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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 38/2017

Geschäftsführer und die lieben Behörden: 11 Jahre „AGG“ – auch für viele Kollegen ein Spiel mit einigen Unbekannten und mit hohem finanziellen Risiko + Gewusst wie: Anwaltliche Beratung schützt Geschäftsführer vor Pflichtverletzung + GmbH-GmbH-Steuern: „Schachtelstrafe“ nicht zu beanstanden + Mitarbeiter: Wie Sie Konkurrenz-Tätigkeiten richtig unterbinden

BISS … die Wirtschaft-Satire

 

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Volkelt-Briefe

Gewusst wie: Anwaltliche Beratung schützt Geschäftsführer vor Pflichtverletzung

Überweist der Geschäftsführer auf anwaltlichen Rat hin die abzuführende Lohnsteuer auf ein dafür eingerichtetes Treuhandkonto, ist er aus der Haftung für nicht abgeführte Lohnsteuer. Auf diesen Rat darf er sich verlassen (FG Münster, Urteil v. 23.6.2017, 3 K 1537/14 L).

 Der Geschäftsführer war eingesetzt zur Insolvenz in Eigenverwaltung. Dazu das FG Münster: „Die Anforderungen an einen Geschäftsführer, der zwar kaufmännisch gut ausgebildet und sanierungserfahren, aber kein Jurist ist (……………….) , sind damit überspannt“. Fazit: Im Zweifel sollten Sie sich immer vom Anwalt beraten lassen, die Beratungsergebnisse protokollieren und exakt danach handeln.