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Geschäftsführer-Gehalt 2018: Gut verdient und trotzdem wenig ausgezahlt

Laut BBE-Media-Stu­die 2019 haben GmbH-Geschäfts­füh­rer auch im lau­fen­den Geschäfts­jahr wie­der gut bis sehr gut ver­dient. So stieg das Gehalt des „durch­schnitt­li­chen” GmbH-Geschäfts­füh­rers auf rund 171.000 € Fest­ge­halt. Dabei ist der Zusatz­ver­dienst in den meis­ten Fäl­len nicht auf eine Anhe­bung der Fest­be­zü­ge zurück­zu­füh­ren. Viel­mehr führ­ten die hohen Erträ­ge und Umsät­ze wie bereits im Vor­jahr dazu, dass die erfolgs­ab­hän­gig gezahl­ten Tan­tie­men in vol­ler Höhe fäl­lig wur­den. Die von der BBE-Media ver­öf­fent­lich­ten Ver­gleichs­zah­len für Geschäfts­füh­rer-Gehäl­ter sind aber nicht nur wich­tig zur Beur­tei­lung der eige­nen Ver­gü­tungs­si­tua­ti­on. Sol­che Ver­gleichs­zah­len wer­den auch zur Beur­tei­lung der steu­er­li­chen Ange­mes­sen­heit des Gehalts des Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers her­an­ge­zo­gen. Für 2018 ermit­tel­ten die Ana­lys­ten der Gehalts-Stu­die trotz guter Auf­trags- und Ertrags­la­ge Zurückhaltung: … 

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Digitales: Neue Chancen mit den neuen Clustern

Die Digi­ta­li­sie­rung erzeugt neue „Bran­chen” – bes­ser: Clus­ter. So umfasst das Smart-Home alle The­men rund ums Woh­nen und das „Zu Hau­se“. Das sind z. B. digi­ta­le Hei­zungs- und Sicher­heits­ein­stel­lun­gen, Video-Über­wa­chung per Smart­phone oder auto­ma­ti­sche Jalou­sien, die im Urlaub fern­ge­steu­ert wer­den. Es geht um selbst­tä­ti­ge Putz­hel­fer (Staub­sauger, Fens­ter­put­zer) und neue Gad­gets, die die täg­li­che Haus­ar­beit erleich­tern, und Apps, die den Ener­gie­ver­brauch opti­mie­ren. Smart Home steht aber auch für völ­lig neue Lebens­kon­zep­te – varia­ble Wohn­raum­kon­zep­te, neue Bau­ma­te­ria­li­en, Funk­ti­ons­mö­bel, die varia­bel ein­setz­bar sind oder Video-Kunst statt her­kömm­li­cher Raumausstattung.

Vie­les, was mach­bar ist, ist bereits im Bill Gates Mus­ter­haus auf dem Micro­soft-Fir­men­ge­län­de in Red­mond ver­wirk­licht. Aller­dings hat sich des­sen „Cyber­house“ aus dem Jahr 2000 unter­des­sen längst über­holt. Im Ide­al­fall sol­len sämt­li­che im Haus­halt anfal­len­den Infor­ma­tio­nen und Daten (Ver­brauchs­wer­te, tech­ni­sche Daten wie Tem­pe­ra­tur, Raum­luft­ver­hält­nis­se usw.) jeder­zeit abruf­bar sein und per Cock­pit gesteu­ert wer­den kön­nen. Aktu­el­le Mus­ter­bei­spie­le sind das Haus der Gegen­wart auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Bun­des­gar­ten­schau in Mün­chen oder das Inhaus in Duis­burg, ein Pro­jekt der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft für Wohn- und Nutz-Immobilien.

In den nächs­ten Aus­ga­ben geben wir einen Über­blick über die neu ent­ste­hen­den Clus­ter (Smart City, Fin­Tec, Health, Food usw.) und den damit ein­her­ge­hen­den neu­en Geschäfts­chan­cen. Für Bera­ter und Dienst­leis­ter ist das eine gute Mög­lich­keit, sich neu zu posi­tio­nie­ren bzw. zusätz­li­che Geschäfts­fel­der zu definieren.

