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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 17/2016

Volkelt-FB-01Geld­/­Ge­schäfts-Ideen: Mit dem rich­ti­gen Start-up lässt sich bes­tens ver­die­nen + Gehalts-Spi­ra­le: GmbH-Geschäfts­füh­rer pro­fi­tie­ren nicht + Mit­ar­bei­ter: Dür­fen Sie ein­stel­len, wen Sie wol­len? + GmbH-Finan­zen: Geld 4.0 geht auch ohne Ban­ken + Pana­ma-Papers: Was tun gegen eine schlech­te Pres­se   + GmbH-Recht: Kein Zurück beim Ord­nungs­geld + BISS

 

 

 

 

 

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Lexikon

Portfolio Analyse

Die Port­fo­lio-Ana­ly­se ist ein Instru­ment der stra­te­gi­schen Unter­neh­mens­pla­nung und ‑steue­rung. Mit ihr beur­tei­len Sie jedes Geschäfts­feld bzw. jedes Pro­dukt dahin­ge­hend, wie es aktu­ell am Markt posi­tio­niert ist, und wohin es sich in den kom­men­den drei bis fünf Jah­ren vor­aus­sicht­lich ent­wi­ckeln wird. Die beson­de­re Her­aus­for­de­rung besteht dar­in, eine Balan­ce zwi­schen risi­ko­ar­men (Anzahl eta­blier­ter, ertrags­star­ker Pro­duk­te) und risi­ko­be­haf­te­ten (Anzahl neu ein­zu­füh­ren­der Pro­duk­te) Geschäf­ten zu finden.

Aus den stra­te­gi­schen Aus­sa­gen las­sen sich kon­kre­te Rück­schlüs­se für das Tages­ge­schäft ablei­ten, die dem Con­trol­ler hel­fen, bei Bud­get­pla­nun­gen und Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen die rich­ti­gen Prio­ri­tä-ten zu setzen.

Mit der Port­fo­lio-Matrix ist es mög­lich, die­se an sich kom­ple­xen Sach­ver­hal­te in einer leicht ver­ständ-lichen Art und Wei­se dar­zu­stel­len. Je nach Ein­ord­nung der Pro­duk­te in die Matrix las­sen sich ver-schie­de­ne Norm- oder Stan­dard­stra­te­gien ablei­ten, die anschlie­ßend um die indi­vi­du­el­len Aspek­te des eige­nen Unter­neh­mens ergänzt wer­den kön­nen. Auf die­sem Weg erhält man auf rela­tiv ein­fa­che Wei­se eine Viel­zahl kon­kre­ter Hin­wei­se zur Opti­mie­rung des eige­nen Produkt-Portfolios.

Für den Auf­bau eines ent­spre­chen­den Port­fo­li­os wer­den ver­schie­de­ne Ana­ly­se­tech­ni­ken genutzt (BCG-Ana­ly­se, Deckungs­bei­trags­rech­nung vgl. Anhang u. a.) In der Regel ver­su­chen Fir­men, so-wohl eine Diver­si­fi­ka­ti­on als auch ein aus­ge­wo­ge­nes Ver­hält­nis von Ange­bo­ten in ihrem Port­fo­lio zu erreichen.

Die ver­schie­de­nen Pro­duk­te eines Unter­neh­mens wer­den im BCG-Port­fo­lio (Bos­ton Con­sul­ting Group Port­fo­lio) hier­bei in Abhän­gig­keit vom rela­ti­ven Markt­an­teil und Markt­wachs­tum, je nach Stand im Pro­dukt­le­bens­zy­klus, in vier Kate­go­rien ein­ge­teilt: „Arme Hun­de”, „Fra­ge­zei­chen”, „Stars” und „Milch­kü­he”. Das Pro­dukt­port­fo­lio ist eine Unter­men­ge des Unter­neh­mens­port­fo­li­os, die bis auf die Ebe­ne des ein­zel­nen Pro­duk­tes (Anteil am Umsatz, Gewinn, Zuwachs­ra­ten usw.) defi­niert wer­den kann.

Weiterführende Informationen:

Der Schnell­kurs für Geschäfts­füh­rer – Inhaltsübersicht