Kategorien
Volkelt-Briefe

Wieder Betrüger in Sachen Unternehmensregister unterwegs – hier gibt es die Liste der Betrüger-Firmen

Der Bun­des­an­zei­ger-Ver­lag – zustän­dig für die Pflicht­ver­öf­fent­li­chun­gen aller GmbHs im elek­tro­ni­schen Unter­neh­mens­re­gis­ter – warnt der­zeit wie­der vor betrü­ge­ri­schen Anbie­tern, die Unter­neh­men zu Pflicht­ein­trä­gen mit fik­ti­ven Ver­öf­fent­li­chungs­re­gis­tern abzo­cken. Laut Bun­des­an­zei­ger-Ver­lag gibt es mitt­ler­wei­le bereits über 100 in- und aus­län­di­sche Abzo­cker-Fir­men, die immer wie­der mit der glei­chen Masche Mas­sen-Brie­fe an Unter­neh­men ver­schi­cken, um so Ein­trä­ge in Wer­be­re­gis­ter und ent­spre­chen­de Gebüh­ren zu erschleichen.

Für die Pra­xis: Der Bun­des­an­zei­ger-Ver­lag hat jetzt …

Kategorien
Volkelt-Briefe

Stimmt Ihr „Abfindungsklausel” noch? – neues Urteil

In vie­len GmbH-Gesell­schafts­ver­trä­gen ist ver­ein­bart, dass alle Gesell­schaf­ter aktiv in der GmbH mit­ar­bei­ten müs­sen, ent­we­der als Geschäfts­füh­rer oder als Ange­stell­ter. Ziel der Ver­ein­ba­rung: Damit wol­len die Gesell­schaf­ter sicher­stel­len, dass sich alle zum Wohl der GmbH ein­set­zen und das gemein­sa­me Pro­jekt zum best­mög­li­chen Erfolg füh­ren. Ist der Gesell­schaf­ter nicht mehr für die GmbH tätig (Alters­grün­de, Abwan­de­rungs­wün­sche), haben die ver­blei­ben­den Gesell­schaf­ter das Recht, den GmbH-Anteil ein­zu­zie­hen. Das ist recht­lich aber nur zuläs­sig, wenn der Gesell­schaf­ter dafür abge­fun­den wird – ihm also eine ent­spre­chen­der Preis für sei­nen GmbH-Anteil gezahlt wird. Pro­blem: Die Abfin­dung darf nicht „sit­ten­wid­rig“ sein. Dem aus­schei­den­den Gesell­schaf­ter muss ein fai­rer Preis gezahlt wer­den. Dazu gibt es jetzt ein wich­ti­ges neu­es Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs (BGH). …

Kategorien
Volkelt-Briefe

Abberufen – welche Rechtsmittel bleiben dem Geschäftsführer?

Ver­säum­nis­se bei der Erstel­lung und Vor­la­ge des Jah­res­ab­schlus­ses der GmbH berech­ti­gen die Gesell­schaf­ter zur Abbe­ru­fung und Kün­di­gung des Geschäfts­füh­rers (vgl. Vol­kelt-Brief Nr. 35/2011). Das ist nach­voll­zieh­bar, bringt in der Pra­xis aber eini­ge zusätz­li­che Pro­ble­me. Zum Bei­spiel, wenn der abbe­ru­fe­ne Geschäfts­füh­rer gegen den Abbe­ru­fungs­be­schluss der Gesell­schaf­ter vor Gericht per Anfech­tungs­kla­ge vor­geht. Pro­blem: Darf der Geschäfts­füh­rer bis zur rechts­ver­bind­li­chen Ent­schei­dung des Gerichts über die Wirk­sam­keit des Abbe­ru­fungs­be­schlus­ses im Amt blei­ben oder nicht?

