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Volkelt-Briefe

Flüchtlinge/Migranten: Geschäftsführer müssen „sorgfältig” prüfen

Größ­tes Hin­der­nis bei der Ein­stel­lung von Flücht­lin­gen und Migran­ten ist die Sprach-Bar­rie­re. Bei der Erle­di­gung einfach(st)er Auf­ga­ben ohne Sprach­kennt­nis­se kann es leicht zu Pro­ble­men kom­men kann, im schlech­tes­ten Fall zu Haf­tungs­fäl­len. Dazu ein Kol­le­ge: „Gibt es bei der Ein­stel­lung von Mit­ar­bei­tern so etwas wie eine Sorg­falts­pflicht?“.

JA: Gibt es! … 

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GmbH-Recht: Wenn der Versammlungsleiter trickst

In vie­len mit­tel­stän­di­schen GmbHs ist per Gesell­schafts­ver­trag einer der Gesell­schaf­ter zum Lei­ter der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung   bestimmt. Damit soll der pro­fes­sio­nel­le Ablauf der Gesellschafter­versammlung sicher­ge­stellt wer­den. Das macht Sinn, wenn die übri­gen Gesell­schaf­ter kei­ne oder nur wenig geschäft­li­che Erfah­rung haben und sich auch nicht wei­ter in der GmbH enga­gie­ren wollen.

Ach­tung:

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Neue Internet-Attacken: So schützen Sie Ihre Stellenangebote

Letz­te Woche gab es zum ers­ten Mal Hin­wei­se auf ein neu­es Inter­net-Betrugs-Modell. Der Betrug läuft so: Aus­län­di­sche Betrü­ger schal­ten Fake-Anzei­gen in Inter­net-Job­bör­sen und schi­cken die­se per E‑Mail an poten­zi­el­le Bewer­ber. Mit den so erlang­ten Infor­ma­tio­nen wer­den Ver­mitt­lungs­ge­büh­ren kas­siert. Der Image­scha­den für Betrof­fe­ne Unter­neh­men ist dabei genau so hoch wie der Ver­mö­gens­scha­den der abge­zock­ten Bewer­ber. Was tun? … 

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Kartellvergehen: Bereits der Informationsaustausch wird bestraft

Bereits der blo­ße Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zwi­schen Unter­neh­men im Wett­be­werb berech­tigt die Kar­tell­be­hör­den, Stra­fen zu ver­hän­gen. Wört­lich heißt es dazu in einem Urteil des OLG Düsseldorf : … 

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GmbH-Recht: Stimmverbot für den GmbH-Gesellschafter

Geht es dar­um, in der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung einen Ver­tre­ter zu bestim­men, der die GmbH im gericht­li­chen Ver­fah­ren gegen einen pflicht­wid­rig han­deln­den Gesell­schaf­ter ver­tritt, hat der betrof­fe­ne Gesell­schafter kein Stimm­recht – es besteht ein sog. Stimm­rechts­aus­schluss (OLG Mün­chen, Urteil vom 23.2.2017, 23 U 4888/15). ..

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Geschäftsführer unterwegs: Keine Lohnsteuer bei Unterbrechungen

Geschäfts­füh­rer, die ihren Fir­men­wa­gen nach der 1%-Methode ver­steu­ern, kön­nen sich ab sofort auf ein Urteil des FG Düs­sel­dorf beru­fen, wenn Sie für Zei­ten erzwun­ge­ner Nicht-Nut­zung des Fir­men­wa­gens kei­ne Lohn­steu­er zah­len wol­len. Das betrifft Zei­ten, in denen Sie wegen einer gesund­heit­li­cher Pro­ble­me (Kran­ken­haus­auf­ent­halt) oder z. B. län­ge­rer Abwe­sen­heit wegen einer Aus­land­tä­tig­keit den Fir­men­wa­gen nach­weis­lich nicht nut­zen kön­nen (FG Düs­sel­dorf, Urteil vom 24.1.2017, 10 K 1932/16 E). …

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Vorschau Volkelt-Brief 12/2017


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Aktuell Volkelt-Briefe

Hut ab: Gute EU-Kampagne der Bundesregierung

Damit konn­te man so nicht rech­nen. Unser Kom­pli­ment geht an die Agen­tur Scholz & Fri­ends, Berlin

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GF-Gehalt: Kommunale GmbHs veröffentlichen Einzel-Posten

Nicht nur die Vor­stän­de der Bör­sen­no­tier­ten Unter­neh­men müs­sen ihre Gehäl­ter offen legen. Auch immer mehr Geschäfts­füh­rer von kom­mu­na­len GmbHs kön­nen in ihrer Tages­zei­tung nach­le­sen, wie viel Sie ver­die­nen. Jüngs­tes Bei­spiel: Die Badi­sche Zei­tung ver­öf­fent­lich­te jetzt die Rang­lis­te der Best-Ver­die­ner in Frei­burgs Kom­mu­na­len GmbHs > zum BZ- Bei­trag. Hier kön­nen Sie selbst nach­le­sen, wie das dann in der Öffent­lich­keit ankommt.

Trans­pa­renz hin – her. Wir mei­nen, dass ist nicht för­der­lich. Immer­hin wis­sen die Ver­trags­schlie­ßen­den Kom­mu­nen, wie viel sie zah­len und sie dürf­ten auch wis­sen, was ange­mes­sen ist. Was mei­nen Sie? Ihre Mei­nung > info@GmbH-GF.de

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Krank sein: „Kann ich mir nicht leisten”

Krank sein? Kann ich mir nicht leis­ten“. So die häu­fi­ge Ant­wort, wenn es um das gesund­heit­li­che Emp­fin­den von Füh­rungs­kräf­ten geht. Das betrifft auch vie­le Geschäfts­füh­rer. Die meis­ten blei­ben im Dienst oder zumin­dest im Not­dienst, nicht weni­ge star­ten in ihre wohl­ver­dien­ten Urlaubs­ta­ge erst ein­mal mit einer Erschöp­fungs-Aus­zeit – der manch­mal sogar den gan­zen Urlaub andauert.

Fakt ist: