Themen heute: Lassen Sie es nie drauf ankommen – je früher Sie reagieren, um so besser gelingt der Neustart + Ab 1.1.2014: Der Arbeitgeber kann den steuerlichen Einsatzort bestimmen + GmbH-Finanzen: So macht die Bank beim nächsten Kredit keine Probleme + Mangelhafte IT-Ausstattung: Knausern an der falschen Stelle + Mitarbeit von Familien-Mitgliedern: BFH kassiert Überstunden-Urteil + Geschäftsführer-Gehalt: Schweizer stimmen über Manager-Gehälter ab+ Steuer: Finanzamt darf Geschäftsführer-Firmenwagen doppelt besteuern + BISS …
Autor: volkelt
Entscheidend für die Kreditvergabe an Unternehmen ist das Bewertungsverfahren im Geschäftskunden-Kreditgeschäft (Rating). Ist die Firma eine GmbH (UG), haftet sie mit dem Gesellschaftsvermögen. Kunden und Lieferanten informieren sich deshalb im B2B-Geschäft vorab per Bonitätsprüfung über die wirtschaftliche Situation der GmbH. Das gilt auch für die Banken. Dazu müssen auch GmbHs im Ratingverfahren aussagekräftige und aktuelle Informationen über die wirtschaftliche Situation der GmbH vorlegen (Jahresabschluss, betriebswirtschaftliche Auswertungen, Steuerbescheide, Unternehmensplanung, Kalkulation, ggf. Business-Plan/ Geschäftsmodell). Zusätzlich minimieren Banken das Ausfall-Risiko für Kredite,
Hoeneß
15. Juni 2015. Der Vollzugsbeamte schließt die Tür hinter uns, überholt uns den Gang entlang und öffnet die nächste Stahltür. „Der Wecker war auch schon hier“. Stadelheim hat Tradition. Kollege Wildmoser vom Lokalrivalen 60 saß hier wegen Steuerhinterziehung. Die Tschäpe wegen Beihilfe. Ihr Chef wegen Landfriedensbruch. Alles schon eine Weile her. Als Wurstverkäufer gehört Uli zu den privilegierten Insassen. Er residiert in der legendären Zelle 70 und wir haben die Ehre, eine Einladung zur ersten Inhouse-Pressekonferenz erhalten zu haben. Schließlich sind wir ihm als steuerkritischer Informationsdienst schon aufgefallen lange bevor die erste Steuer-CD in Umlauf gebracht wurde. Es gibt Semmeln mit Hack, frische Radies und Bauernwürste, die die Mit-Häftlinge in der Metzgerwerkstatt im Nebentrakt unter seiner Aufsicht frisch gekesselt und verwurstet haben. Uli trägt das blaue Hemd leicht geöffnet und wenn wir nicht wüssten, dass man im Knast kein Gold tragen darf, hätten wir schwören können, es ist ein Goldkettchen, das da über dem Brusthaar glänzt. Er berichtet vom täglichen Kicken im Hof. Wie er den Kollegen immer wieder und immer wieder vormachen muss, wie er die Pille beim Elfmeterschießen gegen die Tschechen in den tiefblauen Nachthimmel von Belgrad jagte. Noch Jahre später im serbischen Bürgerkrieg konnte man zwischen dem Funkeln und Zischen des Granatfeuers den Schweif des verirrten Balles erkennen, während die Jungs unten auf dem Gefängnis-Sportplatz sich Abend für Abend einen Spaß draus machen, die Bälle über die Mauer bis zum Krematorium des Perlacher Friedhofs zu dreschen. Das war´s dann. Noch sind es 82 Tage bis zum ersten Freigang. „Jetz isses halt so. Bis dahin muss ich kleinere Würstchen backen“.
