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Aktuell

ACHTUNG: Steuerausschuss berät auch „Zeitnahe Betriebsprüfung“

Der Koali­ti­ons­aus­schuss der Bun­des­re­ge­i­rung berät zur Zeit auch über die sog. zeit­na­he Betriebs­prü­fung. Was kommt da auf die Unter­neh­men zu? > Unse­re TIPPS

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Schwarzgeldbekämpfungsgesetz

Aktu­ell: Der geplan­te Geset­zes­text des neu­en Schwarz­geld­be­kämp­fungs­ge­set­zes – mit den ver­schäf­ten Rege­lun­gen für die Selbst­an­zei­ge (Voll­stän­dig­keit aller Ein­künf­te, frü­he­rer Zeit­punkt der Selbstanzeige)

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Lexikon

Entlastung

Die Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung kann dem Geschäfts­füh­rer Ent­las­tung ertei­len (§ 46 Nr. 5 GmbHG). Damit bil­ligt die Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung die Geschäfts­füh­rung des abge­lau­fe­nen Geschäfts­jah­res und spricht dem Geschäfts­füh­rer ihr Ver­trau­en für die zukünf­ti­ge Zusam­men­ar­beit aus. Mit der Ent­las­tung ver­zich­ten die Gesell­schaf­ter auf Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen den Geschäfts­füh­rer, sofern die Anspruchs­vor­aus­set­zun­gen bekannt oder erkenn­bar waren und der Geschäfts­füh­rer die hier­zu not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen und Unter­la­gen zur Ver­fü­gung gestellt haben.

Die Ent­las­tung wird in der Regel zusam­men mit dem Beschluss über der Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses gefasst (zum Beschluss-For­mu­lar > hier ankli­cken).

Der Geschäfts­füh­rer hat kei­nen gericht­lich durch­setz­ba­ren Anspruch auf Ent­las­tung (BGH Urteil vom 20.5.1985, Az: II ZR 165/84, GmbHR 1985, 356). Ver­trau­en kann nicht erzwun­gen wer­den. Nur wenn die Gesell­schaf­ter dem Geschäfts­füh­rer mit einer Scha­dens­er­satz­kla­ge dro­hen, kann der gericht­lich fest­stel­len las­sen, dass der­ar­ti­ge Ansprü­che nicht bestehen (sog. nega­ti­ve Feststellungsklage).

Wird der Geschäfts­füh­rer nicht ent­las­tet, so muss die Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung ent­schei­den, ob sie Kla­ge gegen ihn ein­reicht. Fas­sen die Gesell­schaf­ter den Beschluss, kei­ne Kla­ge ein­zu­rei­chen, obwohl sie Grund dazu hät­ten, so liegt dar­in kei­ne (indi­rek­te) Ent­las­tung des Geschäfts­füh­rers. Bis zum Ablauf der Ver­jäh­rungs­frist (5 Jah­re gerech­net ab Bekannt­wer­den der Pflicht­ver­let­zung), kann ein ent­spre­chen­der Beschluss nach­ge­holt werden.

Gesell­schaf­ter und Geschäfts­füh­rer kön­nen neben der Ent­las­tung einen sog. Ver­trag über eine Gene­ral­be­rei­ni­gung abschlie­ßen. So kann die­se den Ver­zicht auf alle denk­ba­ren Ersatz­an­sprü­che ent­hal­ten, soweit dem nicht Gesetz, ins­be­son­de­re Gläu­bi­ger­schutz­vor­schrif­ten oder der Gesell­schafts­ver­trag entgegenstehen.

Weiterführende Informationen:

Der Schnell­kurs für Geschäfts­füh­rer – Inhaltsübersicht

Beschluss: Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses und Ent­las­tung des Geschäftsführers

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Aktuell

BMF-Aktuell: Gewerbesteuer runter / Körperschaftsteuer + 1%

Hin­ter ver­schlos­se­nen Türen wird zur Zeit geprüft: Die ertrags­un­ab­hän­gi­gen Tei­le der Gewer­be­steu­er (Zin­sen, Mie­ten, Pach­ten) sol­len wie­der her­aus­ge­no­men wer­den. Als Kom­pen­sa­ti­on erhal­ten Städ­te und Gemein­den einen höhe­ren Anteil an der Umsatz­steu­er. Als Fian­zie­rung prüft das BMF eine Erhö­hung der Kör­per­schaft­steu­er um 1% auf dann 16%. Wir hal­ten Sie auf dem Laufenden.

