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GmbH-Strategie: Wie digital ist Ihre GmbH?

Eine neue Bit­com-Stu­die belegt: In 91 % aller Fäl­len kommt die Anre­gung zu und die Umset­zung von (digi­ta­len) Inno­va­tio­nen von „innen“ – also von den eige­nen Mit­ar­bei­tern. Das gilt sogar für stra­te­gi­sche Lösun­gen, z. B. die kon­kre­te Umset­zung von neu­en Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen im Unter­neh­men oder für eine Über­ar­bei­tung des Geschäfts­mo­dells als Gan­zem. Nur zu 6 % set­zen mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men auf eine Koope­ra­ti­on mit wis­sen­schaft­li­chen Ein­rich­tun­gen, etwa mit den Fraun­ho­fer Insti­tu­ten, dem Karls­ru­her Insti­tut für Tech­no­lo­gie (KIT) oder der Indus­trie- und Arbeits­for­schung der TU Dort­mund. Und dass, obwohl der Bund sol­che Vor­ha­ben groß­zü­gig fördert. … 

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Fehler in der GmbH: So halten Sie den Schaden in Grenzen

Feh­ler pas­sie­ren in jeder Fir­ma. Noch grö­ßer wird der Feh­ler aller­dings, wenn Sie damit falsch umge­hen. Im schlech­tes­ten Fall führt das dazu, dass einer Ihrer Mit­ar­bei­ter den Vor­fall öffent­lich macht, vgl. etwa dem Whist­le­b­lo­wing um die Pana­ma-Papers. Das Pro­blem: Das Anpran­gern der Fir­ma durch den Arbeit­neh­mer ist grund­sätz­lich durch den Grund­satz der Mei­nungs­frei­heit gedeckt (EGMR, Urteil vom 21.7.2011, 28274/8). Aller­dings kön­nen Sie ver­lan­gen, dass der Arbeit­neh­mer zunächst eine inner­be­trieb­li­che Lösung sucht. Kommt die Atta­cke durch einen Mit­ar­bei­ter völ­lig uner­war­tet, stei­gen damit Ihre Chan­cen, die­ses Ver­hal­ten als Ver­let­zung der Loya­li­täts­pflicht zu ahn­den und ggf. eine Kün­di­gung wegen Stö­rung des Betriebs­kli­mas und Unzu­mut­bar­keit einer wei­te­ren Zusam­men­ar­beit aus­zu­spre­chen. Die Chan­cen für eine Kün­di­gung ste­hen gut, … 

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Steuer-Strafverfahren: Gerichte machen Kompromisse mit

Wir berich­ten an die­ser Stel­le immer wie­der über schwie­ri­ge Steu­er-Straf­ver­fah­ren, die im Anschluss an eine (nach­ge­wie­se­ne) Steu­er­ver­kür­zung bzw. Steu­er­hin­ter­zie­hung von Amts wegen betrie­ben wer­den, so zuletzt zu den schwar­zen Kas­sen eines Frei­bur­ger Metz­ge­rei­be­trie­bes (vgl. Nr. 40/2015). Wobei die­se Fäl­le durch­aus als reprä­sen­ta­tiv für das Vor­ge­hen von Betriebs­prü­fung und Staats­an­walt­schaft gel­ten können. … 

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Arbeitnehmer darf den Arbeitgeber in BILD anprangern

Sofern Ihre Fir­ma eini­ger­ma­ßen bekannt (pro­mi­nent) ist und einer Ihrer Arbeit­neh­mer sich in der BILD-Zei­tung wahr­heits­ge­mäß über die Fir­ma bzw. über Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit der Fir­ma äußert, müs­sen Sie das hin­neh­men. Ein Anspruch auf Unter­las­sung besteht nicht. Das ergibt sich aus einem aktu­el­len Urteil des Arbeits­ge­richts Mön­chen­glad­bach (ArbG Mön­chen­glad­bach, Urteil vom 25.4.2016, 5 Ga 7/16). …

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Direktor der „Limited“ haftet nach deutschem Recht

Mit Ein­füh­rung der Unter­neh­mer­ge­sell­schaft (UG) in 2007 ist die Zahl der in Deutsch­land täti­gen eng­li­schen Limited´s stark zurück­ge­gan­gen. Offen war bis bis­her noch die Rechts­frage, ob für eine Limi­t­ed im Insol­venz­fall grund­sätz­lich auch die Rechts­vor­schrif­ten für GmbHs gel­ten. Danach haf­tet der Geschäfts­füh­rer für Zah­lun­gen der GmbH nach Ein­tritt der Insol­venz­rei­fe (§ 64 GmbH-Gesetz). Dazu der Bun­des­ge­richts­hof (BGH): „Die Geschäfts­füh­rer einer GmbH sind der Gesell­schaft – oder nach Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens dem Insol­venz­ver­wal­ter – zum Ersatz von Zah­lun­gen ver­pflich­tet, die nach Ein­tritt der Zah­lungs­un­fä­hig­keit oder nach Fest­stel­lung ihrer Über­schul­dung geleis­tet wer­den. Zu Recht hat das OLG die­se Vor­schrift auf den Direk­tor einer Limi­t­ed ange­wandt“ (BGH, Urteil vom 15.3.2016, II ZR 119/14). …

