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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 26/2010

Heu­te: Kar­tell-Buß­gel­der – Wer stoppt die Behör­den? + undurch­sich­ti­ges Ver­fah­ren + Neu­es BAG-Urteil: Was bringt das Ende der Tarif­ein­heit für mitt­le­re und kle­ne Unter­neh­men? + Zahlt der Gesell­schaf­ter nicht, kann er aus­ge­schlos­sen wer­den + Betriebs­rat hat Anspruch auf zeit­ge­mä­ße Aus­stat­tung mit Arbeits­mit­teln u.v.m.

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Befugnisse der Kartellbehörden

Wel­che Rech­te haben die Kar­tell­be­hör­den? Wie läuft das Ver­fah­ren? (Quel­le: BDI Leit­fa­den Kartellrecht)

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Aktuell

Millionen-Bußgelder: Wer stoppt die Kartellbehörden?

Die EU-Kom­mis­si­on hat 622 Mio. EUR Buß­gel­der gegen 17 Sani­tär-Her­stel­ler ver­hängt. Ver­fah­ren ud Beweis­füh­rung sind kaum trans­pa­rent – wie es heißt fan­den kei­ne Anhö­run­gen statt. Was tun? >

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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 25/2010

Heu­te: ram­bo-mäßi­ge Zoll-Kon­trol­len – was tun? + neue KfW-Mit­tel für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men + Regis­ter­ge­richt prüft Bestell­hin­der­nis­se ganz genau + Neu­es BFH-Urteil zur Gewer­be­steu­er­pflicht im GmbH-Kon­zern + Wirt­schafts-Rei­sen steu­er­lich rich­tig behan­deln + GmbH-Grün­dungs­kos­ten rich­tig vereinbaren

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Formaggio di polvere

Über unse­re tra­di­tio­nell guten Bezie­hun­gen nach Ita­li­en hören wir die Alarm­glo­cken wie­der ein­mal mehr als deut­lich über dem Rubi­kon. Aller­dings sind es nicht die Finanz­kri­se, ande­re Geld­sor­gen oder gar die ganz gro­ße Staats­ver­schul­dung, die unse­re Freun­de süd­lich der Alpen in Auf­ruhr ver­set­zen. Es geht um den Käse. So etwa, als wür­de das Rein­heits­ge­bot für deut­sches Bier abgeschafft.

 Man hat näm­lich jetzt her­aus­ge­fun­den, dass eine hand­voll EU-Pro­fi­teu­re inner­halb von weni­gen Jah­ren den ita­lie­ni­schen Käse­markt kom­plett auf­ge­rollt haben. Mit dem Ergeb­nis, dass es genau genom­men gar kei­nen ita­lie­ni­schen Käse mehr gibt. Slow­food adé – kön­nen wir da nur sagen und wer­den wohl eine letz­te Bas­ti­on im Kampf gegen Cheese­bur­ger, Piz­za-Käse­er­satz und Gum­mi-Mozar­rel­la für immer auf­ge­ben müs­sen. Jetzt ist sogar der Ita­lie­ner ein­ge­knickt. Was ist geschehen?

Zwei Repor­ter eines TV-Maga­zins – das an die­ser Stel­le nicht genannt wer­den will, weil dort Angst vor revan­chis­ti­schen Über­grif­fen die Run­de macht – haben es her­aus­ge­fun­den: Eine Ans­ba­cher Mol­ke­rei kauft alle Bestän­de der slove­ni­schen, kroa­ti­schen, tsche­chi­schen und unga­ri­schen Milch­bau­ern zu sub­ven­tio­nier­ten EU-Bil­lig­prei­sen auf, ver­ar­bei­tet die Milch zu Pul­ver, lie­fert das als Nah­rungs­mehl z. B. an Par­ma­lat und alle die ande­ren klei­ne­ren und grö­ße­ren ita­lie­ni­schen Käse­pro­du­zen­ten. Die schüt­ten etwas Was­ser zu und machen dar­aus öko-dyna­mi­schen Käse aus ita­lie­ni­scher Her­stel­lung – wahl­wei­se Par­me­san, Peco­ri­no, Büf­fel­moz­za­rel­la und all die schö­nen Pro­duk­te, die wir dann im COOP, im CONAD oder im ita­lie­ni­schen Fach­ein­zel­han­del um die Ecke für teu­res Geld wie­der kau­fen kön­nen. Schmeckt man gar nicht. Lei­der kein Scherz.

In Deutsch­land her­ge­stell­ter Hart­kä­se darf nicht „Par­me­san” hei­ßen > hier ankli­cken

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Aktuell

Behörden dürfen bei Satzungsänderungen für Mini-GmbH nicht abkassieren

Ein Amts­ge­richt in NRW ver­lang­te für die Ände­rung des Gesell­schafts­ver­tra­ges einer Unter­neh­mer­ge­sell­schaft, dass statt des Mus­ter­pro­to­kolls ein kom­plett neu­er Gesell­schafts­ver­trag vor­ge­legt wird – was natür­lich kos­tet (Mini­mum 200 EUR Zusatz­kos­ten). Was tun? …

