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Volkelt-Briefe

Diskussion um Pflichtmitgliedschaft in der Rentenversicherung geht in die nächste Runde

Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Huber­tus Heil (SPD) will bis Ende des Jah­res einen Gesetz­ent­wurf zur Neu­re­ge­lung der Ver­si­che­rungs­pflicht von Selbst­stän­di­gen vor­le­gen. Noch gibt es kei­ne Aus­sa­gen dazu, ob auch nicht pflicht­ver­si­cher­te (beherr­schen­de) Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer von GmbHs oder Unter­neh­mer­ge­sell­schaf­ten (UG) davon betrof­fen sein wer­den. Für vie­le UG-Grün­der ist die­se Rechts­form eben genau des­we­gen inter­es­sant, weil sie nicht die hohen Pflicht­bei­trä­ge ver­die­nen und abfüh­ren müs­sen und sich par­al­lel dazu eine eige­ne Alters­ver­sor­gung mit bes­se­rer Ren­di­te erwirt­schaf­ten wol­len. Wir hal­ten Sie auf dem Laufenden.

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Volkelt-Brief 03/2018

  • Haf­tung – NEUIhr Steu­er­be­ra­ter muss SIE ein­deu­tig war­nen + Büro­kra­tie und Steu­ern: Über die­se The­men ärgern sich die Kol­le­gen + Digi­ta­li­sie­rung: IT-Sicher­heits­lü­cken sind kein Grund zum Still­stand + Geschäfts­füh­re­rIn pri­vat: Neue Spiel­re­geln für pri­va­te Ver­lus­te + Haf­tung: Neue Dimen­sio­nen für eine Insol­venz­ver­schlep­pung + Sozi­al­ab­ga­ben: Kei­ne Pflicht­ver­si­che­rung des Geschäfts­füh­rers bei Schach­tel­be­tei­li­gung + Geschäfts­füh­re­rin­nen: GmbHs fest in Männerhand

BISS die Wirt­schaft-Sati­re

 

 

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Volkelt-Briefe

GF/Vorsorge: 26 % – Beteiligung reicht nicht gegen die Pflichtversicherung

Nur wenn laut Gesell­schafts­ver­trag Beschlüs­se mit qua­li­fi­zier­ter 75 %-Mehr­heit gefasst wer­den müs­sen, liegt eine sog. Sperr­mi­no­ri­tät vor. Fol­ge: Die 26-%-Beteiligung allei­ne genügt nicht für eine Befrei­ung von der Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht des Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers (Sozi­al­ge­richt Stutt­gart, Urteil v. 18.8.2016, S 17 R 747/14, rechts­kräf­tig) …

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Volkelt-Brief 45/2017

Empö­rend: Zwei­er­lei Maß bei Sozi­al­ver­si­che­rungs-Betrug + Geschäfts­be­richt: ACHTUNG – das Finanz­amt liest mit !  + Digi­ta­li­sie­rung: BIG DATA macht das Ren­nen – Ihre Chan­ce als „Klei­ner“ + Arbeits­recht (1): Eck­punk­te der neu­en Ent­sen­de-Richt­li­nie + Arbeits­recht (2): Ver­län­ger­te Kün­di­gungs­fris­ten für die Mit­ar­bei­ter + Geschäfts­füh­rer pri­vat: Rechts­schutz für Kla­ge wegen Die­sel­ga­te + GmbH-Steu­ern: End­gül­ti­ges „Aus” für steu­er­li­che Sanierungshilfe

BISS die Wirt­schaft-Sati­re

 

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Volkelt-Briefe

Mitarbeiter: Mehr Spielraum für kurzfristig Beschäftigte

Vie­le auch klei­ne­re Unter­neh­men über­brü­cken Aus­fäl­le von Mit­ar­bei­tern, Feri­en-Ver­tre­­tun­gen oder auf­trags­be­ding­te       Über­ka­pa­zi­tä­ten mit der Ein­stel­lung von kurz­fris­tig Beschäf­tig­ten. Vor­teil: Der Lohn ist bei nicht berufs­mä­ßi­ger Aus­übung sozi­al­ver­si­che­rungs­frei und wird ggf. nur pau­schal besteu­ert (25 %). Nachteil: … 

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Volkelt-Briefe

Haftung: Sozialversicherungsbeiträge nie ohne „Zweck” anweisen

Als GmbH-Geschäfts­füh­rer müs­sen Sie in der wirt­schaft­li­chen Kri­se mit der Sorg­falt eines ordent­li­chen Geschäfts­man­nes han­deln. Das betrifft z. B. auch die fäl­li­ge Zah­lung von Bei­trä­gen zur Sozi­al­ver­si­che­rung (Kran­ken­ver­si­che­rung, Pfle­ge­ver­si­che­rung, Ren­ten­ver­si­che­rung, Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung). Wichtig: …

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Volkelt-Brief 01/2013

The­men heu­te: Haf­tung Der Fall Suhr­kamp – Vor­sicht bei der Ver­mi­schung von GmbH- und Pri­vat­in­ter­es­sen + GmbH-Kri­se: Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge rich­tig anwei­sen + GmbH-Finan­zen: Gute Noten für Online-Finan­zie­rer Bankless24 + Vor­sor­ge: Spät-Grün­der: Bes­se­re Alters­vor­sor­ge mit der klei­nen AG + GmbH-Steu­ern: Ver­fah­ren gegen Min­dest­be­steue­rung hat kei­ne Aus­sicht auf Erfolg + Vor­sicht: Finanz­be­hör­den wol­len älte­ren Geschäfts­füh­rern Zusatz­ver­dienst besteu­ern + BISS