Die rich­ti­ge Ant­wort ist: JEIN. Er kann zwar im Amt blei­ben, aber …

Kategorien
Volkelt-Briefe

Facebook-Marketing: Es besteht Impressumspflicht

Wenn Sie sozia­le Netz­wer­ke wie Face­book (oder Twit­ter) für geziel­tes Fir­men-Mar­ke­ting ver­wen­den, müs­sen Sie die Vor­schrif­ten aus dem Tele­me­di­en­ge­setz (§ 5 TMG) beach­ten. Es besteht die sog. Impres­sums­pflicht. So müssen …

Kategorien
Volkelt-Briefe

Branchen-Gehalts-Zahlen (II): Chemie/Pharma vor Maschinenbau

Laut DIW sank das Ein­kom­men des deut­schen Arbeit­neh­mers von 2008 und 2010 um 1,5 %, seit 2005 um 7 %. Auch in 2011 wer­den die Tarif­ab­schlüs­se unter der Infla­ti­ons­ra­te (zuletzt: 2,5 %) blei­ben. Anders sieht es bei den Ein­kom­men der Geschäfts­füh­rer aus. GmbH-Geschäfts­füh­rer haben (vgl. Vol­kelt-Brief Nr. 47/2011) auf brei­ter Front von der guten kon­junk­tu­rel­len Ent­wick­lung pro­fi­tiert. Im Durch­schnitt stie­gen die Gehäl­ter von GmbH-Geschäfts­füh­rern gegen­über dem Vor­jahr um 8,1 % – und lagen damit über der Inflations­rate. Beson­ders gut wur­de und wird in der Indus­trie ver­dient. Hier ver­die­nen die Geschäfts­füh­rer in allen Indus­trie­zwei­gen deut­lich über …

Kategorien
Volkelt-Briefe

GmbH-Vermögen jetzt absichern

Wer sein GmbH-Ver­mö­gen oder Rück­la­gen gegen Spe­ku­la­ti­ons-Risi­ken oder Infla­ti­ons-Fol­gen sichern will, kann das z. B. als Fest­geld, Dar­le­hen oder stil­le Betei­li­gung an einem ande­ren Unter­neh­men oder – lang­fris­tig – als (Wohn- oder Gewer­be-) Immo­bi­lie. Dazu fol­gen­der Hin­weis: Sehr inter­es­san­te Konditionen …

Kategorien
Volkelt-Briefe

Mezzanine-Finanzierungen rechtzeitig sichern

Ins­ge­samt wur­den zwi­schen 2004 und 2007 deut­sche Unter­neh­men mit rund 4 Mrd. EUR mit Mez­za­ni­ne-Dar­le­hen finan­ziert. Vie­le die­ser Unter­neh­men sind mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men. Pro­blem: Die Mez­za­ni­ne-Finan­zie­run­gen sind auf 7 Jah­re ange­legt. Das bedeu­tet: Für die ers­ten Pro­gram­me aus 2004 wird im nächs­ten Jahr die Rück­zah­lung fäl­lig. Als Geschäfts­füh­rer einer Mez­za­ni­ne-finan­zier­ten GmbH sind Sie gut bera­ten, bereits jetzt die Anschluss-Finan­zie­rung zu sichern.

Rund 60 % der geför­der­ten Unter­neh­men kön­nen die Rück­zah­lung vor­aus­sicht­lich nicht oder nicht voll­stän­dig aus dem Cash-Flow leis­ten, so dass eine Anschluss-Finan­zie­rung not­wen­dig wird. Sicher ist, dass die bis­her ein­ge­räum­ten guten Kon­di­tio­nen aus­lau­fen wer­den. Eini­ge Finan­zie­rer bie­ten zwar maß­ge­schnei­der­te Mez­zan­ni­ne-Ver­län­ge­rungs­­­op­tio­nen an. Sie müs­sen aber – so laut Heat Mez­za­ni­ne Advi­so­ry GmbH – mit „deut­lich höhe­ren Kos­ten rech­nen“ (z. B. bis zu 15% statt bis­her 7 bis 10 %).

Für die Pra­xis: Suchen Sie …

Kategorien
Volkelt-Briefe

Rechnungen: Formvorschriften beachten

Rück­wir­kend zum 1.7.2011 gel­ten neue Bestim­mun­gen für die elek­tro­ni­sche Rech­nungs­stel­lung. Das Ver­fah­ren ist damit deut­lich ver­ein­facht. Vie­le Unter­neh­men nut­zen unter­des­sen den Rech­nungs­ver­sand per eMail und ange­häng­ter pdf-Rech­nung. Wich­tig für Sie: recht­li­che Vor­aus­set­zung für eine ord­nungs­ge­mä­ße Rech­nungs­stel­lung ist die Zustim­mung des Rech­nungs­emp­fän­gers zur elek­tro­ni­schen Rechnungsstellung.

