Für eine wirksame Kündigung genügt es, wenn Sie dem Mitarbeiter im Personalgespräch die Kündigung mündlich erklären und wenn der Gekündigte das Kündigungsschreiben entgegennimmt. Verweigert er das, genügt es, wenn Sie die Kündigung neben ihn auf den Tisch legen (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 26.3.2015, 2 AZR 283/14). …
Kategorie: Volkelt-Briefe
Achtung: Weihnachtsgrüße aus Troja
In der Vorweihnachtszeit sind wieder viele E‑Mail Massen-Versender unterwegs. Achtung: Auch SPAM-Versender, die hässliche Trojaner enthalten können. Zur Masche gehören und darauf sollten Sie achten:
- es werden Namen verwendet, die einem irgendwie bekannt vorkommen (Lisa Leonberg, Alex Bender).
- es wird eine ganz persönliche Ansprache verwendet
- und sehr „emotional” geschrieben.
Finger weg. Wenn Sie dennoch neugierig auf den Absender oder Inhalt einer unbekannten E‑Mail sind: Höchstens in der Vorschau einsehen. Ansonsten gilt: Sofort löschen und weg damit. Sagen Sie das auch Ihren Mitarbeitern so.
Dass die Pflichtveröffentlichung für GmbHs zu einem Bürokratiemonster ohne wirklichen Erkenntnisgewinn werden würde, war Insidern bereits bei der Einführung zum 1.1.2008 klar. Auch wir haben an dieser Stelle regelmäßig auf die Schwächen und Ungereimtheiten hingewiesen (vgl. Nr. 13/2008 „GmbH-Publizität kostet die Unternehmen jährlich 300 Mio. EUR“). Jetzt liegen erstmals belastbare Zahlen dazu vor. Sie belegen, dass der Bürokratie-Effekt sogar noch stärker ist als von den größten Skeptikern befürchtet. Der Aufwand für die Behörden wurde im Gesetzentwurf noch auf „etwa 419.000 EUR“ geschätzt. …
Kleinere und mittelgroße Familien-GmbHs werden überwiegend von den Familien-Mitgliedern selbst geführt. Auch in der zweiten und dritten Generation. Wächst das Unternehmen stetig, wird das anders. Schon beim Übergang zur ersten Generation werden dann bereits oft Fremd-Geschäftsführer einbezogen (Change-Management). …
Die BBE-Media hat die neuesten Zahlen zur Geschäftsführer-Vergütung vorgelegt. Heute nehmen wir die Zahlen für Einzelhandels-GmbHs etwas genauer unter die Lupe. Im Vergleich zum Vorjahr fällt auf: …
Nach dem jetzt vorliegenden Gesetzentwurf aus dem Bundesarbeitsministerium (BMAS) zur Zukunft der Leiharbeit will Ministerin Andrea Nahles (SPD) Tarifgebundenheit von Unternehmen belohnen. Danach soll die Leiharbeit für nicht tarifgebundene Unternehmen auf 18 Monate beschränkt werden. Tarifgebundene Unternehmen können Leiharbeiter auch länger einstellen, ohne dass sie befürchten zu müssen, dass sie zusätzliche Abgaben bezahlen müssen und/oder strengere Regeln für den Kündigungsschutz gelten (Gesetz zu Werkverträgen und Leiharbeit).
Größter Knackpunkt der bisherigen Verhandlungen um ein transatlantisches Handelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union ist die Investitionssicherheit. Konkret geht es hier um die Schlichtung bzw. die zuständige Gerichtsbarkeit. Die USA pochen hier auf kurze Wege und bevorzugen das in den USA praktizierte Modell der unabhängigen Schiedsgerichte. Ein solches Modell ist aber am Widerstand einiger europäischer Staaten wohl nicht durchzusetzen. …
Laut Bundesfinanzministerium gibt es aus den Betriebsprüfungen keine belastbaren Erkenntnisse über die Höhe der Steuerausfälle, die aufgrund von Manipulationen an Registrierkassen entstehen. Ebenso wenig gibt es Erkenntnisse über bestimmte Branchen, in denen bevorzugt manipuliert wird. Derzeit arbeitet das Bundesfinanzministerium gemeinsam mit den Ländern an den Vorgaben, die an manipulationssichere Kassensysteme (INSIKA) gestellt werden sollen. Ein Zeitfenster für die Umsetzung gibt es allerdings noch nicht (Heute im Bundestag Nr. 573). …
Der Widerstand gegen das TTIP-Abkommen nimmt zu. Der Zustand Europas lässt mehr als zu wünschen übrig. Es gibt keine belastbaren Erkenntnisse darüber, ob es zu viel oder zu wenig Zuwanderung gibt. Der IS-Terror bestimmt die Schlagzeilen und verängstigt. Fakt ist: …
Bitcoin heißt die virtuelle Währung, mit der im Internet gezahlt werden kann und die an kein offizielles Bankensystem angeschlossen ist. Zwar haben viele Experten diesem Zahlungsmittel zuletzt Anfang des Jahres ein schnelles Ende vorausgesagt. Unterdessen machen sich die Banken ernsthafte Sorgen vor der digitalen Konkurrenz. Fakt ist, …