Themen heute: Finanzkrise – Konjunkturabschwächung – wie als Geschäftsführer reagieren? – bremsen bei den Kapazitäten + Neues Steuer-Urteil hilft bei der Nachfolge in der GmbH + Steuerspar-Modell: Inkongruente Gewinnverteilung – kein Problem + Arbeitsrecht: Kündigung bei fehlender Krankmeldung + FG: Sanierungsklausel wird zunächst weiter praktiziert + Korrektur bei Einlage von GmbH-Anteilen + BISS …
Autor: volkelt
Volkelt-Brief 33/2011
Themen heute: Aus für Europa-GmbH – damit kann kein Unternehmer planen + Bundesarbeitsgericht: Solange kein Geschäftsführer-Vertrag abgeschlossen ist, gilt der alte Arbeitsvertrag, u. U. auch noch nach Jahren + Neuregelung für Finanzanlagen in der Schweiz – was tun? + Programmfinder: Beteiligungskapital einfacher finden + Firmenwagen: Grundausstattung bestellen und weniger Steuer nach der 1 % – Methode zahlen + Stimmrechtsänderungen: FA darf nicht einfach Steuerbescheid erlassen + BISS …
Volkelt-Brief 32/2011
Themen aktuell: Geschäftsführer erhält Vorsteuer für EU-Auslandskosten zurück – Termin: 30.9.2011 + Entwarnung für vGA und Schenkungssteuer: Finanzbehören machen Rückzieher + Arbeitnehmer-Bonus: Lohnsteuer für Schenkung + Keine Betriebsausgabe für Luxusgüter + Golf bleibt Privatsache + FAX reicht nicht für Amtsniederlegung + Neuer Erlass für Bewertung von GmbH-Anteilen + BISS …
Wunderheilung

Nur so zum Spaß haben wir mal alle Vorschläge und Ideen gelistet, von denen sich die Experten eine Heilung der Finanzmisere versprechen. Fangen wir mal mit der Kompliziertesten an. Schön wäre, wenn alle Staaten der Reihe nach ihre Schulden zurückzahlen. So wie es der gemeine Häuslebauer und jeder seriöse Geschäftsmann tun muss. Können Sie vergessen. Ist utopisch. Dann gibt es da noch den Rettungsschirm. Auf dem Papier bleibt dann erst einmal Alles so wie es ist. Zumindest eine Zeit lang. Was danach kommt, ist uns ziemlich egal – eine Haltung, die ja bereits in früheren Epochen mit Erfolg praktiziert wurde – frei nach dem Motto aprés nous la deluche – was sich ja in etwa mit der langfristigen Wettervorhersage decken würde. Dieser Effekt ließe sich leicht verzögern, indem man den einen oder anderen Staat (Griechenland) bereits vorher in Frontstellung bringt respektive alleine in die Wüste schickt. Käme noch die Verstaatlichung des Bankensektors durch die UNO in Frage. Da wollen wir aber erst gleich gar nicht drüber nachdenken. Nicht umsonst hat Jesus die Banker damals aus dem Tempel gejagt. Auch in der öffentlichen Verwaltung hat der Banker nichts verloren. Bleiben die Rating-Agenturen. Ein recht guter Vorschlag kommt dazu aus – woher sonst – Italien. So würde die Kreditwürdigkeit statt der bisherigen Bewertungsskala aus Tripple A+ usw. wie bei Kühlschränken und Autos mit einer Ampel gewertet, also in grün, orange und rot und sämtlichen Übergangsfarben, die Sie sich wünschen dürfen. Also z. B. rosarot. Zumindest für eine gewisse Übergangszeit wäre damit sichergestellt, dass die Schlaulis aus den Rating-Agenturen so intensiv mit sich selbst und den Übergangsvorschriften und Ausführungsbestimmungen beschäftigt wären, das sie bis auf Weiteres kein Unheil mehr anrichten könnten. Wir selbst bleiben eher skeptisch.
