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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 23/2010

Heu­te: Unkla­re Steu­er­be­schei­de kos­ten + Was erwar­ten die Fami­li­en-Gesell­schaf­ter von einem Fremd-Geschäfts­füh­rer + OFD ver­langt kla­re Selbst­an­zei­gen – sonst gibt es kei­ne Straf­be­frei­ung + Golf bleibt Pri­vat­sa­che + Aus­schei­den­der Mit­ar­bei­ter darf kei­nen Wett­be­werb machen u. v. m.

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Volkelt-Brief 22/2010

Heu­te: RSS-Feed – wie geht das? Was bringt das? + Fehl­ein­schät­zung: Leih­ar­beit­neh­mer sind nur was für die Gro­ßen + pri­va­tes WLAN muss sicher sein + FA muss Steu­er­hin­ter­zie­hung bewei­sen + NEU: Vor­sicht, wenn die GmbH eige­ne Antei­le hält u.v.m.

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Gemüse-Allerlei

Inzwi­schen hat Ber­lus­co­ni klein bei­geben müs­sen, inso­fern sind unse­re Wahr­sa­gun­gen für Viva Ita­lia lei­der nicht ein­ge­trof­fen. Aber mit der Rea­li­tät ist das ja so eine Sache. Mal so. Mal anders. Inzwi­schen spricht man ja schon über­all und ganz offi­zi­ell von den Schwei­ne-Staa­ten Por­tu­gal, Grie­chen­land, Spa­ni­en und Ita­li­en. Wobei wir uns für unse­re süd­li­chen Nach­barn ger­ne eine etwas net­te­re Bezeich­nung gewünscht hät­ten, z. B. Corupt­in­is oder Mine­stro­ni­nis – als nett gemein­te Anspie­lung auf ihre Lie­be zum Gemü­se-Aller­lei, wahl­wei­se Gas­pa­chos oder Gauchillos.

Trotz­dem Zeit, mal wie­der einen Blick in die Zukunft zu ris­kie­ren – schließ­lich müs­sen wir ja wis­sen, wo und in was wir inves­tie­ren kön­nen. Zum Bei­spiel Futures: Auf jeden Fall Waren­ter­min­sa­chen. Was­ser, Luft, Feu­er und die übli­chen Basics. Ein Rie­sen­tipp sind Lebens­mit­tel, Toma­ten, Kar­tof­feln, Rind­vieh. Wer noch wei­ter vor­aus­schaut, setzt auf land­wirt­schaft­li­che Nutz­flä­che, Dün­ge­mit­tel, even­tu­ell Papie­re eines Trak­to­ren­her­stel­lers und vete­ri­nä­re Phar­ma-Pro­duk­te. Deut­sche Bank bleibt auf jeden Fall ein Muss.

Bis hier­her ist das ja Alles kein Teu­fels­zeug. Was wich­tig ist, dass Sie recht­zei­tig kau­fen und ver­kau­fen. Auf kei­nen Fall eige­nes Geld ein­set­zen. Davon soll­ten Sie sich ein schö­nes Leben machen. Viel­leicht mal die Gat­tin zu einem tol­len Essen ein­la­den. Wie lan­ge ist es eigent­lich her, dass es das letz­te Mal Blu­men gab? Oder neue Zäh­ne (Gold?) – damit der BISS nicht ver­lo­ren geht.

Ihre kon­struk­ti­ven Vor­schlä­ge kön­nen Sie ja unten in den Kom­men­tie­run­gen abge­ben. Danke.

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Volkelt-Brief 21/2010

Heu­te: Rück­stel­lung für Auf­wen­dun­gen für den Jah­res­ab­schluss + Was tun bei einer feh­ler­haf­ten Bilanz ? + Inno­va­tions-Gut­schein senkt Bera­ter­kos­ten um 50 % + Ach­tung: vGA bei Bau-GmbH – zu nied­ri­ge Ver­rech­nungs­prei­se + EK und Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gungs­mo­del­le vom Spezialisten

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Aktuell

Alternativ-Job: Fremd-Geschäftsführer im Familien-Unternehmen – was braucht man dazu?

Wenn die eige­ne GmbH nicht rich­tig ins Lau­fen kommt, kann es eine Alter­na­ti­ve sein, sich als Fremd-Geschäfts­füh­rer – z. B. in einem Fami­li­en-Unter­neh­men ohne geeig­ne­ten Nach­fol­ger – zu bewer­ben. Unser TIPP >

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BMF-Erlasse Downloads Grundlagen

Zeitarbeit

Bro­schü­re der Bun­des­agen­tur für Arbeit zum The­ma „Zeit­ar­beit”

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Aktuell

Ab sofort möglich: Freiwillige lohnsteuerpflichtige Zahlungen in einen steuerfreien Zuschuss umwandeln

Laut BFH-Recht­spre­chung kön­nen (lohn­steu­er­pflich­ti­ge) frei­wil­li­ge Zuzah­lun­gen des Arbeit­ge­bers in steu­er­freie Zuschü­se umge­wan­delt wer­den. Unser TIPP >

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Volkelt-Brief 20/2010

Heu­te: Mit der Immo­bi­li­en-GmbH ins Aus­land + Gesell­schaf­ter-Dar­le­hen: Geschäfts­füh­rer ist ver­ant­wort­lich für die Finan­zen + Vor­sicht: Wann ist die Geschäfts­füh­rer-Tan­tie­me fäl­lig und damit steu­er­pflich­tig? + BMF: Ver­zicht auf Pen­si­ons­zu­sa­ge + Ver­schwie­gen­heits­klau­sel über Gehalts­ver­ein­ba­rung für Mit­ar­bei­ter ist unwirk­sam u.v.m.

