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Internet: Änderungen bei der Google-Suche

Unter­neh­men, deren Inter­net-Sei­ten nicht smart­phone-opti­miert sind, wer­den ab sofort schlech­ter gelis­tet. Sie wer­den im Goog­le-Ran­king wei­ter unten pla­ziert. Das betrifft in ers­ter Linie die Goog­le-Abfra­gen, die über das Smart­phone ein­ge­ge­ben wer­den. In Euro­pa sind das aber bereits 20 % aller Goog­le-Abfra­gen. Sogar 30 % aller Online-Ein­käu­fe wer­den unter­des­sen über Tablet oder Smart­phone getätigt. … 

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Aktuell Volkelt-Briefe

Koalitions-Ausschuss zum Mindestlohn: Ohne Ergebnis vertagt

Erst wur­den die betrof­fe­nen Unter­neh­men ver­trös­tet: Die Gro­Ko woll­te am 23.4. die Pra­xis-Erfah­run­gen mit dem Min­dest­lohn ernst­haft prü­fen, neu bewer­ten und ggf. nach­bes­sern. Jetzt ist die Ent­täu­schung doch recht groß. Man hat sich auf „Nichts” ver­stän­digt. Was im Klar­text heißt: Die büro­kra­ti­schen Zumu­tun­gen (und Kos­ten natür­lich) spie­len für die Poli­tik offen­sicht­lich kei­ne Rol­le. Die CDU beteu­ert zwar wei­ter­hin, dass es Ände­run­gen geben wird. Für die betrof­fe­nen Unter­neh­men müs­sen wir aller­dings kon­sta­tie­ren: Hei­ße Luft und die Ver­är­ge­rung über die Büro­kra­tie-Poli­tik nimmt wei­ter zu. Wen wundert´s.

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Psychologie: Stehen die Gesellschafter noch hinter IHNEN? – Hinhören zwischen den Zeilen

Psy­cho­lo­gie ist gefragt, wenn der Chef zu einem wich­ti­gen Mit­ar­bei­ter kei­ne Basis fin­det. Dann fal­len im Vor­feld der Tren­nung schon ein­mal Sät­ze wie: „Sie haben sich ver­än­dert in letz­ter Zeit“ oder „Ihr Team steht nicht mehr hin­ter ihnen“. Dabei han­delt es sich genau genom­men meist ledig­lich um Spe­ku­la­tio­nen oder Unter­stel­lun­gen, die sich einer sach­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung ent­zie­hen. Die­se Art psy­cho­lo­gi­scher Kriegs­füh­rung gegen unbe­lieb­te Mit­ar­bei­ter nimmt zu. Zuletzt hat sich Andre­as Nent­wich, Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer der Inte­rims Agents GmbH, in sei­nem Buch „Raus­flie­gen mit Erfolg“ mit sol­chen pole­mi­schen Tech­ni­ken auseinandergesetzt.

Aber auf­ge­passt: …

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Archiv: Volkelt-Briefe

Volkelt-Brief 17/2015

Volkelt-NLIntui­ti­on: Stimmt die Che­mie mit den Gesell­schaf­tern noch? – Wie Sie ein Gespür dafür bekom­men + Büro­kra­tie-Abbau: Der Min­dest­lohn ist nur ein (klei­ner) Bau­stein + Res­sort-Geschäfts­füh­rer: Pas­sen die Auf­ga­ben und Qua­li­fi­ka­tio­nen noch? + Neu­es Urteil: Geschäfts­füh­rer kön­nen Lauf­bahn-Ende fle­xi­bler pla­nen + Steu­er: Unter­neh­mens­ver­trag darf nicht nur auf dem Papier ste­hen + Betriebs­prü­fung: Finanz­amts-siche­re Kas­sen­sys­te­me kom­men +  BISS …

 

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Bürokratie-Abbau: Der Mindestlohn ist nur ein (kleiner) Baustein

Wenn die Min­dest­lohn-Run­de der Bun­des­re­gie­rung heu­te zur Bestands­aug­nah­me zum Min­dest­lohn zusam­men kommt, haben die meis­ten Geschäfts­füh­rer ohne­hin kei­ne grö­ße­ren Erwar­tun­gen. Fakt ist, dass es nur zu einer Kon­trol­le nach Papier kom­men dürf­te – in der Pra­xis wird sich spä­tes­tens nach 2 Wochen kein Arbeit­neh­mer mehr dar­an erin­nern kön­nen, wie er an wel­chem Tag gear­bei­tet hat. Die per­sön­li­che Befra­gung der Mit­ar­bei­ter durch den Zoll wird kaum ver­wert­ba­ren Erkennt­nis­se brin­gen. Dabei geht es den meis­ten Unter­neh­men nicht – wie von der Poli­tik unter­stellt – um das „Füh­ren von Lis­ten“, son­dern um die) Arbeits­zeit für die Doku­men­ta­ti­on und das Geld für das Lohnbüro. .. 

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Ressort-Geschäftsführer: Passen Aufgaben und Qualifikationen noch?

In GmbHs mit meh­re­ren Geschäfts­füh­rern wer­den Res­sorts ein­ge­rich­tet. Ent­we­der nach BWL-Vor­ga­be in ein kauf­män­ni­sches und ein tech­ni­sches Res­sort (oder: Ver­trieb, Mar­ke­ting, Pro­duk­ti­on usw.). Effek­ti­ver in klei­ne­ren Fir­men ist es, die Res­sorts nach den tat­säch­li­chen Abläu­fen im Unter­neh­men und nach der Qua­li­fi­ka­ti­on des Geschäfts­füh­rers aus­zu­rich­ten. Wie Res­sorts gebil­det wer­den, dazu gibt es kei­ne gesetz­li­chen Vorgaben. 

