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Geschützt: Schnellkurs Modul 10

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Unternehmer-Sicht: Was bringen die neuen Firmen-Domains?

Die Behör­de, die Inter­net-Adres­sen zulässt und geneh­migt (ICANN), hat – das konn­ten Sie der Tages­pres­se ent­neh­men – ent­schie­den, dass in Zukunft zusätz­li­che Ken­nun­gen mög­lich wer­den. Neben den bis­her übli­chen Bezeich­nun­gen wie de, com, org, eu wird es dann auch mög­lich sein, z. B. die Fir­men­be­zeich­nung oder ande­re Begriff­lich­kei­ten als Inter­net-Adres­se zu wäh­len. Bei­spie­le: www.auto.vw und www.maschinen.bosch oder www.brotaufstrich.nutella oder www.golf.

Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass die­se neu­en Mög­lich­kei­ten von vie­len Mar­ke­ting-Abtei­lun­gen auf­ge­grif­fen wer­den. Als Geschäfts­füh­rer soll­ten Sie hier aber zunächst zurück­hal­ten­de Vor­ga­ben für wei­te­re Pro­jek­te machen. Noch sind vie­le Fra­gen dazu unge­klärt. U. E. gilt es zunächst abzu­war­ten, bis die fol­gen­den Punk­te geklärt sind:

  • Prei­se: Bis­her wer­den Nut­zungs­ent­gel­te von 180.000 $ pro Adres­se gehan­delt. Im Klar­text: Das kön­nen sich nur Glo­bal Play­er leis­ten. Es ist aber davon aus­zu­ge­hen, dass die ICANN mit­tel­fris­tig das Mas­sen­ge­schäft anstre­ben wird. Das ist aber nur mög­lich, wenn die Prei­se deut­lich fallen.
  • Such­ma­schi­nen-Opti­mie­rung: Noch ist völ­lig unklar, ob die­se Inter­net-Adres­sen in den Such­ma­schi­nen tat­säch­lich einen posi­ti­ven Effekt haben wer­den. Zwar ist vor­stell­bar, dass sich die ICANN mit den gro­ßen Anbie­tern (Goog­le, BING) auf eine       bestimm­te (bevor­zu­gen­de) Bewer­tung im Lis­ting ver­stän­di­gen wird. Das aber ist aus heu­ti­ger Sicht Zukunfts­mu­sik und wett­be­werbs­recht­lich mit eini­gen juris­ti­schen Pro­ble­men verbunden.
  • Sta­tus von Rech­ten: Solan­ge nicht sicher gestellt ist, dass das Unter­neh­men sei­ne Namens­rech­te, Waren­zei­chen u. Ä. euro­pa- oder welt­weit sichern kann, muss befürch­tet wer­den, dass eine miss­bräuch­li­che Nut­zung nicht ver­hin­dern wer­den kann.

Für die Pra­xis: Für klei­ne­re und mit­tel­gro­ße Unter­neh­men sind die neu­en Inter-Adres­sen der­zeit kei­ne Opti­on. Gehen Sie aber rea­lis­ti­scher­wei­se davon aus, dass sich die von der ICANN vor­ge­ge­be­nen Rah­men­be­din­gun­gen in nächs­ter Zeit noch erheb­lich ver­än­dern wer­den. Das gilt für Prei­se, für die recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen und auch für die Such­ma­schi­nen-Optio­nen –  z. B. durch neue Stan­dards mit pro­fes­sio­nel­len gewerb­li­chen Such­op­tio­nen. Wir hal­ten Sie auf dem Laufenden.

