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Junior: Belege für die Ausbildungskosten unbedingt systematisch sammeln

Erzielt der Juni­or wäh­rend sei­ner Aus­bil­dung kei­ne steu­er­ba­ren Ein­künf­te, dann ist nach aktu­el­ler Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) ein ihm zuge­wie­se­ner Ver­lust vor­trags­fä­hig. Auch dann, wenn der zugrun­de lie­gen­de Steu­er­be­scheid bereits bestands­kräf­tig ist (BFH, Urteil vom 13.1.2015, IX R 22/14). …

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Handelsblatt: Interessanter Beitrag zum Thema „Teamarbeit”

Als Geschäfts­füh­rer sind Sie gut bera­ten, wenn Sie die neu­es­ten wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­se zur Team­ar­beit in Büros zur Kennt­nis neh­men und sich ggf. eini­ge gute Ideen abschau­en. In einem inter­es­san­ten und lesens­wer­ten Bei­trag haben sich die Han­dels­blatt-Redak­teu­re die Mühe gemacht, die neu­es­ten Erkennt­nis­se in ver­ständ­li­cher Form auf einen schnell erfass­ba­ren Nen­ner zu brin­gen > zum Han­dels­blatt-Bei­trag

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NEU: BMF legt Entwurf der Körperschaftsteuer-Richtlinien 2015 vor

Zur Info: Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat den Ent­wurf der aktua­li­sier­ten KSt-Richt­li­ni­en vor­ge­legt. Wir prü­fen und wei­sen auf Neue­run­gen und Ände­run­gen hin und hal­ten Sie auf dem Lau­fen­den. Den Ent­wurf im Voll­text gibt es > Ent­wurf KSt-Richtlinien

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Strategie: Neue Marktanteile ohne großen Aufwand

Gut ein Drit­tel der Inha­ber von mit­tel­stän­di­schen Fir­men in Deutsch­land ist bereits älter als 55 Jah­re. Ganz kon­kret pla­nen der­zeit ca. 580.000 Inha­ber und Gesell­schaf­ter-Geschäfts­­­füh­rer klei­ne­rer Unter­neh­men bis 2017 ihre Nach­fol­ge. Zwar besteht bei den Nach­fol­ge­pla­nun­gen eine leich­te Prä­fe­renz für fami­li­en­in­ter­ne Lösun­gen. Laut KfW Rese­arch wol­len der­zeit nur 9 % der klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men die Nach­fol­ge inner­halb der Fami­lie orga­ni­sie­ren, vie­le Alt­ei­gen­tü­mer suchen exter­ne Nach­fol­ger. Hier kom­men etwa ein Ver­kauf an einen Mit­ar­bei­ter, ein ande­res Unter­neh­men oder einen Finanz­in­ves­tor in Fra­ge. Betrof­fen vom anste­hen­den Gene­ra­ti­ons­wech­sel sind alle Seg­men­te der mit­tel­stän­di­schen Wirt­schaft. Beson­ders häu­fig bestehen Über­ga­be­plä­ne im sons­ti­gen ver­ar­bei­ten­den Gewerbe. … 

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IT-Sicherheitslücken: Was SIE als Geschäftsführer veranlassen müssen

Nach vie­lem Daten-Miss­brauchs­fäl­len und immer neu­en Hacker-Angrif­fen auch auf Fir­men-Netz­wer­ke sind vie­le Geschäfts­füh­rer ver­un­si­chert, wel­che Pflich­ten für sie gelten.… 

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Konflikte in der GmbH: Die Ausschluss-Klausel sichert den Bestand

Am liebs­ten wür­de ich ihn raus­wer­fen“. So die Bestands­auf­nah­me eines Kol­le­gen, in des­sen GmbH sich die Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten um die rich­ti­ge Geschäfts­po­li­tik zwi­schen den Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rern zu einem hand­fes­ten Krach gestei­gert haben. Nach wie vor sind die Betei­lig­ten in vie­len GmbHs auf ein sol­ches Sze­na­rio nicht vor­be­rei­tet. Fakt ist, dass es ohne ver­trag­li­che Vor­ga­ben im Gesell­schafts­ver­trag fast kei­ne Mög­lich­keit gibt, einen – wie es im juris­ti­schen Fach­jar­gon heißt – „que­re­len“ Gesell­schaf­ter aus der GmbH zu drän­gen. Das geht in der Regel nur, wenn es eine ent­spre­chen­de Klau­sel im Gesell­schafts­ver­trag gibt, die bestimmt, in wel­chen Fäl­len und zu wel­chen Kon­di­tio­nen der Gesell­schaf­ter aus­ge­schlos­sen wer­den kann (vgl. zuletzt Nr. 18/2015). …

