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GmbH/Recht: Beurkundung von mehreren Gesellschafter-Beschlüssen

Beschlie­ßen zwei GmbHs die Been­di­gung eines Unter­neh­mens­ver­tra­ges und müs­sen die­se Beschlüs­se nota­ri­ell beur­kun­det wer­den, dann ist das zwar in einer ein­heit­li­chen nota­ri­el­len Urkun­de mög­lich. Es sind aber zwei Vor­gän­ge, die ein­zeln berech­net wer­den (BGH, Urteil v. 26.9.2017, II ZB 27/16).

Kei­ne Rol­le spielt es dabei, wenn es sich bei den an der Beschluss­fas­sung betei­lig­ten Gesell­schaf­ten um Kon­zern­ge­sell­schaf­ten han­delt. Eine ein­heit­li­che, zusam­men­fas­sen­de nota­ri­el­le Beur­kun­dung und Berech­nung in sich unab­hän­gi­ger Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung ist im Gesetz und in der Gebüh­ren­ord­nung für Nota­re nicht vor­ge­se­hen. Sie müs­sen für einen nur for­mal zusam­men­hän­gen­den Beur­kun­dungs-Sach­ver­halt auf jeden Fall dop­pelt zahlen

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Gesellschafter/Finanzen: Günstig beteiligen an StartUps

Eine gute Mög­lich­keit, sich an Start­Ups zu betei­li­gen, die Ihre Bran­che betref­fen, bie­tet das För­der­pro­gramm „INVEST Zuschuss zum Wag­nis­ka­pi­tal”. Aller­dings müs­sen Sie sich dazu als Pri­vat­per­son bzw. Gesell­schaf­ter pri­vat enga­gie­ren. Eine direk­te Betei­li­gung der GmbH an den Start­Ups ist nicht mög­lich. Vor­teil: Es gibt einen Erwerbs- und einen Exit-Steu­er­zu­schuss für den Inves­tor. Auf der Invest­zu­schuss-Sei­te des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums gibt es eine Lis­te der Start­Up-Unter­neh­men, die für die­sen Zuschuss zuge­las­sen sind. Hier kön­nen Sie ein­se­hen, wel­che inter­es­san­ten Start­Ups es in Ihrem Geschäfts­feld gibt.

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Geschäftsführer privat: So nutzen Sie den Lohnsteuerfreibetrag 2018/2019

Für Geschäfts­füh­rer mit hohen Wer­bungs­kos­ten lohnt ab sofort der Ein­trag des Frei­be­trags für die Steu­er­jah­re 2018/2019. Der Frei­be­trag wird dann vom Finanz­amt als elek­tro­ni­sches Lohn­steu­er­ab­zugs­merk­mal (ELS­tAM) gespei­chert und Ihrem Arbeit­ge­ber „GmbH” auto­ma­tisch mit­ge­teilt, der ihn dann sofort beim Lohn­steu­er­ab­zug berücksichtigt.

Ver­wen­den Sie dazu den „Antrag auf Lohn­steu­er­ermä­ßi­gung 2018”. Das Antrags­for­mu­lar dazu erhal­ten Sie im Inter­net auf der Home­page des für Sie zustän­di­gen Finanz­am­tes unter der Rubrik Ser­vice > For­mu­la­re oder direkt vor Ort bei Ihrem Finanz­amt oder Hier ankli­cken. Wenn Sie den Antrag 2017 bereits für zwei Jah­re gestellt haben, brau­chen Sie nichts zu ver­an­las­sen. Der Frei­be­trag wird dann auto­ma­tisch auch für das Steu­er­jahr 2018 berücksichtigt.

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Führung: Guter Stil lohnt allemal

Chefs sind – ganz klar – auch nur Men­schen. Inso­fern sind Ver­är­ge­rung, Ent­täu­schung, auch ein­ge­schnappt sein und Wut ver­ständ­lich. Aber lei­der nicht hilf­reich. Gera­de erst konn­te ich wie­der ein­mal mit­er­le­ben, wie es nicht geht. Zum Bei­spiel, wenn ein lang­jäh­ri­ger, ver­dien­ter Mit­ar­bei­ter eine neue beruf­li­che Her­aus­for­de­rung sucht und annimmt und der Chef sich als „belei­dig­te Leber­wurst” auf­führt. Es darf ja durch­aus sein, dass man sich dann ärgert. Aber dabei zu über­se­hen, dass die gesam­te Beleg­schaft zuschaut und „sich so ihre Gedan­ken macht” soll­te Ansporn sein, es bes­ser zu machen.

Natür­lich geht es nicht darum, … 

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Volkelt-Brief 48/2017

Füh­rung: Guter Stil lohnt sich alle­mal + Geschäfts­füh­rer-Gehalt: Tan­tie­men stei­gen auch in den Ein­zel­han­del-GmbHs + Trans­pa­renz­re­gis­ter: Feh­ler in der Gesell­schaft­er­lis­te wer­den bestraft + Digi­ta­li­sie­rung: For­dern Sie von den Mit­ar­bei­tern Wei­ter­bil­dung ein + GmbH-Steu­ern: BFH will Grund­satz­ent­scheid zu Gesell­schaf­ter-Dar­le­hen + GmbH/Recht: Pri­vat-Grund­stück – von der GmbH bezahlt?

