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BGH-aktuell: Vermögen des GmbH-Gesellschafters ist ab sofort tabu

Nutzt die GmbH eine pri­va­te Immo­bi­lie eines Gesell­schaf­ters, dann konn­te es bis­her sein, dass die­se im Fal­le einer Insol­venz als „Eigen­ka­pi­tal erset­zend“ behan­delt wur­de. Fol­ge: Der Insol­venz­ver­wal­ter konn­te eine Immo­bi­lie im Insol­venz­ver­fah­ren wei­ter zu den bis­he­ri­gen Kon­di­tio­nen nut­zen. Mehr noch: Die Pacht­ein­nah­men aus der Immo­bi­lie gin­gen auf das Kon­to des Insol­venz­ver­wal­ters. Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer, die von die­ser Recht­spre­chung betrof­fen waren, konn­te damit über Ihre pri­va­te Immo­bi­lie nicht mehr ver­fü­gen. Die­se wur­de zwangs­wei­se in die GmbH-Insol­venz einbezogen. … 

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In der wirtschaftlichen Krise müssen SIE im Amt bleiben

Auch wenn Sie als Geschäfts­füh­rer in der wirt­schaft­li­chen Kri­se der GmbH bereits inner­halb der Drei­wo­chen-Frist kor­rekt Insol­venz­an­trag gestellt haben, dür­fen Sie anschlie­ßend nicht ein­fach Ihr Amt nie­der­le­gen (OLG Frank­furt, Beschluss vom 11.11.2014, 20 W 317/11, rechts­kräf­tig). …

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Steuerrückzahlungen für 2014 gibt es wieder nur mit Verzögerungen

Weil die Finanz­be­hör­den 2014 rund 20 % zu wenig Per­so­nal haben, wird die Bear­bei­tung der Steu­er-Erklä­run­gen 2014 dop­pelt so lan­ge dau­ern wie noch vor weni­gen Jah­ren (2012). Nach Ein­rei­chung der Steu­er­un­ter­la­gen müs­sen Sie im Durch­schnitt 3 Mona­te (bis­her: 4 bis 6 Wochen) bis zur Aus­zah­lung von Steu­ern war­ten. Im Ein­zel­fall kann das auch schon ein­mal 6 Mona­te dauern.… 

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Zoll-Kontrolle: Schwarzarbeit geht vor (Dokumentationspflichten)

In 2014 hat der Zoll ins­ge­samt 36.500 Arbeit­ge­ber in Sachen Lohnunter­grenze und Schwarz­ar­beit kon­trol­liert. Dar­aus folg­ten 2.246 Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen vermeint­lichen Ver­stö­ßen. Das sind exak­te 6,1 %. Haupt­sün­der: Die Bau­bran­che. Allen Unken­ru­fen zum Trotz wer­den es in 2014 nicht viel mehr sein. Pro­blem: Von den 6.900 Plan­stel­len des Zolls sind 600 nicht besetzt. Auch dem Zoll feh­len Mit­ar­bei­ter. Laut Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um wird sich die­se Situa­ti­on so schnell nicht behe­ben las­sen (Quel­le: Zoll­sta­tis­tik). …

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Gesellschafterversammlung: So führen SIE professioneller und effektiver

Für eine ord­nungs­ge­mä­ße Beschluss­fas­sung in der GmbH ist es wich­tig, die Form-Vor­schrif­ten für die Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung der GmbH genau ein­zu­hal­ten (Ein­la­dung, Tages­ord­nung usw.). Eben­so wich­tig ist es, den Ablauf … 

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Familien-GmbH: So managen SIE die Nachfolge

Nach der PWC-Stu­die „Fami­li­en­un­ter­neh­men“ sind deut­sche Fami­li­en-Unter­­neh­men auf Kon­flikt­fäl­le zwi­schen den Fami­li­en­mit­glie­dern schlecht vor­be­rei­tet. Ledig­lich 40 % der Unter­neh­men haben ein Kon­flikt-Manage­ment z. B. in einer Unter­neh­mens-Char­ta oder als Bestand­teil der Gesell­schafts­ver­trä­ge insti­tu­tio­na­li­siert. Typi­sche Fami­li­en-gepräg­te Kon­flikt­aus­lö­ser in den deut­schen Fami­li­en-Unter­neh­men, die „Zünd­stoff“ ber­gen, sind: … 

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Arbeitskräfte: So werben SIE effektiver mit dem Internet

Laut Social Media Report wird jede 10. Stel­le über Sozia­le Medi­en besetzt. Die Sozia­len Medi­en ste­hen unter­des­sen  auf Platz 3 (2010: Platz 7) aller Ein­stel­lungs­quel­len. Zudem wird die Per­so­nal­be­schaf­fung vor­aus­schau­en­der: Dop­pelt so vie­le (fast 50% zu 20 %) Arbeit­ge­ber suchen neben Stel­len­an­zei­gen in Online-Job­­­bör­sen in den Sozia­len Medi­en nach Mitarbeitern.