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Arriva

Sie wis­sen ja: Ita­li­en und Deut­sche Bahn AG gehö­ren mit­hin zu unse­ren Ste­cken­pfer­den. Heu­te nun ergibt sich die gera­de­zu genia­le Mög­lich­keit, die bei­den The­men zu ver­ei­ni­gen: Als der 11-jäh­ri­ge Mau­ro Moret­ti 1964 zum ers­ten Mal sei­ne Groß­el­tern besuch­te, war das eine hal­be Welt­rei­se – genau genom­men ging es mit der Bahn von Rimi­ni via Mila­no, Bern, Zürich und Stutt­gart nach Heil­bronn. Ein sein Leben prä­gen­des Rei­se-Erleb­nis. Das Unheil begann in Bolo­gna – der Streik des Wei­chen­stell­diens­tes ver­hin­der­te vor­erst die Wei­ter­fahrt. Den nächs­ten Tag und die dazu­ge­hö­ri­ge Nacht ver­brach­te der klei­ne Mau­ro in der Sozi­al­sta­ti­on. Unglück im Glück, da der Kon­trol­leur bei der Fahr­aus­weis­kon­trol­le zwi­schen Sin­gen und Donau­eschin­gen nicht wis­sen konn­te, dass das Aus­stel­lungs­da­tum der Fahr­kar­te auf­grund des Streiks um 2 Tage nicht mehr stimm­te. Was sich dann aber auf dem Poli­zei­re­vier und nach eini­gen Tele­fo­na­ten auf­klä­ren ließ. Noch mehr mach­te Mau­ro aller­dings zu schaf­fen, dass es ihn von Kopf bis Fuß juck­te – das hat kurz hin­ter Par­ma ange­fan­gen, als es bei 38 Grad in der Po-Ebe­ne zusam­men mit 14 ande­ren Män­nern, Mamas und Bam­bi­ni im Abteil etwas enger wur­de und Zecken und Flö­he leich­tes Speil hatten.

Jetzt – schlap­pe 45 Jah­re danach – hat Mau­ro sei­nen Kind­heits-Alb­traum end­gül­tig bezwun­gen. Ab sofort fährt er mit sei­ner ita­lie­ni­schen Eisen­bahn in Deutsch­land her­um. Für schlap­pe 170 Mio. Euros hat der jet­zi­ge Vor­stands­vor­sit­zen­de der Fer­ro­vie del­lo sta­to die DB-Toch­ter Arri­va gekauft: Für 20 Cent pro Pas­sa­gier­ki­lo­me­ter (statt 10,8 Cent in Ita­li­en) wird er jetzt den Kun­den der Vogt­land-Bahn, der ost­deut­schen Eisen­bahn, der ost­han­no­ver­schen Eisen­bah­nen AG und ein paar ande­rer Stre­cken einen Rei­se-Ser­vice bie­ten, der sogar noch etwas über ita­lie­ni­schen Ver­hält­nis­sen liegt. Ob mit oder ohne Streik­ga­ran­tie, ist noch offen. Immer­hin hat die DB den ursprüng­lich ver­an­schlag­ten Kauf­preis von 300 Mio. Euros wegen eini­ger „Son­der­re­ge­lun­gen und Haf­tungs­über­nah­men“ fast hal­biert. Da sind wir ganz hell­hö­rig gewor­den. Das The­ma bleibt auf jeden Fall auf unse­rer Agenda.

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Wie war es für Sie – das Geschäftsjahr? – Umfrage 2010

In vie­len Bran­chen ging es 2010 wie­der berg­auf – zum Teil rasant. Auch für 2011 wer­den – zumin­dest in den „gro­ßen” Umfra­gen und Pro­gno­sen – gute Wachs­tums­ra­ten erwar­tet – laut IfW z. B. 1,7% (nach 3,4% für 2010) und sogar mehr. Wie sieht es bei Ihnen aus? Tei­len Sie die­sen Opti­mis­mus? Und wir wol­len wis­sen, was Sie von der Steu­er­po­li­tik hal­ten und was für Erfah­run­gen Sie im Umgang mit den Finanz­be­hör­den machen.

