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Geschäftsführer privat: Der Stressfaktor bleibt – Durchhalten!

Vie­le Unter­neh­mer, Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer oder Nur-Geschäfts­füh­rer enga­gie­ren sich nicht nur für die Fir­ma und Ihre Mit­ar­bei­ter. Sie über­neh­men Ver­ant­wor­tung in der Gesell­schaft, in der Poli­tik, im Ehren­amt oder – wegen per­ma­nen­tem Zeit­man­gel – als Spen­der oder Spon­sor. Hat­te zuletzt die Finanz­kri­se in 2007 vie­le nach­denk­lich gemacht, waren es 2016 wie­der eini­ge uner­war­te­te neue Ent­wick­lun­gen, die man­chen Unter­neh­mer sprach­los gemacht haben. Etwa der Rechts­ruck in vie­len Län­dern, der Brexit und der ange­schla­ge­ne Zustand Euro­pas, die Ent­wick­lun­gen in der Tür­kei, die Angst vor wirt­schaft­li­cher Abschot­tung der USA oder die vie­len, nach wie vor unge­lös­ten inter­na­tio­na­len Konflikte.

Glo­ba­li­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung brin­gen immer mehr Dyna­mik. Alle Pro­zes­se lau­fen schnel­ler. Auch das Hams­ter­rad, das vie­le Geschäfts­füh­rer tre­ten. Ver­stärkt hat sich für vie­le auch das Gefühl, dass sich Eini­ges ver­selb­stän­digt hat und nie­mand mehr in der Lage ist, das auf­zu­hal­ten. Immer neue Vor­schrif­ten und Erlas­se. Immer mehr Regu­lie­run­gen engen die Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten ein und kos­ten viel Geld. Das Alles ist bekannt. Die Medi­en bekla­gen die Zustän­de. In poli­ti­schen Dis­kus­sio­nen und Talk­run­den wer­den die Zustän­de beschrie­ben. Aber an den ein­ge­schla­ge­nen Wegen ändert sich seit Jah­ren und Jahr­zehn­ten grund­sätz­lich nichts und es ist (lei­der) auch kei­ne poli­ti­sche Kraft in Sicht, die rea­lis­ti­scher­wei­se in der Lage wäre, Ände­run­gen vor­an­zu­trei­ben und durch­zu­set­zen. Aus Sicht eines Geschäfts­füh­rers bedeu­tet das:

  • Geschäfts­füh­rer klei­ne­rer Unter­neh­men ver­brin­gen immer mehr Zeit mit Tätig­kei­ten, die nichts oder nur wenig mit dem eigent­li­chen Geschäft zu tun haben.
  • Staat und Behör­den ver­wen­den immer mehr Auf­wand und Ener­gien für die Über­wa­chung und Kon­trol­le von Vor­schrif­ten und Auflagen.
  • Die Dis­kre­panz zwi­schen den Zie­len der poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­ger und den Not­wen­dig­kei­ten klei­ne­rer Wirt­schafts­ein­hei­ten an der Basis wird immer größer.

Egal unter wel­chen Rah­men­be­din­gun­gen. Kom­men unge­plan­te Ereig­nis­se – Tren­nung, ein Pfle­ge­fall im unmit­tel­ba­ren Umfeld, Tod, beson­de­re Pro­ble­me eines Kin­des – dazu, kann das schon ein­mal bis an die Belas­tungs­gren­ze gehen oder die­se sogar über­schrei­ten. Dage­gen ste­hen die Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen, die sich für Sie als Geschäfts­füh­rer immer wie­der aufs Neue erge­ben. Sie wis­sen genau, an wel­chen Stell­schrau­ben Sie dre­hen müs­sen und kön­nen, um die Pro­duk­te zu ver­bes­sern, die Mit­ar­bei­ter ein­zu­be­zie­hen und mit­zu­neh­men, den Ser­vice bes­ser zu machen oder dem Kun­den noch bes­se­re Lösun­gen anbie­ten zu kön­nen. Gera­de die­se Ideen, die­se krea­ti­ven Her­aus­for­de­run­gen sind es, die „Geschäfts­­führung“ so abwechs­lungs­reich und span­nend machen. Dar­an wird sich auch im nächs­ten Jahr nichts ändern. Sie sind gefor­dert für 2017 – geschäft­lich und privat.

Nut­zen Sie die frei­en Tage auch für sich selbst. Über­pla­nen Sie Ihre per­sön­li­chen und geschäft­li­chen Zie­le für 2017. Die älte­ren Kol­le­gen sind gut bera­ten, sich klar zu machen, dass ein Unter­neh­mens­ver­kauf oder die Nach­fol­ge­re­ge­lung in der Pra­xis mehr Zeit brau­chen als die meis­ten ein­pla­nen. Hier gilt: Je frü­her Sie die­ses unan­ge­neh­me The­ma anpa­cken, um so eher gewin­nen Sie Klar­heit dar­über, wie das Nach­fol­ge-Modell aus­se­hen kann und um so eher gibt es Ergeb­nis­se. Jün­ge­re Kol­le­gen sind gut bera­ten, sich nicht dau­ernd zu ver­aus­ga­ben – Stich­wort: Burn­out. Pla­nen Sie Aus­zei­ten ein, hal­ten Sie sich an die­se Pla­nung und gön­nen Sie sich und Ihrem Kör­per Ver­schnauf­pau­sen. Die Fir­ma braucht SIE.

