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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 45/2103

Volkelt-BriefThe­men heu­te: Las­sen Sie es nie drauf ankom­men – je frü­her Sie reagie­ren, um so bes­ser gelingt der Neu­start + Ab 1.1.2014: Der Arbeit­ge­ber kann den steu­er­li­chen Ein­satz­ort bestim­men + GmbH-Finan­zen: So macht die Bank beim nächs­ten Kre­dit kei­ne Pro­ble­meMan­gel­haf­te IT-Aus­stat­tung: Knau­sern an der fal­schen Stel­le + Mit­ar­beit von Fami­li­en-Mit­glie­dern: BFH kas­siert Über­stun­den-Urteil + Geschäfts­füh­rer-Gehalt: Schwei­zer stim­men über Mana­ger-Gehäl­ter ab+ Steu­er: Finanz­amt darf Geschäfts­füh­rer-Fir­men­wa­gen dop­pelt besteu­ern + BISS

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Volkelt-Briefe

GmbH-Finanzen: So macht die Bank beim nächsten Kredit keine Probleme

Ent­schei­dend für die Kre­dit­ver­ga­be an Unter­neh­men ist das Bewer­tungs­ver­fah­ren im Geschäfts­kun­­den-Kre­di­t­­ge­schäft (Rating). Ist die Fir­ma eine GmbH (UG), haf­tet sie mit dem Gesell­schafts­ver­mö­gen. Kun­den und Lie­fe­ranten infor­mie­ren sich des­halb im B2B-Geschäft vor­ab per Boni­täts­prü­fung über die wirtschaft­liche Situa­ti­on der GmbH. Das gilt auch für die Ban­ken. Dazu müs­sen auch GmbHs im Rating­verfahren aussage­kräftige und aktu­el­le Infor­ma­tio­nen über die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on der GmbH vor­le­gen (Jah­res­ab­schluss, betriebswirt­schaftliche Aus­wer­tun­gen, Steu­er­be­schei­de, Unternehmens­planung, Kal­ku­la­ti­on, ggf. Busi­ness-Plan/ Geschäfts­­modell). Zusätz­lich mini­mie­ren Ban­ken das Aus­fall-Risi­ko für Kredite,

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Hoeneß

Kneipe15. Juni 2015. Der Voll­zugs­be­am­te schließt die Tür hin­ter uns, über­holt uns den Gang ent­lang und öff­net die nächs­te Stahl­tür. „Der Wecker war auch schon hier“. Sta­del­heim hat Tra­di­ti­on. Kol­le­ge Wild­mo­ser vom Lokal­ri­va­len 60 saß hier wegen Steu­er­hin­ter­zie­hung. Die Tsch­ä­pe wegen Bei­hil­fe. Ihr Chef wegen Land­frie­dens­bruch. Alles schon eine Wei­le her. Als Wurst­ver­käu­fer gehört Uli zu den pri­vi­le­gier­ten Insas­sen. Er resi­diert in der legen­dä­ren Zel­le 70 und wir haben die Ehre, eine Ein­la­dung zur ers­ten Inhouse-Pres­se­kon­fe­renz erhal­ten zu haben. Schließ­lich sind wir ihm als steu­er­kri­ti­scher Infor­ma­ti­ons­dienst schon auf­ge­fal­len lan­ge bevor die ers­te Steu­er-CD in Umlauf gebracht wur­de. Es gibt Sem­meln mit Hack, fri­sche Radies und Bau­ern­würs­te, die die Mit-Häft­lin­ge in der Metz­ger­werk­statt im Neben­trakt unter sei­ner Auf­sicht frisch gekes­selt und ver­wurs­tet haben. Uli trägt das blaue Hemd leicht geöff­net und wenn wir nicht wüss­ten, dass man im Knast kein Gold tra­gen darf, hät­ten wir schwö­ren kön­nen, es ist ein Gold­kett­chen, das da über dem Brust­haar glänzt. Er berich­tet vom täg­li­chen Kicken im Hof. Wie er den Kol­le­gen immer wie­der und immer wie­der vor­ma­chen muss, wie er die Pil­le beim Elf­me­ter­schie­ßen gegen die Tsche­chen in den tief­blau­en Nacht­him­mel von Bel­grad jag­te. Noch Jah­re spä­ter im ser­bi­schen Bür­ger­krieg konn­te man zwi­schen dem Fun­keln und Zischen des Gra­nat­feu­ers den Schweif des ver­irr­ten Bal­les erken­nen, wäh­rend die Jungs unten auf dem Gefäng­nis-Sport­platz sich Abend für Abend einen Spaß draus machen, die Bäl­le über die Mau­er bis zum Kre­ma­to­ri­um des Per­la­cher Fried­hofs zu dre­schen. Das war´s dann. Noch sind es 82 Tage bis zum ers­ten Frei­gang.  „Jetz isses halt so. Bis dahin muss ich klei­ne­re Würst­chen backen“.

