Kategorie: Volkelt-Briefe
VOLKELTs Wochen-Briefing 07/2021
Privat oder geschäftlich: Wer Miete/Pacht zahlt, hat schlechte Karten. Immobilien sind knapp und die Preise steigen und steigen. Da hilft auch keine Mietpreisbremse. Besser ist es, wenn Sie mit guten Argumenten nachverhandeln. Jetzt – wann sonst!. … * DAS VOLLSTÄNDIGE WOCHEN-BRIEFING GIBT ES JEDEN FREITAG UND NUR IM ABO-BEZUG DIREKT AUF SMARTPHONE + TABLET + PC *
Die Themen:
- GmbH-Miete/Pacht: Mix aus Fest- und Umsatz-Anteil
- Krisen-Management: Beenden, Auflösen oder Ruhen lassen – was passt?
- Geschäftsführer-Perspektive: Linke Tasche, rechte Tasche
- Praktisch: Neue Mitarbeiter aus der Bewerber-Börse
- Digitales: Die neue Kraft der Innenstädte + Zu wenig genutzt: KUG für den Geschäftsführer
- Neues Urteil: Anspruch eines UG-Geschäftsführers auf Kurzarbeitergeld
- Verband der Insolvenzverwalter: Risiko einer unwissentlichen Insolvenzverschleppung
- Corona: Kein Zutritt auf das Betriebsgelände bei Verweigerung des PCR-Tests
- Finanzen: Kein Anspruch gegen Betriebsschließungsversicherung
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Die Bundesregierung hat sich nach neuesten Agentur-Meldungen darauf verständigt, ein Lieferkettengesetz auf den weg zu bringen. Bisher gibt es weder einen konkreten Gesetzentwurf noch klare inhaltliche Aussagen zur Ausgestaltung. Allerdings dürfte sich der Gesetzesvorschlag an den europäischen Vorgaben und dem Eckpunkte-Papier der Initiative „Lieferkettengesetz” anlehnen. Hier die wichtigsten Informationen dazu > Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz.
Für die Praxis: In der ersten Stufe wird das Gesetz nur Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiter betreffen. Und: Die Umsetzung dürfte nur unter großen Anstrengungen noch in dieser Legislaturperiode gelingen – also eher nicht. Insofern: Im Moment besteht kein Handlungsbedarf. Zu allen notwendigen Praxis-Informationen informieren wir Sie an dieser Stelle.
Wie bereits berichtet: Im Schnellverfahren hat die Bundesregierung die Insolvenzantragspflicht für Geschäftsführer von Unternehmen mit Pandemie-verursachten Liquiditätsproblemen bis zum 30.4.2021 ausgesetzt – jetzt rechtskräftig: der Bundesrat hat dem Verfahren zugestimmt.
Die Verlängerung hilft Unternehmen, die einen Anspruch auf finanzielle Hilfen aus den aufgelegten Corona-Hilfsprogrammen haben und deren Auszahlung noch aussteht. Voraussetzung ist, dass die Hilfe bis zum 28.2.2021 beantragt wird und die angestrebte Hilfeleistung zur Beseitigung der Insolvenzreife geeignet ist. Auf die tatsächliche Antragstellung kommt es nicht an, wenn eine Beantragung der Hilfen aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen bis zum 28.2.2021 nicht möglich ist.
Für die Praxis: Noch immer gelingt es den Behörden nicht, die Bearbeitungszeiten einzuhalten. Vorteil für die betroffenen Unternehmen: Sie haben jetzt noch den März/April Spielraum, eine Sanierung zu gestalten bzw. neues Kapital zu beschaffen.
VOLKELTs Wochen-Briefing 06/2021
Wer im Geschäfts-Alltag Zeit hat, in den Wirtschafts-Gazetten zu blättern, muss feststellen: Da läuft Einiges aus dem Ruder. Commerzbank. TUI. Thyssen. Lufthansa. Flughäfen. Werbung. Messen. Logistik + Infrastruktur. Einzelhandel. Dazu: Wirecard, Cum-Ex zuletzt Gamestop. Nur ein paar Platzhalter – mit Reichweite. Man hat – und ich schließe mich dem an – den Eindruck, Politik ahnt nicht, wie Wirtschaft funktioniert – und dass … * DAS VOLLSTÄNDIGE WOCHEN-BRIEFING GIBT ES JEDEN FREITAG UND NUR IM ABO-BEZUG DIREKT AUF SMARTPHONE + TABLET + PC *
- Ärger mit dem Finanzamt: Steuer nach Aktenlage
- Zombie-Firmen: Vorkehrungen treffen und professionell reagieren
- Geschäftsführer-Perspektive: Verkaufen oder Abwarten
- Digitales: Kontextuelle Markenwerbung
- GmbH Steuererklärungen 2019: Nie ohne Plausibilitätsprüfung
- Neues Urteil: BFH zum Geschäftsführer-Firmenwagen
- Risiko: GmbH/UG haftet nur ab Betriebsübernahme
- Krisenszenario: Gläubiger muss Insolvenzgrund nachweisen
- GmbH/Recht: Kein Stimmrecht für den eigenen GmbH/UG-Anteil
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NOTFALL: Schutzschirmverfahren – Was Sie dazu wissen sollten!
