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Mitarbeiter: Google´s Fehler sind Ihre besten Argumente

Inter­es­san­te Zah­len lie­fert eine Stu­die zur digi­ta­len Wirt­schaft in Deutsch­land (Quel­le: Agen­tur Piabo). Zen­tra­le Aus­sa­ge: In den Top 50 Unter­neh­men der deut­schen Digi­tal­wirt­schaft sind ins­ge­samt 34.000 Mit­ar­bei­ter beschäf­tigt. Größ­ter Arbeit­ge­ber ist Zalan­do mit 10.000 Mit­ar­bei­tern. Ten­denz: Die Digi­tal­bran­che schnappt immer mehr IT-ler und Infor­ma­ti­ker weg. Goog­le Deutsch­land ist die Adres­se für Berufs-Ein­stei­ger. Goog­le beschäf­tigt welt­weit unter­des­sen 40.000 Mit­ar­bei­ter. Aller­dings mit kur­zer Ver­weil­dau­er. 50 % aller neu ein­ge­stell­ten Mit­ar­bei­ter keh­ren ihrem Arbeit­ge­ber nach einem Jahr den Rücken. Haupt­grün­de: Leis­tungs­druck, beschei­de­ne Auf­stiegs­mög­lich­kei­ten und, dass sehr vie­le Pro­jek­te nicht zum Abschluss gebracht werden.

Für klei­ne­re Unter­neh­men sind das Möglichkeiten, … 

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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 31/2016

Volkelt-FB-01Mit­ar­bei­ter-Suche: Google´s Feh­ler sind bes­te Argu­men­te für klei­ne­re Unter­neh­men (Recrui­ting) + Neue Urtei­le: Rechts­fra­gen zum elek­tro­ni­schen Unter­neh­mens­re­gis­ter + Elek­tro­ni­sche Kas­sen: Stren­ge­re Auf­la­gen kom­men erst ab 2020/2022 + Som­mer­pau­se: Jetzt darf der Chef auch mal an sich den­ken + Rechts­form: Fir­men­ver­la­ge­rung nach Deutsch­land + Geschäfts­füh­rer pri­vat: Weni­ger Steu­er­prü­fun­gen für Rei­che + BISS

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Neue Urteile: Rechtsfragen zum elektronischen Unternehmensregister

Im Jahr 2007 wur­de das elek­tro­ni­sche Unter­neh­mens­re­gis­ter ein­ge­führt. Seit­her müs­sen alle Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten (auch: GmbH/UG) den Jah­res­ab­schluss dort ver­öf­fent­li­chen. In den letz­ten Jah­ren gab es zahl­rei­che Nach­bes­se­run­gen. So wur­den kleins­te GmbH/UG von der Ver­öf­fent­li­chungs-Ver­pflich­tung aus­ge­nom­men. Sie müs­sen den Jah­res­ab­schluss nur noch hin­ter­le­gen. Für klei­ne GmbH/UG gibt es die Mög­lich­keit, den Jah­res­ab­schluss in einem ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren eigen­hän­dig zu ver­öf­fent­li­chen und damit Kos­ten ein­zu­spa­ren. Wir haben über die­se Ent­wick­lun­gen regel­mä­ßig berich­tet. In den letz­ten Mona­ten ent­schied das Ober­lan­des­ge­richt (OLG) Köln, das abschlie­ßend mit die­sen Ver­fah­ren befasst ist, zu fol­gen­den Themen: … 

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Elektronische Kasse: Strengere Auflagen kommen erst ab 2020/2022

Nach Mona­te lan­gem Rin­gen um die Ein­füh­rung elek­tro­ni­scher, mani­pu­la­ti­ons­si­che­rer Kas­sen­sys­te­me für Bar­geld­ge­schäf­te (Gas­tro­no­mie, Ein­zel­han­del usw.) ste­hen jetzt die Eck­da­ten für die neu­en gesetz­li­chen Vor­ga­ben. Wich­tig: Der Gesetz­ge­ber räumt groß­zügige Über­gangslösungen ein. Danach gilt: … 

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Sommerpause: Jetzt darf der Chef auch mal an sich denken

Unter­des­sen ist Hoch­som­mer. In den meis­ten Bun­des­län­dern sind Schul­fe­ri­en, vie­le Unter­neh­men arbei­ten im Feri­en-Modus mit ein­ge­schränk­ten Kapa­zi­tä­ten. Auch die meis­ten Kol­le­gen machen über den Som­mer zumin­dest ein paar Tage Urlaub. Meis­tens sind es aller­dings weni­ger als 2 Wochen wie für Arbeit­neh­mer üblich. Den­noch kön­nen Sie die ruhi­ge­ren Tage auch ein­mal dazu nut­zen, den ein­ge­üb­ten Tages­ab­lauf ein­fach ein­mal zu „reflek­tie­ren“. Fol­gen­de The­men gehö­ren auf die Entspannungs-Agenda: … 