NSA
Als ausgebuffte Satire-Redaktion haben wir auch bei diesem Thema darauf gesetzt, dass sich Alles in Wohlgefallen auflöst und am Schluss die Glöckchen klingeln, die Sektkorken knallen und sich alle Tränen überströmt aber glückselig in den Armen liegen. Aber Schweigen ist nicht immer Gold. Deswegen: Hier nun unsere Thesen zum Thema. 1. Sie glauben doch wohl nicht wirklich, dass der Islamist seine Kommunikation im Einwohnermeldeamt hinterlegt. 2. Das andauernde Knacken bei schlechten Mobilfunk-Verbindungen ist nur im seltenen Fall auf eine nachrichtendienstliche Überwachung zurückzuführen. 3. Es stimmt nicht, dass die meisten Angestellten der NSA nur über eine bescheidene Grundschul-Ausbildung verfügen. 4. Snowden und Ströbele kennen sich seit der gemischt deutsch/amerikanischen KITA-Einweihung in Berlin-Wilmersdorf. 5. Die NSA stuft Deutschland als Partner dritter Klasse ein. 6. Noch im Frühjahr soll der NSA-Computer geflutet werden. Schade um die vielen schönen Zeugnisse der Zeitgeschichte, die unwiederbringlich für die nachfolgenden Generationen verloren sind.
Geben Sie Ihrer GmbH einen Kredit und gerät die GmbH in eine wirtschaftliche Krise, ist das riskant. Ist das Darlehen mit dem Beginn der Krise noch eingebucht, können Sie den Verlust nicht einmal steuerlich verrechnen. Das Finanzamt bewertet das Darlehen dann zu Anschaffungskosten und die werden hier mit 0 EUR angesetzt. Beliebter Trick: Der Gesellschafter zahlt eine ausstehende Einlage ein und zahlt damit sein Darlehen zurück.
Ihre Mitarbeiter dürfen über den dienstlichen E‑Mail-Account (z. B. Vorname.Name@Firma.de) keinen Streikaufruf der Gewerkschaft an die übrige Belegschaft versenden (BAG, Urteil vom 15.10.2013, 1 ABR 31/12).
seit 2008 müssen GmbHs ihren Jahresabschluss im elektronischen Unternehmensregister veröffentlichen. Bereits damals hagelte es Kritik an der Überregulierung. Jetzt hat das Bundesamt für Justiz (BfJ) erstmals Zahlen dazu veröffentlicht. Danach wurden alleine seit 2008 387 Mio. EUR Bußgelder für Versäumnisse bei der Pflichtveröffentlichung verhängt. Im ersten Jahr der Veröffentlichungspflicht wurden 462.000 Unternehmen (das ist fast jede 2. GmbH) abgemahnt. 2009 waren es immer noch rund 125.000 Unternehmen, die ihren Veröffentlichungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nachgekommen sind (Quelle BfJ und Handelsblatt > Hier anklicken). …
Bisher mussten Sie lediglich eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 53,50 EUR zahlen, wenn Sie Ihren Jahresabschluss nicht rechtzeitig im elektronischen Unternehmensregister veröffentlichen. In der Regel ist das der 31.12. nach Abschluss des Geschäftsjahres. Ob Sie dem nachgekommen sind, wird per Datenabgleich geprüft. Unterdessen ist dieses Verfahren eingespielt. Die ersten Abmahnungen gehen Ende Januar …
Bei der Eintragung eines neuen Geschäftsführers muss der gegenüber dem Registergericht eine Versicherung abgeben, dass keine Hinderungsgründe vorliegen. Z. B., dass er nicht wegen Insolvenzvergehen bestraft ist. Er darf nicht gegen eine der in § 6 GmbH-Gesetz aufgeführten Vorschriften verstoßen. Das Registergericht prüft …
Volkelt-Brief 44/2013
Themen heute: Pflichtveröffentlichung kostet GmbHs Millionen + OFD Frankfurt: Keine Rettung für „stehen gelassenes“ Krisendarlehen + Geschäftsführer-Anstellungsvertrag: „Es gilt der BAT“ – Vorteil für Sie + Bundesamt für Justiz: Säumnisgebühr steigt auf 103,50 EUR + Geschäftsführer-Führungszeugnis: Jugendsünden wirken nach + Werbungskosten: Finanzamt fördert Umzug nur bei kurzem Weg zur Arbeit + Arbeitnehmer darf über Firmen-Mail-Account nicht zum Streik aufrufen + BISS …