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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 32/2012

The­men heu­te: Umsatz­steu­er – Erhöh­nung nur noch eine Fra­ge der zeit –  Rever­se-Char­ge-Ver­fah­ren wird aus­ge­dehnt + GmbH darf For­de­rung nicht ein­fach an den Gesell­schaf­ter abtre­ten + Tele­fo­ni­tis: Was tun gegen Dau­er-Tele­fo­nie­ren? TIPPs und bes­se­re Vor­sät­ze + Geschäfts­un­ter­la­gen: Finanz­amt zahlt für die Sicher­heit (Video-Über­wa­chung, Dienstahl) + BISS .….

 

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Volkelt-Briefe

NEU: Hier können Sie (PR-) Fachbeiträge über Produkte/Dienstleistungen veröffentlichen

Hat Ihre PR-Abtei­lung schon ein­mal einen Arti­kel über Ihre Produkte/Dienstleistungen in der Fach­pres­se ver­öf­fent­licht? Wenn JA: Schi­cken Sie uns die­sen Bei­trag zu. Wir stel­len die­sen kos­ten­los in unser Netz­werk und jeder kann sich gezielt über Ihre Produkte/Dienstleistungen infor­mie­ren. Wenn NEIN: Viel­leicht ist das ja  Ansporn für Sie, einen PR-Arti­kel für Ihre GmbH zu ver­fas­sen und PR-Arbeit end­lich anzugehen.

Schi­cken Sie die ent­spre­chen­de Datei (pdf) an info@GmbH-GF.de Stich­wort: PR-Bei­trag. Wir stel­len den Bei­trag in unse­re Down­loads, so dass sich jeder Inter­es­sier­te den Fach­bei­trag her­un­ter­la­den kann. Kos­ten: kei­ne. Alle Stich­wor­te der Über­schrift und des Vor­spanns kön­nen dann über die Such­funk­ti­on auf unse­rer Home­page ange­steu­ert werden.

 

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EU entlastet kleine UG, GmbH und GmbH & Co. KG (Micro-Richtlinie)

Die Offen­le­gungs­pflich­ten für kleins­te Unter­neh­men (Bilanz­sum­me < 350.000 EUR, Jah­res­um­satz < 700.000 EUR, weni­ger als 10 Mit­ar­bei­ter) wer­den zurück­ge­nom­men. Nach der sog. Micro-Richt­li­nie genügt es, …

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Gesellschafter-Darlehen: Finanzamt bestraft Steuer-Fehler (fehlerhafte Formulierung beim Rangrücktritt)

Gera­de in klei­ne­ren GmbHs wird über sog. Gesell­schaf­ter-Dar­le­hen finan­ziert. Risi­ko:

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Volkelt-Brief 31/2012

The­men heu­te: Wirt­schafts­prü­fer machen Lob­by-Arbeit gegen den Mit­tel­stand – so weh­ren sie sich gegen die Abschaf­fung der Prü­fungs­pflicht für mit­tel­gro­ße GmbHs + Fami­li­en-GmbH: Ehe­gat­te hat Anspruch auf Mit-Ver­si­che­rung in der Kran­ken­ver­si­che­rung + BGH-aktu­ell: Umwand­lung in eine GmbH schützt nicht gegen Haf­tung für Alt-Fäl­le + Gesell­schaf­ter-Dar­le­hen: Rang­rück­tritt muss rich­tig for­mu­liert sein – und zwar so! + Kleinst­un­ter­neh­men (auch: UG, GmbH) wer­den etwas „Büro­kra­tie”- ent­las­tet + BISS

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Wirtschaftsprüfer beharren auf Pflichtprüfung für mittelgroße GmbH