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

NSA

KneipeAls aus­ge­buff­te Sati­re-Redak­ti­on haben wir auch bei die­sem The­ma dar­auf gesetzt, dass sich Alles in Wohl­ge­fal­len auf­löst und am Schluss die Glöck­chen klin­geln, die Sekt­kor­ken knal­len und sich alle Trä­nen über­strömt aber glück­se­lig in den Armen lie­gen. Aber Schwei­gen ist nicht immer Gold. Des­we­gen: Hier nun unse­re The­sen zum The­ma. 1. Sie glau­ben doch wohl nicht wirk­lich, dass der Isla­mist sei­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on im Ein­woh­ner­mel­de­amt hin­ter­legt. 2. Das andau­ern­de Kna­cken bei schlech­ten Mobil­funk-Ver­bin­dun­gen ist nur im sel­te­nen Fall auf eine nach­rich­ten­dienst­li­che Über­wa­chung zurück­zu­füh­ren. 3. Es stimmt nicht, dass die meis­ten Ange­stell­ten der NSA nur über eine beschei­de­ne Grund­schul-Aus­bil­dung ver­fü­gen. 4. Snow­den und Strö­be­le ken­nen sich seit der gemischt deutsch/amerikanischen KITA-Ein­wei­hung in Ber­lin-Wil­mers­dorf. 5. Die NSA stuft Deutsch­land als Part­ner drit­ter Klas­se ein. 6. Noch im Früh­jahr soll der NSA-Com­pu­ter geflu­tet wer­den. Scha­de um die vie­len schö­nen Zeug­nis­se der Zeit­ge­schich­te, die unwie­der­bring­lich für die nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen ver­lo­ren sind.

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OFD Frankfurt: Keine Rettung für „stehen gelassenes“ Krisendarlehen

Geben Sie Ihrer GmbH einen Kre­dit und gerät die GmbH in eine wirt­schaft­li­che Kri­se, ist das ris­kant. Ist das Dar­le­hen mit dem Beginn der Kri­se noch ein­ge­bucht, kön­nen Sie den Ver­lust nicht ein­mal steu­er­lich verrech­nen. Das Finanz­amt bewer­tet das Dar­le­hen dann zu Anschaf­fungs­kos­ten und die wer­den hier mit 0 EUR ange­setzt. Belieb­ter Trick: Der Gesell­schaf­ter zahlt eine aus­ste­hen­de Ein­la­ge ein und zahlt damit sein Dar­lehen zurück.

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Arbeitnehmer darf über Firmen-Mail-Account nicht zum Streik aufrufen

Ihre Mit­ar­bei­ter dür­fen über den dienst­li­chen E‑Mail-Account (z. B. Vorname.Name@Firma.de) kei­nen Streik­auf­ruf der Gewerk­schaft an die übri­ge Beleg­schaft ver­sen­den (BAG, Urteil vom 15.10.2013, 1 ABR 31/12).

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Ärgernis: Pflichtveröffentlichung kostet GmbHs Millionen

seit 2008 müs­sen GmbHs ihren Jah­res­ab­schluss im elek­tro­ni­schen Unter­neh­mens­re­gis­ter ver­öf­fent­li­chen. Bereits damals hagel­te es Kri­tik an der Über­re­gu­lie­rung. Jetzt hat das Bun­des­amt für Jus­tiz (BfJ) erst­mals  Zah­len dazu ver­öf­fent­licht. Danach wur­den allei­ne seit 2008 387 Mio. EUR Buß­gel­der für Ver­säum­nis­se bei der Pflicht­ver­öf­fent­li­chung ver­hängt. Im ers­ten Jahr der Ver­öf­fent­li­chungs­pflicht wur­den 462.000 Unter­neh­men (das ist fast jede 2. GmbH) abge­mahnt. 2009 waren es immer noch rund 125.000 Unter­neh­men, die ihren Veröffent­lich­ungs­pflichten nicht oder nicht recht­zei­tig nach­ge­kom­men sind (Quel­le BfJ und Han­dels­blatt > Hier ankli­cken). …

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Bundesamt für Justiz: Säumnisgebühr steigt auf 103,50 EUR

Bis­her muss­ten Sie ledig­lich eine Ver­wal­tungs­ge­bühr in Höhe von 53,50 EUR zah­len, wenn Sie Ihren Jahres­abschluss nicht recht­zei­tig im elek­tro­ni­schen Unternehmens­register ver­öf­fent­li­chen. In der Regel ist das der 31.12. nach Abschluss des Geschäfts­jahres. Ob Sie dem nach­ge­kom­men sind, wird per Daten­abgleich geprüft. Unter­des­sen ist die­ses Ver­fah­ren ein­ge­spielt. Die ers­ten Abmah­nungen gehen Ende Januar …

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Geschäftsführer-Führungszeugnis: Jugendsünden wirken nach

Bei der Ein­tra­gung eines neu­en Geschäfts­füh­rers muss der gegen­über dem Regis­ter­ge­richt eine Ver­si­che­rung abge­ben, dass kei­ne Hin­de­rungs­grün­de vor­lie­gen. Z. B., dass er nicht wegen Insol­venz­ver­ge­hen bestraft ist. Er darf nicht gegen eine der in § 6 GmbH-Gesetz auf­ge­führ­ten Vor­schrif­ten ver­sto­ßen. Das Regis­ter­ge­richt prüft …

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Volkelt-Brief 44/2013

Volkelt-BriefThe­men heu­te: Pflicht­ver­öf­fent­li­chung kos­tet GmbHs Mil­lio­nen +  OFD Frank­furt: Kei­ne Ret­tung für „ste­hen gelas­se­nes“ Kri­sen­dar­le­hen + Geschäfts­füh­rer-Anstel­lungs­ver­trag: „Es gilt der BAT – Vor­teil für Sie + Bun­des­amt für Jus­tiz: Säum­nis­ge­bühr steigt auf 103,50 EUR + Geschäfts­füh­rer-Füh­rungs­zeug­nis: Jugend­sün­den wir­ken nach  + Wer­bungs­kos­ten: Finanz­amt för­dert Umzug nur bei kur­zem Weg zur Arbeit + Arbeit­neh­mer darf über Fir­men-Mail-Account nicht zum Streik auf­ru­fen + BISS