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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 09/2020

Aussichten: Corona vermasselt das Wirtschaftsjahr + Im Überblick: Wichtige GmbH-Urteile aus 2019 + Geschäftsführer-Perspektive: Das Ende der ministeriellen Ausnahme-Erlaubnis + Trend/Compliance: Was SIE noch wissen sollten … + Digitales: Die neuen Wearables + Chefsache PR: Was tun gegen Fake-News? + Arbeitsrecht/Haftung: Auskünfte des Arbeitgebers müssen eindeutig und vollständig + Geschäftsführer-Vertrag: Ist kein „individueller Arbeitsvertrag“ + Menschen: Eine Frauenquote auch für den Vorstand + Firmen-Diesel: Auch das OLG Saarbrücken bestätigt Herstellerhaftung +Kommunale GmbHs: Geschäftsführer-Gehälter immer transparenter

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Chefsache PR: Was tun gegen Fake-News?

Negative Unternehmens-PR schadet jedem Unternehmen, ob bei der Suche nach neuen Mitarbeitern, nach neuen Geschäfts- oder Projektpartnern oder nach Finanzierungsmöglichkeiten. Viele Geschäftsführer wissen, wie schnell es gehen kann, dass man „negativ“ in die Schlagzeilen kommt. Zum Beispiel: Wenn der Betriebsrat oder die Gewerkschaft die Medien zu irgendeinem Anlass einschaltet und ein übereifriger Journalist Tatsachen in der Zeitung veröffentlicht, die mit Ihrer Unternehmenswirklichkeit nicht viel zu tun haben. Was tun?

Die Aussichten, dass Ihre Richtigstellung von der Redaktion in einer der nächsten Ausgaben abgedruckt wird, sind erfahrungsgemäß als ziemlich gering einzustufen. Gerade die regionalen Medien tun sich schwer damit, Fehler einzugestehen. Da müssen Sie schon schwereres Geschütz auffahren. Wenn Sie etwas Glück haben und Ihr Anwalt den richtigen Ton findet, können Sie eine Gegendarstellung bereits mit einer gerichtlichen Androhung durchsetzen. Was aber der Ausnahmefall ist. In der Praxis müssen Sie abwägen: Wie hoch ist der Schaden, wie viel wollen Sie einsetzen, damit Ihr Anliegen in der Öffentlichkeit klargestellt wird. Vorsicht: Presserecht ist eine komplizierte Materie, die Sie ohne spezialisierten Anwalt nicht riskieren sollten.

Ihr Anwalt muss dann neben der Gegendarstellung unbedingt auch durchsetzen, dass alle Veröffentlichungen über Sie, die irgendwo im Internet abgespeichert sind und Falschaussagen über Sie beinhalten, gelöscht und entfernt werden. Was nutzt Ihnen die Gegendarstellung, wenn sich ein potenzieller Arbeitnehmer im Internet über Sie informiert und er dort weiterhin und unwidersprochen Falschmeldungen über Sie nachlesen kann? Nichts.
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GF/PR: Falsche Pressemeldungen müssen Sie nicht hinnehmen

Der Anspruch auf eine Gegendarstellung besteht auch dann, wenn die Redaktion Sie vor der Veröffentlich um eine Stellungsnahme gebeten hat und Sie davon keinen Gebrauch gemacht haben. Es gilt: „Eine unterlassene Erklärung begründet grundsätzlich keine Obliegenheitsverletzung, welche einen Gegendarstellungsanspruch entfallen ließe“ (BVerfG, Urteil v. 28.5.2018, 1 BvR 804/15).

Das ist – aus Unternehmersicht – ausgesprochen erfreulich, aber auch notwendig. In Zeiten aggressiver  Berichterstattung (investigativer Journalismus) eröffnet das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) damit betroffenen Unternehmen die Möglichkeit einer Gegendarstellung (an auffälliger Stelle und in wahrnehmbarer Größe), wenn einfach nur Behauptungen aufgestellt werden. Das gilt auch dann, wenn Sie mit einer Aussage konfrontiert werden, diese aber nicht kommentieren wollen und die Redaktion Ihnen daraus einen Strick drehen will: „Das Unternehmen XY konnte oder wollte sich dazu nicht äußern“. Laut BVerfG gilt das Recht auf Gegendarstellung ausdrücklich auch für diesen Fall.
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Volkelt-Brief 23/2018