Volkelt-Brief 31/2011
Themen heute: kleine „Sensation” – BFH ermöglicht Europa-Organschaft – mit tollen Steuermöglichkeiten + ACHTUNG vGA: Finanzamt darf Geschäftsführer-Gehälter zusammenrechnen + FA: Gehaltsvereinbarung muss durchgeführt werden wie vereinbart – sonst gibt es keinen Betriebsausgabenabzug + Mitarbeiter dürfen Firma „anschwärzen” + Adressenänderung: Geschäftsführer ist zuständig – auch wenn der Insolvenzverwalter das Sagen hat + BISS …
Geschützt: Schnellkurs Modul 6
Geschützt: Schnellkurs Modul 10
Die Behörde, die Internet-Adressen zulässt und genehmigt (ICANN), hat – das konnten Sie der Tagespresse entnehmen – entschieden, dass in Zukunft zusätzliche Kennungen möglich werden. Neben den bisher üblichen Bezeichnungen wie de, com, org, eu wird es dann auch möglich sein, z. B. die Firmenbezeichnung oder andere Begrifflichkeiten als Internet-Adresse zu wählen. Beispiele: www.auto.vw und www.maschinen.bosch oder www.brotaufstrich.nutella oder www.golf.
Es ist davon auszugehen, dass diese neuen Möglichkeiten von vielen Marketing-Abteilungen aufgegriffen werden. Als Geschäftsführer sollten Sie hier aber zunächst zurückhaltende Vorgaben für weitere Projekte machen. Noch sind viele Fragen dazu ungeklärt. U. E. gilt es zunächst abzuwarten, bis die folgenden Punkte geklärt sind:
- Preise: Bisher werden Nutzungsentgelte von 180.000 $ pro Adresse gehandelt. Im Klartext: Das können sich nur Global Player leisten. Es ist aber davon auszugehen, dass die ICANN mittelfristig das Massengeschäft anstreben wird. Das ist aber nur möglich, wenn die Preise deutlich fallen.
- Suchmaschinen-Optimierung: Noch ist völlig unklar, ob diese Internet-Adressen in den Suchmaschinen tatsächlich einen positiven Effekt haben werden. Zwar ist vorstellbar, dass sich die ICANN mit den großen Anbietern (Google, BING) auf eine bestimmte (bevorzugende) Bewertung im Listing verständigen wird. Das aber ist aus heutiger Sicht Zukunftsmusik und wettbewerbsrechtlich mit einigen juristischen Problemen verbunden.
- Status von Rechten: Solange nicht sicher gestellt ist, dass das Unternehmen seine Namensrechte, Warenzeichen u. Ä. europa- oder weltweit sichern kann, muss befürchtet werden, dass eine missbräuchliche Nutzung nicht verhindern werden kann.
Für die Praxis: Für kleinere und mittelgroße Unternehmen sind die neuen Inter-Adressen derzeit keine Option. Gehen Sie aber realistischerweise davon aus, dass sich die von der ICANN vorgegebenen Rahmenbedingungen in nächster Zeit noch erheblich verändern werden. Das gilt für Preise, für die rechtlichen Rahmenbedingungen und auch für die Suchmaschinen-Optionen – z. B. durch neue Standards mit professionellen gewerblichen Suchoptionen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
NEU: Geschäftsführer im Konzern
Ab sofort können Sie den Kompakt-Ratgeber „Geschäftsführer im Konzern” bestellen – darin sind alle Aspekte, die für GmbH-Geschäftsführer im Konzern wichtig sind, kurz, systematisch und verständlich abgehandelt (Autor: Dipl. Vw. Lothar Volkelt). Das ideale Nachschlagewerk für alle Geschäftsführer, die sich nur mit dem wichtigsten GF-Wissen befassen wollen und schnell mal wissen wollen, was Sache ist > hier anklicken
Ein hochinteressantes Urteil kommt jetzt vom Bundesfinanzhof (BFH). Es geht um die Zulässigkeit von sog. Ringverkäufen von GmbH-Anteilen (BFH, Urteil vom 7.12.2010, IX R 40/09). Vorteil dieser Gestaltung: Macht die GmbH Verluste, können diese bereits im Verlustjahr – also sofort – mit positiven Einkünften aus anderen Einkunftsarten des Unternehmers verrechnet werden. Und das geht so >