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GmbH-Anteils-Übertragung: Wann lohnt der Schweizer Notar?

Die Über­tra­gung eines GmbH-Anteils muss nota­ri­ell beur­kun­det wer­den. Dazu wer­den Notar­ge­büh­ren fäl­lig. Deut­schen Nota­re sind teu­er – das erfah­ren die betei­lig­ten Gesell­schaf­ter z. B. bereits bei der Ein­tra­gung einer mit­tel­gro­ßen GmbH mit einem aus­führ­li­chen Gesell­schafts­ver­trag, der ganz genau die Bedürf­nis­se der Gesell­schaf­ter berück­sich­tigt. In der Regel kos­tet das bereits vier­stel­li­ge Notar­ge­büh­ren. Recht­lich unkom­pli­ziert und aner­kannt sind nota­ri­el­le Beur­kun­dun­gen in der Schweiz. … 

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Fremd-Geschäftsführer: Nutzen Sie den Herbst zur Mitarbeiter-Bindung

Die Som­mer­fe­ri­en sind in den meis­ten Unter­neh­men abge­schlos­sen. Der bevor­ste­hen­de Herbst mit den schö­nen Spät­som­mer-Tagen – wenn alle Mitarbeiter/innen wie­der an Bord sind – ist ein guter Anlass, um ihnen auch ein­mal im pri­va­ten Rah­men „Dan­ke­schön“ zu sagen. Die so ange­bo­te­ne pri­va­te Nähe zur Unter­neh­mens­lei­tung wird von den meis­ten Mit­ar­bei­tern als Aner­ken­nung und Wert­schät­zung emp­fun­den. An den Kos­ten dafür kön­nen Sie sogar das Finanz­amt betei­li­gen. So kann der ange­stell­te Geschäfts­füh­rer (Fremd-Geschäfts­füh­rer) die Kos­ten z. B. für ein Gar­ten­fest in sei­nem Pri­vat­haus steu­er­lich als Wer­bungs­kos­ten abset­zen. Voraus­setzungen für die steu­er­li­che Anerkennung: … 

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GmbH-Krise: So wehren Sie sich gegen Banken-Willkür

Gibt es Anzei­chen für eine wirt­schaft­li­che Kri­se der GmbH, geht es in der Regel schnell: Sind Sie 4 Wochen in Zah­lungs­rück­stand bei den Sozi­al­ver­si­che­run­gen, stel­len die den Insol­venz­an­trag. Aber auch die Ban­ken und ande­re Gläu­bi­ger prü­fen dann eilig, wie sie zumin­dest Zugriff auf das Rest­ver­mö­gen neh­men kön­nen bzw. Ihre Außen­stän­de absi­chern kön­nen. Pra­xis der Ban­ken ist es dabei zu prü­fen, inwie­weit (unzu­läs­si­ge) Zah­lungs­an­wei­sun­gen des Geschäfts­füh­rers zu des­sen per­sön­li­cher Haf­tung füh­ren. In den letz­ten Jah­ren gab es dazu immer wie­der Gerichts-Ent­schei­de, die den Geschäfts­füh­rer ent­las­te­ten und auf die Sie im Ernst­fall ver­wei­sen können: … 

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Nebentätigkeit: Fehler haben Auswirkungen auf den Job

Vie­le Geschäfts­füh­rer sind auch in ande­ren Lebens­be­rei­chen aktiv, in einer ehren­amt­li­chen Tätig­keit für einen Ver­ein oder als Bei­rat in einem ande­ren Unter­neh­men. Wich­tig: Die GmbH darf bei Neben­tä­tig­kei­ten mit­re­den. Im Zwei­fel soll­te sich der Geschäfts­füh­rer die Zustim­mung der Gesell­schaf­ter oder sei­ner Mit-Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer ein­ho­len. Dazu die Fra­ge eines Kol­le­gen: „Ich bin im Vor­stand eines Ver­eins tätig. Hier ist es zu Pflicht­ver­let­zun­gen gekom­men. Hat das Aus­wir­kun­gen auf mei­ne Tätig­keit als Geschäfts­füh­rer?“. …

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Steuerprüfer muss Steuerdaten vom Prüfer-Notebook löschen

Droht der Steu­er­prü­fer um sei­ner Prü­fung Nach­druck zu ver­lei­hen damit, die Steu­er­da­ten auch nach der Prü­fung dau­er­haft „im Auge“ zu behal­ten, dann müs­sen Sie das nicht hin­neh­men. Der Prü­fer ist ver­pflich­tet, sämt­li­che elek­tro­nisch vor­ge­hal­te­nen Prü­fungs­un­ter­la­gen nach Ablauf der Prü­fung von sei­nem Note­book zu ent­fer­nen (BFH, Urteil vom 16.12.2014, VIII R 52/12). …

