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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 30/2011

The­men heu­te: Mit­tel­stand muss sich mehr in die Poli­tik ein­mi­schen – und das geht so! + Unter­neh­mens­re­gis­ter: Zweig­nie­der­las­sun­gen wer­den nur noch am Haupt­sitz geführt + Grund­er­werb­steu­er: GmbHs müs­sen Immo­bi­li­en-Erwerb schnel­ler pla­nen + Ein Gesell­schaf­ter braucht Geld – was tun? + Schrott­im­mo­bi­lie gekauft? – BGH bringt Hoff­nung + elek­tro­ni­sche Lohn­steu­er­kar­te kommt wei­ter­hin 2012 + Mit frem­den Mar­ken wer­ben – was geht? + BISS

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Satire – wieso?

Die­se Woche gab es ziem­lich bedröp­pel­te Gesich­ter in der BISS-Redak­ti­ons­kon­fe­renz. Schließ­lich hat unser Chef-Sati­ri­ker (in sei­ner unver­gleich­li­chen Knapp­heit) das Wort ergrif­fen und ein paar klä­ren­de  (und damit trös­ten­de) Wor­te auf­ge­bracht: „Rea­li­tät toppt der­zeit Sati­re“. Aber: Gegen einen klei­nen Obu­lus gelingt es uns Pres­se­frit­zen immer wie­der, der Sati­re zumin­dest einen klei­nen Infor­ma­ti­ons­vor­sprung zu ver­schaf­fen: So wis­sen wir aus einem Neben­flü­gel des Vati­kan, dass Bene­dikt anläss­lich sei­nes Frei­burg-Besuchs die gute Mama Kohl hei­lig spre­chen wird (Sep­tem­ber 2011). Aus dem Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um haben wir in Erfah­rung gebracht, dass für Dok­tor­an­ten-Ghost­wri­ter ein offi­zi­el­les Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren ein­ge­führt wird (2012). Der japa­ni­sche Ener­gie-Kon­zern Tep­ko plant im Nord­os­ten Japans einen gigan­ti­schen Natur- und Frei­zeit­park mit zeit­lich befris­te­ter Auf­ent­halts­dau­er für die Besu­cher (2013). Euro und Dol­lar wer­den refor­miert und zusam­men­ge­legt in den DoRO (2014). Stutt­gart 21 geht erst etwas ver­spä­tet in Betrieb (2029). Und so wei­ter (usw.). Wir wol­len Ihnen an die­ser Stel­le aber kei­nes­wegs die Span­nung neh­men. Eine gewis­se Neu­gier war schon immer Treib­fe­der für die ein- oder ande­re Innovation.

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Volkelt-Brief 29/2011

The­men heu­te: Unter­neh­men brau­chen kei­ne Steu­er­erleich­te­run­gen – wir brau­chen plan­ba­re Rah­men­be­din­gun­gen + Geschäfts­füh­rer kann ab sofort Pro­zess­kos­ten von der Steu­er abset­zen + „Aus” für ELENA  – Dop­pel­be­las­tung bleibt + Geschäfts­füh­rer muss Ent­mach­tung nicht hin­neh­men + Bun­des­rat plant Ver­schär­fung gegen Schwarz­ar­beit – mit Kola­te­ral-Effek­ten für alle Unter­neh­men + BISS

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Volkelt-Brief 28/2011

The­men heu­te: Wann wird gegen Deutsch­land spe­ku­liert? – keh­ren vor der eige­nen Haus­tür – wo liegt der Sys­tem­feh­ler? + BGH: Höhe­re Stra­fen bei Kar­tell­ver­stö­ßen + Som­mer­pau­se: Kla­re Vor­ga­ben für Aus­hil­fen + Vor­sicht: Ver­lust­ab­zug geht bei Umwand­lung ver­lo­ren (hier: kom­mu­na­le GmbH) + Geschäfts­füh­rer darf nicht schum­meln + Star­ker Geschäfts­füh­rer begrün­det Betriebs­auf­spal­tung + Mit­ar­bei­ter muss nicht Alles sagen +  BISS  

