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Frage eines Kollegen aus W. (Hessen): UG im Konzern – gibt es da steuerliche Probleme? JA, aber …

Ja – da müs­sen Sie auf­pas­sen. Will der Kon­zern Toch­ter­ge­sell­schaf­ten in der Rechts­form einer Unter­neh­mer­ge­sell­schaft steu­er­lich ein­bin­den (Gewinn- und Ver­lust­aus­gleich) muss ver­trag­lich Alles stim­men. In der Pra­xis kommt es zur­zeit zu fol­gen­dem Fehler: 

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Vor Ort: Geschäftsführer-Tag in Düsseldorf

Auf ein spe­zi­el­les The­men­an­ge­bot für GmbH-Geschäfts­füh­rer am 8.6. vor Ort in Düs­sel­dorf wei­sen wir an die­ser Stel­le hin. Der Ver­an­stal­ter – VSRW, Ansprech­part­ner: Hagen Prühs, Bonn – ist Exper­te für GmbH-Steu­er- und Rechts­fra­gen – die Abschluss­ver­an­stal­tung Get tog­e­ther ermög­licht per­sön­li­che Kon­takt­auf­nah­me – auch zu den ande­ren Referenten.

Aus­führ­li­che Infos zum Tagungsablauf/Programm gibt es hier

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Floaten hoch” – und zwar ein bißchen plötzlich …

Hät­te der Grie­che auch selbst drauf kom­men kön­nen. Wis­sen Sie noch, wie das mit dem Floa­ten geht – das stammt aus der Zeit kurz nach bret­ton woods – ist also schon ziem­lich lan­ge her. Aber was alt ist, muss ja nicht schlecht sein. Die Idee ist so sim­pel wie ver­blüf­fend. Der freie Wech­sel­kurs regu­liert qua­si Alles. Die Export­über­schüs­se, alle Haus­halts­de­fi­zi­te, Infla­ti­on sowie­so, Ange­bot und Nach­fra­ge, ver­hin­dert Fehl-Allo­ka­tio­nen und schont die Resour­cen und damit natür­lich auch die Umwelt. 

Man hat das Floa­ten damals abge­schafft wegen dem eng­li­schen Pfund. Das passt ja  – wie die See­mei­le – nicht so rich­tig in unser Wäh­rungs­sys­tem rein. Es kam stän­dig zu Miss­ver­ständ­nis­sen wegen dem Kilo­gramm – so dass man sich dazu ent­schlos­sen hat, Alles zu ver­ein­heit­li­chen. Jetzt sieht man ja, was das bringt.

Aber die Bun­des­bank wäre nicht die Bun­des­bank, wenn die nicht schon damals das Desas­ter im Vor­aus geahnt hät­ten. Weil der Minis­te­ria­le Franz Flo­schel damals auf­ge­passt hat und die Idee hat­te, die Euro-Mün­zen län­der­spe­zi­fisch zu kenn­zeich­nen – auf der deut­schen 1‑Eu­ro-Mün­ze ist z. B. der Adler (nicht René) abge­bil­det, beim Fran­zo­sen ist der Arc Triom­pf drauf.  Und jetzt kommt die­se genia­le Idee mit dem Floa­ten: In Grie­chen­land darf ab sofort nur noch mit Euro-Mün­zen gezahlt wer­den, auf denen die Akro­po­lis drauf ist. Dann floa­ten wir die Por­tu­gie­sen raus, dann die Spa­ni­er usw. Bleibt der Euro mit dem Bun­des­ad­ler übrig und dann holen wir 1 / 1 die DM aus dem Klei­der­schrank. Geht doch. Die Liter Die­sel kos­tet dann 1,18 – und zwar DM.

Damit wäre zugleich die Infla­ti­on rück­ab­ge­wi­ckelt. Sie erin­nern sich: 2002, als der Euro ein­ge­führt wur­de, kos­te­te der Liter Die­sel gera­de mal 88 Pfen­ni­ge. Der dann heu­ti­ge Preis von 1,18 DM ent­spricht einer tat­säch­li­chen Infal­ti­ons­ra­te von 2,5 % – also das, was uns das sta­tis­ti­sche Bun­des­amt seit Jah­ren vor­rech­net – wir selbst aber irgend­wie anders ein­schät­zen. Nur so mal angedacht.

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Eine kleine GmbH steuergünstig verkaufen – wie geht das?

