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Steuergestaltung: Schenkung beseitigt Grunderwerbsteuerpflicht

Bis­her wur­de Grund­er­werb­steu­er in der GmbH fäl­lig, wenn sich durch die Über­tra­gung von GmbH-Antei­len 95 % der Antei­le in einer Hand ver­ei­ni­gen. Laut BFH gilt das aber nicht, …

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Stille Beteiligung an der GmbH: Mündliche Zusagen sind wertlos

Nach der Plei­te der HSH Nord­bank müs­sen sich die Gerich­te jetzt mit der Auf­ar­bei­tung der noch offe­nen Rechts­fra­gen beschäf­ti­gen. So jetzt der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) zur recht­li­chen Rol­le eines Stil­len Gesell­schaf­ters. Hintergrund: …

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Internet: Arbeitnehmer darf sich auf Facebook nur beschränkt austoben

Noch in Aus­ga­be 36/2012 hat­ten wir an die­ser Stel­le über ein Urteil des Arbeits­ge­richts Bochum berich­tet, wonach der Arbeit­neh­mer sei­nen Chef auf Face­book kri­ti­sie­ren darf – auch pole­misch. Jetzt gibt es ein Urteil des ArbG Hagen, …

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Pensionszusage: Finanzamt muss 75 % – Grenze korrekt berechnen

Die steu­er­li­che Höchst­gren­ze für die Berech­nung der Pen­si­ons­rück­stel­lung liegt bei 75 % der Aktiv­be­zü­ge. Nicht zuläs­sig ist es, …

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

ERGO

Zunächst ein­mal zum Ange­neh­men: Ergo ist ein ziem­lich unüber­sicht­li­cher Ver­si­che­rungs­kon­zern rund um die ehe­ma­li­ge Ham­burg-Mann­hei­mer (Herr Kai­ser) und ein Kind der „Munich Re“ und macht immer­hin 20 Mrd. Euros aus Ver­si­che­rungs­bei­trä­gen. Der Vor­stands­vor­sit­zen­de Chris­ti­an Died­rich ist Jurist und ver­dient rund 5 Mio. Euros. Putz­ar­bei­ten in der Düs­sel­dor­fer Zen­tra­le wer­den gestaf­felt ver­gü­tet. In den Stock­wer­ken 1 bis 15 gibt es den Min­dest­lohn für Leih­ar­bei­ter in der Bran­che Gebäu­de­rei­ni­gung. Der liegt der­zeit bei 8,82 € pro Stun­de. In den Stock­wer­ken 16 bis 32 gibt es einen Abschlag von 15 %. Weil hier oben die Aus­sicht so schön ist und von der Stech­uhr bis hier hoch schon mal 15 Minu­ten auf der Trep­pe ver­trö­delt wer­den. Einen Extra-Auf­zug für Putz­kräf­te gibt es näm­lich nicht. Die müs­sen zu Fuß hoch. In den Eta­gen ganz oben, wo die Luft dünn, schwei­negut (ent­schul­di­gen Sie) ver­dient wird und die Ries­ter-Ver­trä­ge umge­schrie­ben wer­den, darf noch nicht ein­mal der Weih­nach­stmann und schon gar­nicht der Staats­an­walt von drau­ßen rein. So weit der schö­ne Teil der Sache. Da sind dann noch die 20.000 haupt­amt­li­chen Ver­tre­ter. Die müs­sen ja auch irgend­wie belus­tigt wer­den. Die 100 bes­ten von ihnen bekom­men jedes Jahr eine beson­de­re Auf­merk­sam­keit. Man lässt sich da immer etwas Beson­de­res ein­fal­len. Etwa einen Opern­abend in Nea­pel oder ein Wochen­en­de­aus­flug nach Madrid, um end­lich ein­mal die wirk­lich tol­len Muse­en der Stadt (Hagia Sophia) ken­nen zu ler­nen. Kul­tur kann ja nie scha­den. 2011 war man in Buda­pest. Nach dem Alt­stadt-Rund­gang – so jeden­falls die offi­zi­el­le Ver­si­on des eigens dafür ein­ge­setz­ten inter­nen Unter­su­chungs­aus­schus­ses – wur­den eine klei­ne Grup­pe haupt­amt­li­cher Ver­tre­ter von jun­gen Unga­rin­nen wahr­schein­lich wegen ihrer adret­ten Erschei­nun­gen ange­spro­chen. Da aus sprach­li­chen Grün­den eine Ver­stän­di­gung kaum mög­lich war, kam es zu Miss­ver­ständ­nis­sen – wor­aus sich dann die sog. Sex­par­ty-Affä­re ent­wi­ckeln konn­te. Fest steht, dass eini­ge der anwe­sen­den Hos­tes­sen blaue und ande­re rote Arm­bänd­chen tru­gen. Nun bestand die Auf­ga­be der jun­gen Drü­cker­ko­lon­ne dar­in her­aus­zu­fin­den, was den Unter­schied aus­macht. Nach nur 5 Minu­ten war das Rät­sel gelöst. Gar nicht dumm die Jungs. Rein steu­er­recht­lich war die Sache nicht zu bean­stan­den. Die dafür fäl­li­gen 83.000 € durf­ten sozu­sa­gen anstands­los als Betriebs­aus­ga­ben für Heli­ko­pter-Rund­flü­ge abge­setzt wer­den. Kein Pro­blem. Spä­ter hat man dann noch her­aus­ge­fun­den, dass die Beloh­nung in Form von Sex auch schon auf diver­sen Füh­rungs­se­mi­na­ren am Zürich-See prak­ti­ziert wur­de. Erfin­der die­ses Ent­loh­nungs-Sys­tems soll übri­gens der Deut­sche Max Herold gewe­sen sein. Als der sei­ne ers­ten, müh­sam ver­dien­ten Pro­vi­sio­nen in den Bor­del­len Jamai­kas ver­prass­te, war ihm klar: Das ist die ein­zig wah­re Ent­loh­nung für den all­täg­li­chen Wahn­sinn an der Versicherungsfront.