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Betriebsausgaben: Oldies gehören zu IHRER privaten Lebensführung

Ob Auto-Fan, Anti­qui­tä­ten-Lieb­ha­ber oder Kunst-Samm­ler: Vie­le Gesell­schaf­ter-Ge­­schäfts­­­füh­rer lieb­äu­geln damit, ent­spre­chen­de Lieb­ha­ber-Stü­cke über die GmbH zu erwer­ben. Gelingt es, die Kos­ten als Betriebs­aus­ga­ben anzu­set­zen, erfolgt der Erwerb aus unver­steu­er­tem Geld. Die­se Begüns­ti­gung bleibt auch dann erhal­ten, wenn der ent­spre­chen­de Gegen­stand nach der Abschrei­bung güns­tig ins Pri­vat­ver­mö­gen über­nom­men wird. In der Regel macht das auch kei­ne Pro­ble­me mit dem Finanz­amt, wenn es um ange­mes­se­ne Wert­ge­gen­stän­de geht, z. B. die Aus­stat­tung des Chef-Büros mit einem reprä­sen­ta­ti­ven Gemäl­de eines regio­na­len Künstlers. … 

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Geschäftsführer unterwegs – Nötigung im Straßenverkehr

Wer viel fährt, erlebt viel – bis­wei­len auch Nöti­gungs-Situa­tio­nen. Dazu gibt es ein inter­es­san­ten Urteil des Amts­ge­richts Nien­burg: Danach dür­fen Auf­nah­men, die Sie mit einer sog. dash­cam machen, im gericht­li­chen Ver­fah­ren zur Beweis­auf­nah­me ver­wen­det wer­den. In der Pra­xis wird das Ver­kehrs­ge­richt im Ein­zel­fall ent­schei­den – bei grö­be­ren Ver­stö­ßen und man­geln­der Ein­sicht des Nöti­gers dürf­te das aller­dings regel­mä­ßig der Fall sein (AG Nien­burg, Urteil vom 20.1.2015, 4 Ds 155/14). …

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Zurückhaltung ist der bessere Umgang mit der Berufsgenossenschaft

Unfäl­le auf der Weg­stre­cke zwi­schen der Arbeits­stät­te auf dem Weg zur „Nah­rungs­auf­nah­me“ (Kan­ti­ne, Restau­rant) ereig­nen, sind von der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung gedeckt. Nicht aber Unfäl­le auf Weg­stre­cken, auf denen pri­va­te Erle­di­gun­gen vor­ge­nom­men wer­den – also z. B. pri­va­te Ein­käu­fe oder Behör­den­gän­ge (Hes­si­sches Lan­des­so­zi­al­ge­richt, Urteil vom 24.3.2015, L 3 U 225/10). …

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Mindestlohn: Der Generalverdacht ist das Problem

Nach 100 Tagen Min­dest­lohn hat­te man die von der Min­dest­lohn-Büro­kra­tie betrof­fe­nen Unter­neh­men ver­trös­tet: Im April woll­te der Koali­ti­ons­aus­schuss ernst­haft prü­fen, neu bewer­ten und even­tu­ell nach­bes­sern. Doch dar­aus ist Nichts gewor­den. In der Pra­xis der Unter­neh­men wird sich wohl nichts mehr ändern. Das ist nicht nur ärger­lich. Das wird das Ver­hält­nis von Unter­neh­men und Behör­den wei­ter ver­schlech­tern. Spür­ba­res Ergeb­nis des Min­dest­lohns: Die Unter­neh­men müs­sen (wie­der ein­mal) ein schlecht gemach­tes Gesetz ausbaden. …