jah­re dabei ist, weiß, wie wich­tig es ist, top infor­miert zu sein. Dafür gibt es den Vol­kelt-Brief. Prak­ti­sche Wirt­schafts-Infor­ma­tio­nen – knapp und leicht ver­ständ­lich. Zum Lese-Bei­spiel des Vol­kelt-Briefs ein­fach > hier ankli­cken