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FC Bayern München AG

Es war am 27. Febru­ar im Jahr 1900 als 11 tap­fe­re Män­ner die Mit­glie­der­ver­samm­lung des MTV Mün­chen total frus­triert ver­lie­ßen, sich nach Schwa­bing ins Restau­rant Gise­la absetz­ten und aus lau­ter Frust den FC Bay­ern Mün­chen grün­de­ten. Bes­ser hät­te Hoe­ness das auch nicht insze­nie­ren kön­nen. Mit den Ver­eins­far­ben – wie sonst – weiß­blau – und einem beschei­de­nen Mit­glieds­bei­trag von einer Reichs­mark. 1902 gab es das ers­te Münch­ner Deby gegen die Löwen. Die Bay­ern sieg­ten 3:0. 1906 spiel­ten sie in wei­ßen Tri­kots und roten Hosen und wur­den fort­an nur noch die Rot­ho­sen genannt. Das ist lan­ge her. Aber der ein oder ande­re von unse­ren Lesern erin­nert sich sicher noch an den wie­sel­flin­ken rech­ten Flü­gel­flit­zer „Gabe­rl“ Gablon­sky. Dann kam schon gleich Becken­bau­er, der zuvor noch beim SC Mün­chen 1906 kick­te und dann wech­seln woll­te. Und zwar zum Bun­des­li­gis­ten TSV 1860 und nicht zum Regio­nal­li­gis­ten FC Bay­ern. Dann schlug das Schick­sal zu: In einem Spiel sei­nes SC Mün­chen gegen die Löwen kam es zu eine paar häss­li­chen Sze­nen. Einer der TSV-Spie­ler ver­pass­te Becken­bau­er eine Ohr­fei­ge. Was den dazu ver­an­lass­te, in Zukunft doch die Stie­fel für den FC Bay­ern zu schnü­ren. Nicht aus­zu­den­ken, was über Mün­chen gekom­men wäre, wenn der Kai­ser damals in der Grün­wäl­der Stra­ße unter­schrie­ben hät­te. Unter­des­sen ist der FC Bay­ern eine welt­wei­te Mar­ke. Wobei sich die eine Hälf­te des Publi­kums freut und kaputt lacht, wenn den Bay­ern wie­der ein­mal die Leder­ho­sen aus­ge­zo­gen wer­den. Z. B., wie damals in Bar­ce­lo­na als sie eigent­lich schon gegen Manu gewon­nen hat­ten, aber in den letz­ten zwei Minu­ten der Nach­spiel­zeit doch noch ver­lo­ren – also das Unmög­li­che doch noch mög­lich mach­ten. Die ande­re Hälf­te trau­ert dann minu­ten­lang, um sich bei Weiß­bier und Brezn unterm blau-wei­ßen Him­mel tage­lang die Kan­te zu geben. An die­ser Freind­schaft der Fans hat sich bis heu­te nichts geän­dert. Dar­an wird sich auch nichts ändern, auch wenn  unter­des­sen Adi­das und Audi  jeweils 9,09 % der Akti­en an der FC Bay­ern Mün­chen AG (Amts­ge­richt Mün­chen HRB 140475) besit­zen, Klo­se sich wei­ger­te, mit Adi­das zu kicken, und Mat­ze Sam­mer das sagen hat. Umsatz 350 Mio. Euros (2012). Kon­zern­ge­winn so um die 10 bis 20 Mio. soll es laut Auf­sichts­rats-Chef Hoe­ness schon sein. Dazu kom­men noch die Über­schüs­se aus der Alli­anz Are­na Mün­chen Sta­di­on GmbH, der Are­na One GmbH und der E.ON Faci­li­ty Manage­ment Alli­anz Are­na . Solan­ge es der Fan zahlt, haben wir damit kei­ner­lei Pro­ble­me. Wäre natür­lich eine schö­ne Sache, wenn die auch mal wie­der fuß­bal­le­risch was zusam­men krie­gen wür­den und nicht immer so lan­ge vor dem Tor rummachen.

