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GmbH-Verkauf: So prüft der Käufer nach Due Diligence

Heu­te geben wir Ihnen einen Über­blick über die Punk­te, die Sie vor dem Ver­kauf einer GmbH beden­ken und gestal­ten kön­nen. Ist ein Kon­zern an der Über­nah­me Ihrer GmbH inter­es­siert, prüft der poten­zi­el­le Käu­fer die Über­nah­me nach dem Due Dili­gence Ver­fah­ren. Geprüft wer­den die Rech­te und Pflich­ten aus dem Gesellschaftsver­trag – etwa die Abfin­dung für den Gesell­schaf­ter oder ein nach­ver­trag­li­ches Wett­be­werbs­ver­bot. In der fol­gen­den Check­lis­te haben wir die Punk­te zusam­men­ge­stellt, mit denen Sie Ihre Ver­hand­lungs­po­si­ti­on bes­ser machen kön­nen. Zur Checkliste > …

Check­lis­te: Der Käu­fer ist an einem Invest stark inter­es­siert und prüft die Verträge:

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Arbeit + Recht: Gesetz zur Leiharbeit wird entschärft

Arbeits­mi­nis­te­rin Andrea Nah­les (SPD) hat jetzt in Sachen Leih­ar­beit einen Rück­zie­her gemacht. Die hef­tig umstrit­te­ne neue Defi­ni­ti­on für Arbeit­neh­mer taucht im Gesetz über­haupt nicht mehr auf. Damit müs­sen Geschäfts­füh­rer nicht mehr befürch­ten, dass sie bei der Ermitt­lung der Mit­ar­bei­ter­zahl im Sin­ne des Betriebs­ver­fas­sungs­ge­richts mit­ge­zählt wer­den (vgl. dazu zuletzt aus­führ­lich in Nr. 3/2016). Wei­te­re Quel­le: Refe­ren­ten­ent­wurf eines Geset­zes zur Arbeit­neh­mer­über­las­sung …

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Unterwegs: Fluggesellschaft haftet bei verpasstem Geschäftstermin

Ver­passt ein Arbeit­neh­mer auf­grund einer Flug­ver­spä­tung einen Geschäfts­ter­min und ent­ste­hen dadurch Zusatz­kos­ten, dann haf­tet die Flug­ge­sell­schaft für den dem Arbeit­ge­ber dadurch ent­stan­de­nen Scha­den. Das gilt zumin­dest für den Scha­den, der dem Arbeit­ge­ber durch zusätz­li­che Zah­lun­gen an den Arbeit­neh­mer ent­ste­hen (Rei­se­kos­ten, Spe­sen usw.). Nicht Gegen­stand des Ver­fah­rens war, ob eine Haf­tung auch für den Scha­den besteht, wenn wegen des nicht oder zu spät zustan­de gekom­me­nen Geschäfts­ter­mins ein Geschäft nicht zustan­de kommt (EuGH, Urteil vom 17.2.2016, C‑429/14). …

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Neue Körperschaftsteuer-Vorschriften für das Steuerjahr 2015

Damit wer­den die KSt-Vor­schrif­ten aus 2004 an neue Recht­spre­chung ange­passt und eini­ge redak­tio­nel­len Ände­run­gen vor­ge­nom­men. Grö­ße­re inhalt­li­che Ände­run­gen wird es nicht geben. Wich­tig für GmbH: Es wer­den die Prüf­kri­te­ri­en für eine Geschäfts­füh­rer-Pen­si­ons­zu­sa­ge fest­ge­schrie­ben – inter­es­sant für jeden GmbH-Bera­ter (vgl. zuletzt Nr. 22/2015). Quel­le: KStR 2015. …

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Steuern: Nachbesserungen bei der neuen Erbschaftsteuer

Die CSU ver­langt Ände­run­gen am vor­ge­leg­ten Gesetz­ent­wurf von Finanz­mi­nis­ter Wolf­gang Schäub­le (CDU). Danach wird es noch Kor­rek­tu­ren beim Bewer­tungs­ver­fah­ren für Fir­men­ver­mö­gen geben. Nach Hoch­rech­nun­gen wird so der Ver­mö­gens­wert um rund 30 % nach unten gerech­net. Zusätz­lich soll es eine Inves­ti­ti­ons­klau­sel geben, wonach im Todes­fall das steu­er­pflich­ti­ge Unter­neh­mens­er­be steu­er­frei bleibt, wenn es ins Unter­neh­men inves­tiert wird. … 

