In Deutschland gilt das Steuergeheimnis. Für die privaten Einkommen heißt das: Nur der Arbeitgeber, das Finanzamt und zum Teil auch die gesetzliche Sozialversicherung wissen, wie viel verdient wird. Das gilt im Prinzip auch für alle GmbH-Geschäftsführer. Ausnahme: …
Autor: volkelt
Jede Dritte Stelle in mittelständischen Unternehmen wird über persönliche Kontakte der Mitarbeiter besetzt. In größeren Unternehmen wird nur jede 10. Stelle über Mitarbeiter-Kontakte besetzt. Damit ist die direkte Mitarbeiter-Akquise die zweitstärkste Kraft zur Rekrutierung von Mitarbeitern, nach der Stellenausschreibung in der regionalen Presse, aber noch vor Social Media und Arbeitsagenturen. Vorteil für das Unternehmen: …
Enthält das nachvertragliche Wettbewerbsverbot für einen Arbeitnehmer keinen Anspruch auf eine sog. Karenzentschädigung, dann ist die Vereinbarung von vorne herein unwirksam. Auch dann, wenn im Arbeitsvertrag eine sog. salvatorische Klausel vereinbart ist, nach der bei Unwirksamkeit einer Vereinbarung eine „dem Willen der Vertragsparteien am nächsten kommende“ angemessene Regelung gelten soll (BAG, Urteil vom 22.3.2017, 10 AZR 448/15).
Zur Senkung des deutschen Handelsbilanzüberschusses empfehlen unterdessen zahlreiche Volkswirte und Finanz-Experten eine Aufwertung und Stärkung des Investitionsstandortes Deutschland. Z. B. durch eine Reform der Unternehmensfinanzierung. Danach sollten die Eigenkapitalkosten (oder Teile der Gewinnausschüttung) steuerlich genauso behandelt werden wie die Zinsen für Fremdkapital.
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Vorschau Volkelt-Brief 14/2017
Volkelt-Brief 13/2017
Steuerpolitik: Inspiriert Kichhof die Kanzlerin doch noch mit seinen Ideen … + Dienstleister-GmbHs: EU will elektronische Dienstleistungskarte + Terminsache: Geschäftsführer müssen länger arbeiten + Finanzkontrolle Schwarzarbeit: Weniger Kontrollen, mehr Geldbußen + GmbH-Krise: Geschäftsführer muss Steuerforderungen widersprechen + Geschäftsführer privat: Getrennt leben und zusammen veranlagen + BISS …
alle (4) Jahre wieder: Rechtzeitig zur nächsten Bundestagswahl werden wieder die Stimmen laut, die sich für einen Vereinfachung des Steuerrechts und für eine Entlastung der Steuerbürger und Unternehmen stark machen. Z. B. Paul Kirchhof, Verfassungsrechtler und nimmer müder Streiter für ein neues Steuerrecht. Jetzt hat er erneut seine Ideen für eine radikale Vereinfachung des deutschen Steuerrechts im Handelsblatt publiziert.
Z. B. Umsatzsteuer: …
Ob Rechtsanwälte, Architekten, Kfz-Meisterbetriebe oder Elektro-Handwerk: Die EU-Dienstleistungs-Richtlinie setzt viele kleinere Unternehmen in Deutschland zunehmend unter Druck. Hintergrund: Die in Deutschland üblichen Zugangsbeschränkungen und Honorarvorgaben stoßen immer mehr auf Kritik der EU-Institutionen. Wegweisend ist hier das von der EU eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren gegen die Mindesttarife der Gebührenordnung der Architekten. Zuletzt hatte die Bundesregierung bei den Steuerberatern eingelenkt und deren verbindliche Honorarsätze abgeschafft.
Betroffen davon sind auch …
Seit Jahresbeginn müssen alle Beschäftigten über das 65. Lebensjahr hinaus arbeiten. Diese Verlängerung der Lebensarbeitszeiten hat Auswirkungen auf die Altersversorgung von GmbH-Geschäftsführern. Für die Pensionszusage des GmbH-Geschäftsführers galt bislang: Die Pensionsrückstellungen wurden steuerlich nur dann als Gewinn mindernder Bilanzposten anerkannt, wenn die Pensionszusage zumindest auf das 60. Lebensjahr und später abgeschlossen wird, eine Erdienenszeit von mindestens 10 Jahren vorgesehen ist und der Anspruch auf Altersbezüge auf maximal 75% der zuletzt bezogenen Festbezüge begrenzt war (vgl. Nr. 46/2016). Ab sofort besteht Handlungsbedarf, wenn die steuerliche Anerkennung der Pensionsrückstellungen nicht gefährdet werden soll (vgl. dazu BMF-Schreiben vom 9.12.2016, IV C 6 – S 2176/07/10004). Im Einzelfall müssen Sie die folgenden Vorgaben berücksichtigen: …