Wer mit der GmbH Kunst erwirbt und diese an (die eigne) gemeinnützige Stiftung spendet, muss aufpassen. Dazu gibt es ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts (FG) Köln. Danach gilt: Sind die Gesellschjafter der spendenden GmbH zugleich die alleinigen Gesellschafter der kunstfördernden Stiftung, gehen die Finanzbehörden davon aus, dass die Kunstspende als vGA an die Gesellschafter zu werten ist. Begründung: Da diese auch die Gesellschafter der Stiftung sind, handelt es sich um eine Vorteilsgewährung an der Gesellschaft nahestehende Personen. Das gilt für alle Koinstellationen, in denen identische Personen an der spendenden und der empfangenden Gesellschaft beteiligt sind (FG Köln, Urteil v. 21.3.2018, 10 K 2146/16).
CEO-Fraud: Vorbeugen gegen eine neue Betrugsmasche + Firmenwagen/Flotte: Entscheider-Vorgaben für die E‑Mobilität + Digitales: Nerds mögen keine Overhead-Vorgaben – was tun? + Pflichtversicherte Geschäftsführer: Anspruch auf Rente mit 63 + GmbH/Finanzen: Zahlungsziel als Kalkulationsfaktor + Mini-Betrug: Ende einer der größten deutschen Firmeninsolvenzen + GmbH-Recht: Nachtrag zum Eigenkapitalersatz + Mitarbeiter: Arbeitgeber muss „Fremdgehen” nicht hinnehmen