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Cyber-Kriminalität: Vorsorge und Schutz sind Chefsache

Die „Ein­zel-Fäl­le“ häu­fen sich: Mit pro­vo­kan­ten E‑Mail Anhän­gen – ver­meint­li­che Rech­nun­gen, attrak­ti­ven Wer­be­bot­schaf­ten oder humo­ri­gen Clips – fan­gen Sie sich einen Virus ein, der Ihre kom­plet­ten Daten sperrt und Sie unver­hoh­len zur Zah­lung auf­for­dert. Recht­lich gese­hen han­delt es sich um eine Erpres­sung (§ 253 StGB) mit teu­ren Fol­gen. Die Masche hat es unter­des­sen in die Fern­seh-Bericht­erstat­tung, aber auch schon fast täg­lich in jede Regio­nal­zei­tung geschafft. Nicht nur gro­ße Unter­neh­men sind betrof­fen. Die Bedro­hung rich­tet sich gegen Hand­werks­be­trie­be, gegen mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men (vgl. auch Nr. 7/2016). Kurz: Unter­des­sen ist jede eMail-Adres­se bedroht. Was tun? … 

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Konjunktur: China-Baisse bedroht kleinere Unternehmen

In Sachen Kon­junk­tur, Wachs­tum und nach­hal­ti­ger Wirt­schafts­ent­wick­lung welt­weit sind der­zeit alle Augen auf Chi­na gerich­tet. Gera­de auch aus dem Blick­win­kel der deut­schen Wirt­schaft. So waren es die chi­ne­si­schen Wachs­tums­chan­cen, die der nach dem Wie­der­ver­ei­ni­gungs-Boom schwä­cheln­den deut­schen Wirt­schaft Flü­gel ver­lie­hen haben. Umso grö­ßer ist jetzt die Skep­sis – auch für die kurz­fris­ti­ge Ent­wick­lung in 2016. Die Fakten: … 

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GmbH-Nachfolge: Wie den richtigen Käufer finden?

Nach den ers­ten Über­le­gun­gen zum Ver­kauf der GmbH (vgl. Nr. 8/2016) geht es in die Kon­kre­ti­sie­rung. In der nächs­ten Ver­kaufs-Pha­se muss ein geeig­ne­ter und zah­lungs­fä­hi­ger Käu­fer (Rede­wen­dung: „Nach­fol­ger gesucht“) gefun­den wer­den. Häu­fi­ger Feh­ler in die­ser Pha­se: Ein Ver­kauf „dau­ert“ – in der Regel sind es 2 bis 3 Jah­re. Aus Unge­duld wer­den oft Zuge­ständ­nis­se gemacht, die nicht sein müs­sen. Dem nicht ent­ge­gen­steht, dass gele­gent­lich auch ein Blitz-Ver­kauf zustan­de kommt. Aller­dings macht auch der ein oder ande­re Ver­käu­fer die Erfah­rung, dass es meh­re­re Anläu­fe braucht, bis der Ver­kauf tat­säch­lich unter Dach und Fach gebracht ist. … 

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Betriebsausgaben: Zinsschranke auf dem Prüfstand

Seit 2008 gilt die sog. Zins­schran­ke (§ 8a KStG). Danach sind Zin­sen für betrieb­li­che Dar­le­hen nur noch begrenzt als Betriebs­aus­ga­ben absetz­bar (BMF-Schrei­ben IV C 7 – S 2742‑a/07/10001). Der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) hält die Zins­schran­ke aus den fol­gen­den Grün­den für über­prü­fungs­wür­dig (BFH, Beschluss vom 14.10.2015, I R 20/15): …

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Steuern: Ausbildung auf Betriebskosten vor dem „Aus”?

Das Finanz­ge­richt Müns­ter hat jetzt für den Fall eines Frei­be­ruf­lers (Unter­neh­mens­be­ra­ter) ent­schie­den, dass die über­nom­me­nen Aus­bil­dungs­kos­ten kei­ne Betriebs­aus­ga­ben sind. Auch dann nicht, wenn es eine Ver­pflich­tung zur Mit­ar­bei­ter nach dem Stu­di­um ver­ein­bart ist und wenn es eine Rück­zah­lungs­ver­pflich­tung der Aus­bil­dungs­kos­ten für den Juni­or gibt, wenn er nach dem Stu­di­um nicht in die Fir­ma ein­steigt (FG Müns­ter, Urteil vom 15.1.2016, 4 K 2091/13 E). …