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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Jumelage oder was?

Saarbrücken - Jeres - Siena
Saar­brü­cken – Jeres – Siena

Ken­nen Sie Kramp-Kar­ren­bau­er? Frau Kramp-Kar­ren­bau­er. Sie ver­sucht gera­de ihr ziem­lich deso­la­tes Bun­des­land zu ret­ten. Ihr Ret­tungs­plan ist visio­när und zugleich pro­vin­zi­ell. Sie möch­te die Bun­des­län­der neu ord­nen. Insi­der wis­sen, dass sie Regie­rungs-Che­fin des neu­en Lan­des Saar­land-Rhein­land-Pfalz-Hes­sen – kurz: Saar-Rhein-Main-Mosel-Land – wer­den will. Nicht dass wir es ihr nicht gön­nen wür­den. Viel inter­es­san­ter sind doch Euro-Zonen, also Län­der­über­grei­fen­de Struk­tu­ren, bei denen die Regio­nen frei ent­schei­den kön­nen, wer mit wem zusam­men­passt respek­ti­ve zusam­men­ge­legt wer­den will. Der Phan­ta­sie sind kei­ne Gren­zen gesetzt. Eine Opti­on wäre etwa die Jume­la­ge aus Saar­brü­cken, Nan­tes, Cott­bus und Tif­lis. Oder eine Ver­bin­dung der Gemein­den nach Liga-Zuge­hö­rig­keit. Was den Vor­teil hät­te, dass die Kom­mu­nen samt Umland auf- und abstei­gen kön­nen – eine gewis­se Leis­tungs­kom­po­nen­te erscheint uns als Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler ohne­hin unver­meid­lich. Zur Stei­ge­rung der all­ge­mei­nen Lebens­qua­li­tät käme für uns Nord­lich­ter natür­lich auch ein Zusam­men­schluss z. B. mit dem ein oder ande­ren Mit­tel­meer-Anlie­ger zugu­te. Neh­men wir z. B. noch­mal das immer noch etwas koh­le­stau­bi­ge Saar­brü­cken zusam­men mit Jeres de la Fron­te­ra bei ganz­jäh­rig spa­ni­scher Son­ne und Sie­na mit per­ma­nent gutem ita­lie­ni­schen Essen. Das wärs doch.

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BBE Media veröffentlicht neueste Geschäftsführer-Gehalts-Vergleichszahlen

Für das Geschäfts­jahr 2014 hat die BBE Media die neu­es­te Stu­die für Geschäfts­füh­rer Ver­gü­tun­gen vor­ge­legt. Ergebnis … 

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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 42/2014

Over­head: Auf­wand für Büro­kra­tie unver­än­dert hoch GmbH-Finan­zen: Wenn die Bank kün­digt, müs­sen Sie „han­deln“+ Geschäfts­füh­rer-Gehalt 2015: Pro­gno­se liegt bei 3 % plus Auf­schlag + Per­so­nal-Akqui­se: Mit XING, Face­book und Twit­ter geht mehr + Geschäfts­füh­rer-Fir­men­wa­gen: Finanz­amt will jetzt auch Umsatz­steu­er + GmbH-Kri­se: Geschäfts­füh­rer muss Auf­trags­ver­ga­be stop­pen + Haf­tung: Bei Schief­la­ge im Kon­zern haf­tet der Vor­stand + BISS

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Geschäftsführer-Firmenwagen: Finanzamt will Umsatzsteuer

Nutzt der Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer den Fir­men­wa­gen für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te, ist dafür nicht nur Lohn­steu­er (0,03 % des Brut­to­lis­ten­prei­ses) fäl­lig. Zusätz­lich will das Finanz­amt auf die 1 % – Metho­de noch 19 % Umsatz­steu­er berech­nen. Und zwar dann, wenn … 

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Personal-Akquise: Mit XING, Facebook und Twitter geht mehr

