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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 44/2010

The­men heu­te: Rege­lung zur Min­dest­be­steue­rung bei Unter­neh­mens­ver­kauf nicht zuläs­sig + Kon­flik­te in der GmbH: Der Mit-Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer ist nicht „geeig­net” – was tun? + Vor­sicht bei Baga­tell-Kün­di­gun­gen für lang­jäh­ri­gen Mit­ar­bei­ter + Erstat­tungs­zin­sen sind doch steu­er­pflich­tig + BISS > China

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

China

Chi­ne­si­scher Luxus-Liner in der Ägäis

Wis­sen Sie eigent­lich, dass sich das welt­weit größ­te Poker-Por­tal fest in chi­ne­si­schen Hän­den befin­det? Was ja an sich kein Wun­der ist, weil sei­ne Gesichts-Phy­sio­gno­mie vor­züg­lich dazu geeig­net ist. Selbst Boris Becker hat­te dem Dau­er­grin­sen nichts ent­ge­gen zu set­zen und hat sich zuletzt resi­gniert in die Besen­kam­mer zurück­ge­zo­gen. Unter­des­sen tippst ja mehr oder weni­ger Jeder auf einem Leno­vo-PC her­um, die grie­chi­schen Ree­de­rei­en gehö­ren dem chi­ne­si­schen Staats­kon­zern Cosco, DED und GTZ räu­men der­weil ganz Afri­ka ohne erkenn­ba­ren Wil­len von Gegen­wehr oder stra­te­gisch erkenn­ba­res Ziel. Und das Alles ist ja erst der Anfang.

Zur­zeit über­legt der Chi­ne­se wie er die Über­schüs­se aus den Geschäf­ten mit der Welt noch Gewinn brin­gen­der anle­gen kann. Insi­der spe­ku­lie­ren dar­auf, dass man sich auf eine Umsatz­ren­di­te von 25 % + ver­stän­digt hat – in den Wett­bü­ros von Kua­la Lum­pur, Hong­kong und Mani­la ste­hen die Erwar­tun­gen in die­sen Minu­ten bei 9,41 : 1,71, also mit durch­aus bes­ten Chan­cen auf Rea­li­sie­rung. Ziem­lich sicher ist, dass das Invest in grie­chi­sche Staats­an­lei­hen locker bei 27 % wenn nicht sogar deut­lich drü­ber liegt. Gera­de noch recht­zei­tig zum Staats­be­such von Prä­si­dent Hu hat Por­tu­gal eine neue Anlei­he zu Schwin­del erre­gen­den Kon­di­tio­nen auf­ge­legt. Und auch der Ire macht sich so sei­ne Gedan­ken. In Deutsch­land über­legt man noch, wie man die Staats­an­lei­he auf den gefor­der­ten Basis­zins brin­gen kann. Da hel­fen wir ger­ne mit einem guten Tipp wei­ter: Offi­zi­ell spa­ren und ansons­ten hem­mungs­los wei­ter machen. Machen was wir können.

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Volkelt-Brief 43/2010

The­men heu­te: Ent­las­tung für den in Steu­er­sa­chen ahnungs­lo­sen Geschäfts­füh­rer (neue BFH-Recht­spre­chung) + Neue Zah­len zur Geschäfts­füh­rer-Ver­gü­tung + Abwan­dern ins Aus­land wird teu­rer (Funk­ti­ons­ver­la­ge­rungs­ver­ord­nung) + Geschäfts­füh­rer muss Ver­tre­tung orga­ni­sie­ren + Gesell­schaf­ter­dar­le­hen bei Ver­lust nur noch begrenzt nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten + BISS

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Aktuell

Finanzamt muss beim Verlustvortrag neu rechnen

Seit 2004 gilt die Rege­lung zur sog. Min­dest­be­steue­rung. Danach kann ein Ver­lust­vor­trag über 1 Mio. € nur noch zu 60% auf den Gewinn ange­rech­net wer­den. Fol­ge für vie­le Unter­neh­men: Sie müs­sen Steu­ern zah­len, obwohl sie eigent­lich noch Ver­lus­te aus­glei­chen müss­ten.  Mit die­ser (stil­len) Steu­er­erhö­hung muss­ten sich vie­le Unter­neh­men abfin­den. In bestimm­ten Fäl­len – so jetzt der BFH – ist das aber nicht rech­tens. Die zu viel ein­ge­zo­ge­ne Steu­er muss zurück­ge­zahlt wer­den > Unser TIPP

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Volkelt-Brief 42/2010

The­men heu­te: Geschäfts­füh­rer hat kei­nen Rechts­an­spruch auf Wei­ter­be­schäf­ti­gung + Klein­lich: Immer wie­der Ärger um Geschäfts­füh­rer-Gehalt in Hand­werks GmbHs + Gekün­digt: So behal­ten Sie wenigs­tens den Fir­men­wa­gen + BMF-Schrei­ben: elek­tro­ni­sche Bilanz – Vor­ar­bei­ten + Lohn­steu­er: FA rech­net pri­va­te Nut­zung des Fir­men­flug­zeu­ges gehö­rig nach oben + BISS

 

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Aktuell

BMF streicht Steuerprivileg für Gesellschafter-Darlehen

Laut BFH-Recht­spre­chung müs­sen Gesell­schaf­ter-Dar­le­hen, die „gesell­schaft­lich” ver­an­lasst sind, als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten berück­sich­tigt wer­den. Bis jetzt. Das BMF hat dazu einen neu­en Erlass vor­ge­legt > Weiterlesen

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BMF-Erlasse Downloads

BMF-Schreiben: Nachträgliche Anschaffungskosten

BMF-Schrei­ben: nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten / hier: Bewer­tung von Gesell­schaf­ter-Dar­le­hen nach dem MoMiG + das BMF dif­fe­ren­ziert nach „Kri­sen­si­tua­ti­on” + im Grund­satz gilt: Dar­le­hen nach dem 31.10.2008 kön­nen in der Regel nur noch zum gemei­nen Wert berück­sich­tigt wer­den – man­gels Mas­se bis zu 0 € + Klein­be­tei­li­gungs­pri­vi­leg (Betei­li­gung < 10%) bleibt erhalten

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Aktuell

Funktionsverlagerung: Abwandern ins Ausland wird teuer

Aller Büro­kra­tie zum Trotz: Auf 82 Sei­ten hat das BMF jetzt die Ver­wal­tungs-Grund­sät­ze zur Besteue­rung von Funk­ti­ons­ver­la­ge­run­gen ver­öf­fent­licht. Bemer­kens­wert: Die sol­len auch dann gel­ten, wenn „Funk­tio­nen” inner­halb eines Kon­zerns ins Inland (S. 6) ver­la­gert wer­den – im Schrei­ben wer­den die Grund­sät­ze für die dann unter­stell­ten Ver­rech­nungs­prei­se fest­ge­legt. Weiter >

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Funktionsverlagerung, Verwaltungsgrundsätze

BMF Ver­wal­tungs­grund­sät­ze zur Besteue­rung von sog. Funktionsverlagerungen

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Verlustübernahme

BMF-Schrei­ben zur Ver­lust­über­nah­me im Kon­zern + Danach kann ver­ein­bart wer­den, dass eine Ver­lust­über­nah­me erst nach dem Ver­lust­aus­gleich durch vor­han­de­ne Gewinn­rück­la­gen erfolgt (Umset­zung des BFH Beschluss vom 15.9.2010, I B 27/10).