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Aktuell

NEU: Geschäftsführer im Konzern

Ab sofort kön­nen Sie den Kom­pakt-Rat­ge­ber „Geschäfts­füh­rer im Kon­zern” bestel­len – dar­in sind alle Aspek­te, die für GmbH-Geschäfts­füh­rer im Kon­zern wich­tig sind, kurz, sys­te­ma­tisch und ver­ständ­lich abge­han­delt (Autor: Dipl. Vw. Lothar Vol­kelt). Das idea­le Nach­schla­ge­werk für alle Geschäfts­füh­rer, die sich nur mit dem wich­tigs­ten GF-Wis­sen befas­sen wol­len und schnell mal wis­sen wol­len, was Sache ist > hier ankli­cken

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BFH segnet neues Verlust-Gestaltungs-Modell ab

Ein hoch­in­ter­es­san­tes Urteil kommt jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof (BFH). Es geht um die Zuläs­sig­keit von sog. Ring­ver­käu­fen von GmbH-Antei­len (BFH, Urteil vom 7.12.2010, IX R 40/09). Vor­teil die­ser Gestal­tung: Macht die GmbH Ver­lus­te, kön­nen die­se bereits im Ver­lust­jahr – also sofort – mit posi­ti­ven Ein­künf­ten aus ande­ren Ein­kunfts­ar­ten des Unter­neh­mers ver­rech­net wer­den. Und das geht so >

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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 30/2011

The­men heu­te: Mit­tel­stand muss sich mehr in die Poli­tik ein­mi­schen – und das geht so! + Unter­neh­mens­re­gis­ter: Zweig­nie­der­las­sun­gen wer­den nur noch am Haupt­sitz geführt + Grund­er­werb­steu­er: GmbHs müs­sen Immo­bi­li­en-Erwerb schnel­ler pla­nen + Ein Gesell­schaf­ter braucht Geld – was tun? + Schrott­im­mo­bi­lie gekauft? – BGH bringt Hoff­nung + elek­tro­ni­sche Lohn­steu­er­kar­te kommt wei­ter­hin 2012 + Mit frem­den Mar­ken wer­ben – was geht? + BISS

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Satire – wieso?

Die­se Woche gab es ziem­lich bedröp­pel­te Gesich­ter in der BISS-Redak­ti­ons­kon­fe­renz. Schließ­lich hat unser Chef-Sati­ri­ker (in sei­ner unver­gleich­li­chen Knapp­heit) das Wort ergrif­fen und ein paar klä­ren­de  (und damit trös­ten­de) Wor­te auf­ge­bracht: „Rea­li­tät toppt der­zeit Sati­re“. Aber: Gegen einen klei­nen Obu­lus gelingt es uns Pres­se­frit­zen immer wie­der, der Sati­re zumin­dest einen klei­nen Infor­ma­ti­ons­vor­sprung zu ver­schaf­fen: So wis­sen wir aus einem Neben­flü­gel des Vati­kan, dass Bene­dikt anläss­lich sei­nes Frei­burg-Besuchs die gute Mama Kohl hei­lig spre­chen wird (Sep­tem­ber 2011). Aus dem Wis­sen­schafts­mi­nis­te­ri­um haben wir in Erfah­rung gebracht, dass für Dok­tor­an­ten-Ghost­wri­ter ein offi­zi­el­les Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren ein­ge­führt wird (2012). Der japa­ni­sche Ener­gie-Kon­zern Tep­ko plant im Nord­os­ten Japans einen gigan­ti­schen Natur- und Frei­zeit­park mit zeit­lich befris­te­ter Auf­ent­halts­dau­er für die Besu­cher (2013). Euro und Dol­lar wer­den refor­miert und zusam­men­ge­legt in den DoRO (2014). Stutt­gart 21 geht erst etwas ver­spä­tet in Betrieb (2029). Und so wei­ter (usw.). Wir wol­len Ihnen an die­ser Stel­le aber kei­nes­wegs die Span­nung neh­men. Eine gewis­se Neu­gier war schon immer Treib­fe­der für die ein- oder ande­re Innovation.