In vie­len Bran­chen ist es üblich, einen Teil der Geschäfts­tä­tig­keit (Ver­trieb, Wer­bung, Pfle­ge der Kun­den­be­zie­hun­gen) über eine eigen­stän­di­ge GmbH abzu­wi­ckeln. Vor­teil: Die GmbH bekommt einen eige­nen Geschäfts­wert und kann spä­ter u. U. steu­er­güns­tig ver­kauft wer­den – z. B. dann, wenn die GmbH-Antei­le zu Betriebs­ver­mö­gen eines ande­ren Unter­neh­mens der Betei­lig­ten gehö­ren. Neu­es­ter Fall: Ein frei­be­ruf­li­cher Foto­graf hat­te über Jah­re hin­weg die Ver­wer­tung sei­ner Fotos von sei­ner eigen­stän­di­gen Foto-Ver­wer­tungs-GmbH aus­füh­ren las­sen. Jetzt woll­te er die GmbH-Antei­le ver­kau­fen – und zwar steu­er­be­güns­tigt bzw. so, dass alle Nach­schüs­se, die er im Lau­fe der Jah­re für die GmbH erbrin­gen muss­te, als Anschaf­fungs­kos­ten steu­er­lich berück­sich­tigt werden.

Ach­tung: Das Finanz­amt macht die­se Rech­nung nicht mit. Auch der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH) lässt die­se Gestal­tung nicht zu: „Die GmbH-Betei­li­gung    ist nicht auto­ma­tisch not­wen­di­ges Betriebs­ver­mö­gen des Foto­gra­fen“. Das ist nur aus­nahms­wei­se der Fall. Und zwar dann, wenn die GmbH den größ­ten Teil des Umsat­zes mit ande­ren Ver­wer­tun­gen als mit sei­nem Haupt-Gesell­schaf­ter macht (BFH, Urteil vom 12.1.2010, VIII R 34/07). Macht die GmbH fast aus­schließ­lich Geschäf­te mit ihrem Gesell­schaf­ter, sehen die Finanz­be­hör­den dar­in ein sog. Geld­ge­schäft – also eine Kapi­tal­an­la­ge, die auch so besteu­ert wer­den muss. Der Ver­kauf ist dann in vol­lem Umfang steuerpflichtig.

Unse­re TIPP dazu > <Mit­glied­schaft: 5,95 € inkl. MWSt monat­lich>

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Das Finanzamt liest Geschäftsberichte und Image-Broschüren – was tun?

Immer mehr GmbHs erstel­len neben dem offi­zi­el­len Jah­res­ab­schluss einen Geschäfts­bericht. Ziel ist es, eine über­sicht­li­che Infor­ma­ti­ons-Bro­schü­re über das Unter­neh­men zu haben, mit dem poten­zi­el­le Kun­den, Geschäfts­part­ner und Arbeit­neh­mer über das Unter­neh­men infor­miert wer­den. Ziel ist es auch, Punk­te fürs Rating zu sam­meln. Ach­ten Sie unbe­dingt dar­auf, dass im Geschäfts­be­richt nur „fun­dier­te“ Aus­sa­gen zum Unter­neh­men bzw. zum Geschäfts­ab­lauf stehen.

Sen­si­bi­li­sie­ren Sie alle an der Erstel­lung betei­lig­ten Mit­ar­bei­ter dafür, dass die dort ver­wen­de­ten Infor­ma­tio­nen z. B. von den Finanz­be­hör­den gele­sen wer­den und u. U. zu einer erwei­ter­ten Prü­fung führen.

Unse­re TIPPs dazu >

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Frage eines Kollegen aus S. (Saarland): Wieso gibt es für unsere kleine GmbH keinen kleinen Jahresabschluss?

Gute Fra­ge. Es geht um Fol­gen­des: Seit 1.1.2010 gel­ten neue Grö­ßen­klas­sen-Kri­te­ri­en für GmbHs. Fol­ge: Bis dahin war z. B. die GmbH mit 4,5 Mio. € Bilanz­sum­me und 9,4Mio. Umsatz und/oder mehr als 50 bis 250 Arbeit­neh­mern eine „mit­tel­gro­ße GmbH”. Nach der Neu­re­ge­lung ist sie aber „klein” Fol­ge: Der Steu­er­be­ra­ter muss nur einen klei­nen Jah­res­ab­schluss auf­stel­len. Vor­teil für Sie: Das kos­tet viel weniger.

Ach­tung: Es gibt Bera­ter, die trotzt­dem einen gro­ßen Jah­res­ab­schluss erstel­len wol­len Begrün­dung: Laut § 267 (4) HGB müs­sen die Grö­ßen­klas­sen-Kri­te­ri­en 2mal unter­schrit­ten wer­den. Erst dann wird die GmbH „klein”. Was tun. Unse­re TIPPS >

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Anträge für den Kreditmediator

Laut Chris­ti­an Thiel von der deut­schen Kre­dit­me­dia­ti­on wer­den zur­zeit mehr als 2 Dut­zend Anträ­ge auf Kre­dit­me­dia­ti­on bear­bei­tet. Unter­neh­men kön­nen die Media­ti­on ein­schafl­ten bei Kre­di­ten > 25.000 EUR. Alle Infos dazu + Antrags­un­ter­la­gen gibt es > Hier ankli­cken.

