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Steuer-Deal: Keine Rechtsgrundlage für Cum-Ex-Geschäfte

Das Finanz­ge­richt Hes­sen hat jetzt klar gestellt, dass die sog. Cum-Ex-Geschäf­te nicht auf­grund einer Geset­zes­lü­cke statt­haft waren, son­dern dass die Kapi­tal­ertrag­steu­er (§ 36 Abs. 2 Nr. 2 EStG) aus­schließ­lich im Zusam­men­hang mit der Erhe­bung erstat­tet wird (Hes­si­sches Finanz­ge­richt, Urteil vom 10.2.2016, 4 K 1684/14, PM vom 23.5.2016). …

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Einladung zur Gesellschafterversammlung im Feindesland

Lädt der (Gesell­schaf­ter-) Geschäfts­füh­rer sei­nen mit ihm völ­lig zer­strit­te­nen Mit-Gesell­schaf­ter in sei­ne Räum­lich­kei­ten zu einer Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung, sind die dort gefass­ten Beschlüs­se wirk­sam, aber anfecht­bar. Erscheint der zer­strit­te­ne Gesell­schaf­ter nicht zu die­ser Ver­samm­lung und geht er nicht gegen die dort gefass­ten Beschlüs­se vor (Anfech­tungs­kla­ge), sind die Beschlüs­se wirk­sam (BGH, Urteil vom 24.3.2016, IX ZB 32/15). …

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Recht: Geschäftsführerin – Gehen auf „eigene Gefahr“

Kommt die Trä­ge­rin von Stö­ckel­schu­hen auf einer deut­lich erkenn­bar und sicht­bar aus­ge­leg­ten Schmutz­fang­mat­te und kommt es dabei zu einem Scha­den, kann der Haus­herr dafür nicht in die Haf­tung genom­men wer­den (OLG Hamm, Urteil vom 13.4.2016, 11 U 127/15). …

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Führungs-Aufgabe: Reden bringt Segen … und Erfolg

Die Sicher­stel­lung der nöti­gen Res­sour­cen zur Erle­di­gung der über­tra­ge­nen Auf­ga­ben, die Mischung der Kom­pe­ten­zen der Mit­ar­bei­ter und die prä­zi­se Ver­mitt­lung der Auf­ga­ben an die Mit­ar­bei­ter sind eine zen­tra­le Auf­ga­be der Unter­neh­mens­füh­rung“ – so das Fazit der aktu­el­len Ber­tels­mann-Stu­die Zukunfts­fä­hi­ge Füh­rung. Klingt gut, … 

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Terminsache „Erbschaftsteuer“: Rechtsschutz läuft aus

In Sachen Erb­schaft­steu­er auf Betriebs­ver­mö­gen wird es eng. Zwar hat das BMF einen unter­des­sen modi­fi­zier­ten Geset­zes­vor­schlag vor­ge­legt. Hin­ter den Kulis­sen wird aber wei­ter ver­han­delt. Eini­ges deu­tet dar­auf hin, dass die Erb­schaft­steu­er von den Gro­Ko-Par­tei­en zum Wahl­kampf­the­ma auf­ge­bauscht wird (vgl. Nr. 22/ 2016). Mit gro­ßer Wahrscheinlichkeit … 

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Außergewöhnliche Geschäfte: Im Zweifel haften SIE!

In vie­len Anstel­lungs­ver­trä­gen wer­den die Kom­pe­ten­zen des Geschäfts­füh­rers bestimmt und ein­ge­grenzt. Z. B. wird auf einen sog. Kata­log zustim­mungs­pflich­ti­ger Geschäf­te ver­wie­sen, die der Geschäfts­füh­rer nur mit Gesell­schaf­ter­be­schluss aus­füh­ren darf. Oft wird aber auch eine all­ge­mein gehal­te­ne For­mu­lie­rung ver­wen­det: „Der Geschäfts­füh­rer hat die Zustim­mung der Gesell­schaf­ter ein­zu­ho­len für alle Hand­lun­gen und Geschäf­te, die über den gewöhn­li­chen Geschäfts­betrieb hin­aus­ge­hen“.

Ach­tung: ..

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Clever: Nutzen Sie Ihr Sommerfest für die Personal-Akquise

Die bes­ten Mit­ar­bei­ter fin­den Sie auf Emp­feh­lung, z. B. wenn die eige­nen Mit­ar­bei­ter Freun­de und Bekann­te auf freie Stel­len auf­merk­sam machen und die Vor­zü­ge ihres Arbeit­ge­bers loben. Das geht unter­des­sen ganz ein­fach per XING, Face­book oder App (vgl. Nr 21/2016). Auch eine gute Mög­lich­keit, das Unter­neh­men einer brei­te­ren Öffent­lich­keit vor­zu­stel­len, ist ein Tag der Offe­nen Tür. Auch das Som­mer­fest für die Beleg­schaft, Geschäfts­freunde und Ange­hö­ri­ge ergibt einen brei­ten Mul­ti­pli­ka­tor-Effekt. Dazu ein Kol­le­ge: „Wir machen das jetzt schon seit Jah­ren regel­mä­ßig und rekru­tie­ren jedes Mal min­des­tens einen (guten) neu­en Mit­ar­bei­ter“. …

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Vorsicht: Kleingedrucktes im GmbH/UG-Kaufvertrag

Wird im Kauf­vertrag über eine GmbH/UG oder einen GmbH/UG-Anteil eine sog. har­te Bilanz­ga­ran­tie ver­ein­bart, haf­tet der Ver­käu­fer auch für bis zum Bilanz­stich­tag nicht bekann­te Schul­den oder Even­tu­al­ver­bind­lich­kei­ten (OLG Frank­furt a. M., Urteil vom 7.5.2015, 26 U 35/12). …

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TIPP: Sie dürfen Sozialabgaben und Lohnsteuer optimieren

Es ist nicht zu bean­stan­den, wenn Sie sich mit einem Mit­ar­bei­ter dar­auf ver­stän­di­gen, dass er weni­ger (voll lohn­steu­er- und sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ges) Brut­to­ge­halt erhält und dafür pau­schal ver­steu­er­te bzw. sozi­al­ver­si­che­rungs­freie Sach­leis­tun­gen bezieht (LSG Baden-Würt­tem­berg, Urteil vom 10.5.2016, L 11 R 4048/15). ..

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Neue BMF-Vorschrift: Steuerberichtigung wird einfacher

Nach der Neu­regelung der Straf befrei­en­den Selbst­an­zei­ge (vgl. Nr. 13/2016) war strit­tig, ob auf eine ein­fa­che Steu­er­be­rich­ti­gung die Rechts­fol­gen der Selbst­an­zei­ge ange­wen­det wer­den kön­nen (§ 153 AO). Danach wären die Finanz­be­hör­den sogar bei einer Steuer­berichtigung berech­tigt, Straf­zah­lun­gen zu erhe­ben und eine voll­stän­di­ge Offen­le­gung der Besteue­rung über einen 10-Jah­res-Zeit­raum zu ver­lan­gen. Jetzt hat das BMF reagiert und per Erlass gere­gelt, wann es sich um eine Steu­er­be­rich­ti­gung und wann um eine Selbst­an­zei­ge han­delt (BMF-Schrei­ben vom 23.5.2016, IV A 3 – S 0324/15/10001). …