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Rechtsform: Firmenverlagerung nach Deutschland

Nach einem Urteil des KG Ber­lin ist ein grenz­über­schrei­ten­der Form­wech­sel (eine fran­zö­si­sche Socié­té à responsa­bi­li­té limi­tée in eine deut­sche GmbH) nach den deut­schen Vor­schrif­ten für einen Form­wech­sel vor­zu­neh­men. Damit ist es nicht not­wen­dig, die kom­pli­zier­ten und im Ein­zel­fall wesent­lich teu­re­ren euro­päi­schen Vor­ga­ben anzu­wen­den (KG Ber­lin, Urteil vom 21.3.2016, 22 W 64/15). …

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Geschäftsführer privat: Weniger Steuerprüfungen für Reiche

Waren es im Jahr 2010 noch 1.838 rei­che Steu­er­zah­ler (Ein­kom­men > 500.000 EUR), die eine Son­der­prü­fung über sich erge­hen las­sen muss­ten, waren es nach offi­zi­el­len Anga­ben im Jah­re 2014 nur noch 1.391. Das sich dar­aus erge­ben­de Steu­er-Nach­for­de­rungs­vo­lu­men redu­zier­te sich in der Fol­ge von 404 auf 313 Mio. EUR (Quel­le: Bun­des­tags-Gesetz­ent­wurf 18/9125). …

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Steuer- oder Beitragsdelikte: Bessere Chancen mit offenen Karten

Ob Werk­ver­trag, Min­dest­lohn, Sozi­al­bei­trä­ge oder KSV-pflich­ti­ge Leis­tun­gen: Als Geschäfts­führer tra­gen Sie das Risi­ko für Fehl­ein­schät­zun­gen bei der Durch­füh­rung von Arbeits­ver­hält­nis­sen. In der Pra­xis bringt das Nach­zah­lun­gen und Zin­sen oder die Staats­an­walt­schaft wird sogar tätig und lei­tet ein (Straf-) Ver­fah­ren ein. Und das schon bei gerin­gen Ver­ge­hen. So ver­ur­teil­te das LG Frei­burg jüngst einen Geschäfts­füh­rer, der mehr­fach fal­sche Anga­ben über Arbeits­zei­ten mach­te, Sozi­al­bei­trä­ge nicht abführ­te und unter Min­dest­lohn zahl­te, zu einer Frei­heits­stra­fe von 2 Jah­re und 6 Mona­ten (Akten­zei­chen: 10 NS 410 JS 4578/11, „Teil­schwarz­lohn­ab­re­de“). In Rela­ti­on zu man­chem Urteil mit weit kri­mi­nel­le­rer Ener­gie eine Art Höchst­stra­fe mit ver­mu­te­tem Abschreckungspotential.

Dass es aber auch anders geht, … 

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Volkelt-Brief 30/2016

Volkelt-FB-01Steu­er- und Bei­trags-Delik­te: Gute Chan­cen hin­ter ver­schlos­se­nen Türen + Ärger­lich: Wie sich die Kar­tell­be­hör­den die Märk­te zurecht­le­gen + CMS: Die wich­tigs­ten Com­pli­ance-Vor­ga­ben für die Personalabteilung/HR (V) + Fle­xi­ble Arbeits­mo­del­le: Home-Office hat eine Ver­si­che­rungs­lü­cke + Fir­men­recht: Vor­na­me + Hin­weis = Unternehmens­kennzeichnung  + Steu­er: EuGH prüft Pflicht­an­ga­ben für die USt + Per­so­nal: Mehr Geld für Mit­ar­bei­ter-Qua­li­fi­ka­ti­on + BISS

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Ärgerlich: Wie sich die Kartellbehörden die Märkte zurechtlegen

Jüngs­ter Kar­tell­fall: Die ver­meint­li­chen Preis­ab­spra­chen um Stahl­prei­se in der Auto­mo­bil­in­dus­trie – das Ver­fah­ren ist ein­ge­lei­tet. Aller­dings regt sich auch immer mehr Wider­stand und Kri­tik am Kar­tell­ver­fah­ren. In vie­len Ver­fah­ren ver­las­sen sich die Behör­den auf die umstrit­te­ne Kron­zeu­gen­re­ge­lung (Jar­gon: „Bonus­re­ge­lung“), wonach Whistle­­blower und anzei­gen­de Kon­kur­renz­be­trie­be die „Bewei­se“ lie­fern und dafür straf­frei ausgehen.

Immer mehr Kri­tik kommt aber auch an der pra­xis­frem­den Her­an­ge­hens­wei­se der Behör­den. So sind Absprachen …