 

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Haftung: Gesellschafter gehen immer schneller zum Anwalt

Zumin­dest eines bele­gen die jüngs­ten Zah­len, die jetzt zu den Ver­mö­gens­scha­den-Haf­t­pflicht-Ver­si­che­run­gen für Mana­ger, AG-Vor­stän­de und GmbH-Geschäfts­füh­rer (Direc­tors & Offi­cers) bekannt wur­den: Seit dem Jahr 2000 hat sich in Deutsch­land die Zahl der Ver­si­che­rungs­fäl­le ver­drei­facht und zwar von ca. 40 Scha­dens­fäl­len auf jähr­lich 120. Dar­un­ter die Fäl­le Deut­sche Bank (Nr. 10/2014), VW (Nr. 12/2016), Thys­sen-Krupp (Nr. 19/2014) – um nur die pro­mi­nen­tes­ten zu nennen. … 

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Mitarbeiter: SPD will noch mehr Rechte für Teilzeiter

Die Par­tei­en brin­gen sich in Posi­ti­on für den Bun­des­tags­wahl­kampf 2017. In Sachen Renten/Sozialversicherung drängt sich jetzt Andrea Nah­les (SPD) in eine ver­meint­li­che Pool-Posi­ti­on. Über die mög­li­chen Aus­wir­kun­gen auf die sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­che Stel­lung des GmbH-Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers haben wir bereits hin­ge­wie­sen (vgl. Nr. 47/2016). Für Unter­neh­men wich­tig sind die Plä­ne des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Arbeit und Sozia­les (BMAS), wonach es noch wei­ter rei­chen­de Rech­te bei der Teil­zeit­be­schäf­ti­gung geben soll. … 

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Dienstleister-GmbHs: Neue Vergleichszahlen für die Geschäftsführer-Gehälter

Die BBE-Media hat die neu­es­ten Zah­len zur Geschäfts­füh­rer-Ver­gü­tung 2016 vor­ge­legt. Wir haben die Zah­len für Dienst­leis­ter-GmbHs etwas genau­er unter die Lupe genom­men. Besonderheiten: … 

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Recht: GmbH-Gesellschafter haften anteilig zur Bürgschaftsübernahme

Über­neh­men die GmbH-Gesell­schaf­ter (Höchst-) Bürg­schaf­ten in unter­schied­li­cher Höhe für eine Ver­bind­lich­keit der GmbH, rich­tet sich die Höhe des Innen­aus­gleichs nach dem Ver­hält­nis der über­nomm­nen Bürg­schaf­ten (BGH-Urteil vom 27.9.2016, XI ZR 81/15). …

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Formsache: Einwurf-Einschreiben genügt für Ausschlussandrohung

Nach § 21 GmbH-Gesetz ist der Geschäfts­füh­rer berech­tigt, eine Nach­frist zur Ein­zah­lung einer aus­ste­hen­den Ein­la­ge zu set­zen und bei Nicht­er­fül­lung den Aus­schluss aus der GmbH anzu­dro­hen. Die­se Erklä­rung muss schrift­lich mit­tels Ein­schrei­ben erfol­gen. Dazu der BGH: Das Ein­wurf-Ein­schrei­ben erfüllt die­se Vor­aus­set­zun­gen (BGH, Urteil vom 27.9.2016, II ZR 299/15). …

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Verpasst: Verspätete Lohnzahlung kostet SIE 40 €

Seit 2014 hat jeder Gläu­bi­ger bei Ver­zug einer Zah­lung Anspruch auf Aus­gleich des dadurch ent­ste­hen­den Scha­dens zuzüg­lich einer Ein­mal­ge­bühr in Höhe von 40 € (§ 288 Abs. 5 BGB). Das gilt auch für den Arbeit­neh­mer, der auf sei­nen Lohn war­ten muss, weil der zu spät ange­wie­sen oder aus­ge­zahlt wur­de (Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln, Urteil vom 22.11.2016, 12 Sa 524/16). …

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Wirtschaftspolitik: Der Wettbewerb um bessere Rahmenbedingungen ist eröffnet

Jetzt gibt es ers­te Anzei­chen dafür, dass die EU-Unter­neh­men zu den Gewin­nern des Brexit gehö­ren könn­ten. Und zwar dann, … 

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Verlustverrechnung: Bessere Möglichkeiten für FuE und Startups

Das Bun­des­ka­bi­nett hat das Gesetz zur Wei­ter­ent­wick­lung der steu­er­li­chen Verlust­ver­rechnung bei Kör­per­schaf­ten ver­ab­schie­det und ins Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­gebracht. Unterdessen … 

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Großhandel-GmbHs: Vergleichszahlen für die Geschäftsführer-Gehälter

Die BBE-Media hat die neu­es­ten Zah­len zur Geschäfts­füh­rer-Ver­gü­tung 2016 vor­ge­legt. Wir haben die Zah­len für Groß­han­del-GmbHs etwas genau­er unter die Lupe genom­men. Besonderheiten: …