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Kompakt: Konjunktur- und Finanz-Plandaten November 2018

Nach ins­ge­samt bril­lan­ten Jah­res­zah­len in nahe­zu allen Berei­chen der deut­schen Wirt­schaft gibt es nun ers­te Anzei­chen der Abküh­lung und Ernüch­te­rung – auch in den Chef­eta­gen der klei­ne­ren und mitt­le­ren Unter­neh­men. Und das, obwohl die har­ten Zah­len wei­ter­hin für „vol­le Kon­junk­tur, Voll­be­schäf­ti­gung und (fast) vol­le Auf­trags­bü­cher für 2019” spre­chen. 2018 wird ein gutes Geschäftsjahr.

Betrifft … Trend
Kon­junk­tur Die Stim­mung in den deut­schen Chef­eta­gen hat sich leicht ein­ge­trübt. Der ifo-Geschäfts­kli­ma-Index ist im Okto­ber auf 102,8 Punk­te gefal­len, nach 103,7 Punk­ten (sai­son­be­rei­nigt kor­ri­giert) im Sep­tem­ber. Ein­schät­zung: „Der Opti­mis­mus mit Blick auf die kom­men­den Mona­te nimmt ab. Die welt­wei­ten Unsi­cher­hei­ten brem­sen die deut­sche Wirt­schaft aus”.
Energie/Erdöl Nach einem Vier­jah­res­hoch ist der Ölpreis pro Bar­rel (Brent) wie­der auf dem Weg nach unten und liegt bei 66 US-Dol­lar. Das ist aller­dings kein Grund zur Ent­span­nung. Seit 2016 befin­det sich der Ölpreis im per­ma­nen­ten Auf­wärts­trend – bedingt durch die Kri­sen in den Ölför­der­staa­ten und welt­wei­te Ver­un­si­che­rungs-Fak­to­ren. Der Heiz­öl­preis geht in Deutsch­land der­weil durch die Decke.
Geld/Zinsen Unter­des­sen sta­gniert der Leit­zins der EZB seit fast drei Jah­ren (genau: seit März 2016) bei Null-Pro­zent. Unter­neh­mer, Bau­herrn und Inves­to­ren haben sich dar­an gewöhnt und ihr Geschäfts­ge­ba­ren danach aus­ge­rich­tet. Unter­des­sen wird in Fach­krei­sen über den Zeit­punkt einer Zins­an­pas­sung nach oben nur noch in Wahr­schein­lich­kei­ten spe­ku­liert. Aus­sichts­reichs­tes Datum für eine EZB-Zins­er­hö­hung ist dem­nach die zwei­te Jah­res­hälf­te 2019 – wenn nichts dazwi­schen kommt.
Chi­na Die schwä­che­ren Wachs­tums­per­spek­ti­ven und der Han­dels­kon­flikt mit den USA wir­ken auf den Yuan – der kos­tet unter­des­sen nur noch 14 US-Cent nach 16 US-Cent zum Jah­res­be­ginn. Das bedeu­tet einen Wert­ver­lust von über 6 %. Exper­ten gehen davon aus, dass sich die­se Ent­wick­lung auch im Jahr 2019 fort­set­zen wird. Ein­käu­fe in Chi­na wer­den güns­ti­ger, Expor­te nach Chi­na teurer.

 

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GmbH/Steuer: Keine Erleichterungen für den Sanierungsgewinn

Wer­den einer GmbH in der wirt­schaft­li­chen Kri­se Schul­den erlas­sen (hier: Gesell­schaf­ter-Dar­le­hen) und ergibt sich dar­aus ein sog. Sanie­rungs­ge­winn, besteht kein Anspruch auf Steu­er­be­frei­ung gemäß dem sog. Sanie­rungs­er­lass.   Der BFH akzep­tiert – ent­ge­gen dem BMF-Schrei­ben v. 29.3.2018, IV C 6 – S 2140/13/10003 – den Sanie­rungs­er­lass auch nicht aus Ver­trau­ens­schutz­grün­den für Alt­fäl­le. Mög­lich ist, dass nach der end­gül­ti­gen Stel­lung­nah­me der EU-Kom­mis­si­on zur Sache im Rah­men einer gesetz­li­chen Neu­re­ge­lung eine nach­träg­li­che Lösung für Alt­fäl­le beschlos­sen wird (BFH, Urteil v. 11.7.2018, XI R 33/16).