Der Rechts­aus­schuss der EU sucht der­zeit nach Wegen, wie klei­ne und mit­tel­gro­ße Unter­neh­men spür­bar von Büro­kra­tie­kos­ten ent­las­tet wer­den kön­nen. Dabei hal­ten es die EU-Exper­ten für sinn­voll, die Prü­fungs­pflicht für mit­tel­gro­ße Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten abzu­schaf­fen. Das betrifft Unter­neh­men in der Rechts­form der GmbH und der GmbH & Co. KG in der ent­spre­chen­den Grö­ßen­ord­nung laut Han­dels­ge­setz­buch (§ 267 HGB). (Bilanz­sum­me zwi­schen 4,8 und 19,6 Mio. EUR, Umsatz zwi­schen 10 und 38 Mio. EUR, Mit­ar­bei­ter von 51 bis 250). In Deutsch­land gibt es ca. 100.000 Unte­neh­men in die­ser Grö­ßen­ord­nung. Die­se Unter­neh­men zah­len jähr­lich im Durch­schnitt ca. 15.000 EUR für die zusätz­li­che Prü­fung ihrer Jah­res­ab­schlüs­se. Ins­ge­samt beträgt die Belas­tung durch die Pflicht­prüfung die mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men min­des­tens 1,5 Mrd. EUR, die nicht in die Pro­duk­ti­on und in Mit­ar­bei­ter inves­tiert wer­den können.

Gegen die­se Ein­spa­rung weh­ren sich die deut­schen Wirt­schafts­prü­fer. Mit Schrei­ben …

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BGH-aktuell: Umwandlung in eine GmbH schützt nur bedingt (Beispiel: „Finanzanlage GbR” in „GmbH”)

Seit der der Finanz- und Ban­ken­kri­se haben vie­le Anla­ger-Bera­ter, die bis­her als Ein­zel­un­ter­neh­mer oder Selb­stän­di­ger Finanz­pro­duk­te ver­kauft oder ver­mit­telt haben, eine UG oder eine GmbH gegrün­det, um das finan­zi­el­le Haf­tungs­ri­si­ko zu beschrän­ken. Vor­sicht:

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Familien-GmbH: Ehegatte hat Anspruch auf Mitversicherung in der KV

Nach der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung ver­su­chen sich nun auch die ers­ten Kran­ken­kas­sen dar­an, die spe­zi­el­le Geset­zes­la­ge für GmbH-Gesell­schaf­ter und Geschäfts­füh­rer zu Ihren Guns­ten zu nut­zen. Bei­spiel: In einer Fami­li­en-GmbH & Co. KG ist die Ehegattin …

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Markus Söder

Kaum einer weiß, dass Mar­kus Söders Leben ganz eng mit dem § 166 des Straf­ge­setz­bu­ches ver­knüpft und ver­kno­tet ist – die meis­ten ken­nen ihn ja nur mit sei­nem char­man­ten Jakobs­lä­cheln, wenn er bei Jauch, Plas­berg oder Beck­mann auf dem Stuhl her­ums­ödert und ande­re Leu­te anpflaumt. Bis­wei­len muss man ihn unsanft brem­sen. Für uns Sati­ri­ker (oder schon Sati­ris­ten) ist das inso­fern ein Pro­blem, weil mit der von Söder ein­ge­for­der­ten Aus­wei­tung der Straf­bar­keit von (ins­be­son­de­re) reli­gi­ös the­ma­ti­sier­ter Sati­re die gesam­te Redak­ti­on mit Zucht­haus bedroht ist. Im güns­tigs­ten Fall mit Klap­se, so wie Söder es dem Grü­nen­po­li­ti­ker Vol­ker Beck mit sei­nem der „Vol­ker Beck spinnt“ androh­te. Weni­ger bri­sant ist dage­gen sein Enga­ge­ment beim Bun­des­li­ga-Fahr­stuhl-Club aus sei­ner frän­ki­schen Hei­mat Nürn­berg . Als Auf­sichts­rats­mit­glied führt er die Fran­ken zwi­schen 2007 und 2011 immer mal wie­der in die Zweit­klas­sig­keit. Apro­pos Fuß­ball: Zu die­sem Wech­sel­spiel haben wir die­ses wun­der­schö­ne Zitat von ihm selbst gefun­den. Das müs­sen Sie lesen: „Die Ver­ant­wort­li­chen für die Kri­se in Deutsch­land sind die Alt-68er. Aus „Made in Ger­ma­ny” ist „Murks in Ger­ma­ny” gewor­den. Typisch deut­sche Tugen­den wie Leis­tungs­be­reit­schaft, Pünkt­lich­keit und Dis­zi­plin sind ver­lo­ren gegan­gen. Jede Form von Patrio­tis­mus wird ver­neint. Es gibt lei­der eine Abkehr von reli­giö­sen Wert­vor­stel­lun­gen. Daher brau­chen wir einen geis­ti­gen Auf­bruch. Im Fuß­ball sagt man, wenn’s schlecht läuft: Über den K®ampf zum Spiel fin­den“. Söders ein­sa­mer Kampf gegen die Wind­müh­len der APO-Opas. Da hat er sich ganz schön was vor­ge­nom­men. Wir fürch­ten, er wird scheitern.

