Beschluss-Formular: Weisung der Gesellscafterversammlung an die Geschäftsführung
Autor: volkelt
Volkelt-Brief 23/2011
Themen heute: Neid-Debatte – es wird wieder kräftig verdient – der Mittelstand hat Probleme damit + Rechtsberatung wird schon wieder teurer – jetzt schon vorbeugen + Umwandlung in die Voll-GmbH geht auch mit Sacheinlagen + Tarifvertrag Zeitarbeit schon ab 2004 ungültig – Nachzahlungen kommen näher + Stimmverbot: Ungehung ist kaum möglich + Verfassungsgericht wird Verlust-Abzugsverbot prüfen + BISS …
Unterdessen haben Hausfrauen, Erzieherinnen und andere ökonomische Laien begriffen, dass Schulden eine böse Sache sind. Zumal dann, wenn man die Zinsen nicht mehr stemmen kann. RTL-Schuldenberater Peter Zwegat zieht es in solchen Fällen regelmäßig die Mundwinkel nach oben und die Stirn in Falten: „Böse Sache“.
Seit 2009 strahlt die RTL-Tochter Alpha TV in Griechenland das gleiche Format unter dem Titel Gia logarismo sas aus – was soviel heißt wie „Für Ihr Konto“. Der griechische Zwegat heißt Nikos Samolis und seine Sendung freut sich reger Nachfrage. Und zwar auf beiden Seiten. Mit jedem EU-Umschuldungsprogramm steigen die Einschaltquoten in Schwindel erregende Höhen. Umgekehrt campieren regelmäßig endlose und immer länger werdende Schlangen von überschuldeten Griechen vor den Athener Sendestudios, um beim Casting für die nächste Sendung in den Kreis der Auserwählten zu gelangen – auch Griechenlands amtierender Präsident Karolos Papoulias soll – mit Sonnenbrille und Stehkragen – in der Warteschlange gesichtet worden sein.
Wir wissen nicht, ob das stimmt. Sicher ist aber, dass der keine Probleme mit den Auswahlkriterien für die Kandidatur zur Teilnahme an der Sendung hat. Im Gegensatz zu den meisten seiner Landsleute. Problem: 31% aller griechischen Haushalte haben kein eigenes Konto – und ohne Konto gibt es konsequenterweise auch keine Überschuldung. Wäre vielleicht mal ein Tipp für die EU, wie man die griechische Überschuldung zumindest auf dem Papier regeln könnte.
Volkelt-Brief 22/2011
Themen heute: Pflichtveröffentlichung – schon über 350 Mio. € Bußgelder verhängt – keine Chance für Verweigerer, auch wenn die EU auf Erleichterung für kleinere Unternehmen pocht + Preisbaromter Juni 2011 + Vorsicht bei Outsourcing des Datenschutzes + Ordnungsgeld muss trotz anhängigen Verfahren gezahlt werden + BISS …
Laut Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf darf der als Ghostwriter tätige Schreiber von wissenschaftlichen Arbeiten nicht damit werben, das der „Marktführer“ sei. Das ist alleine schon deswegen unzulässig, weil er eine verbotene Dienstleistung anbietet (OLG Düsseldorf, Urteil vom 8.2.2011, I‑20 U 116/10).
Für die Praxis: Geklagt hatte ein anderer Ghostwriter – der die Marktführerschaft des „Kollegen“ so nicht hinnehmen wollte. Nach den neuesten Umständen ein bemerkenswertes Urteil, das wohl Einige aufschrecken wird, die ihrer Karriere mit einer Promotion einen zusätzlichen Kick geben wollen. Aus dem Urteil: Beide Ghostwriter verlangen für eine sog. „Übungsarbeit“ zwischen 10.000 und 20.000 €.
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Volkelt-Brief 21/2011
Themen heute: Ein Geschäftsführer scheidet aus – wer darf die GmbH vertreten (TIPP) + BMF blockiert grenzüberschreitende Verlustverrechnung + Nebentätigkeiten: Fehler gefährden das Amt + Fianzamt darf Steuerdaten verwenden + Ordnungsgeld bei Pflichtveröffentlichung ist rechtens + Finanzamt muss nicht auf geänderte Rechtslage hinweisen + BISS …
Volkelt-Brief 20/2011
Themen heute: Neuer Steuerprüf-Fragebogen – ACHTUNG: Behörden wollen wieder mal zu viel wissen + Wichtiges Urteil: Urheberrechtsverletzungen auf Websites – runter vom Server + Frist bei Kündigung eines Gewinnabführungsvertrages + Falsche E‑Mails vom Finanzamt + Heimliche Video-Aufnahmen bringen nichts + BISS …
Volkelt-Brief 19/2011
Themen heute: BW wird Betriebsprüfer aufstocken – mehr Bürokratie für kleinere und mittlere Unternehmen + Terminsache 31.5.: GF muss GmbH-Anteile melden + Musterprotokoll nur tauglich für Einpersonen-GmbH/UG + Falsche Kilometer-Angabe ist „Steuerhinterziehung” + Riester-Nachzahlungen ab sofort möglich + „verbindliche Auskunft” kostet – bis zu 91.000 € + BISS …