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Volkelt-Briefe

Geschäfte: Öffentliche Ausschreibungen noch gezielter nutzen

Sämt­li­che öffent­li­chen Auf­trä­ge müs­sen euro­pa­weit aus­geschrieben wer­den. Auch wenn das längst noch nicht in allen Fäl­len und allen Län­dern sys­te­ma­tisch pas­siert, sind in den letz­ten Jah­ren zahl­rei­che Inter­net-Por­ta­le ent­stan­den, mit denen die öffent­li­che Auf­trags­ver­ga­be trans­pa­ren­ter gewor­den ist. Den­noch: Vie­le klei­ne­re Unter­neh­men nut­zen die damit ver­bun­de­nen Geschäfts­chan­cen nicht sys­te­ma­tisch. Haupt­grund: „Da geht es fast immer um Groß­pro­jek­te“.

Stimmt nicht: Ein Blick in die Aus­schrei­bungs­über­sich­ten des Bun­des und der Län­der z. B. zeigt, dass auch in klei­ne­ren Tran­chen aus­ge­schrie­ben wird, und zwar nach alle mög­li­chen Wirt­schafts­gü­tern und Dienst­leis­tun­gen (z. B. Büro­aus­stat­tun­gen, Werk­zeug­aus­stat­tun­gen, medi­zi­ni­sche Spe­zi­al­ge­rä­te, Wei­ter­bil­dung, Bera­tungs­leis­tun­gen, Leasing­angebote usw.).

Einen sys­te­ma­ti­schen Über­blick über die Aus­schrei­bun­gen des Bun­des und der Län­der mit Sor­tie­rung nach Bran­chen, Gewer­ken, Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen gibt es unter > https://www.bund.de > Aus­schrei­bun­gen. In den meis­ten Regio­nen gibt es außer­dem regio­na­le Ver­ga­be-Por­ta­le, die Sie über die ent­spre­chen­de Such­ein­ga­be in Goog­le, Bing oder ande­ren Such­ma­schi­nen schnell fin­den – so zum Bei­spiel die regio­na­len Ver­ga­be-Por­ta­le der Fraunhofer-Gesellschaft.

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Amtseinführung

Es ist einer die­ser wahn­wit­zi­gen Febru­ar­ta­ge. Wind­still. Mit strah­lend blau­em Him­mel und einer Son­ne, die uns sagen möch­te: „Hier bin ich. Nehmt mich, ich bin der Som­mer“. Im Broad­cast beklagt der Boss den erbärm­li­chen Zustand des ame­ri­ka­ni­schen Traums von maß­lo­ser Frei­heit und unend­li­chem Reich­tum. Der Prä­si­dent schlen­dert – immer wie­der grü­ßend und in die Men­ge strah­lend – mit gro­ßen Schrit­ten über den mei­len-wei­ten Platz vor dem Capi­tol zur Ver­ei­di­gung. Hin­ter ihm ein gan­zer Tross jun­ger blon­der Frau­en und unzäh­lig vie­len Enkeln und Uren­keln aus ers­ter, zwei­ter und wie­viel­ter Ehe auch immer. Er trägt – wie damals Donald Duck zur Preis­ver­lei­hung des Gol­de­nen Oscars – eine mit Stars und Stripes gemus­ter­te Kra­wat­te. Auf den unbe­darf­ten TV-Zuschau­er wirkt er wie eine Kreu­zung aus Papst Bene­dikt und einem Zucht­pin­scher, dem man das vol­le gel­be Haar aus der Stirn nach hin­ten quer über den Schä­del gebun­den hat. Er kann es selbst kaum glau­ben. Hin und wie­der schaut er ver­le­gen nach rechts und links als suche er inmit­ten des Getüm­mels nach dem roten Knopf. Ganz ängst­lich als ob der von allei­ne los­ge­hen könn­te. Dabei sitzt – wie immer – der größ­te Feind in den eige­nen Rei­hen, denkt er, als er zusam­men mit der Gat­tin auf der Rück­bank des Cabri­os Platz nimmt, wäh­rend der Chauf­feur das elek­tri­sche Roll­dach nach hin­ten aus­fah­ren lässt und das hel­le Licht der Ver­klä­rung auf dem Aus­er­wähl­ten und sei­ner Aus­er­wähl­ten erstrahlt. Und jetzt fah­ren sie ganz lang­sam auf die­se Kreu­zung zu. Das lässt nichts Gutes ahnen.

 

Lese­Tipps:

Donald Trump: Gre­at again

 

 

 

Micha­el d´Antonio: Die Wahr­heit über Trump

 

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Volkelt-Briefe

Overhead: So drücken kleinere Unternehmen ihre Beraterkosten

Der aktu­el­le Report des renom­mier­ten Zen­trums für Euro­päi­sche Wirt­schafts­for­schung (ZEW) im Auf­trag der Stif­tung Fami­li­en­ge­sell­schaf­ten offen­bart: Der Stand­ort Deutsch­land nimmt 2016 nur noch Platz 12 ein und belegt damit im Moni­to­ring unter 18 Kan­di­da­ten einen beschei­de­nen Platz im hin­te­ren Mit­tel­feld. Zu wenig für mit­tel­stän­di­sche Inves­to­ren, wenn es dar­um geht, nach­hal­ti­ge Stand­ort-Inves­ti­tio­nen zu entscheiden.

