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Neu: Versicherungspflicht des angestellten Gesellschafters

Der mit 40 % an der GmbH betei­lig­te Gesell­schaf­ter, der in der GmbH an­gestellt ist, ist auch dann Mit­glied der gesetz­li­chen Pflicht­ver­si­che­rung, wenn zusätz­lich eine Stimm­bin­dung für Gesell­schaf­ter­be­schlüs­se ver­ein­bart ist. Im Ein­zel­fall ist zu prü­fen, ob der Gesell­schaf­ter auf die­se Wei­se tat­säch­lich maß­geb­li­chen Ein­fluss auf die Geschi­cke der GmbH neh­men kann (BSG, Urteil vom 11.11.2015, B 12 KR 13/14 R). …

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Neu: Versicherungspflicht des Minderheits-Geschäftsführers

Der mit 30 % an der GmbH betei­lig­te Gesell­schaf­ter-Geschäfts­­­füh­rer, der sei­ner GmbH zusätz­li­che Dar­le­hen zur Finan­zie­rung gewährt und dem dar­über hin­aus im Anstel­lungs­ver­trag ein Veto­recht gegen mehr­heit­lich gefasst Gesell­schaf­ter-Beschlüs­se zuge­si­chert ist, ist den­noch wei­sungs­ge­bun­den tätig und unter­liegt der gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht (BSG, Urteil vom 11.11.2015, B 12 KR 10/14 R). …

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GmbH-Steuern: VGA-Rechtslage kommt auf den Prüfstand

Stellt der Steu­er­prü­fer eine vGA bei der GmbH fest, ist das Finanz­amt berech­tigt, den ESt-Bescheid des Gesell­schaf­ters nach­träg­lich zu ändern, und zwar auch dann, wenn die­ser bereits bestands­kräf­tig ist (§ 32a KStG). Das Finanz­ge­richt Köln lässt die­se Rechts­la­ge jetzt vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt (BVerfG) prü­fen (FG Köln, Beschluss vom 20.4.2016, 4 K 2717/09). …

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Vertriebsabsprachen: Kartellbehörden interessieren sich für kleinere Unternehmen

Schon wie­der haben die Kar­tell­be­hör­den Stra­fen von 242 Mio. EUR gegen die Lebens­mit­tel-Grö­ßen ver­hängt. Auch klei­ne­re Unter­neh­men gera­ten immer mehr ins Visier der Kar­tell­wäch­ter (vgl. Nr. 38/2015). In die­sem Zusam­men­hang soll­ten Sie ein Urteil des BGH zur Zuläs­sig­keit von Kar­tell­ver­fah­ren ken­nen. Da heißt es wörtlich: .. 

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Expertenrat: Keine Beratung ohne Referenzen-Test

Ob Digi­ta­li­sie­rung, Pro­dukt­haf­tung oder Ener­gie­be­ra­tung: Als Geschäfts­füh­rer müs­sen Sie sich stän­dig neu­en Her­aus­for­de­run­gen stel­len. Oft geht das nicht ohne exter­ne Bera­tung. Wich­tig: Kei­ne Bera­tung ohne Refe­ren­zen. Oft wird aber dar­auf ver­zich­tet, die Refe­ren­zen zu prü­fen und abzu­si­chern. Oder man begnügt sich damit, die – im Inter­net oder in der Eigen­dar­stel­lung – genann­ten Refe­ren­zen zur Kennt­nis zu neh­men. Erfah­re­ne Kol­le­gen geben sich damit nicht zufrie­den. Sie tes­ten zumin­dest stich­pro­ben­ar­tig die Refe­ren­zen. Bewährt hat sich fol­gen­des Vorgehen: … 

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Sommerplanung 2016: EM, Olympiade und Urlaubszeit