Laut Social Media Report wird bereits jede 10. Stel­le über Sozia­le Medi­en besetzt. Die Sozia­len Medi­en ste­hen unter­des­sen auf Platz 3 (2010: Platz 7) aller Ein­stel­lungs­quel­len. Jedes zwei­te Unter­neh­men hat das Bud­get für Social Media im letz­ten Jahr erhöht (zu Las­ten von Print, Head­hun­tern und Per­so­nal­be­ra­tern) und genau so vie­le Unter­neh­men haben mehr Geld in ihre Kar­rie­re-Web­sei­ten inves­tiert. Wich­tigste Online-Quel­len für die Per­so­nal­be­schaf­fung sind: … 

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Geschäftsführer-Gehalt 2015: Prognose liegt bei 3 % plus Aufschlag

Als Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer sind Sie gut bera­ten, wenn Sie Ihr Gehalt jähr­lich bis zur steu­er­lich mach­ba­ren Gren­ze anhe­ben. In der Regel kommt Sie die Gewinn­aus­schüt­tung teu­rer als die Aus­zah­lung von Ertrag als Geschäfts­füh­rer-Gehalt. So gese­hen ist ein hohes Geschäfts­füh­rer-Gehalt die ein­fachs­te Steu­er­ver­mei­dungs-Stra­te­gie in der GmbH. Wich­tig ist es, dass die for­ma­len Vor­aus­set­zun­gen für die Gehalts­er­hö­hung (Gesell­schaf­ter­be­schluss) stim­men und dass Ihre Gesamt­ver­gü­tung die steu­er­li­che Ange­mes­sen­heits-Gren­ze nicht übersteigt.

Grund­sätz­lich haben die Finanz­be­hör­den nicht ein­zu­wen­den, wenn Sie sich bei der Erhö­hung an der durch­schnitt­li­chen Lohn­ent­wick­lung ori­en­tie­ren. Für 2015 prognostiziert … 

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Krise: Geschäftsführer muss Auftragsvergabe stoppen

Vie­le klei­ne­re Unter­neh­men sichern Bank­kre­di­te mit einer Glo­bal­zes­si­on. Damit tre­ten sie zukünf­ti­ge Zah­lungs­ein­gän­ge und For­de­run­gen an die Bank ab. Das engt zwar den Finan­zie­rungs­rah­men deut­lich ein. Ist aber in der wirt­schaft­li­chen Kri­se der GmbH oft die ein­zi­ge Mög­lich­keit, Bank­kre­di­te zu ver­län­gern. In der Pra­xis gelingt es so in vie­len Fäl­len, eine kur­ze Kri­se oder den Aus­fall eines Groß­kun­den zu über­brü­cken. Nach­teil:

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Overhead: Aufwand für Bürokratie unverändert hoch

Zuletzt ver­sprach die schwarz-gel­be Koali­ti­on den Unter­neh­men eine spür­ba­re Ent­las­tung von Büro­kra­tie­kos­ten. Das ehr­gei­zi­ge Ziel lau­te­te 25 % weni­ger. Für die meis­ten Unter­neh­men sah die Rech­nung anders aus. Der Blick in die Kos­ten­ar­ten­rech­nung beleg­te: Die Kos­ten für Bera­tung, Gebüh­ren und Abga­ben stei­gen kontinuierlich.

Fakt ist:

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GmbH-Krise: Geschäftsführer muss Auftragsvergabe stoppen

Stellt der Geschäfts­füh­rer einer GmbH Insol­venz­an­trag, ist er ver­pflich­tet, die im lau­fen­den Geschäfts­be­trieb prak­ti­zier­te auto­ma­ti­sche Auf­trags­ver­ga­be an Sub­lie­fe­ran­ten sofort zu stop­pen. Dazu muss er dafür sor­gen, dass … 

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Haftung: Bei Schieflage im Konzern haftet der Vorstand

Weil die Unter­neh­mens­grup­pe Tel­Da­Fax über eine Toch­ter-GmbH noch Ver­trä­ge gegen Vor­kas­se abge­schlos­sen hat, obwohl …