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Volkelt-Briefe

GmbH/Steuern: Zur Reichweite der sog. Konzernklausel

Verkaufen die zwei Gesellschafter ihre Beteiligungen an der im Privatvermögen gehaltenen GmbH an eine ebenfalls von ihnen gehaltene GmbH, handelt es sich um einen steuerschädlichen Beteiligungserwerb. Ein vorhandener gewerbesteuerlicher Verlust geht damit verloren (FG Düsseldorf, Beschluss v. 15.10.2018, 12 V 1531/18 A, Beschwerde ist zugelassen).

Die Beteiligten stritten darüber, ob ein gewerbesteuerlicher Verlust einer GmbH aufgrund einer Anteilsveräußerung untergegangen ist. Die Anteile an der betreffenden GmbH wurden mittelbar über mehrere Tochtergesellschaften von einem Ehepaar zu gleichen Teilen gehalten. Die Anteile an dieser GmbH wurden an eine andere GmbH veräußert. Die Eheleute waren auch an der erwerbenden GmbH zu gleichen Teilen beteiligt. Das Finanzamt sah in dieser Veräußerung einen schädlichen Beteiligungserwerb (gemäß § 8c Abs. 1 Satz 2 KStG) und nahm einen Verlustuntergang an.
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Volkelt-Brief 08/2019

BGH aktuell: Geschäftsführer-Ressorts gerichtsfest vereinbaren + GmbH/Steuerprüfung: Die neuen Prüfungs-Schwerpunkte (NRW) + Digitales: Websites und/oder App – was passt wann + GmbH/Ehegatten-GmbH: Was tun, wenn die Chemie nicht mehr stimmt? + GmbH/Recht: Unberechtigte Versammlungsleitung ist kein Anfechtungsgrund Mitarbeiter: Aufhebungsvertrag ist Aufhebungsvertrag GmbH/Bewertung: Abzinsungsfaktor für Verbindlichkeiten herabsetzen +
GmbH/Steuern: Zur Reichweite der sog. Konzernklausel + Geschäftsführer privat: Hände weg vom Handy im Firmenwagen

 

BISS … die Wirtschaft-Satire

 

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Steuer: Verlustvortrag geht nach Abspaltung der Komplementär-GmbH unter

Bei Gesellschafterwechseln in Mitunternehmerschaften geht die Unternehmeridentität verloren und damit der auf den Mitunternehmer entfallende vortragsfähige Fehlbetrag unter. Dies gilt auch für die Übertragung eines Kommanditanteils im Rahmen einer Abspaltung. Die Übertragung des Kommanditanteils im Rahmen der Abspaltung ist als Ausscheiden der ehemaligen GmbH als Gesellschafterin und Eintritt einer neuen GmbH als neuer Gesellschafterin anzusehen (FG Düsseldorf, Urteil v. 9.7.2018, 2 K 2170/16 F).

Strittig ist, inwieweit die sog. Konzernklausel (§ 8c KStG) auf eine Kommanditgesellschaft anzuwenden ist. Im Fall ging es um die Abspaltung des Kommanditanteils auf eine als zusätzliche Komplementärin eintretende GmbH. In der Sache ist wegen der grundsätzlichen Bedeutung Revision zugelassen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

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Verlustverrechnung: Bessere Möglichkeiten für FuE und Startups

Das Bundeskabinett hat das Gesetz zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlust­ver­rechnung bei Körperschaften verabschiedet und ins Gesetzgebungsverfahren ein­gebracht. Unterdessen …

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Volkelt-Brief 11/2015

Dipl. Vw. Lothar Volkelt
Dipl. Vw. Lothar Volkelt

Führungsaufgabe: Reden ist Gold – über Unternehmensziele, Visionen und Strategisches + Pflichtveröffentlichung: Monopolpreise sind Abzocke + Anstellung auf Probe: Schlechte Karten für den Interims-Geschäftsführer + Wirtschaft und Politik: Mindestlohn-Protest wird zur Anti-Bürokratie-Bewegung + Verlust-Verrechnung: Konzernklausel wird weiter gefasst + GmbH-Bilanzrecht: Verstöße blocken Feststellung des Jahresabschlusses + Geschäftsführer privat: Scheidungen werden teurer +  BISS …

 

 

 

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Verlust-Verrechnung: Konzernklausel wird erweitert

Unterdessen wurde Pläne bekannt, wonach dass Bundesfinanzministerium die sog. Konzernklausel etwas weiter fassen will. Danach können nicht nur Konzerne mit 100 % – Beteiligungen die Verlustverrechnung bei einer Umstrukturierung nutzen. Eine Verlustverrechnung ist auch dann möglich, wenn …

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Verlustabzug: Was bedeuten die neuen BMF-Vorschriften für Ihre GmbH?

Mit Datum vom 17.4.2014 hat das Bundesfinanzministerium (BMF) den Entwurf eines BMF-Schreibens zu § 8 c Körperschaftsteuergesetz (KStG) vorgelegt. Dabei geht es …