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Peer Steinbrück

KfW, Frank­furt

Unser Usti­nov der Poli­tik. Mut­ter Ilse war Dänin und sein Urgroß­on­kel hieß Adel­bert Del­brück und war Mit­be­grün­der der Deut­schen Bank. Mit schlap­pen 21 Jah­ren erlang­te Peer die Hoch­schul­rei­fe an einem Ham­bur­ger Wirt­schafts­gym­na­si­um. Lei­der war nicht ganz klar in Erfah­rung zu brin­gen, was er in den drei über­hän­gi­gen Jah­ren gemacht hat. Kri­ti­ker behaup­ten, er hät­te gebrauch­te Mer­ce­des Limou­si­nen nach Tehe­ran über­führt und sich dabei aus­führ­lich zum ori­en­ta­li­schen Bak­schisch-Sys­tem infor­miert. Sein per­sön­li­cher Bio­graf dage­gen behaup­tet, Peer sei ein mise­ra­bler Schü­ler gewe­sen, muss­te mehr­mals die Schu­le wech­seln und ist zwei­mal durch­ge­fal­len. Das impo­niert uns und lässt das Start­pa­ket des ein oder ande­ren Migra­ti­ons­schü­lers in hoff­nungs­fro­hem Licht erschei­nen. Das gehört hier aber nicht hin. Wie dem auch sei: Sein Volks­wirt­schafts­stu­di­um absol­vier­te er in für dama­li­ge Zei­ten rekord­ver­däch­ti­gen 12 Semes­tern. Gegen Ende der Sech­zi­ger ging es ja nicht ohne Zweit­stu­di­um und eini­gen Feri­en­se­mes­tern. Falsch ist, dass er ein­mal den Satz „Die Ren­ten sind sicher“ gesagt haben soll (Das war Blüm). Von ihm stammt „Die Ban­ken sind sicher“ – was sich dann aber im Fal­le der Hypo Real Estate als nicht ganz zutref­fend erwie­sen hat. Auch der legen­dä­re Satz „Ihre Ein­la­gen sind sicher“ ist viel­leicht für die Befuß­ung rich­tig. Alle Lebens­ver­si­cher­ten haben aber defi­ni­tiv weni­ger in der Tasche. Spaß bei­sei­te: Die Zeit­schrift Cice­ro hat­te Peer schon am 21. Sep­tem­ber 2012 zum Kan­di­da­ten gekürt. Die Demen­tis schwirr­ten nur noch kurz durch die Repu­blik. Jetzt kann er dem Volk zei­gen, dass er nicht nur ein guter Wit­ze-Erzäh­ler ist. Sei­ne Uto­pie heißt Nor­ma­li­tät und das bedeu­tet im O‑Ton: „Das welt­wei­te Han­dels­vo­lu­men an den Finanz­märk­ten liegt bei unge­fähr 4.400 Bil­lio­nen US-Dol­lar und ist damit über 70mal so groß wie die jähr­li­che welt­wei­te Wirt­schafts­leis­tung“. Das will er drehen.

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Investor muss über Gewinnabführungsvertrag informiert werden

Ein Wert­pa­pier-Ver­kaufs­pro­spekt, mit dem Inves­to­ren für eine (stil­le) Betei­li­gung an einem Unter­neh­men gewor­ben wer­den, muss auf einen bestehen­den Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trag hin­wei­sen. In der Regel besteht dann näm­lich die Möglichkeit, …

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Bettina Wulff: Was tun gegen schlechte Noten im Internet?

Seit dem PR-Dra­ma um Bet­ti­na Wulff ist klar: Das Inter­net wird immer noch unter­schätzt. Und zwar so lan­ge, wie man selbst davon ver­schont bleibt. Gerät ein Unter­neh­men in einen sog. Shit­s­torm (= Empö­rungs­wel­le) ist (fast) nichts mehr zu machen. Das gilt auch für klei­ne­re Unter­neh­men, z. B. für den Hand­werks­be­trieb, den Hotel- oder Gas­tro­no­mie­be­trieb, der im Inter­net unbe­rech­tigt schlech­te Noten erhält. Was tun? …

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Geschäftsfreunde: Event-Einladungen nie ohne – Steuerberater

In „Event“-Zeiten muss man sich als Unter­neh­mer schon etwas Beson­ders ein­fal­len las­sen, wenn man …