KI im Personalbüro: Der Chef bleibt der wichtigste Mann + Geschäftsführer-Risiko: Verkauf einer Firmen-Beteiligung + Digitales: Kleine Helfer für die Personal-Akquise + GF/PR: Falsche Pressemeldungen müssen Sie nicht hinnehmen + NEU: Eckdaten für die neue Entsende-Richtlinie + Kommunale GmbHs: BFH ermöglicht neues Steuerspar-Modell + Steuervorteil: Management-Beteiligung an der GmbH

 

 

BISS … die Wirtschaft-Satire

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Volkelt-Brief 05/2017

Gratwanderung: Unternehmens-PR in Zeiten des Donald Trump + Forecast 2017: Gesellschafter-Beschlüsse in der GmbH/UG +  Mitarbeiter: Was tun gegen Verweigerer + GmbH-Recht: Neue Rechtslage für GmbH-Erben + Steuer: Neues Urteil zu Gesellschafter-Darlehen + E-Commerce: Höchste Vorsicht mit Werbe-E-Mails +  BISS …

 

 

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Gratwanderung: Unternehmens-PR in Zeiten des Donald Trump

Derzeit werden immer wieder Kollegen von den Wirtschafts-Redaktionen ihrer regionalen Tages­zeitungen und Medien angefragt. Was halten Sie vom neuen US-Präsidenten Donald Trump und dessen wirtschaftspolitischen Plänen?  Dabei ist eine polarisierende Darstellung verständliches Anliegen der Medien. Aber: Als Geschäftsführer tun Sie sich und insbesondere Ihrer Firma also nicht unbedingt einen Gefallen, wenn Sie sich in der Öffentlichkeit und in diesem Umfeld – wie auch immer – positionieren (lassen).

Aus PR-Sicht sind zwei Dinge wichtig:

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Volkelt-Brief 17/2016

Volkelt-FB-01Geld/Geschäfts-Ideen: Mit dem richtigen Start-up lässt sich bestens verdienen + Gehalts-Spirale: GmbH-Geschäftsführer profitieren nicht + Mitarbeiter: Dürfen Sie einstellen, wen Sie wollen? + GmbH-Finanzen: Geld 4.0 geht auch ohne Banken + Panama-Papers: Was tun gegen eine schlechte Presse   + GmbH-Recht: Kein Zurück beim Ordnungsgeld + BISS …

 

 

 

 

 

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Panama-Papers: Was tun gegen eine schlechte Presse

Kehrseite des Enthüllungs-Journalismus über Briefkastenfirmen, Steuerbetrug und Schwarz­­geld in Panama: Auch so mancher Journalist hierzulande dürfte sich in seiner unternehmenskritischen Haltung bestärkt fühlen. Was tun gegen eine schlechte Presse? Selbstverständlich darf die Presse auch über Ihre GmbH berichten. Zum Beispiel über alle Fakten aus dem (öffentlichen) Unternehmensregister oder aus Geschäftsberichten zitieren, die Sie der Öffentlichkeit vorgestellt haben. Solange die Grundsätze des Presserechts bzw. der ordentlichen Presseberichterstattung eingehalten sind, können Sie darauf auch keinen wirklichen Einfluss nehmen. …

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Volkelt-Brief 49/2015

Volkelt-FB-01VW-PR-GAU: Das kann Ihnen nicht passieren + GmbH-Berater: Die Hidden Champions der Beraterszene + Geschäftsführer im Großhandel: Gehälter auf gutem Niveau + Weihnachtsfeier: Bleiben Sie unter der 110-EURO-Grenze + GmbH-Verkauf: Die Gesellschafterliste ist bindend + Mitarbeiter: Aushändigen einer Kündigung + BISS …

 

 

 

Der Volkelt-Brief 49/2015 > Download als PDF – lesen im „Print“

 

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VW-PR-GAU: Das passiert Ihnen nicht

„Steht Ihr Unternehmen erst einmal im Fokus der Öffentlichkeit, lässt sich nichts mehr verheimlichen“. So die Erkenntnis der meisten Unternehmer und Geschäftsführer, die wir zum VW-Krisen-Management befragt haben. Hatte der Vorstand zunächst noch dementiert, dass auch andere Modelle (Porsche, Audi Q7, Touareg) mit Manipulations-Software unterwegs sind, musste er das wenige Tage später als Falschaussage korrigieren. Vertrauens­bildung sieht anders aus (vgl. dazu auch Nr. 40/2015). …