In der Tat: … 

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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 03/2017

Over­head: So drü­cken klei­ne­re Unter­neh­men ihre Bera­ter­kos­ten  + Neu­es Urteil: Fin­ger weg von der GmbH-Kas­se +  Geschäfts­füh­rer-Know-How: Die wich­tigs­ten GmbH-Urtei­le aus 2016 + GmbH-Steu­ern: Über­tra­gung eines GmbH-Anteils für 0 € + Haf­tung: Geschäfts­füh­rer haf­tet für Ein­fuhr­um­satz­steu­er + GmbH-Grund­stücks­ver­kauf: Kos­tet immer Grund­er­werb­steu­er + BISS

 

 

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Volkelt-Briefe

Neues Urteil: Finger weg von der GmbH-Kasse

Wie schnell unüber­leg­tes Ver­hal­ten ein uner­freu­li­ches juris­ti­sches Nach­spiel hat, belegt der Fall eines Münch­ner Kol­le­gen, der eigent­lich nur ein (kurz­fris­ti­ges) pri­va­tes, finan­zi­el­les Über­brü­ckungs­pro­blem hat­te. Das OLG München … 

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Geschäftsführer-Know-How: Die wichtigsten GmbH-Urteile aus 2016

Als Geschäfts­füh­rer – wem sage ich das – sind Sie ver­ant­wort­lich für die Com­pli­ance im Unter­neh­men. Sie müs­sen dafür sor­gen, dass „Recht und Gesetz“ in der Fir­ma kor­rekt umge­setzt wer­den. Dazu müs­sen Sie per­ma­nent auf der Höhe der Recht­spre­chung sein. Gera­de im GmbH-Recht ist hier Vie­les in Bewe­gung. Wir haben die wich­tigs­ten Neue­run­gen und Ände­run­gen aus 2016 in der fol­gen­den Über­sicht noch­mals für Sie zusammengestellt: … 

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Volkelt-Briefe

GmbH-Steuern: Übertragung eines GmbH-Anteils für 0 €

Bei der Über­tra­gung eines wert­lo­sen GmbH-Anteils ohne Ent­gelt zwi­schen frem­den Drit­ten ist in der Regel eine Ver­äu­ße­rung anzu­neh­men. Achtung: … 

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Volkelt-Briefe

Haftung: Geschäftsführer haftet für Einfuhrumsatzsteuer

Ein GmbH-Geschäfts­füh­rer ver­letzt sei­ne Pflicht der ord­nungs­ge­mä­ßen Ver­wal­tung von Mit­teln, wenn er … 

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Volkelt-Briefe

GmbH-Grundstücksverkauf: Kostet immer Grunderwerbsteuer

Ver­kauft eine GmbH (juris­ti­sche Per­son des Pri­vat­rechts) ein Grund­stück oder eine Immo­bi­lie an einen öffent­li­chen Trä­ger (hier: Land­kreis), dann ist die­ser Vorgang … 

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Postfaktischer Wahlkampf

Das ist nicht der Oster­marsch. Alle Teil­neh­mer haben gül­ti­ge EU-Papie­re. 14.239 Kom­par­sen sind arbeits­lo­se Jugend­li­che aus Apu­li­en, dem Cilen­to oder Sizi­li­en, die hier für einen Tag – respek­ti­ve eine Nacht – zum vor­ge­zo­ge­nem Min­dest­lohn von 8,84 € rum­ran­da­lie­ren dür­fen. 3.451 afri­ka­ni­sche Toma­ten­ern­te­hel­fer und – hel­fe­rin­nen mit spa­ni­schen Päs­sen muss­ten den Jakobs­weg zu Fuß hier­her neh­men, um in schi­cke deut­sche Poli­zei­uni­for­men zu schlüp­fen und die libe­ra­le Staats­macht zu mimen. 546 Hand­ta­schen­die­be und Die­bin­nen sind extra aus den ehe­ma­li­gen Ost­block­staa­ten gela­den, um den Platz vor der Frank­fur­ter Oper für eine Nacht in die Dom­plat­te zu ver­wan­deln. Initi­iert wird das folk­lo­ris­tisch anmu­ten­de Sze­na­rio von dem Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Start-Up Beta­Co­mAl­fa­Zoom, das schon vor die­ser genia­len Wahl­kampf-Idee zu einem Markt­wert von rund 3,5 Mrd. € an der hie­si­gen Bör­se gehan­delt wur­de. 284 Kame­ra­teams aus 85 Staa­ten wer­den Bil­der pro­du­zie­ren, die es „so noch nie gege­ben hat“. Wenn Alles glatt ver­läuft, wer­den die far­bi­gen und haupt­säch­lich weib­li­chen Poli­zei-Teams dem Spuk inner­halb von nur einer hal­ben Stun­de ein Ende machen, das sich sehen las­sen kann inkl. Ver­ur­tei­lung und unmit­tel­ba­rem, aller­dings fik­ti­vem Voll­zug der Stra­fen vor Ort. Unten am Main­ufer gibt es dann ein exklu­si­ves Büf­fet mit Cham­pa­gner und Frank­fur­ter Würst­chen für alle. Mor­gen früh um 8 Uhr wer­den dann die Wahl­lo­ka­le geöff­net und die Live-Bil­der müss­ten nach Allem, was man weiß, rei­chen, um das gewünsch­te Wahl­er­geb­nis zu erzie­len. Da muss sich der KGB schon was Beson­de­res ein­fal­len las­sen, wenn er dage­gen nicht abstin­ken will.