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Betriebsprüfung: FKS schaltet auf Schongang

Die jüngs­ten Zah­len des Haupt­zoll­am­tes Lör­rach bele­gen: Die Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit (FKS) hat in Süd­ba­den bei Kon­trol­len zur Ein­hal­tung des Min­dest­lohns 440 Per­so­nen über­prüft und bei 22 Per­so­nen Anhalts­punk­te für Ver­stö­ße fest­ge­stellt (5 %). Erfah­rungs­ge­mäß wer­den die meis­ten die­ser Fäl­le noch ent­kräf­tet. Kon­trol­liert wur­den ohne­hin nur die kri­ti­schen Bran­chen wie Bau und Speditionen.

Fazit: …

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SPD macht ernst: Linke Initiative für eine Vermögenssteuer

Noch ist es über ein Jahr bis zur Bun­des­tags­wahl 2017 – doch längst hat das Säbel­ras­seln um Wahl­pro­gram­me und Koali­ti­ons­part­ner­schaf­ten begon­nen. Inter­es­sant aus Unter­neh­mer-Per­spek­ti­ve: In SPD-Krei­sen macht man sich mit einer lin­ken Koali­ti­on ver­traut – sprich die bis­her stren­ge Abgren­zung zu der Lin­ken weicht auf. Zum pro­gram­ma­ti­schen Exem­pel dient die Ver­mö­gens­steu­er – auch auf betrieb­li­ches Ver­mö­gen. In den par­tei­in­ter­nen Krei­sen und Gre­mi­en ist man der­zeit dabei, die Eck­punk­te festzuzurren.

Und so wird das aus­se­hen:

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CMS: Die wichtigsten Compliance-Vorgaben für kleinere Firmen (III)

Auch und gera­de als Geschäfts­füh­rer einer klei­ne­ren GmbH/UG soll­ten Sie sich nicht dar­auf ver­las­sen, dass bei Ver­stö­ßen der Mit­ar­bei­ter gegen bestehen­de Geset­ze mil­de­re Maß­stä­be ange­legt wer­den. Ver­stö­ße wer­den in der Regel kon­se­quent und unab­hän­gig von der Grö­ße des Unter­neh­mens geahn­det. Als Geschäfts­füh­rer soll­ten Sie die arbeits­recht­li­chen Aus­wir­kun­gen beach­ten. Dazu müs­sen Sie aber nicht gleich einen – an Groß­un­ter­neh­men ori­en­tier­ten – aus­führ­li­chen Leit­li­ni­en-Kata­log auf­stel­len. Für klei­ne­re Unter­neh­mens genü­gen 3 Rege­lungs­punk­te. Das sind: …

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TelDaFax-Urteil: Eine Einladung für (Höchst-) Risiko-Geschäfte

Für Geschäfts­füh­rer klei­ne­rer Unter­neh­men, die schon bei gerin­gen Steu­er­ver­ge­hen belangt wer­den, blei­ben Fra­gen: Wie ist es mög­lich, dass der Fall Tel­Da­Fax nicht als Bank­rott bzw. als gewerbs­mä­ßi­ger Betrug für die Betei­lig­ten gewer­tet wird? Und das in einem Fall, bei dem es um die Ver­un­treu­ung von 500 Mio. EUR ging, der größ­te Scha­den der Nach­kriegs­ge­schich­te (vgl. Nr. 4/2015). Es geht um die Tel­Da­Fax-Mana­ger Bath, Jos­ten und Koch. Hat­te sich vor eini­gen Wochen ange­kün­digt, dass die Ver­fah­ren ein­ge­stellt wer­den (Nr. 4/2016), so wur­de jetzt der Groß­teil der straf­recht­lich rele­van­ten Vor­wür­fe (Bank­rott, gewerb­li­cher Betrug) fal­len lassen.