Neh­men Sie sich 3 Minu­ten Zeit – vie­len Dank für Ihre Ein­schät­zun­gen. Hier geht es zum Fra­ge­bo­gen > Hier ankli­cken

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Aktuell

Geschäftsführer muss Zukunftsfähigkeit der GmbH beweisen

Vor­sicht in der GmbH/UG-Kri­se: Mit soeben ver­öf­fent­lich­tem Urteil hat der Bun­des­ge­richts­hof dazu Stel­lung genom­men, was pas­siert, wenn der Insol­venz­ver­wal­ter Geld von Geschäfts­füh­rer zurück haben will, der Geschäfts­füh­rer aber der Mei­nung ist, dass die GmbH noch Zukunfts­chan­cen hat. Wenn es in der GmbH „kri­selt”, müs­sen Sie auf jeden Fall fol­gen­des beachten: >

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Wikileaks

Was steckt in den Köpfen?

Erin­nern Sie sich noch an Ihre Bewer­bun­gen um den ers­ten Job? Als BWL-er, VWL-er oder Jurist gab es da ja kein vor­bei an der FAZ. Und „nur so zum Spaß“ hat der ein oder ande­re sei­ne Bewer­bungs­un­ter­la­gen auch ans Aus­wär­ti­ge Amt geschickt – auf die Aus­schrei­bung für den geho­be­nen Dienst in einer deut­schen Bot­schaf­ten irgend­wo in der wei­ten Welt – Karat­schi oder Dakar. Da war so rich­tig Phan­ta­sie drin. Die per­fek­te Ver­bin­dung von Wohl­stand und Aben­teu­er – was für ein Leben lag da vor den Füßen.

Wenn es da nicht das stren­ge Aus­wahl­ver­fah­ren gege­ben hät­te. Abschluss mit Aus­zeich­nung. Zwei Fremd­spra­chen flie­ßend. Und – für die meis­ten „KO“-Kriterium: Per­fek­te Umgangs­for­men und ein Prak­ti­kum beim Goe­the-Insti­tut. Bis dato konn­te man also guten Gewis­sens davon aus­ge­hen, dass in Diplo­ma­ten­krei­sen Bil­dung, Stil und Eti­ket­te eine gewis­se Rol­le spie­len – und nur die Bes­ten zum Zuge kom­men, bei uns wie in den USA.

Jetzt wis­sen wir: Selbst unter Diplo­ma­ten scheint es üblich zu sein, die Prot­ago­nis­ten ihrer Besin­nungs­auf­sät­ze so zu beschrei­ben, dass jeder Pen­ä­ler eine glat­te sechs dafür bekom­men wür­de. Geeig­net für Stamm­ti­sche oder XXDia­ries – wie man das in RTL2-Zei­ten nennt. Pre­ka­ri­ats-Diplo­ma­tie. So gese­hen offen­bart das Ver­öf­fent­li­chungs-Drum-Drum um Wiki­leaks ein wei­te­res bis­her nicht erkann­tes (Bil­dungs-) Problem.

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Termin: Pflichtveröffentlichung des Jahresabschlusses 2009

Alle GmbHs und Unter­neh­mer­ge­sell­schaf­ten – klein, mit­el­groß oder groß – müs­sen den Jah­res­ab­schluss 2009 spä­tes­tens bis zum 32.12.2010 ins elek­tro­ni­sche Unter­neh­mens­re­gis­ter ein­ge­stellt haben – sonst müs­sen Sie Ver­wal­tungs­ge­bühr bzw- Buß­geld zah­len. So gehen Sie rich­tig vor >

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Aktuell

Gewinne aus Beteiligungen: 5%-Betriebsausgabenabzug bleibt

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt (BVerfG) hat jetzt ent­schie­den: Der Pau­schal-Abzug bei den Betriebs­aus­ga­ben in Höhe von 5 % des Gewinns ist ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den (§ 8b Nr. 3 KStG). Fol­ge >