Für die Pra­xis: Die­se Zustim­mung soll­ten Sie unbedingt …

Kategorien
Volkelt-Briefe

Geschäftsführer-Gehalt: Jetzt „finanzamts-sicher” anheben

Laut BBE-Media-Stu­die 2012 zum Ver­dienst von GmbH-Geschäfts­füh­rern wur­de im lau­fen­den Geschäfts­jahr gut bis sehr gut ver­dient. So stieg das Gehalt des „durch­schnitt­li­chen“ GmbH-Geschäfts­füh­rers um 8,1 %. Dabei ist der Zusatz­ver­dienst in den meis­ten Fäl­len nicht auf eine Anhe­bung der Fest­be­zü­ge zurück­zu­füh­ren. Viel­mehr führ­ten die stei­gen­den Erträ­ge und Umsät­ze im abge­lau­fe­nen Geschäfts­jahr dazu, dass die erfolgs­ab­hän­gig ge-zahl­ten Tan­tie­men zu Buche schlu­gen. Weil vie­le GmbHs der­zeit bereits an ihren Kapa­zi­täts­gren­zen wirt­schaf-ten ist abzu­se­hen, dass sich die Umsät­ze in 2011/2012 auf die­sem Niveau sta­bi­li­sie­ren wer­den. Wei­te­re Ge-halts­stei­ge­run­gen für Geschäfts­füh­rer sind damit im Geschäfts­jahr 2012 nicht zu erwar­ten. Die von der BBE-Media ver­öf­fent­lich­ten Ver­gleichs­zah­len für Geschäfts­füh­rer-Gehäl­ter sind aber nicht nur wich­tig zur Beur­tei­lung der eige­nen Ver­gü­tungs­si­tua­ti­on. Sol­che Ver­gleichs­zah­len wer­den auch zur Beur­tei­lung der steu­er­li­chen Ange-mes­sen­heit des Gehalts des Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers her­an­ge­zo­gen. Durch­schnitts­zah­len für 2011 : .…

Kategorien
Volkelt-Briefe

Unternehmens-PR: Der Jahresabschluss wird zum Geschäftsbericht

Mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men gal­ten lan­ge Zeit als ver­schwie­gen und wenig trans­pa­rent. Unter­des­sen haben sich eini­ge Vor­aus­set­zun­gen geän­dert: Mit dem öffent­li­chen elek­tro­ni­schen Unter­neh­mens­re­gis­ter lie­gen seit 1.1.2007 die Jah­res­ab­schluss-Zah­len aller Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten offen auf dem Tisch. Zum ande­ren haben die Anfor­de­run­gen aus Basel II und in deren Fol­ge die Finanz­kri­se dazu geführt, dass nahe­zu alle Unter­neh-men dazu über­ge­gan­gen sind, Ihre Unter­neh­mens­zah­len bes­ser zu prä­sen­tie­ren. Sie haben in Sachen „Ge-schäfts­be­richt­erstat­tung“ deut­lich nachgelegt.

Nach einer aktu­el­len Stu­die der Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Agen­tur Ergo haben die von ihnen ermit­tel­ten 10 bes­ten Ran­kings der Fami­li­en-Unter­neh­men den glei­chen Offen­le­gungs-Stan­dard wie bör­sen­no­tier­te Unter­neh­men. Aber: Es gibt auch noch eine gro­ße Anzahl mit­tel­stän­di­scher Unter­neh­men, die „immer noch ein Bil­der­buch statt einem exak­ten Finanz­be­richt ver­öf­fent­li­chen“. Trend: Die mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men holen in Sachen Öffent­lich­keit und PR auf. Aber immer noch unter­schät­zen vie­le die posi­ti­ve Wir­kung eines opti­mier­ten Ge-schäfts­be­richts z. B. im Hin­blick auf Wir­kun­gen wie öffent­li­che Wahr­neh­mung, Per­so­nal­be­schaf­fung und Zukunftsfähigkeit.

Für die Pra­xis: Prü­fen Sie, …