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ELENA: Jeder Arbeitnehmer kostet im Monat 7 € mehr – was tun?

Nach ers­ten Aus­wer­tun­gen berech­nen die Lohn­ab­rech­ner für jeden zu mel­den­den Arbeit­neh­mer bis zu 7 € und mehr pro monat­li­cher Mel­dung an ELENA. Bei 100 beschäf­tig­ten Arbeit­neh­mern bedeu­tet das eine jähr­li­che Zusatz­be­las­tung für Bera­ter­kos­ten im Bereich von fast 10.000 € – also durch­aus kei­ne Peanuts.

Dabei geben die Lohn­ab­rech­ner (Steu­er­be­ra­ter, Lohn­bü­ro u. a.) nach ihren Anga­ben ledig­lich die Prei­se wei­ter,  die  ihnen von den für die Über­mitt­lung der Daten zustän­di­gen IT-Dienst­leis­tern (DATEV, ande­re Soft­ware­un­ter­neh­men) dafür in Rech­nung gestellt wer­den. Gera­de für klei­ne­re Unter­neh­men ohne eige­ne Lohn­ab­buch­hal­tung gibt es dazu kei­ne wirk­li­che Alter­na­ti­ve. Die Kos­ten für die Eigen­be­reit­stel­lung der Daten sind noch höher. Was tun? zum TIPP >

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Wertvolle Infos über die Konkurrenz gibt es im Netz kostenlos

Immer mehr Geschäfts­füh­rer nut­zen das elek­tro­ni­sche Unter­neh­mens­re­gis­ter (www.unternehmensregister.de) zum Bench­mar­king. Sie infor­mie­ren sich damit über die Zah­len ihrer Kon­kur­ren­ten oder ihrer Geschäfts­part­ner. Bis dato war die Benut­zung des offi­zi­el­len Por­tals der Bun­des­an­zei­ger-Gesel­l­­schaft nicht ganz ein­fach – die Web­sei­ten prä­sen­tier­ten sich nicht beson­ders nut­zer­freund­lich – eher im Behör­den­for­mat. In den letz­ten Wochen haben die Her­aus­ge­ber nach­ge­ar­bei­tet und eine benut­zer­freund­li­che Ober­flä­che umge­setzt. Damit ist es ab sofort wesent­lich ein­fa­cher und über­sicht­li­cher, mit dem Unter­neh­mens­re­gis­ter zu arbei­ten (vgl. z. B. die neue Such­mas­ke). Unse­re TIPPS dazu >

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Viva Italia

In Rom klopft man sich schon die Schen­kel. Kurz vor den nächs­ten Wah­len wird Ber­lus­co­ni eine bis dahin noch nie da gewe­se­ne Steu­er­rück­zahl­ak­ti­on für Alle (SRA­fA) ver­kün­den – so eine Art For­za Ita­lia für den klei­nen Mann. Kurz nach den Wah­len wird er dann bekannt geben, dass Ita­li­en insol­vent ist. Jetzt dür­fen Sie drei Mal raten, wer der Dum­me ist?

Rich­tigt! Das ist zum einen der deut­sche Urlau­ber. Da ist nichts mehr mit Tos­ca­na-Fee­ling und gutem Essen. Zurück zur Blut- und Cur­ry­wurst heißt dann die Devise.

Und dann kommt schon gleich der deut­sche Wein­ken­ner. Baro­lo ist nicht mehr. Fuff­zig Euro und mehr für die Fla­sche mitt­le­rer Qua­li­tät füh­ren auch ohne Trink­ge­nuss direkt zum Dili­ri­um. Aber vom geschröpf­ten deut­schen Arbeits­ein­kom­men reicht es dann alle­mal für einen bil­li­gen Südafrikaner.

Und als drit­tes natür­lich der deut­sche Edel-Gour­met. Conig­lio mit grü­nen Asper­gi an Par­me­san, coda alla vac­ci­nara, dora­ta alla grill­a­ta oder spi­go­la pur und all die ande­ren hoff­nungs­los über­teu­er­ten Köst­lich­kei­ten. Nichts geht mehr. Nur noch Karot­ten­schnip­sel mit Kar­tof­fel­puf­fer oder viel­leicht eine Was­ser­sup­pe mit Peter­le und Brotwürfeln.

Jeden­falls immer noch bes­ser als den gan­zen Tag Lamb­chop mit Kraut und Rezi­na. Das ist viel­leicht eine Woche lang auf den Kykla­den zu ertra­gen. Danach lässt man lie­ber das GeBISS in den Tel­ler fallen.

Aber das wird schon wie­der wer­den. Nach  Ber­lus­co­ni. Amen.