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GmbH-Krise: Körperschaftsteuer auf Sanierungsgewinn gehört zur Masse

Entsteht – z. B. durch den Erlass von Schulden –  ein sog. Sanierungsgewinn, ist die darauf entfallende Körperschaftsteuer keine Insolvenzforderung, die das Finanzamt in die Insolvenztabelle anmelden kann (BFH, Beschluss vom 15.11.2018, XI B 49/18).

Nach Überarbeitung des sog. Sanierungserlasses und der Zustimmung der EU-Kommission zu diesem Verfahren ist sichergestellt, dass Sanierungsgewinne (z. B. aus einem Forderungsverzicht eines Gläubigers) bei einer möglichen Restrukturierung des Unternehmens oder von Teilen des Unternehmens steuerfrei bleiben (können).
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Volkelt-Brief 45/2017

Empörend: Zweierlei Maß bei Sozialversicherungs-Betrug + Geschäftsbericht: ACHTUNG – das Finanzamt liest mit !  + Digitalisierung: BIG DATA macht das Rennen – Ihre Chance als „Kleiner“ + Arbeitsrecht (1): Eckpunkte der neuen Entsende-Richtlinie + Arbeitsrecht (2): Verlängerte Kündigungsfristen für die Mitarbeiter + Geschäftsführer privat: Rechtsschutz für Klage wegen Dieselgate + GmbH-Steuern: Endgültiges „Aus“ für steuerliche Sanierungshilfe

BISS … die Wirtschaft-Satire

 

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GmbH-Steuern: Endgültiges „Aus“ für steuerliche Sanierungshilfe

Zuletzt hatte der Bundesfinanzhof (BFH) den Sanierungserlass des Bundesfinanzministeriums (BMF) verworfen (vgl. Nr. 7/2017). Danach müssen Sanierungsgewinne wieder versteuert werden. Anschließend hatte das BMF verfügt, dass der Sanierungserlass erst mit Datum des entsprechenden BFH-Urteils nicht mehr angewendet wird (Veröffentlichung des BFH-Beschlusses: 8.2.2017). Die Steuerbefreiung für Sanierungsgewinne darf aber auch für Alt-Fälle nicht mehr gewährt werden (BFH, Urteil v. 23.8.2017, I R 52/14 und X R 38/15).

Im Einzelfall kann das dazu führen, dass eine Sanierung scheitert und das Unternehmen inkl. Arbeitsplätze zerschlagen wird. Pech: Zwar verzichten die Gläubiger auf ihre Forderungen. Der Staat darf sich nach der aktuellen BFH-Entschei­dung an der Sanierung aber nicht mehr beteiligen. Dazu der BFH: Eine Änderung der Rechtslage kann nur durch den Gesetzgeber erfolgen – nicht aber durch die Finanzverwaltung. Das kann dauern.
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Volkelt-Brief 24/2017

GF Personal: Die digitale Personalakte – was kleine Unternehmen wirklich brauchen + Neues BGH-Urteil: Abberufung/Kündigung des Geschäftsführers + Neuer BMF-Erlass: GmbH-Sanierungen bleiben kompliziert + GF/Marketing: Wie Konzerne ihre Kunden analysieren + GmbH-Krise: Geschäftschancen wahrnehmen – ein Muss + GmbH-Finanzen: Kleinere Anschaffungen müssen bis 2018 warten + BISS …

 

 

 

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Neuer BMF-Erlass: GmbH-Sanierungen bleiben kompliziert

Nach Aussetzen des sog. Sanierungserlasses (vgl. Nr. 12/2017) hat das Bundes­finanzministerium reagiert und neue Vorschriften für die steuerliche Erfassung von (fiktiven) Gewinnen vorgelegt, die bei einer Sanierung entstehen – z. B. aus einem Schuldenerlass. Grundsätzlich bleiben damit Sanierungsgewinne auf der Ebene des Unternehmens weiterhin steuerfrei. Kommt es allerdings bei den Gesellschaftern (Organschaft, Konzerne) zu Sanierungsgewinnen, sind diese nicht steuer­begünstigt.

Im Gesetzentwurf wird klargestellt, dass …

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Volkelt-Brief 07/2017

Keiner wird geschont: Kartellstrafe keine Betriebsausgabe + GF-Vergütung: Mehr Fest-Gehalt – weniger variable Bezüge für Geschäftsführer +  GmbH-Interna: Bearbeiten Sie nur präzise Anfragen + Geld/Finanzen: Wann genügt die offene Ladenkasse? + Betriebsunterbrechungsversicherung: So profitiert das FA + Kosten: Mit freien Mitarbeitern lässt sich immer noch sparen +  GmbH-Krise: FA beteiligt sich nicht mehr an Sanierungen +  BISS …

 

 

 

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GmbH-Krise: FA erschwert Sanierungen

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat den sog. Sanierungserlass (BMF-Schreiben vom 27.3.2003, IV A 6 – S 2140 – 8/03, hier: GmbHR 10/2003) außer Kraft gesetzt. Danach muss …