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Kilimandscharo

Blick von der Terrasse …

Haben Sie es auch gemerkt: Als die Kanz­le­rIn jüngst auf dem legen­dä­ren Flug­ha­fen von Moga­di­schu die Ehren­gar­de abschritt, trug sie am Revers ihrer dun­kel­grü­nen Kos­tüm­ja­cke einen klei­nen, sehr unschein­ba­ren Sti­cker. Wir haben mal genau­er hin­ge­schaut und die Pres­se­bil­der mit einem Ver­grö­ße­rungs­glas gecheckt. Sie wer­den es nicht glau­ben: Sie trug ein Sti­cker von ALDI und zwar von ALDI Nord. Unser Chef­re­dak­teur hat lan­ge gegrü­belt und sich am Hin­ter­kopf gekratzt. Doch dann ist es ihm wie Schup­pen von den Augen gefal­len. Kla­ro: Schon seit Jah­ren tum­meln sich hier in Ost­afri­ka indi­sche Groß­mo­gu­le und Nach­fah­ren chi­ne­si­scher Sei­den­stri­cker und kau­fen wie bekloppt Grund und Boden, und zwar für einen Apfel und ein Ei wie man so schön sagt. Insi­der mun­keln, Äthio­pi­en sei schon zu 25 % fest in der Hand der neu­en Her­ren. Aha – haben wir gedacht. Das hat sie – also die Kanz­le­rin – gemeint, als sie die 1 Mio. Spen­de über­reicht hat und das an „Bedin­gun­gen“ geknüpft hat. Sie hat sich im schö­nen Kenia ein gro­ßes Grund­stück gekauft. Qua­si eine ALDI-finan­zier­te Immo­bi­lie für ihren Alters­sitz – mit Blick auf den Kili­man­dscha­ro und die Seren­ge­ti vor der Haus­tür.  Na ja – Haupt­sa­che, ein wenig öko­no­mi­scher Sach­ver­stand kann wie­der in die Poli­tik Ein­zug halten.

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Volkelt-Brief 27/2011

The­men heu­te: Unter­neh­mens­kul­tur – der Mit­tel­stand macht es vor – hier: Ken­dri­on-Bin­der-Magne­tics GmbH + Steu­er­be­ra­ter: Kann der für ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung ver­anwtwort­lich gemacht wer­den?  – JA + Bun­des­fi­nanz­hof lässt vGA-Urteil über­prü­fen + EuGH erschwert Anspruch auf Steu­er­rück­erstat­tung + Abspal­tung von Unter­neh­mens­tei­len in eine Mini-GmbH geht nicht + Betriebs­rat muss sich nicht immer abmel­den + BISS

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Geschützt: Sachgründungsbericht

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Downloads Formulare

Steuerbescheinigung

Hier: BMF-Schrei­ben zur Aus­stel­lung der Steu­er­be­schein­gung bei Gewinn­aus­schüt­tun­gen an die Gesellschafter

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Volkelt-Brief 26/2011

The­men heu­te: Der Fall Dem­nig – was Unter­neh­mer von Künst­lern ler­nen kön­nen – wir brau­chen einen Steu­er-BLOG + Euro­pa-GmbH (SPE): Minis­te­ri­al­bü­ro­kra­tie erweist Mit­tel­stand einen Bären­dienst + Ach­tung: Bei Zukauf von GmbH-Antei­len droht Grund­er­werb­steu­er – was tun? + Quel­len­steu­er steigt auf 35% + Mit­ar­bei­ter müs­sen Deutsch kön­nen + BISS

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Steuerversprechen

Für die Bun­des­tags­wahl 2013 kom­men Steu­er­sen­kungs-Ankün­di­gun­gen ja nicht mehr in Fra­ge. Das glaubt kei­ner mehr – selbst wir als abso­lu­te Steu­er- und Publi­zi­täts­ver­wei­ge­rer gehen im Moment nicht davon aus, dass es bes­ser wird. Kon­se­quen­ter­wei­se ver­sucht man es jetzt also mit einem vor­ge­zo­ge­nen (womög­lich nach­hal­ti­gen) Steu­er­ver­spre­chen, dass dann bis 2013 im Gleich­klang mit der Kon­junk­tur auf ein klei­nes Etwas zusam­men­schrumpft – so in der Grö­ßen­ord­nung von 10 € pro Kopf und Haus­halt. Par­al­lel dazu wird die Steu­er­ver­wal­tung ver­ein­facht – der Steu­er­bür­ger muss sei­ne Steu­er­erklä­run­gen dann nur noch alle 2 Jah­re abge­ben. Den damit ver­bun­de­nen Zins­ver­lust ver­steht ohne­hin nur noch ein ver­schwin­dend klei­ner Teil der Steu­er­zah­ler. Und da es mit dem Zin­ses­zins­rech­nen beim Bun­des­bür­ger nicht beson­ders gut steht, muss die Kanz­le­rin auch nicht befürch­ten, dass irgend­je­mand nach­rech­net. Das ist dann die hohe Kunst der Steu­er­sen­kung, ohne die Steu­ern zu sen­ken. Strei­chen wir doch ein­fach Löh­ne und Gehäl­ter ein wenig zusam­men, dann sinkt auto­ma­tisch auch die Steu­er. Dar­über müs­sen wir reden. Versprochen.