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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 29/2011

The­men heu­te: Unter­neh­men brau­chen kei­ne Steu­er­erleich­te­run­gen – wir brau­chen plan­ba­re Rah­men­be­din­gun­gen + Geschäfts­füh­rer kann ab sofort Pro­zess­kos­ten von der Steu­er abset­zen + „Aus” für ELENA  – Dop­pel­be­las­tung bleibt + Geschäfts­füh­rer muss Ent­mach­tung nicht hin­neh­men + Bun­des­rat plant Ver­schär­fung gegen Schwarz­ar­beit – mit Kola­te­ral-Effek­ten für alle Unter­neh­men + BISS

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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 28/2011

The­men heu­te: Wann wird gegen Deutsch­land spe­ku­liert? – keh­ren vor der eige­nen Haus­tür – wo liegt der Sys­tem­feh­ler? + BGH: Höhe­re Stra­fen bei Kar­tell­ver­stö­ßen + Som­mer­pau­se: Kla­re Vor­ga­ben für Aus­hil­fen + Vor­sicht: Ver­lust­ab­zug geht bei Umwand­lung ver­lo­ren (hier: kom­mu­na­le GmbH) + Geschäfts­füh­rer darf nicht schum­meln + Star­ker Geschäfts­füh­rer begrün­det Betriebs­auf­spal­tung + Mit­ar­bei­ter muss nicht Alles sagen +  BISS  

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Kilimandscharo

Blick von der Terrasse …

Haben Sie es auch gemerkt: Als die Kanz­le­rIn jüngst auf dem legen­dä­ren Flug­ha­fen von Moga­di­schu die Ehren­gar­de abschritt, trug sie am Revers ihrer dun­kel­grü­nen Kos­tüm­ja­cke einen klei­nen, sehr unschein­ba­ren Sti­cker. Wir haben mal genau­er hin­ge­schaut und die Pres­se­bil­der mit einem Ver­grö­ße­rungs­glas gecheckt. Sie wer­den es nicht glau­ben: Sie trug ein Sti­cker von ALDI und zwar von ALDI Nord. Unser Chef­re­dak­teur hat lan­ge gegrü­belt und sich am Hin­ter­kopf gekratzt. Doch dann ist es ihm wie Schup­pen von den Augen gefal­len. Kla­ro: Schon seit Jah­ren tum­meln sich hier in Ost­afri­ka indi­sche Groß­mo­gu­le und Nach­fah­ren chi­ne­si­scher Sei­den­stri­cker und kau­fen wie bekloppt Grund und Boden, und zwar für einen Apfel und ein Ei wie man so schön sagt. Insi­der mun­keln, Äthio­pi­en sei schon zu 25 % fest in der Hand der neu­en Her­ren. Aha – haben wir gedacht. Das hat sie – also die Kanz­le­rin – gemeint, als sie die 1 Mio. Spen­de über­reicht hat und das an „Bedin­gun­gen“ geknüpft hat. Sie hat sich im schö­nen Kenia ein gro­ßes Grund­stück gekauft. Qua­si eine ALDI-finan­zier­te Immo­bi­lie für ihren Alters­sitz – mit Blick auf den Kili­man­dscha­ro und die Seren­ge­ti vor der Haus­tür.  Na ja – Haupt­sa­che, ein wenig öko­no­mi­scher Sach­ver­stand kann wie­der in die Poli­tik Ein­zug halten.

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Volkelt-Brief 27/2011

The­men heu­te: Unter­neh­mens­kul­tur – der Mit­tel­stand macht es vor – hier: Ken­dri­on-Bin­der-Magne­tics GmbH + Steu­er­be­ra­ter: Kann der für ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung ver­anwtwort­lich gemacht wer­den?  – JA + Bun­des­fi­nanz­hof lässt vGA-Urteil über­prü­fen + EuGH erschwert Anspruch auf Steu­er­rück­erstat­tung + Abspal­tung von Unter­neh­mens­tei­len in eine Mini-GmbH geht nicht + Betriebs­rat muss sich nicht immer abmel­den + BISS