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Volkelt-Briefe

Trennung vom (Geschäfts-) Partner: Was passiert IT-mäßig?

Was pas­siert eigent­lich IT-mäßig, wenn Sie sich von Ihrem Geschäfts­part­ner tren­nen wol­len? Abgesehen ..

von allen juris­ti­schen Fol­gen, muss Ihr IT-Bera­ter im schlech­tes­ten Fall Doku­ment für Doku­ment in die Hand neh­men und prü­fen, wo es hin­ge­hört, und ent­schei­den, wer dar­über Ver­fü­gungs­rech­te hat. O‑Ton eines damit befass­ten IT-Bera­ters: „Das ist müh­sa­me Klein­arbeit“. Das kos­tet und meist ist eine kor­rek­te Zuord­nung der Doku­men­te (Brie­fe, Ver­trä­ge, Abspra­chen, Noti­zen, E‑Mails) gar nicht mehr möglich.

Das pas­siert, wenn die IT „gewach­sen“ ist und eine sys­te­ma­ti­sche Netz­werk-Archi­tek­tur nicht ange­legt wur­de. Nach unse­ren Erfah­run­gen betrifft das eine gan­ze Rei­he von klei­ne­ren Fir­men. Der täg­li­che Geschäfts­be­trieb lässt hier kei­ne Zeit zur Ord­nung und schon in 2 Jah­ren ist ein unüber­sicht­li­ches Daten­cha­os ent­stan­den. Sicher ist: Ohne pro­fes­sio­nel­len IT-Bera­ter kom­men Sie hier nicht wei­ter. Wie trans­pa­rent und sys­te­ma­tisch ist Ihre Dokumentation?

Nicht weni­ger pro­ble­ma­tisch ist es, wenn auch die Ehe­part­ner die Fir­men-IT, pri­va­te PCs und note­books gemein­sam nut­zen, ohne dass getrenn­te Zugän­ge mit eige­nem Pass­wort und eige­ner Doku­men­ten­ab­la­ge ein­ge­rich­tet sind. Unter­des­sen gibt es vie­le Anbie­ter, die aus­ge­zeich­ne­te und über­sicht­li­che Doku­men­ta­ti­ons-Sys­te­me anbie­ten. Zusatz­ef­fekt: Damit ver­hin­dern Sie auch, dass Sie bei einer mög­li­chen pri­va­ten Betriebs­prü­fung (vgl. Nr. 4/2014) mehr pri­va­te Infor­ma­tio­nen offen legen als Sie müssen.

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