Ein sog. Kapitalerhöhungsschwindel liegt bereits dann vor, wenn …
Kategorie: Volkelt-Briefe
Stehen schwerwiegende Entscheidungen auf der Tagesordnung der Gesellschafterversammlung, ist es ausnahmsweise zulässig, wenn der Gesellschafter sich von einem (qualifizierten) Berater begleiten und beraten lässt. Üblicherweise …
Die meisten Kollegen, mit denen ich über das jetzt angekündigte Lohngleichheitsgesetz gesprochen habe, sind entsetzt. Zum einen, weil sie das als einen unzulässigen Eingriff in ihre Vertragsfreiheit betrachten. Und, weil jetzt auch schon Unternehmen ab 200 und mehr Mitarbeitern (bisher geplant: 500) von den neuen gesetzlichen Vorschriften betroffen sein werden. Ganz pragmatisch aber auch deswegen, weil Mitarbeiter, die jetzt schon zu gleichen Löhnen eingestuft sind, nicht unbedingt die gleichen Leistungen bringen. Was tun? …
Wer regelmäßig die Medien verfolgt, liest derzeit selbst in den Etabliertesten Überschriften wie: „Angst vor der nächsten Krise“ (HB), „Was wird aus der Rente“ (FAZ) oder „Das Endspiel der Bankenkrise hat begonnen“ (Deutsche Wirtschaftsnachrichten). Die Stimmung unter den Kollegen ist allerdings deutlich gelassener. Der IfO-Gschäftsklima-Index erreichte zuletzt mit 109,5 Punkten einen Jahres-Höchststand (vgl. Nr. 41/2016). Selbst die Bundesregierung korrigierte das deutsche Wachstumspotential für 2016 um 0,1% auf 1,8 % nach oben. Die konjunkturellen Eckdaten für die deutsche Wirtschaft sind gut. Dennoch: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Einige Krisenherde haben es in sich: …
Kleine GmbHs haben noch 6 Wochen Zeit, den Gesellschaftern der GmbH den Jahresabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 vorzulegen, diesen feststellen und beschließen zu lassen (Frist: 30.11.2016 gemäß § 42a GmbH-Gesetz). Für Sie als Geschäftsführer ist zusätzlich wichtig: Lassen Sie den Beschluss über Ihre Entlastung fassen. Planen Sie die Gesellschafterversammlung rechtzeitig und fassen Sie alle Beschluss formal korrekt. Das bedeutet: …
Als Chef reden Sie mit Ihren Mitarbeitern. Täglich über die operativen Geschäfte. Feierabends über Privates, übers Wohlbefinden oder über Lebenssituationen. Einmal jährlich oder sogar öfter über die Ziele Ihres Unternehmens. Über quantifizierbare Zielvereinbarungen – über Umsätze oder die Anzahl der Kundenbesuche. Auch über qualitative Ziele muss man mit den Mitabeitern reden. Also z. B. dann, wenn der Mitarbeiter sein bestimmtes Know-how verbessern soll, wenn neue Produktionsverfahren gestestet werden sollen oder wenn das Marketing strategisch neu ausgerichtet wird. …
Stellt Ihnen eine Briefkastenfirma einen Rechnungsbetrag inkl. Vorsteuer in Rechnung und wird diese vom Finanzamt nicht anerkannt, ist die Vorsteuer nicht verloren. Laut Finanzgericht ist ein Vorsteuerabzug aber möglich (FG Baden-Württemberg, Urteil vom 21.4.2016, 1 K 1148/14). …
Beleidigt ein Mitarbeiter seinen Vorgesetzten (Geschäftsführer) auf seinem öffentlichen Facebook-Account mit Emoticons (Bildzeichen, die Stimmungs- und Gefühlszustände ausdrücken), kann das eine fristlose Kündigung rechtfertigen. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie zunächst abmahnen und erst bei der nächsten Verunglimpfung kündigen (Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 22.6.2016, 4 Sa 5/16). …
Wenn im nächsten Jahr eine neue Bundesregierung gewählt wird, müssen sich die beiden großen Parteien auch an ihren Leistungen in Sachen Besteuerung der Unternehmen messen lassen. Fazit aus Unternehmersicht: …
Das Bundeskabinett hat das Gesetz zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften verabschiedet und ins Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Erfreulich: Damit wird es zusätzliche Möglichkeiten der Verlustverrechnung bei der Veräußerung von Unternehmen geben. Nach der jetzigen Regelung gehen nicht genutzte Verluste ganz oder teilweise verloren, wenn mehr 25 % eines Unternehmens übertragen bzw. erworben werden (§ 8c KStG, qualifizierter Anteilseignerwechsel bzw. Konzernklausel). In der Praxis führte das oft dazu, dass …