VOLKELTs Wochen-Briefing 05/2021
Immerhin: In Sachen Verlustrücktrag kommt Bewegung. Höchstbetrag: 10/20 Mio. EUR aus den Verlustjahren 2020/2021 können mit dem Gewinn aus 2019 verrechnet werden. Für viele KMU heißt das: Es gibt Geld vom Finanzamt zurück. Was wir nicht wissen: Wie lange das Verfahren dauern wird und wann die Rückzahlung auf dem Konto ankommt. Immerhin … * DAS VOLLSTÄNDIGE WOCHEN-BRIEFING GIBT ES JEDEN FREITAG UND NUR IM ABO-BEZUG DIREKT AUF SMARTPHONE + TABLET + PC *
Die Themen:
- Chefsache: Die Preis-Strategie in vor-inflationären Zeiten
- Im Überblick: Wichtige Urteile für GmbH und Geschäftsführer in 2020 (II)
- Geschäftsführer-Perspektive: WP-Testat – na und?
- Praktisch: Marketing-Upgrade 2021
- Digitales: Home-Office, Coworking und New Work
- Kompakt: Konjunktur- und Finanz-Plandaten Februar 2021
- Geschäftsführer unterwegs: Lufthansa akzeptiert Rückerstattungspflicht
- GmbH/Mitarbeiter: Arbeitgeber muss unterschiedliche Bezahlung begründen
- GF/Haftung: Insolvenzantragspflicht bleibt bis zum 30.4.2021 ausgesetzt
- Geschäftsführer privat: Sofort-Abschreibung für Home-Office-Hard- und Software
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NOTFALL: Schutzschirmverfahren – Was Sie dazu wissen sollten!
VOLKELTs Wochen-Briefing 04/2021
Heute sind es gleich zwei Meldungen, die aufhorchen lassen: Der Beschluss um die neue einheitliche Identifikationsnummer für jeden Bundesbürger – ausgestellt vom Finanzamt und App-geeignet. UND: Heute zum ersten Mal schwarz auf weiß gelesen: Die Corona-Sonderabgabe (Handelsblatt, 29.1. Seite 64, Prof. Richter, TU Dortmund) – quasi als Soli-Ersatz für außergewöhnliche Umstände. Die Zukunft wird´s … * DAS VOLLSTÄNDIGE WOCHEN-BRIEFING GIBT ES JEDEN FREITAG UND NUR IM ABO-BEZUG DIREKT AUF SMARTPHONE + TABLET + PC *
Die Themen:
- Bürokratie: Neue Meldepflicht für GmbH/UG
- Im Überblick: Die wichtigsten Urteile für GmbH/UG aus 2020
- Praktisch: Corona Hilfen – neuester Stand
- Digitales: Neue Ideen für die Immobilien-Branche
- Vorsicht: Privates Geld aus der GmbH-Kasse
- GmbH/Recht: Nachträgliches Wettbewerbsverbot für einen Gesellschafter
- Behörden: Gerichte kippen DSGVO-Bußgelder
- Doppelrolle: GmbH-Geschäftsführer kann nicht zugleich Syndikusanwalt sein
- Finanzamt: Betriebs-KITA in der Rechtsform einer gGmbH muss „offen” sein
- GmbH/Recht: Kleinste Änderungen im Musterprotokoll kosten
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NOTFALL: Pleite – Was tun?
Das wird spannend und sicherlich auch ein Lehrstück für alle Geschäftsführer-Kollegen/innen: Laut SZ/SPIEGEL hat die Staatsanwaltschaft Köln Ermittlungen gegen Geschäftsführer der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH (GKK) aufgenommen. Es geht um den Verdacht einer Insolvenzverschleppung – das betrifft genau die Fälle, über die wir hier unter dem Stichwort „Insolvenzantragspflicht” berichten. Konkret: GKK soll bereits im Januar 2020 und nicht erst im März 2020 zahlungsunfähig gewesen sein.
Indiz für eine Insolvenzverschleppung ist, dass GKK Sozialabgaben schon ab Januar 2020 nicht mehr gezahlt habe. In der Strafanzeige wird dem Unternehmen ebenfalls zur Last gelegt, bereits im Februar 2020 vor Gericht ausgehandelte Vergleichsangebote nicht mehr gezahlt zu haben. Dabei geht es in Einzelfällen um bis zu 90.000 EUR für ausgeschiedene Mitarbeiter. Insgesamt geht es um einen Millionenbetrag.