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Lexikon

Sozialversicherung

War es noch bis vor eini­gen Jah­ren Ziel zumin­dest des Min­der­heits-Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers, sich mit der gesetzlichen/freiwilligen Mit­glied­schaft in der Sozi­al­ver­si­che­rung ein zwei­tes oder drit­tes siche­res Stand­bein für die Zukunft zu sichern, hat sich die Situa­ti­on in den letz­ten Jah­ren völ­lig ver­än­dert. Die Bei­trags­hö­he steht in kei­nem Ver­hält­nis mehr zu den zu erwar­ten­den Leis­tun­gen, der Leis­tungs­ka­ta­log der Kran­ken­kas­sen ist dras­tisch redu­ziert wor­den und auch die bis zuletzt attrak­ti­ven Leis­tun­gen der Unfall­ver­si­che­rung sind unter­des­sen so ein­ge­schränkt, dass die gesetz­li­che Sozi­al­ver­si­che­rung – sei es als Pflicht- oder Frei­wil­li­ge Ver­si­che­rung auf Antrag – nicht lohnt. Auch die zuneh­men­den recht­li­chen Unsi­cher­hei­ten, die für den Min­der­heits-Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer bei Inan­spruch­nah­me von Leis­tun­gen aus der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung bestehen, füh­ren zu einer immer brei­te­ren Abkehr von die­ser Form der Zukunftssicherung.

Waren die Gesetz­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rer und Ersatz­kas­sen lan­ge bemüht, auch Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer in den Kreis der Ver­si­cher­ten (zwangs­wei­se) ein­zu­be­zie­hen, so hat sich die­ser Trend unter­des­sen deut­lich umge­kehrt. Zwar wird kein Gesell­schaf­ter-Geschäfts­­­füh­rer aus­ge­grenzt. Aber: Will er im Ernst­fall Leis­tun­gen z. B. Arbeits­lo­sen­geld in Anspruch neh­men, muss er damit rech­nen, dass die Rechts­grund­la­gen sei­ner Mit­glied­schaft erneut geprüft wer­den und – schon bei gerin­ger Betei­li­gung an der GmbH – ein Rechts­an­spruch auf Leis­tun­gen nach­träg­lich abge­spro­chen wird.

Das ist beson­ders ärger­lich, weil der Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer bis dahin meis­tens schon jah­re­lan­ge Bei­trä­ge gezahlt hat. Der Rück­zah­lungs­an­spruch für die­se Bei­trä­ge besteht aber nur für vier Jah­re. Das zuviel gezahl­te Geld ist ver­schenkt, weil der Bei­trags­zah­lung kei­ne Leis­tung gegenübersteht.

Für den nicht-beherr­schen­den Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer wie auch für den Fremd-Geschäfts­füh­rer gilt es damit, alle recht­li­chen Mög­lich­kei­ten aus­zu­schöp­fen, die ihn als nicht abhän­gig Beschäf­tig­ten und damit als sozi­al­ver­si­che­rungs­frei einstufen.

TIPP: Als abhän­gig beschäf­tig­ter Fremd-Geschäfts­­­­füh­rer und als Min­der­heits-Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer, der Sie in ers­ter Linie die ope­ra­ti­ven Geschäf­te füh­ren, aber kaum Ein­fluss auf die unter­neh­me­ri­schen Geschi­cke der GmbH haben, kön­nen Sie zumin­dest  von den Leis­tun­gen der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung pro­fi­tie­ren. Ist der Job risi­ko­be­haf­tet und wird ein Gehalt gezahlt, das deut­lich über der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze liegt, dann rech­net sich dies – Min­dest­bei­trags­leis­tung: ins­ge­samt 60 Mona­te – bei einem Arbeits­lo­sen­geld für ½ bis 1 Jahr durchaus.

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Familien-GmbH: Ehegatte hat Anspruch auf Mitversicherung in der KV

Nach der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung ver­su­chen sich nun auch die ers­ten Kran­ken­kas­sen dar­an, die spe­zi­el­le Geset­zes­la­ge für GmbH-Gesell­schaf­ter und Geschäfts­füh­rer zu Ihren Guns­ten zu nut­zen. Bei­spiel: In einer Fami­li­en-GmbH & Co. KG ist die Ehegattin …

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Volkelt-Brief 27/2012

The­men heu­te: Da stau­nen Ihre Besu­cher – Kun­den­ori­en­tie­rung fängt beim Park­platz an + Fir­men Hot­line und Kun­den-Tele­fon: Die neu­en Vor­schrif­ten für War­te­schlei­fen + Boni­täts­prü­fung: Dop­pel­te Kon­trol­le schützt vor Über­ra­schun­gen – eine simp­le Idee aus der Pra­xis + Urlaubs-Aus­hil­fen: Was geht und was nicht geht + Vor­sicht: Damit die Vor­streu­er nicht ver­lo­ren geht + Finan­zen: Alte Kon­to-Num­mern blei­ben bis 2016 – auch das Last­schrift­ver­fah­ren brau­chen Sie nicht umzu­krem­peln + BISS (heu­te: Schäub­le: Fein­schme­cker und Big-Bro­ther-Award-Preis­trä­ger)  …