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GF/Haftung: Pflichtverletzung bei Abschluss eines Mietvertrages

Schließt der Geschäfts­füh­rer nach Vor­lie­gen der Über­schul­dung einen Miet­ver­trag für die GmbH ab, han­delt es sich um eine Pflicht­ver­let­zung gemäß § 43 GmbH-Gesetz. Der Geschäfts­füh­rer haf­tet für den Scha­den (Miet­rück­stand) per­sön­lich. Aus­nah­me: Ein Han­deln oder Unter­las­sen des Geschäfts­füh­rers im – auch still­schwei­gen­den – Ein­ver­ständ­nis sämt­li­cher Gesell­schaf­ter stellt grund­sätz­lich ist kei­ne Pflicht­ver­let­zung (OLG Mün­chen, Urteil v. 9.8.2018, 23 U 2936/17, rechts­kräf­tig).

Man beach­te die For­mu­lie­rung: „sämt­li­che Gesell­schaf­ter”. Im Zwei­fel wird es dar­auf ankom­men, dass Sie bele­gen kön­nen, dass „sämt­li­che” Gesell­schaf­ter infor­miert waren und dem Ver­trags­ab­schluss still­schwei­gend zuge­stimmt haben. Stich­wort: Dokumentation.

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Geschäftsführer-Firmenwagen: Anspruch auf Neuwagen-Umtausch

Immer öfter gibt es bei Neu­wa­gen feh­ler­haf­te Dis­play­an­zei­gen (hier: über­hitz­te Kup­pe­lung), die auch nach mehr­ma­li­gen Nach­rüs­tun­gen und Soft­ware-Updates nicht besei­tigt wer­den kön­nen. Das ver­ur­sacht Zusatz­kos­ten und ärger­li­chen  Zeit­auf­wand. Dazu hat der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) jetzt ein wich­ti­ges Grund­satz­ur­teil gespro­chen, das den Geschä­dig­ten Anspruch auf Ersatz­lie­fe­rung eines man­gel­frei­en Fahr­zeugs sichert. Dazu der BGH: „Dabei han­delt es sich um einen Sach­man­gel, der eine gewöhn­li­che Ver­wen­dung des erwor­be­nen Fahr­zeugs nicht zulässt bzw. es han­delt sich um eine Beschaf­fen­heit, die der Käu­fer der Sache nicht erwar­ten muss” (BGH, Urteil v. 24.10.2018, VIII ZR 66/17).

Uns sind Fäl­le bekannt, wonach ein sol­cher „Sach­man­gel” bereits weni­ge Kilo­me­ter nach der Abho­lung im Werk (hier: VW) auf­ge­tre­ten ist. Wer den Anwei­sun­gen des Bord-Com­pu­ters nicht folgt (hier: Werk­statt auf­su­chen!) ris­kiert nicht nur, dass der Garan­tie­an­spruch ver­lo­ren geht, son­dern auch einen tat­säch­li­chen Scha­den. Emp­feh­lung: Sofort Kon­takt mit dem Her­stel­ler auf­neh­men (Han­dy-Pro­to­koll).

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Steuerprüfung: Was das Finanzamt weiß

Haben die Finanz­be­hör­den bereits Kennt­nis über einem steu­er­li­chen Sach­ver­halt, kön­nen sie über die­se nicht mehr in Unkennt­nis gelas­sen wer­den (§ 370 Abs. 1 Zif­fer 2. AO). Das gilt z. B. dann, wenn das Finanz­amt von einer Tren­nung der Ehe­gat­ten Bescheid weiß, aber den­noch die Steu­er­klas­sen für Ehe­leu­te anwen­det. Es ist dann nicht zuläs­sig, dem Steu­er­zah­ler Steu­er­hin­ter­zie­hung vor­zu­wer­fen (OLG Olden­burg, Urteil vom 10.7.2018, 1 Ss 51/18).