Hintergrund: Antragsteller ist wohl einer der ehemaligen Mitarbeiter, der von GKK noch nicht oder nur unzureichend abgefunden wurde und der jetzt mit anwaltlicher Hilfe „Druck macht”. Eventuell einigt man sich auf eine (hohe) Zahlung gegen Einstellung des Verfahrens. Das ist in der Praxis (leider) ein durchaus übliches Vorgehen.
Für eine Insolvenzverschleppung droht eine Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder eine Geldstrafe. Dazu kommt ein zivilrechtliches Verfahren um den Schadensersatz – in der Regel vom Geschäftsführer aus der privaten Tasche zu zahlen. Eventuell gibt es einen Ausgleich aus einer D & O‑Versicherung.
Für die Praxis: Schlechte Aussichten für die GKK-Geschäftsführer – die ihre Entscheidungen im besagten Zeitraum sicherlich täglich juristisch abgesichert haben. Dennoch: Solche Zahlungsrückstände sind Kriterium für die Zahlungsunfähigkeit. Selbst dann, wenn es andere Gründe gab, Zahlungen auszusetzen – etwa weil die Fälle juristisch noch nicht abgeschlossen waren. Orientierungsgröße ist die sog. 10%-Regel, vgl. dazu Nr. 42/2020. Noch schwieriger wird eine solche Beurteilung, im Zusammenhang mit (ausstehenden) Corona-Beihilfen. Im Zweifelsfall sollten Sie nur auf der Grundlage eines juristischen Gutachtens handeln! Brisant: Die Bundesregierung hat erst gestern beschlossen, die GKK mit einem 460 Mio. EUR – (Nachrang-) Darlehen zu unterstützen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
VOLKELTs Wochen-Briefing 03/2021
spannend wie ein Krimi: Das Handelsblatt-Team hat Markus Braun, Ex-Wirecard-CEO., porträtiert und den Aufstieg und Zerfall eines Unternehmens gut recherchiert nachgezeichnet – Thomas Middelhoff lässt grüßen, von der Cote d´Azur. Dagegen sind die Probleme mittelständischer Geschäftsführer … * DAS VOLLSTÄNDIGE WOCHEN-BRIEFING GIBT ES JEDEN FREITAG UND NUR IM ABO-BEZUG DIREKT AUF SMARTPHONE + TABLET + PC *
Die Themen:
- GF in der kommunalen GmbH: Was die Öffentlichkeit wissen darf
- GmbH-Recht: Korrekte Beschlussfassung in Corona-Zeiten
- Geschäftsführer-Perspektive: Mit Volldampf voraus
- Digitales: Mit dem Chatbot gegen die Warteschleife
- D & O gegen die Haftung: So checken Sie die Versicherungs-Police
- GmbH/Steuern: Voraussetzungen der Organschaft
- Bürokratie: Zusätzliche Meldepflicht für GmbH/UG
- GmbH/Finanzen: Verlust statt Umsatzrückgang
- Schlachthof-Geschäftsführer: Geldstrafe wegen Tierquälerei
- AGG-Verstoß: „Junges hochmotiviertes Team”
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Neustart: So läuft das Schutzschirmverfahren
VOLKELTs Wochen-Briefing 02/2021
Auch wenn derzeit planen kaum möglich ist: Spätestens jetzt sollte die Planung 2021 abgeschlossen sein – wenn auch mit Unbekannten. Wir haben den Kurz-Check dazu – mit ein paar wichtigen Hinweisen aus GF-Perspektive … * DAS VOLLSTÄNDIGE WOCHEN-BRIEFING GIBT ES JEDEN FREITAG UND NUR IM ABO-BEZUG DIREKT AUF SMARTPHONE + TABLET + PC *
Die Themen:
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Geschäftsführer-Haftung: Wird neu geregelt – mit neuen Risiken
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GmbH/UG-Krise: Wann Sie in 2021 Ihr Gehalt kürzen müssen
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Geschäftsführer-Perspektive: Allein in der Krise
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GmbH Planung 2021: Die wichtigen „Baustellen“ im Überblick
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GmbH/Recht: Zur Reichweite eines Entlastungsbeschusses
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Löschung von Unternehmensdaten: Fristlos gekündigt
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Finanzen: Antragsfrist für die (gekürzte) Überbrückungshilfe II endet zum 31.1.2021
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Finanzen: GmbH/UG müssen weiter Rundfunkbeitrag zahlen
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NOTFALL: Pleite – Was tun?