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Recht: Abberufung des Geschäftsführers ist Voraussetzung für die Zulassung zum Arbeitsgericht

War der Geschäfts­füh­rer vor sei­ner Bestel­lung als Arbeit­neh­mer in der GmbH beschäf­tigt und wur­de nicht expli­zit ein Geschäfts­füh­rer­ver­trag abge­schlos­sen, hat er …

bei einer Kün­di­gung gute Chan­cen, dass sei­ne Sache vor dem Arbeits­ge­richt ver­han­delt wird. Ach­tung: Laut Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) kann er bei einer Kün­di­gung des Anstel­lungs­er­tra­ges wegen Insol­venz nur dann vors Arbeits­ge­richt zie­hen, wenn er tat­säch­lich abbe­ru­fen wur­de. In der Insol­venz bleibt der Geschäfts­füh­rer aber solan­ge im Amt, bis ein ord­nungs­ge­mä­ßer Abbe­ru­fungs­be­schluss durch die Gesell­schaf­ter erfolgt. Unab­hän­gig davon kann der Insol­venz­ver­wal­ten den Dienst­ver­trag kün­di­gen (BAG, Urteil vom 4.2.2013, 10 AZB 78/12).

Für die Pra­xis: In 1. Instanz hat­te das Arbeits­ge­richt Wup­per­tal die Rechts­sa­che an das Land­ge­richt ver­wie­sen. Nach sofor­ti­ger Beschwer­de des Geschäfts­füh­rers hielt das Lan­des­ar­beits­ge­richt das Arbeits­ge­richt doch für zustän­dig. Jetzt hat das BAG in letz­ter Instanz dazu ent­schie­den. Fol­ge für Geschäfts­füh­rer: Das bedeu­tet eine kla­re Schwä­chung sei­ner Rechts­po­si­ti­on in der Insol­venz. Ergeht kein Abbe­ru­fungs­be­schluss hat er selbst dann kei­nen Zugang zum Arbeits­ge­richt, wenn er „ohne“ Geschäfts­füh­rer-Anstel­lungs­ver­trag tätig wurde.

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Aktuell: Frist für Lohnsteuerumstellung auf elektronisches Verfahren geht in die Verlängerung

Stimmt der Bun­des­rat in sei­ner Sit­zung vom 22. März nicht dem modi­fi­zier­ten Vor­schlag für das Jah­res­steu­er­ge­setz 2013 zu, …

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GmbH-Steuern: „Wesentliche Beteiligung“ – BFH-Urteil klärt Besteuerung von Veräußerungsgewinn

„Wesentliche Beteiligung“: BFH-Urteil klärt Besteuerungspraxis

Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer ohne Nach­fol­ger aus der Fami­lie ver­kau­fen in der Regel ihren GmbH-Anteil. Der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn muss ver­steu­ert wer­den. Ent­schei­den­des Kri­te­ri­um für die Besteue­rung ist …

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Formfrage: Die Gesellschafter müssen den Kapitalerhöhungsbetrag mindestens zu einem Viertel einzahlen

Beschlie­ßen die Gesell­schaf­ter eine Kapi­tal­erhö­hung, reicht es nicht aus, wenn das „auf dem Papier“ steht und dem Regis­ter­ge­richt ledig­lich gemel­det wird. Unab­hän­gig von der finan­zi­el­len Lage der GmbH …

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GmbH-Finanzen: Zinsen und Preise – Wie Sie als Unternehmer jetzt richtig reagieren (2)

Bei Gütern und Leis­tun­gen, die für die Zukunft erbracht wer­den (Inves­ti­ti­ons­gü­ter, Auf­trags­pro­duk­ti­on auf Ter­min usw.) ist es hilf­reich, stei­gen­de Prei­se auf den Beschaf­fungs­märk­ten mit einer Wert­si­che­rungs­klau­sel im Ver­trag abzu­fe­dern. Das ist aller­dings nur in gewis­sen Gren­zen mög­lich. Die recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen dazu …

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Müssen Sie als GmbH-Gesellschafter eine verdeckte Gewinnausschüttung der GmbH erstatten?

Fast jede Betriebs­prü­fung einer GmbH endet mit einer Steu­er­nach­for­de­rung. Fol­ge: …

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Recht: Als GmbH-Geschäftsführer haben Sie die gleichen Organisationspflichten wie ein AG-Vorstand

Nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs (BGH) zu den Orga­ni­sa­ti­ons­pflich­ten des Geschäfts­lei­ters müs­sen Sie davon aus­ge­hen, dass im Fall einer GmbH-Insolvenz …

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Kartell-Willkür: Immer mehr Branchen sind betroffen

Ob Papp­tel­ler, Feu­er­wehr­fahr­zeu­ge oder Mehl: Unter­des­sen ist kei­ne Bran­che und kein Unter­neh­men mehr sicher, …

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GmbH-Finanzen: Die Zinsen steigen – wie Sie als Unternehmer jetzt Alles richtig machen (I)

Ers­te Pro­gno­sen wei­sen dar­auf hin, dass spä­tes­tens im 2. Quar­tal 2013 mit dem ers­ten Zins­schub zu rech­nen ist. Zwar hat die Euro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) noch kei­nen offi­zi­el­len Ter­min für die ers­te Anpas­sung nach oben genannt (der­zeit: 0,75 %, Pro­gno­se: + 0,25 %). Unterdessen …

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Auszahlungen an die Gesellschafter: Keine Überweisungen auf Zuruf

Zah­lun­gen an die Gesell­schaf­ter der GmbH sind ein Pro­blem wer­den, wenn die­se ohne einen Anlass (z. B. Aus­schüt­tungs­be­schluss, Fäl­lig­keit einer Dar­le­hens­rück­zah­lung) erfol­gen. Häu­figs­ter Feh­ler in der Praxis: …