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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 36/2017

Der Fall „TM”: Zwi­schen Haf­tung, Risi­ko und Gefäng­nis + Geschäfts­füh­rer-Pflicht­ver­si­che­rung: Gericht schließt wei­te­res Schlupf­loch + Bun­des­tags­wahl: Wer bringt den Unter­neh­men kon­kret weni­ger Büro­kra­tie? + GmbH-Finan­zen: Neue Finanz­part­ner für das rund­erneu­er­te Geschäfts­mo­dell + Geschäfts­füh­rer pri­vat: Gerich­te ver­steht kei­nen Spaß bei Han­dy-Nut­zung im Auto + Steu­er­pla­nung für die Nach­fol­ge: Geschäfts­füh­rer-Ver­sor­gungs­ren­te als Sonderausgaben

BISS die Wirt­schaft-Sati­re

 

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Der Fall „TM”: Zwischen Haftung, Risiko und Gefängnis

Über den Fall TMTho­mas Mid­del­hoff – haben wir an die­ser Stel­le aus­führ­lich berich­tet (vgl. zuletzt Nr. 48/2014). Der Fall stand und steht für … 

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Geschäftsführer-Pflichtversicherung: Gericht schließt weiteres Schlupfloch

Nach eini­gen Urtei­len des Bun­des­so­zi­al­ge­richts (BSG) zur Pflicht­ver­si­che­rung des GmbH-Gesell­schaf­ter-Geschäfts­­­füh­rers (vgl. Nr. 11/2017) wer­den die dort auf­ge­stell­ten Rechts­grund­sät­ze kon­se­quent im sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Sta­tus­fest­stel­lungs­ver­fah­ren umgesetzt. Ten­denz: Nur noch … 

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Bundestagswahl: Wer bringt den Unternehmen konkret weniger Bürokratie?

90 % aller deut­schen Unter­neh­men sind „klei­ne­re” Unter­neh­men ohne eige­ne Rechts- und Steu­er­ab­tei­lung. Für sie bedeu­tet jede büro­kra­ti­sche Hür­de zusätz­li­che Bera­tungs­kos­ten. Prüft man die Wahl­pro­gram­me der Par­tei­en auf eine sol­che Mit­tel­stands­kom­po­nen­te, gibt es für Unter­neh­men die­se Ansagen: … 

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GmbH-Finanzen: Neue Finanzpartner für das runderneuerte Geschäftsmodell

Es gibt und ich ken­ne vie­le Unter­neh­mer-Kol­le­gen, die wis­sen, dass Sie eigent­lich viel mehr in die Digi­ta­li­sie­rung Ihrer Pro­duk­te oder Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se inves­tie­ren müss­ten, sich aber nicht gut bei der Finan­zie­rung durch die Haus­bank füh­len. Die zei­gen sich sehr zurück­hal­tend und ste­hen einer Erweiterung/Veränderung des bis­he­ri­gen Geschäfts­mo­dells grund­sätz­lich skep­tisch gegen­über. Moti­vie­ren­der Zuspruch ist eher sel­ten. Oft fehlt auch … 

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Geschäftsführer privat: Gerichte versteht keinen Spaß bei Handy-Nutzung im Auto

Begrün­den Sie Ihr Han­dy-Hal­ten im Auto damit, dass Sie ledig­lich kon­trol­lie­ren woll­ten, ob das Handy … 

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Steuerplanung für die Nachfolge: Geschäftsführer-Versorgungsrente als Sonderausgaben

Wird dem Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer, der sei­ne Betei­li­gung an einer GmbH & Co. KG auf den Juni­or über­tra­gen hat und wei­ter als Geschäfts­füh­rer tätig ist, eine Ver­sor­gungs­ren­te gezahlt, dann kann … 

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Export-GmbHs: Zoll will zu viel wissen

