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GmbH-Krise: So bleibt IHR Privatvermögen wirklich außen vor

Vie­le Urtei­le bele­gen, dass der ein­ge­setz­te Insol­venz­ver­wal­ter sehr oft sei­ne Rech­te zu weit aus­legt und der Gesell­schaf­ter-Geschäfts­­­füh­rer gar nicht pri­vat ein­ste­hen muss. Dazu gibt es jetzt ein aktu­el­les Grund­satz-Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs (BGH), das wich­tig ist für alle Geschäfts­führer ohne Betei­li­gung an der GmbH (Fremd-Geschäfts­füh­rer). Dazu führt der BGH aus: … 

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Betriebliche Altersversorgung: Mehr Anreize auch für kleinere Firmen

Die Neu­aus­rich­tung der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung (bAV) kommt in Fahrt. Nach Arbeits­mi­nis­te­rin Andrea Nah­les (SPD) kom­men jetzt auch Vor­schlä­ge von den Gewerk­schaf­ten und der Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (vgl. Nr. 13/2015). Im Kern geht es dar­um, die bAV auch für die Mit­ar­bei­ter in klei­ne­ren Unter­neh­men attrak­ti­ver zu machen. … 

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Geschäftsführer in 2 Firmen: Falsche Gehalts-Buchung kostet SIE Straf-Steuer

Ist der Geschäfts­füh­rer der GmbH zugleich auch als Geschäfts­füh­rer einer Ein­zel­fir­ma tätig, muss das Gehalt kor­rekt ver­bucht wer­den. Das Gehalt als GmbH-Geschäfts­füh­rer ist eine Betriebs­aus­ga­be, für die Lohn­steu­er gezahlt wer­den muss. Das Gehalt als Geschäfts­füh­rer der Ein­zel­fir­ma ist steu­er­lich Gewinn aus dem Gewer­be­be­trieb. Die­se wird im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er ver­an­lagt bzw. mit ent­spre­chen­den Vor­aus­zah­lun­gen belas­tet. Pro­ble­me mit den Finanz­be­hör­den sind vor­pro­gram­miert, wenn der Geschäfts­füh­rer der Ein­zel­fir­ma von der GmbH bezahlt wird. … 

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BGH-aktuell: Vermögen des GmbH-Gesellschafters ist ab sofort tabu

Nutzt die GmbH eine pri­va­te Immo­bi­lie eines Gesell­schaf­ters, dann konn­te es bis­her sein, dass die­se im Fal­le einer Insol­venz als „Eigen­ka­pi­tal erset­zend“ behan­delt wur­de. Fol­ge: Der Insol­venz­ver­wal­ter konn­te eine Immo­bi­lie im Insol­venz­ver­fah­ren wei­ter zu den bis­he­ri­gen Kon­di­tio­nen nut­zen. Mehr noch: Die Pacht­ein­nah­men aus der Immo­bi­lie gin­gen auf das Kon­to des Insol­venz­ver­wal­ters. Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer, die von die­ser Recht­spre­chung betrof­fen waren, konn­te damit über Ihre pri­va­te Immo­bi­lie nicht mehr ver­fü­gen. Die­se wur­de zwangs­wei­se in die GmbH-Insol­venz einbezogen. … 

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In der wirtschaftlichen Krise müssen SIE im Amt bleiben

Auch wenn Sie als Geschäfts­füh­rer in der wirt­schaft­li­chen Kri­se der GmbH bereits inner­halb der Drei­wo­chen-Frist kor­rekt Insol­venz­an­trag gestellt haben, dür­fen Sie anschlie­ßend nicht ein­fach Ihr Amt nie­der­le­gen (OLG Frank­furt, Beschluss vom 11.11.2014, 20 W 317/11, rechts­kräf­tig). …

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Steuerrückzahlungen für 2014 gibt es wieder nur mit Verzögerungen

Weil die Finanz­be­hör­den 2014 rund 20 % zu wenig Per­so­nal haben, wird die Bear­bei­tung der Steu­er-Erklä­run­gen 2014 dop­pelt so lan­ge dau­ern wie noch vor weni­gen Jah­ren (2012). Nach Ein­rei­chung der Steu­er­un­ter­la­gen müs­sen Sie im Durch­schnitt 3 Mona­te (bis­her: 4 bis 6 Wochen) bis zur Aus­zah­lung von Steu­ern war­ten. Im Ein­zel­fall kann das auch schon ein­mal 6 Mona­te dauern.… 

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Zoll-Kontrolle: Schwarzarbeit geht vor (Dokumentationspflichten)

In 2014 hat der Zoll ins­ge­samt 36.500 Arbeit­ge­ber in Sachen Lohnunter­grenze und Schwarz­ar­beit kon­trol­liert. Dar­aus folg­ten 2.246 Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen vermeint­lichen Ver­stö­ßen. Das sind exak­te 6,1 %. Haupt­sün­der: Die Bau­bran­che. Allen Unken­ru­fen zum Trotz wer­den es in 2014 nicht viel mehr sein. Pro­blem: Von den 6.900 Plan­stel­len des Zolls sind 600 nicht besetzt. Auch dem Zoll feh­len Mit­ar­bei­ter. Laut Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um wird sich die­se Situa­ti­on so schnell nicht behe­ben las­sen (Quel­le: Zoll­sta­tis­tik). …

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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 15/2015

Volkelt-NLWirt­schaft und Poli­tik: Zoll kon­trol­liert Schwarz­ar­beit vor Min­dest­lohn + Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung: Effek­ti­ver mit pro­fes­sio­nel­ler Lei­tung + Nach­fol­ge: Fami­li­en-GmbHs ste­hen auf wack­li­gem Fun­da­ment + GmbH-Job­an­ge­bo­te: Sozia­le Medi­en wer­den immer wich­ti­ger + Fir­men­wa­gen: Kei­ne Kür­zung bei ein­ge­schränk­ter Pri­vat-Nut­zung + Arbeits­recht: Leis­tungs-begrün­de­te Anschluss-Arbeits­ver­trä­ge sind unwirk­sam+ Wirt­schafts-Recht: Prü­fen Sie Ihre Mahn­schrei­ben +  BISS

 

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Gesellschafterversammlung: So führen SIE professioneller und effektiver

Für eine ord­nungs­ge­mä­ße Beschluss­fas­sung in der GmbH ist es wich­tig, die Form-Vor­schrif­ten für die Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung der GmbH genau ein­zu­hal­ten (Ein­la­dung, Tages­ord­nung usw.). Eben­so wich­tig ist es, den Ablauf … 

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Familien-GmbH: So managen SIE die Nachfolge

Nach der PWC-Stu­die „Fami­li­en­un­ter­neh­men“ sind deut­sche Fami­li­en-Unter­­neh­men auf Kon­flikt­fäl­le zwi­schen den Fami­li­en­mit­glie­dern schlecht vor­be­rei­tet. Ledig­lich 40 % der Unter­neh­men haben ein Kon­flikt-Manage­ment z. B. in einer Unter­neh­mens-Char­ta oder als Bestand­teil der Gesell­schafts­ver­trä­ge insti­tu­tio­na­li­siert. Typi­sche Fami­li­en-gepräg­te Kon­flikt­aus­lö­ser in den deut­schen Fami­li­en-Unter­neh­men, die „Zünd­stoff“ ber­gen, sind: …