 

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Zoll/FKS: Geschäftsführungen machen gute Arbeit

In regel­mä­ßi­gen Abstän­den infor­mie­ren die Zoll­be­hör­den die Öffent­lich­keit über ihre Arbeit. Dazu gehört die Über­prü­fung der Arbeits­be­rech­ti­gun­gen, des Min­dest­lohns und der vor­schrifts­ge­mä­ßen Doku­men­ta­ti­on der Arbeits­zei­ten. Die in ers­ter Linie betrof­fe­nen Bran­chen – Trans­port und Logis­tik, Sicher­heits­un­ter­neh­men, Bau, Gas­tro­no­mie, Hotel, Dienst­leis­ter (Fri­sö­re usw.) und des ver­ar­bei­ten­den Gewer­bes (Fleisch) – haben sich unter­des­sen an die zum Teil mar­tia­li­schen Auf­trit­te der Behör­den gewöhnt. Für die Behör­den gehö­ren sol­che Kon­trol­len unter­des­sen zur Rou­ti­ne, so dass pro­fes­sio­nel­les Vor­ge­hen der meis­ten Kon­trol­leu­re die Gesamt­si­tua­ti­on etwas entspannt.

Zuletzt …

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Vertrags-Angelegenheiten: So bleibt die GmbH handlungsfähig

Erfah­rungs­ge­mäß kommt es zwi­schen den Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rern von GmbHs  alle 2 Jah­re neben den übli­chen inhalt­li­chen Dif­fe­ren­zen über Sach­fra­gen zu ernst­haf­ten Kon­flik­ten über die Geschäfts­po­li­tik. Z. B., ob und wel­che neu­en Mit­ar­bei­ter ein­ge­stellt wer­den sol­len, wann und wo inves­tiert wer­den soll oder wel­che Mar­ke­ting- und Ver­triebs­schwer­punkt für die Zukunft gesetzt wer­den sol­len. Eini­gen sich die Betei­lig­ten nicht auf eine Ziel­rich­tung, kommt es zu Pro­ble­men. Und zwar ganz beson­ders dann, wenn immer der glei­che Gesell­schaf­ter Kom­pro­mis­se macht und der ande­re sich durch­setzt. Pas­siert das in der Zwei­per­so­nen-GmbH, ist abseh­bar, dass für den Kom­pro­miss berei­ten Gesell­schaf­ter irgend­wann „die Fah­nen­stan­ge erreicht“ ist und er einer kon­struk­ti­ven Beschluss­fas­sung nicht mehr zustimmt. Ist im Gesell­schafts­ver­trag einer sol­chen GmbH kei­ne Klau­sel zur Been­di­gung der Gesell­schaft ver­ein­bart, kann das ziem­lich auf­rei­bend werden.

Aus der Pra­xis sind Fäl­le bekannt, … 

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Digitales: Neue Angebote für Ihre Geschäftsreisen

Wie viel Zeit brau­chen Sie bzw. Ihre Assis­tenz, um eine mehr­tä­gi­ge Geschäfts­rei­se vor­zu­be­rei­ten? Sind Sie sicher, dass Sie die Kos­ten opti­miert haben? Kol­le­gen, die regel­mä­ßig unter­wegs sind (z. B. in Chi­na oder den neu­en Zulie­fer-Staa­ten oder den Start­Up-Zen­tren (Isra­el, Viet­nam, Indi­en usw.),  ver­las­sen sich meist auf eine ört­li­che Rei­se­agen­tur. Mit dem Risi­ko, dass man sich im Lau­fe der Zeit an ein bestimm­tes Preis­le­vel gewöhnt hat und Ver­trau­en einen sys­te­ma­ti­schen Preis­ver­gleich ersetzt – schluss­end­lich also mehr bezahlt wird als notwenig.

Dabei ist das The­ma wie …