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Recht: Verstoß gegen die Frauenquote kostet bis zu 50.000 € Bußgeld

Auch die GmbHs, für die in den Gre­mi­en und in der 2. Manage­ment-Ebe­ne die Frau­en­quo­te gilt (vgl. dazu   Nr. 27/2015) müs­sen mit einem Buß­geld von bis zu 50.000 € rech­nen, wenn Sie dazu kei­ne oder nur unvoll­stän­di­ge Anga­ben in ihrem Lage­be­richt ver­öf­fent­li­chen. Der Bun­des­an­zei­ger­ver­lag wur­de dazu ver­pflich­tet, ent­spre­chen­de Hin­wei­se an das Bun­des­amt für Jus­tiz (BfJ) zu mel­den. Das betrifft alle mit­be­stimm­ten Unter­neh­men (AG, GmbH, KGaA) mit mehr als 500 Beschäf­tig­ten (Spre­cher des BfJ auf Handelsblatt-Anfrage).

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Finanzbehörden müssen Einspruch per E‑Mail akzeptieren

Legt ein Steu­er­zah­ler z. B. gegen einen Steu­er­be­scheid oder einen Kin­der­geld­be­scheid per E‑Mail Ein­spruch ein, dann genügt die­ser den for­ma­len recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für einen wirk­sa­men Ein­spruch. Die Behör­de kann nicht ver­lan­gen, dass der Ein­spruch mit eigen­hän­di­ger Unter­schrift oder elek­tro­ni­scher Signa­tur ver­se­hen sein muss (BFH, Urteil vom 13.5.2015, III R 26/14). …

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BMF prüft Folgen der Selbstanzeige für Unternehmen

Mit der Ver­schär­fung der straf­be­frei­en­den Selbst­an­zei­ge gibt es auch Pro­ble­me für Unter­neh­men, die ihre Steu­er­erklä­run­gen nach­bes­sern müs­sen – z. B., weil die Zah­len nicht recht­zei­tig vor­la­gen oder feh­ler­haft erfasst wur­den. Nach der momen­ta­nen Rechts­la­ge sind sol­che Vor­gän­ge auch straf­recht­lich rele­vant. Nach dem Ent­wurf sol­len Selbst­an­zei­ge und Berich­ti­gung kla­rer abge­grenzt wer­den. Außer­dem sol­len die Unter­neh­men mehr Zeit bekom­men, um nach einer Selbst­an­zei­ge die Steu­er­erklä­run­gen nach­zu­bes­sern (vor­läu­fi­ger Dis­kus­si­ons­ent­wurf eines Anwen­dungs­er­las­ses zu § 153 AO vom 14.7.2015). …

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Wirtschaftspolitik: Wer vertritt die kleineren Unternehmen?

Jetzt auch noch ALFA. Damit ist zu befürch­ten, dass sich bei der nächs­ten Bun­des­tags­wahl im Herbst 2017 bis zu 14,7 % der kon­ser­va­ti­ven und in der Regel wirt­schafts­na­hen Wäh­ler­stim­men neu­tra­li­sie­ren wer­den. So groß könn­te die Sum­me der Stim­men an AfD, ALFA und FDP-Wäh­lern wer­den, die bei der Schluss­rech­nung nicht mit­ge­rech­net wer­den, weil die­se Par­tei­en an der 5 %-Hür­de schei­tern (vgl. Nr. 22/2015). Das ist viel und u. U. Wei­chen stel­lend für die Wirt­schafts­po­li­tik der nächs­ten Jahre. … 

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GmbH-Führung: Diese Spielregeln gelten beim Selbst-Coaching

Gera­de im klei­nen Team ist es wich­tig, wie Sie den Gegen­über füh­ren. Z. B. dann, wenn es um Ver­än­de­run­gen, um Kri­tik oder um neue Ziel­rich­tun­gen geht. Ohne Zustim­mung und Ein­sicht der Mit­ar­bei­ter wird es Ihnen kaum gelin­gen, Pro­zes­se zu ver­än­dern oder Neue­run­gen durch­zu­set­zen. Rich­tig ist aller­dings auch, dass vie­le Trai­ner und Coa­ches Geschäfts­ab­läu­fe aus der Ange­stell­ten-Per­spek­ti­ve ken­nen und wahr­neh­men, nicht aber aus der Per­spek­ti­ve des (Kos­ten-) ver­ant­wort­li­chen Entscheiders.…