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Sparschwein

Es ist meis­tens aus dickem Por­zel­lan oder Ter­ra­cot­ta. Wahl­wei­se tut es auch eine Blech­do­se, die das Fami­li­en­ober­haupt mit dem Dosen­öff­ner öff­net (bit­te ver­let­zungs­frei blei­ben), damit Soh­ne­mann am Welt­s­par-Tag sei­ne müh­sam zusam­men gespar­ten EUROS auf sein Spar­kon­to bei der Spar­kas­se ein­zah­len kann, um damit den Füh­rer­schein mit 17 zu „finan­zie­ren“. So jeden­falls bis­her – auch wenn das eine etwas ver­klär­te Vor­stel­lung vom Spa­ren ist. Laut Volks­wirt­schafts­leh­re ist Spa­ren = Brut­to­na­tio­nal­ein­kom­men wahl­wei­se BSP (hat nichts zu tun mit BSE) minus Kon­sum. Klingt irgend­wie logisch – bringt aber nicht wirk­lich irgend­ei­nen Erkennt­nis­ge­winn. In den nächs­ten paar Jah­ren wer­den wir jetzt alle gemein­sam spa­ren, indem wir mehr Mehr­wert­steu­er zah­len müs­sen. Ganz beson­ders auf dem Kie­ker hat der Finanz­mi­nis­ter den ermä­ßig­ten Mehr­wer­teu­er­satz – der muss von 7 um 12 auf dann 19 % her­auf­ge­setzt wer­den. So gese­hen ein Bei­trag zur Ent­bü­ro­kra­ti­sie­rung, weil wir damit sicher­lich das ein oder ande­re For­mu­lar ver­ges­sen kön­nen. Na dann wol­len wir mal auf­lis­ten (§ 12 Abs. 2 UStG):

Der ermä­ßig­te MWSt-Satz von 7% gilt für die Lie­fe­rung von Lebens­mit­teln, für Milch und Milch­misch­ge­trän­ke, nicht jedoch (ander­wei­ti­ge) Geträn­ke (Aus­nah­me: Milch und Milch­misch­ge­trän­ke mit einem Milch­an­teil von mehr als 75 %, unab­ge­füll­tes Was­ser), für die Lie­fe­rung von Büchern, Zei­tun­gen und Zeit­schrif­ten (wenn jugend­kon­form, kei­ne sexu­el­len Inhal­te), für den öffent­li­chen Per­so­nen­ah­ver­kehr (öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel auf Stre­cken kür­zer als 50 km), für die Ein­räu­mung, Über­tra­gung und Wahr­neh­mung von Rech­ten, die sich aus dem Urhe­ber­rechts­ge­setz erge­ben, die Leis­tun­gen aus der Tätig­keit als Zahn­tech­ni­ker sowie die in § 4 Nr. 14 Satz 4 Buch­sta­be b bezeich­ne­ten Leis­tun­gen der Zahn­ärz­te, die Ein­tritts­be­rech­ti­gung für Thea­ter, Kon­zer­te und Muse­en, sowie die den Thea­ter­vor­füh­run­gen und Kon­zer­ten ver­gleich­ba­ren Dar­bie­tun­gen aus­üben­der Künst­ler, die Über­las­sung von Fil­men zur Aus­wer­tung und Vor­füh­rung sowie die Film­vor­füh­run­gen, soweit die Fil­me nach § 6 Abs. 3 Nr. 1 bis 5 des Geset­zes zum Schut­ze der Jugend in der Öffent­lich­keit oder nach § 14 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 des Jugend­schutz­ge­set­zes gekenn­zeich­net sind oder vor dem 1. Janu­ar 1970 erst­auf­ge­führt wur­den, die Zir­kus­vor­füh­run­gen, die Leis­tun­gen aus der Tätig­keit als Schau­stel­ler sowie die unmit­tel­bar mit dem Betrieb der zoo­lo­gi­schen Gär­ten ver­bun­de­nen Umsät­ze, für die Leis­tun­gen der Zweck­be­trie­be von Kör­per­schaf­ten, die aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge, mild­tä­ti­ge oder kirch­li­che Zwe­cke ver­fol­gen (§§ 51 bis 68 der Abga­ben­ord­nung) usw.und so fort.

Damit Sie wenigs­tens mal eine Vor­stel­lung davon haben um was es geht und wir hier nicht im Nebel her­um­sto­chern müs­sen. Viel­leicht wird das ja wirk­lich der ganz gro­ße Wurf. Wie gesagt: Sparen/respektive Inves­tie­ren = B – C. So kom­pli­ziert ist das doch gar nicht. Etwas schwie­ri­ger ist da schon das mit dem Mul­ti­ple-Choice für den Führerschein.

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Geschützt: Schnellkurs Modul 9

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