Unter­neh­men, die expor­tie­ren und dazu die sog. Zoll­pri­vi­le­gi­en in Anspruch neh­men, müs­sen den Zoll­be­hör­den nach einem neu­en Ver­fah­ren Aus­kunft für eine zoll­recht­li­che Bewil­li­gung geben. Dazu wur­den und wer­den aus­führ­li­che Aus­kunfts­bö­gen an die Unter­neh­men ver­schickt. Dabei geht es z. B. auch um per­sön­li­che Daten von Mit­ar­bei­tern, die mit der Abwick­lung der Zoll­for­ma­li­tä­ten beschäf­tigt sind. Begründung: … 

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Bundestagswahl: Keine Lobby für Unternehmen – wenig Mittelstands-Orientierung

Noch sind es knapp vier Wochen bis zur Bun­des­tags­wahl. Auf­fäl­lig: Beim The­ma Besteue­rung von Pri­vat­per­so­nen und Unter­neh­men zei­gen sich alle Par­tei­en aus­ge­spro­chen zurück­hal­tend. Selbst die FDP setzt bis auf weni­ge Kor­rek­tu­ren auf Kon­ti­nui­tät – also ledig­lich auf beschei­de­ne Ein­grif­fe in die Steuersätze.

Klar ist: Für die Unter­neh­men sind weder Ent­las­tun­gen noch Refor­men im Ange­bot. Das betrifft alle Par­tei­en. Ein­zi­ge Aus­nah­me: Wenn der Soli­da­ri­täts­zu­schlag her­un­ter gefah­ren wird (FDP: Abschaf­fung bis Ende 2019), pro­fi­tie­ren davon auch alle Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten – die ja auf die Kör­per­schaft­steu­er­schuld auch immer noch 5 % Soli zah­len müs­sen. Das IfO-Insti­tut hat aus­ge­rech­net, dass sich die Steu­er­plä­ne von CDU/SPD für Pri­vat­per­so­nen im mitt­le­ren Ein­kom­mens­be­reich kaum unter­schei­den. Für höhe­re Ein­kom­men (ab 95.000 EUR) ver­spricht die CDU deut­lich mehr Ent­las­tung als die SPD – je nach Haus­halts­kon­stel­la­ti­on bis zu 10.000 EUR weni­ger berech­net auf 4 Jahre.

Wei­ter­füh­rend > alle Wahl­pro­gram­me

Auch der etwas aus­führ­li­che­re Blick in die Wahl­pro­gram­me der Par­tei­en zum The­ma „Unter­neh­men und Mit­tel­stand” bringt wenig Kon­kre­tes außer all­ge­mei­nen Absichts­er­klä­run­gen. Einig ist man sich, dass die The­men Breit­band, Digi­ta­li­sie­rung und Ener­gie­po­li­tik beson­de­re Bedeu­tung für den Stand­ort haben. Auch in Sachen Büro­kra­tie­ab­bau herrscht weit­ge­hend Ein­sicht. Aber: Aus Unter­neh­mer­sicht zeich­nen sich kei­ne Kon­tu­ren ab, aus denen sich eine Wahl­ent­schei­dung aus der Inter­es­sen­la­ge des Unter­neh­mens für eine Par­tei ablei­ten lässt. Aus die­ser Per­spek­ti­ve kann es also kei­ne wirk­li­che und fun­dier­te Wahl­emp­feh­lung für eine der Par­tei­en geben.

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Riester-NEU: Durchaus attraktiv für die Belegschaft

Vie­le klei­ne­re GmbHs haben die Mit­ar­bei­ter dazu moti­viert, zusätz­lich zur gesetz­li­chen Ren­te für eine betrieb­li­che Alters­vor­sor­ge anzu­spa­ren. Stich­wort: Ries­ter-Ren­te. Aller­dings waren die Erwar­tun­gen dar­an über­zo­gen. Mit den nied­ri­gen Spar­be­trä­gen und der doch etwas dürf­ti­gen Staat­li­chen För­de­rung war es nicht mög­lich, einen wirk­lich rele­van­ten Bei­trag zur Alters­si­che­rung anzu­spa­ren. Jetzt hat der Gesetz­ge­ber gehö­rig nach­ge­bes­sert (Betriebs­ren­ten­stär­kungs­ge­setz). Im Ein­zel­nen geht es um fol­gen­de wich­ti­ge Ver­bes­se­run­gen ab 1.1.2018: …