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Vorgezogenes Erbe: Erst den Verlustvortrag verbrauchen

Der Ver­lust­vor­trag einer GmbH geht ver­lo­ren, wenn inner­halb von 5 Jah­ren mehr als 50 % der Antei­le den Eigen­tü­mer wech­seln. Laut Finanz­ge­richt (FG) Müns­ter gilt das auch, wenn im Wege der vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge mehr als 50 % der Antei­le auf den Nach­fol­ger über­tra­gen wer­den (FG Müns­ter, Urteil 4.11.2015, 9 K 3478/13 F). …

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Haftung: Neues Urteil nennt konkrete GF-Pflichten

Wenn Sie Ihre eige­ne Fir­ma an die Wand fah­ren, beschränkt sich Ihre per­sön­li­che Haf­tung aus Ihrer Geschäfts­füh­rungs-Tätig­keit auf Geset­zes­ver­stö­ße – also z. B. das Vor­ent­hal­ten von Steu­ern oder Sozi­al­bei­trä­gen. Für den Geschäfts­füh­rer ohne Betei­li­gung an der GmbH (Fremd-Geschäf­te­füh­rer) ist die Sache kom­pli­zier­ter. Sie ver­wal­ten frem­des Ver­mö­gen und soll­ten sich dar­auf ein­rich­ten, dass dane­ben auch die Gesell­schaf­ter selbst bei einem Ver­mö­gens­ver­lust gezielt nach Feh­ler suchen – nach Ihren Fehlern. … 

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Stress-Job „Geschäftsführer“: Neueste Erkenntnisse zum Stressabbau

Hart­mut Meh­dorn, Ex-Air­bus, ‑DB und BER-Chef, fin­det: „Wich­tig ist, dass man Neh­mer­qua­li­tä­ten hat“. Fakt ist, dass Geschäfts­füh­rer in der Regel 60 Stun­den und mehr in der Woche arbei­ten, viel unter­wegs sind, wenig Zeit zum Rege­ne­rie­ren haben und sich kei­ne Feh­ler leis­ten dür­fen. Aller­dings hat sich die Inten­si­tät die­ser Belas­tungs­fak­to­ren in den letz­ten Jah­ren ver­viel­facht. Vie­le Kol­le­gen haben in en letz­ten Jah­ren ihren eige­nen Rhyth­mus aus Rege­ne­ra­ti­on, Kör­per­lich­keit und men­ta­ler Ent­span­nung gefunden. … 

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GmbH-Finanzen: 0‑Zins blockiert Firmen-Verkäufe – was tun?

Die Null­zins-Poli­tik der EZB bringt auch GmbH-Finanz­chefs in die Bre­douil­le. Was tun mit dem ange­spar­ten GmbH-Ver­mö­gen ohne ins Risi­ko zu inves­tie­ren? (vgl. Nr. 8/2016). Die Null­zins-Poli­tik zeigt auch Wir­kung auf Fir­men-Ver­käu­fe. Vie­le Kol­le­gen zie­hen den Ver­kauf ihrer GmbH in die Län­ge, weil sie nicht wis­sen, wie Sie den erziel­ten Ver­kaufs­preis wirt­schaft­lich sinn­voll und risi­ko-resis­tent anle­gen kön­nen. Die Indus AG, Deutsch­lands größ­te Mit­tel­stands-Hol­dings-Gesell­schaft, mel­det weni­ger Fir­men-Akqui­sen. Auch die auf Fir­men­käu­fe spe­zia­li­sier­te Kanz­lei Rödl & Part­ner mel­det Sta­gna­ti­on. Bei Indus hat man sich neue Ein­kaufs-Stra­te­gien ein­fal­len las­sen, von denen ver­kaufs­wil­li­ge Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer pro­fi­tie­ren. Fol­gen­de Gestal­tun­gen sind der­zeit gut durchsetzbar: … 

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Neues BGH-Urteil: Der GmbH-Gesellschafter hat Stimmrechts-Hoheit

Im Ver­fah­ren der Media-Markt-Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter mit der Metro-Grup­pe hat der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) jetzt abschlie­ßend ent­schie­den. Strit­tig waren Beschlüs­se der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung zur Ver­trags­ge­stal­tung mit den Toch­ter- und Enkel-Unter­neh­men. Die Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter hal­ten 21,62 % der Antei­le und beru­fen sich dar­auf, dass die im Gesell­schafts­ver­trag vor­ge­se­he­ne Beschluss-Mehr­heit von 80 % für eine wirk­sa­me Beschluss­fas­sung ohne ihre Stim­men nicht erreicht wer­den kann. …