Auch in Sachen „attrac­tion“ hat sich bei den Stel­len­an­ge­bo­ten Eini­ges getan. In den Print-Medi­en wird mit Far­be, auf­fäl­li­gen Slo­gans und emo­tio­na­len Bil­dern um neue Mit­ar­bei­ter gewor­ben. Auf Fir­men-Home­pages wer­ben anspre­chen­de Unter­neh­mens-Por­träts. Immer belieb­ter sind Stel­len­aus­schrei­bun­gen, die mit Bil­dern und Zusatz-Infor­ma­tio­nen über den Arbeits­platz unter­legt sind. Trend: Die Wer­bung um Mit­ar­bei­ter wird bun­ter und immer öfter wer­den beweg­te Bil­der ein­ge­setzt. Das geht bis zum Sto­ry-Tel­ling: Mit­ar­bei­ter der Fir­ma prei­sen die Vor­zü­ge Ihre Arbeit­ge­bers im O‑Ton.

Das mag nicht Jeder­manns Geschmack in Sachen seriö­ser Per­so­nal-Akqui­se sein. Fakt ist, dass immer mehr Stel­len über Online-Bör­sen oder Sozia­le Netz­wer­ke ange­bahnt und besetzt wer­den. Fakt ist auch, dass Unter­neh­men mit die­sen neu­en Instru­men­ten bei der Per­so­nal-Akqui­se enorm spa­ren kön­nen – bei Stel­len­an­zei­gen, Personal­beratern, in der gesam­ten Ein­stel­lungs­bü­ro­kra­tie. Eine „Bele­bung“ Ihrer Fir­men-Home­page mit beweg­ten Bil­dern, Video-Clips oder sog. Bild-Text-Clips ist unter­des­sen sehr preis­wert zu haben. Kos­te­te ein mehr­minütiger Video-Clip noch bis vor kur­zem meh­re­re Tau­send EUR so gibt es unter­des­sen Anbie­ter, die 30 Sekun­den-Clips in guter Qua­li­tät schon ab 300 EUR ablie­fern. Damit kön­nen auch klei­ne­re Unter­neh­men gut auf­fal­len und im Wett­be­werb um neue Mit­ar­bei­ter punkten.

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SIE nutzen den Firmenwagen nur am Wochenende? – man kann es ja versuchen …

Auch wenn der Geschäfts­füh­rer sei­nen Fir­men­wa­gen nur am Wochen­en­de pri­vat nutzt, muss er die vol­le Lohn­steu­er gemäß der 1%-Me­tho­­de abfüh­ren. Eine antei­li­ge Kür­zung ist nach dem Gesetz nicht vor­ge­se­hen (FG Baden-Würt­tem­berg, Urteil vom 24.2.2015, 6 K 2540/14). …

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Gewerkschaften erhöhen Druck zum Mindestlohn – auch für kleinere Firmen

DGB und SPD-Gewerk­schafts­flü­gel wol­len die umge­kehr­te Beweis­last und ein Ver­bands­kla­ge­recht in Sachen Min­dest­lohn. Fol­ge: Bei Strei­tig­kei­ten, ob der Min­dest­lohn kor­rekt bezahlt wird, dür­fen die Gewerk­schaf­ten kla­gen. Zudem sol­len die Arbeitgeber … 

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Bürokratie-Bremse: Mehr als nur Papier?

Als Info-Dienst für Geschäfts­füh­rer prü­fen wir von Berufs wegen (fast) täg­lich Geset­zes­ent­wür­fe und ‑anträ­ge. Bestand­teil jedes Antrags ist der Punkt „Erfül­lungs­auf­wand“. Hier wird auf­ge­schlüs­selt, wel­che Kos­ten mit dem Gesetz auf den Staat, den Steu­er­zah­ler oder die Unter­neh­men zukom­men. Zum Min­dest­lohn­ge­setz heißt es: „Bürokratie­kosten ent­stehen für die Wirt­schaft nur in gerin­gem Maße“. Für die betrof­fe­nen Unter­nehmen ist das weni­ger Trost denn eine Milch­mäd­chen­rech­nung. Wer z. B. mit vie­len Mini-Job­bern unter­wegs ist, muss­te im 1. Quar­tal gut und ger­ne meh­re­rer tau­send Euro zusätz­lich für Beratungs­leistungen ver­bu­chen. Jetzt soll eine Büro­kra­tie-Brem­se Abhil­fe schaffen.

Schon die letz­te schwarz-gel­be Koali­ti­on war mit dem Ziel ange­tre­ten, die Büro­kra­tie­kos­ten um 25 % zu sen­ken. Was auf Unter­neh­mer-Ebe­ne nie ange­kom­men ist. Auch die Ein­set­zung  eines Anti-Büro­kra­ti­sie­rungs-Kom­mis­sars auf EU-Ebe­ne (Stoi­ber) brach­te kei­ne vor­zeig­ba­ren Ergeb­nis­se. Die neue Büro­kra­tie-Brem­se soll die Wirt­schaft um 744 Mio. EUR ent­las­ten. Hof­fent­lich nicht nur auf dem Papier son­dern in bar.