Wel­che Schlüs­se kön­nen Geschäfts­füh­rer aus die­sen Vor­gän­gen ziehen? …

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Freiwillig versichert: Auskunftsverweigerung kostet den Höchstbetrag

Ist der (Gesell­schaf­ter-) Geschäfts­füh­rer einer GmbH/UG frei­wil­li­ges Mit­glied in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, ist er ver­pflich­tet, der Kran­ken­kas­se gegen­über Aus­kunft über die Ein­künf­te sei­nes Ehe­part­ners zu geben. Unter­lässt er das, ist die Kran­ken­kas­se berech­tigt, die Höhe der Ein­künf­te über das Finanz­amt abzu­fra­gen (FG Baden-Würt­te­m­­berg, Urteil vom 22.4.2016, 13 K 1934/15). …

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Haftung: Pflichtverletzung des GmbH-Geschäftsführers

Auch wenn fest­steht, dass der GmbH-Geschäfts­füh­rer pflicht­wid­rig Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für sei­ne Mit­ar­bei­ter nicht abge­führt hat, trägt die kla­gen­de Ein­zugs­stel­le die Dar­le­gungs- und Beweis­last dafür, dass der Geschäfts­füh­rer vor­sätz­lich gehan­delt hat (BGH, Urteil vom 3.5.2016, II ZR 311/14). …

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Vorsicht: Gehaltserhöhung in der GmbH & Co. KG

Soll der Anstel­lungs­ver­trag des Geschäfts­füh­rers der Kom­ple­men­tär-GmbH ver­län­gert wer­den, dann ist eine Zustim­mung der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung der Kom­man­dit­ge­sell­schaft nicht erfor­der­lich. Ein­zi­ge Vor­aus­set­zung: Der Geschäfts­füh­rer ist zu Geschäf­ten mit sich selbst zuge­las­sen – die Befrei­ung vom Ver­bot des Selbst­kon­tra­hie­rens nach § 181 BGB ist erteilt (BGH, Urteil vom 19.4.2016, II ZR 123/15). …

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Mitarbeiter: Nutzen Sie Feste und Jubiläen – professionell

Ob Jubi­lä­ums­ver­an­stal­tung oder Tag der offe­nen Tür: Das sind gute Mög­lich­kei­ten, das Unter­neh­men zu prä­sen­tie­ren und Wer­bung für neue Mit­ar­bei­ter zu machen. Wie beein­dru­ckend sol­che Gele­gen­hei­ten sein kön­nen, konn­te ich zuletzt beim Schwarz­wäl­der Maschi­nen­bau­er J. G. Weis­ser Söh­ne GmbH & Co. KG erle­ben. Geschäfts­füh­rung, Mit­ar­bei­ter und Senio­ren brach­ten unter dem Leit­bild „Post­schmied-Saga“ die 160-jäh­ri­ge Fir­men­ge­schich­te des Unter­neh­mens ein­drucks­voll auf die Büh­ne. Die Bin­dungs­wir­kung auf die Mit­ar­bei­ter und deren Ange­hö­ri­gen war live zu spü­ren. Dass gut gemach­te Events zur Mund-zu-Mund-Emp­feh­lung für poten­ti­el­le Mit­ar­bei­ter tau­gen, ist kein Geheimnis.

Aller­dings:

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Neues Gesetz: Behörden bekommen noch mehr Kontrollbefugnisse

Wer schon ein­mal mit der Finanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit (FKS) zu tun hat­te, weiß, dass es dann zur Sache geht und auf die Wir­kung für den Publi­kums­ver­kehr kaum oder gar nicht Rück­sicht genom­men wird. Der Image­scha­den kann beträcht­lich sein. Fin­ger­spit­zen­ge­fühl sieht anders aus (vgl. Nr. 19/2013, 41/2015).

Ach­tung:

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CMS: Die wichtigsten Unternehmens-Leitlinien für Ihre IT (II)

Als Geschäfts­füh­rer sind Sie auch für die tech­ni­sche Sicher­heit und die recht­lich kor­rek­te Nut­zung der IT in Ihrem Unter­neh­men ver­ant­wort­lich. Die tech­ni­schen Stan­dards sind bestimmt nach der DIN ISO 27001. Dazu zäh­len z. B. The­men wie der Frei­ga­be von Gast­zu­gän­gen, die Aus­ge­stal­tung der Fire­wall oder ent­spre­chen­der Con­tent-Fil­ter, auch Benut­zer­richt­li­ni­en, Ver­pflich­tungs­er­klä­run­gen zum Daten­schutz und Vor­ga­ben zur Doku­men­ta­ti­on. Die meis­ten Geschäfts­füh­rer sind dazu auf den Report der Fach­abteilung angewiesen.

Ande­re Maßstäbe …