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Andrea Nahles

Zuge­ge­ben: Die 20 Semes­ter haben uns stut­zig gemacht. Zusam­men mit Kita, Vor­schu­le, Grund­schu­le und Gym­na­si­um hat die gestan­de­ne Vier­zi­ge­rin Andrea Nah­les damit immer­hin 70 % ihres nicht mehr ganz jun­gen Lebens auf der Schul­bank, im Hör­saal oder allen­falls in der Men­sa oder auf den diver­sen Semes­ter-Eröff­nungs –und Abschluss­fei­ern erlebt. Mit­hin eine Per­spek­ti­ve, die Ver­ant­wor­tung eher als phi­lo­so­phi­sche Anspruchs­hal­tung denn als geleb­te Erfah­rung kate­go­ri­siert. Immer­hin ver­such­te sich Andrae Nah­les zumin­dest an dem The­ma „Wal­ter Scotts Ein­fluss auf die Ent­wick­lung des his­to­ri­schen Romans in Deutsch­land“ mit einer Pro­mo­ti­on, die sie aber prä­ven­tiv gegen Pla­gi­ats­vor­wür­fe vor­sorg­lich erst gar nicht zu Ende führ­te. Eine Ein­sicht, die an sich schon ein Kom­pli­ment ver­dient hat. Wal­ter Scott – so muss man in die­sem Zusam­men­hang wis­sen – gilt als Shake­speare der Erzäh­lung und mit­hin als Erfin­der der Fern­seh­se­rie Ivanhoe.

Zurück zu Andrea Nah­les: Aus vie­len Talk­shows wis­sen wir, dass sie von ihren kon­ser­va­ti­ven Berufs­kol­le­gen nach dem offi­zi­el­len Schluss der Debat­te in ihrem roten Hosen­an­zug in einer Ecke allei­ne ste­hen gelas­sen wird. Da ist nichts zu machen und da hilft auch nicht der teu­ers­te Small­talk-Kurs. Jahr­zehn­te lan­ges Schick­sal der Chefs der Jung­so­zia­lis­ten, die ja im Vor­hof des Kom­mu­nis­mus ste­hen und damit nicht sehr weit von der Höl­le auf Erden ent­fernt sind. Gera­de­zu anrüh­rend kommt da die Vor­stel­lung, dass Andrea pri­vat in den ein­sa­men Wei­ten der Eifel im elter­li­chen Guts­hof Hei­mat und Glück gefun­den hat. Und das gön­nen wir ihr wirk­lich. Denn nicht immer hat es das Leben gut mit ihr gemeint. Nach einem Unfall ist sie zu 50% schwer behin­dert und lässt es kei­nen mer­ken. Das ver­dient unser dickes Kompliment.