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Aktuell

Neues Geld für mittelständische Unternehmen

Eine inter­es­san­te Form von EK-Betei­li­gung in Höhe von ins­ge­samt 500 Mio. EUR für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men hat jetzt die KfW auf­ge­legt > Unser TIPP

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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 24/2010

The­men heu­te: Kei­ne Pri­vi­le­gi­en für Betriebs­prü­fer + OLG stoppt Zugriff auf pri­va­tes Ver­mö­gen des GmbH-Gesell­schaf­ters + Abfin­dung nach dem Stutt­gar­ter Ver­fah­ren bringt immer noch Pro­ble­me + Min­dest­lauf­zeit des Gewinn­ab­füh­rungs­ver­tra­ges + Geschäfts­füh­rer kann Kün­di­gungs­schutz extra ver­ein­ba­ren + Auch der neu bestell­te Geschäfts­füh­rer muss Wett­be­werbs­ver­bot ein­hal­ten + u.v.m.

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Der Neue ASTRA BPI

Wahr­schein­lich ist es ja nur ein letz­tes Auf­bäu­men der alten Indus­trien – so wie damals mit der Erfin­dung des auto­ma­ti­schen Web-Auto­ma­ten und der damit direkt ver­bun­de­nen Abschaf­fung des Fuß getrie­be­nen Web­stuhls – Gehart Haupt­mann hat das Gan­ze in sei­nem Dra­ma „Die Weber“ ein­drucks­voll der Nach­welt über­lie­fert. Oder das elen­de Ster­ben der Eisen- und Stahl­hüt­ten, die erst jetzt hun­der­te von Jah­ren spä­ter als Welt­kul­tur­er­be (Völk­lin­ger Hüt­te + 2,3) zum Refu­gi­um für Kunst­be­flis­se­ne wie­der ent­deckt wer­den. Rie­si­ge Hotel­land­schaf­ten ent­ste­hen der­zeit rund her­um, um den Besu­cher­strom eini­ger­ma­ßen zu bän­di­gen (Hil­ton + 2,8).

Kurz vorm end­gül­ti­gen Ende der Erd­öl­re­ser­ven gibt es jetzt natür­lich erhöh­ten Hand­lungs­be­darf. Und ganz lang­sam stei­gen wir durch: Bevor das solar­ge­trie­be­ne Elek­tro-Auto­mo­bil den Ölpreis (BP – 4,7 %) in den Kel­ler rut­schen lässt und alle Opel-Arbei­ter arbeits­los auf der Stra­ße ste­hen, haben sich die Kon­zern-Stra­te­gen von Opel und BP etwas Außer­ge­wöhn­li­ches ein­fal­len las­sen: Zuerst haben die BP-Leu­te den Ölpreis sta­bi­li­siert, indem Sie das Ange­bot künst­lich ver­knappt haben. Mit den zusätz­li­chen Erträ­gen wur­de dann ein Akti­en­tausch mit Gene­ral Motors (+ 1,1 %) eingefädelt.

Im Gegen­zug wird der Opel ASTRA BPI auf­ge­legt – eine Art Mini-Kopie eines Fer­ra­ri Quat­tro mit dank­ba­ren Ver­brauchs­wer­ten. Wun­dern Sie sich also nicht, wenn Sie in Ihrem Golf GTI sit­zen und beim Ampel­start ein dun­kel-/hell­grün-karier­ter wahl­wei­se gestreif­ter ASTRA BPI Sie wie einen Anfän­ger aus­se­hen lässt. Der­weil haben die BP-Jus­ti­tia­re die Ver­trä­ge für die Fran­chise-Part­ner etwas abge­än­dert, so dass man als BP-Tank­stel­len­päch­ter für den ASTRA Pro­zen­te bekommt – was den Mini­mum-Absatz von 120.000 Exem­pla­ren aus dem Stand sichert – inkl aller Mit­nah­me­ef­fek­te durch Fani­li­en-Ange­hö­ri­ge und Freu­de. Ein mit­hin genia­ler Mar­ke­ting-Streich aus der Sixt-Kis­te (+ 1,3 %), ein gan­dio­ses britisch/amerikanisches Meis­ter­stück anspruchs­vol­ler Mono­pol­kul­tur. Aber nicht zu früh freu­en. Der Sie­ges­zug des Elek­tro­au­to­mo­bils ist schließ­lich durch nichts nicht mehr auf­zu­hal­ten. Höchs­tens, wenn fal­len­de Strom­prei­se die Kur­se unse­rer Atom­ener­gie-Akti­en (RWE – 2,4 %) so ein­bre­chen las­sen, dass unse­re Alters­si­che­rung schrumpft. Aber da wis­sen wir ja jetzt, was man da tun kann.

PS: ange­ge­be­ne Akti­en­kur­se im Monats­ver­gleich Mai 2009/2010

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Aktuell

BGH ermöglicht neue Schutz-Möglichkeit für Geschäftsführer

Das ist neu: Laut Bun­des­ge­richts­hof (BGH) kann der Geschäfts­füh­rer einer GmbH mit sei­nem Arbeit­ge­ber ver­ein­ba­ren, dass die Vor­schrif­ten des Kün­di­gungs­schutz­ge­set­zes für den Dienst­ver­trag ein­ge­hal­ten wer­den müs­sen. Vor­teil für den Geschäftsführer: …