Noch sind es rund 3 Wochen bis zum Start der Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­­schaft 2016 (10.6.2016 bis 10.7.2016). Die ech­ten Fans haben bereits Urlaub ein­ge­reicht. Erfah­rungs­ge­mäß las­sen sich auch die ver­blie­be­nen Mit­ar­bei­ter von der Eupho­rie anste­cken, so dass Sie gut dar­an tun, dar­auf hin­zu­wei­sen, wel­che Regeln in Ihrem Betrieb gel­ten. Die Spie­le fin­den am Nach­mit­tag (15 Uhr), am spä­ten Nach­mit­tag (18 Uhr) oder abends (21 Uhr) statt. Betrie­be mit Schicht­ar­beit sind beson­ders betrof­fen. Wie lösen Sie Ziel­kon­flik­te für den Betrieb und den Fuß­ball-Fan? Gleich im Anschluss fin­den die Olym­pi­schen Spie­le in Bra­si­li­en statt (5.8.2016 bis 21.8.2016). Hier eini­ge Hinweise: … 

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Arbeitsrecht: Betriebsbedingte Kündigungen nur gegen Nachweis

Es genügt nicht, eine betriebs­be­ding­te Kün­di­gung mit Umstruk­tu­rie­run­gen zu begrün­den. Sie müs­sen das kon­kret bele­gen – z. B. durch Beschluss­pro­to­kol­le oder durch Maß­nah­men wie einen nach­weis­lich ver­än­der­ten Geschäfts­ab­lauf (ArbG Ber­lin, Urteil vom 24.3.2016, 28 Ca 283/16). …

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Terminsache: Jahresabschluss 2015 für kleinste und kleine GmbH/UG

Laut Han­dels­ge­setz­buch (§ 264 Abs. 1 Satz HGB) müs­sen klei­ne GmbH den Jah­res­ab­schluss für das abge­lau­fe­ne Geschäfts­jahr 2015 bis zum 30.6. des Fol­ge­jah­res – also bis Ende des nächs­ten Monats – auf­stel­len. Bei abwei­chen­dem Geschäfts­jahr muss der Jah­res­ab­schluss spä­tes­tens 6 Mona­te nach Ende des Geschäfts­jah­res vor­lie­gen (§ 267 Abs. 1 Satz 4 HGB). Als Geschäfts­füh­rer sind Sie ver­ant­wort­lich dafür, dass die­se Frist ein­ge­hal­ten wird. In der Pra­xis ertei­len die meis­ten Geschäfts­füh­rer dem Steu­er­be­ra­ter den Auf­trag, den Jah­res­ab­schluss zu erstel­len. Das sind für die klei­ne GmbH: Gewinn- und Ver­lust­rech­nung, Bilanz und die Erläu­te­run­gen zur Bilanz. Als Geschäfts­füh­rer müs­sen Sie orga­ni­sa­to­ri­sche Vor­keh­run­gen dafür tref­fen, dass die Unter­la­gen voll­stän­dig sind, sach­lich rich­tig erstellt, frist­ge­recht vor­ge­legt, kor­rekt „ver­ab­schie­det“ und ver­öf­fent­licht werden. … 

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Gute Idee: Mitarbeiter werben Mitarbeiter

Jede Drit­te Stel­le in mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men wird über per­sön­li­che Kon­tak­te der Mit­ar­bei­ter besetzt. In grö­ße­ren Unter­neh­men wird nur jede 10. Stel­le über Mit­ar­bei­ter-Kon­tak­te besetzt. Damit ist die direk­te Mit­ar­bei­ter-Akqui­se die zweit­stärks­te Kraft zur Rekru­tie­rung von Mit­ar­bei­tern, nach der Stel­len­aus­schrei­bung in der regio­na­len Pres­se, aber noch vor Social Media und Arbeits­agen­tu­ren. Vor­teil für das Unter­neh­men: Mit­ar­bei­ter emp­feh­len nur Per­so­nen, von denen sie etwas hal­ten (Insti­tut für Arbeits­markt- und Sozialforschung). … 

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Geld: D&O‑Versicherung zahlt Schaden der Muttergesellschaft

Laut BGH kann der D&O‑Versicherer eine Scha­dens­be­glei­chung nicht mit dem Hin­weis abtun, dass die Mut­ter­ge­sell­schaft ihren Ver­lust aus der Fehl­ent­schei­dung des Geschäfts­füh­rers der Toch­ter­ge­sell­schaft aus­glei­chen will (BGH, Urteil vom 13.4.2016, IV ZR 304/13). …