BISS die Wirt­schaft-Sati­re

 

 

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Geschäftsführer-Gehalt: Tantieme gewinnt in Einzelhandels-GmbHs

Die BBE-Unter­neh­mens­be­ra­tung hat die neu­es­ten Zah­len zur GmbH-Geschäfts­füh­rer-Ver­gü­tung ver­öf­fent­licht. Abge­fragt wur­de die Gehalts­ent­wick­lung aus dem aktu­el­len Geschäfts­jahr und den sich aus den vor­läu­fi­gen Zah­len zum Jah­res­er­geb­nis erge­ben­den Wer­ten für die Tan­tie­me. Wir haben die Gehalts­ent­wick­lung für Ein­zel­han­del-GmbHs etwas genau­er angeschaut.

Auf­fäl­lig:

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Transparenzregister: Fehler in der Gesellschafterliste werden bestraft

Spä­tes­tens mit den Pana­ma-Papers ist das The­ma „Stroh­mann-Fir­men” in aller Mun­de. Dazu hat­te die Bun­des­re­gie­rung im Früh­jahr dazu das Geld­wä­sche-Gesetz beschlos­sen. Ergeb­nis: Das sog. (elek­tro­ni­sche) Trans­pa­renz­re­gis­ter soll seit 1.10.2017 dafür sor­gen, dass anony­me Gesell­schaf­ter offen gelegt wer­den (vgl. Nr. 15/2017). Dar­in wer­den alle „wirt­schaft­lich Berech­tig­ten” erfasst, die zu mehr als 25 % am Kapi­tal einer Fir­ma betei­ligt sind und deren Betei­li­gung sich nicht aus dem Han­dels­re­gis­ter ergibt. Das gilt auch für die Stimm­be­rech­ti­gun­gen – also für den Fall, dass ein Gesell­schaf­ter zwar weni­ger als 25 % der GmbH hält, aber über ein Son­der­stimm­recht eine Sperr­mi­no­ri­tät verfügt.

Das für die Umset­zung zustän­di­ge Bun­des­ver­wal­tungs­amt (BVA) mel­det dazu, dass … 

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Digitalisierung: Fordern Sie von den Mitarbeitern Weiterbildung ein

Nach einer aktu­el­len Stu­die des Bran­chen­ver­ban­des Bit­com haben digi­ta­le Tech­no­lo­gien für 80 % aller Arbeit­neh­mer gro­ße Bedeu­tung für die täg­li­che Arbeit. 77 % hal­ten digi­ta­le Kom­pe­tenz für genau­so wich­tig wie fach­lich und sozia­le Kom­pe­tenz. 72% haben wäh­rend der Arbeit kei­ne Zeit, um sich zum Umgang mit neu­en, digi­ta­len Tech­no­lo­gien wei­ter­zu­bil­den. 59 % aller Arbeit­neh­mer erhal­ten kei­ne Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te zu Digi­tal­the­men. 39% bekla­gen, dass der Arbeit­ge­ber zwar ver­mehrt auf digi­ta­le Tech­no­lo­gien setzt, in die dafür erfor­der­li­che Wei­ter­bil­dung der Mit­ar­bei­ter aber nicht investiert.

Die Rechts­la­ge: …  

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GmbH-Recht: Privat-Grundstück – von der GmbH bezahlt ?

Vor dem Land­ge­richt (LG) Frei­burg wird der­zeit ein hoch­in­ter­es­san­ter Fall zur Ver­mi­schung von Pri­vat- und GmbH-Ver­mö­gen durch den Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer ver­han­delt (20 Ls 460 Js 18496/17). Danach hat der tür­ki­sche Geschäfts­füh­rer mit GmbH-Gel­dern Grund­stü­cke in der Tür­kei erwor­ben. Da nach tür­ki­schem Recht eine deut­sche GmbH kei­ne Grund­stü­cke erwer­ben kann, hat der Geschäfts­füh­rer die­se treu­hän­de­risch für die GmbH erwor­ben. Was der Geschäfts­füh­rer dabei über­se­hen hat: Laut Ankla­ge han­delt es sich bei den Zah­lun­gen um eine Pri­vat­ent­nah­me des Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers. Steu­er­recht­lich han­delt es sich um eine vGA. Gegen den ahnungs­lo­sen Geschäfts­füh­rer wur­de ein Steu­er­straf­ver­fah­ren eröff­net. Wir hal­ten Sie auf dem Laufenden.

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PSA/General Motors: Wer haftet bei Opel-Kaufpreis-Mogelei ?

Das wir span­nend: Weil die Opel-Moto­ren nicht – wie wohl im Kauf­ver­trag ver­ein­bart – die euro­päi­schen Abgas-Nor­men (CO2-Emis­sio­nen) ein­hal­ten, will PSA vom Ver­käu­fer einen Teil des Kauf­prei­ses zurück­ver­lan­gen. Es geht um bis zu 500 Mio. EUR – so eine aktu­el­le Reu­ters-Mel­dung. Stellt sich die Haf­tungs­fra­ge: Ver­käu­fer und/oder Geschäfts­lei­tung? Wel­che Ver­ein­ba­run­gen gab es dazu im Kauf­ver­trag? Was pas­siert mit Opel nach einem Rück­tritt vom Kauf­ver­trag? Wel­che Aus­wir­kun­gen hat eine Rück­ab­wick­lung auf den Automarkt?

Der fran­zö­si­sche Auto­bau­er hat­te rund 1,3 Mil­li­ar­den Euro für Opel bezahlt. PSA und GM lehn­ten bis­her Stel­lung­nah­men ab. Wir blei­ben dran – ins­be­son­de­re zu mög­li­chen Vor­keh­run­gen, die sich dar­aus für Geschäfts­füh­rer ergeben .…