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Neues Urteil: Als Geschäftsführer können SIE IHR Laufbahn-Ende flexibler planen

Vie­le Geschäfts­füh­rer haben zur Alters­si­che­rung eine Pen­si­ons­zu­sa­ge mit der GmbH ver­ein­bart. Pro­blem bis­her: Wer­den nicht alle steu­er­li­chen Vor­aus­set­zun­gen ein­ge­hal­ten, dro­hen bei einer Betriebs­prü­fung saf­ti­ge Nach­zah­lun­gen. Z. B., wenn eine sog. Über­ver­sor­gung vor­liegt. Das ist nach Auf­fas­sung der Finanz­be­hör­den immer dann der Fall, wenn der Geschäfts­füh­rer nach dem Aus­schei­den mehr als 75 % sei­nes letz­ten Brut­to­ver­diens­tes aus sei­ner Alters­ver­sor­gung erhält. So monie­ren die Finanz­äm­ter, wenn die Pen­si­ons­zu­sa­ge auf 75% des letz­ten Aktiv­be­zugs ver­ein­bart wird, für den Geschäfts­füh­rer aber zusätz­lich eine Direkt­ver­si­che­rung von der GmbH gezahlt wird. Kam es zu einer Betriebs­prü­fung, dann muss­te die über­höh­te Pen­si­ons­rück­stel­lung auf­ge­löst wer­den und dem Papier-Gewinn der GmbH zugeschlagen. 

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Ärger mit dem Finanzamt: Unternehmensvertrag darf nicht nur auf dem Papier stehen

Das Finanz­amt akzep­tiert die Steu­er­wir­kung eines Gewinn­ab­füh­rungs­ver­tra­ges nur, wenn alle Vor­ga­ben exakt ein­ge­hal­ten sind. In vie­len Fäl­len wird die vor­ge­schrie­be­ne 5‑Jah­res-Frist nicht ein­ge­hal­ten. Z. B. dann, wenn im Ver­trag eine Lauf­zeit über 5 Wirtschafts­jahre kor­rekt datiert ist (hier: 1.1.2005 bis 31.12.2010). Die Organ­gesellschaft aber erst zu einem spä­te­ren Zeit­punkt (hier: mit Ver­trag vom 9.2.2005) ord­nungs­ge­mäß ins Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wur­de (FG Düs­sel­dorf, Urteil vom 3.3.2015, 6 K 4332/12 K, F).

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Betriebsprüfung: Finanzamts-sichere Kassensysteme kommen

Um sicher­zu­stel­len, dass in Zukunft nur noch Kas­sen­sys­te­me in der Pra­xis ein­ge­setzt wer­den dür­fen, die gegen jede Art von Mani­pu­la­tio­nen geschützt sind, prü­fen die Grü­nen der­zeit, wel­cher Scha­den durch feh­ler­haf­te Kas­sen­sys­te­me ver­ur­sacht wird und wel­chen Auf­wand es ver­ur­sa­chen wür­de, neue Kas­sen-Sys­te­me ein­zu­füh­ren (Quel­le: Klei­ne Anfra­ge der Frak­ti­on Die Grü­nen an die Bun­des­re­gie­rung vom 14.4.2015).

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BISS - DIE Wirtschafts-Satire

Stimmungsbilder

DeutschlandDie Gedan­ken sind frei. Grund­sätz­lich mal. Aller­dings nur in gewis­sen Gren­zen. So ist z. B. der, der den grie­chi­schen Ban­ken kein Geld mehr geben will, ein ganz schlech­ter Euro­pä­er. Wahr­schein­lich gar kei­ner mehr. Schon eher ein Natio­na­list. Ein patrio­ti­scher Natio­na­list. Mit hoher Wahr­schein­lich­keit sogar Natio­na­list und – das kommt erschwe­rend dazu – Sozia­list – also Natio­nal­so­zia­list. Also ein Faschist. Jetzt stel­len Sie sich mal vor: Natio­na­list und Kom­mu­nist. So wie der Putin. Ein Natio­nal­kom­mu­nist. Fast unvor­stell­bar, wie grau­sam das sein muss. Die Zeit der flie­ßen­den Gren­zen ist ja schon lan­ge vor­bei. Wir leben ja jetzt bereits seit eini­gen Jah­ren in einem alter­na­tiv­lo­sen schwarz-rot-Zustand. Für Nuan­cen bleibt da kein Raum. Ent­we­der dafür oder dage­gen. Rein oder raus. Ent­we­der bis du ein fun­da­men­ta­ler Isla­mist oder ein bra­ver Moham­me­da­ner. NSU oder BMW. Singl oder in einer Bezie­hung. RO 80 oder gekocht 160. Alt oder jung. Katho­lisch oder Evan­ge­lisch. Abtrei­bungs­geg­ner oder Mör­der. Da müs­sen Sie sich schon ent­schei­den. Ob Sie z. B. im Flücht­lings­heim hel­fen oder ob Sie eins abfa­ckeln. Ob alle blei­ben dür­fen oder ob alle weg müs­sen. So ist das eben in der Main­stream-Demo­kra­tie. Die Mehr­heit ent­schei­det. So ein­fach dane­ben ste­hen und kei­ne Mei­nung haben, geht nicht. Und wenn´s mal nicht stimmt: Pech gehabt.