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Neue Gesetze: Arbeitszeit-Flexibilität auf Kosten der Unternehmen

Poli­tik hat gut reden, wenn es ums Ver­tei­len und Ange­bo­te machen geht. Z. B. in der Dis­kus­si­on um den Anspruch von Teil­zeit­ar­beit­neh­mern zur Rück­kehr auf die vol­le Arbeits­zeit. Die Zah­len spre­chen für sich: … 

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Gesellschafterversammlung: BGH verschärft Formvorschriften

Sind die Gesell­schaf­ter einer GmbH zer­strit­ten, kommt es auf jedes juris­ti­sches Detail an. Z. B., wenn … 

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GF-Altersversorgung: Obergrenze für Pensionsrückstellungen

Geschäfts­füh­rer-Kol­le­gen vor allem klei­ne­rer GmbHs nut­zen die Pen­si­ons­rück­stel­lung in ers­ter Linie dazu, den Gewinn der GmbH zu drü­cken. Für ihre Alters­ver­sor­gung set­zen Sie aber eher auf Immo­bi­li­en, pri­va­te Ver­mö­gens­bil­dung oder eine pri­va­te Ren­te. ACHTUNG: Wer dennoch … 

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Mehr Bürokratie: EU spekuliert auf die Körperschaftsteuer

Mit der Über­nah­me zusätz­li­cher Auf­ga­ben (Siche­rung der EU-Außen­gren­zen, Kos­ten der Migra­ti­on) und dem Aus­tritt Groß­bri­tan­ni­ens steht die EU unter Kos­ten­druck. Die Plä­ne für eigen­stän­di­ge Finan­zie­rungs­quel­len sind bereits aus­ge­ar­bei­tet (Quel­le: Mon­ti-Bericht). Ange­dacht sind: Eine Ban­ken­steu­er, eine CO2-Abga­be, eine Finanz­trans­ak­ti­on­steu­er oder eine Betei­li­gung an der Kör­per­schaft­steu­er. Die­se Opti­on soll zunächst auf gro­ße Unter­neh­men (Kon­zer­ne: Umsatz > 750 Mio. €) beschränkt wer­den. ACHTUNG: … 

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NEU: Besserer Neustart nach Scheidung und Privatinsolvenz

In einem Grund­satz­ur­teil hat der Bundes­gerichtshof (BGH) jetzt erst­mals und rechts­ver­bind­lich für zukünf­ti­ge Fäl­le fest­ge­stellt, dass die Ansprü­che des Geschäfts­füh­rers und Mehr­heits­ge­sell­schaf­ters auf fort­lau­fen­de Ruhe­geld­zah­lun­gen aus einem Pen­si­ons­fonds Arbeits­ein­kom­men sind und dem­nach nur nach den Bestim­mun­gen des § 850 Abs. 2 ZPO gepfän­det wer­den kön­nen (BGH, Urteil vom 16.11.2016, VII ZB 52/15).

Vor­teil für den Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer: Es gilt der Pfän­dungs­schutz für Arbeits­ein­kom­men. Laut BGH kommt es dabei nicht auf die Beteiligungs­höhe des Geschäfts­füh­rers an. Das gilt für den Fremd-Geschäfts­füh­rer genau­so wie für den beherr­schen­den Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer. Gestal­tungs­hin­weis: GmbH-Anteil für 0 EUR an einen Ver­trau­ten über­tra­gen, Gehalt für eine Zeit run­ter, Gewinn in Rück­la­gen ansparen.

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Steuer privat: Geld zurück vom FA gibt es erst ab Mai

Die Finanz­äm­ter wer­den die ESt-Steu­er­erklä­run­gen 2016 erst ab März 2017 bear­bei­ten. Je nach Bear­bei­tungs­dau­er kön­nen Sie also frü­hes­tens im Mai 2017 mit einer Rück­zah­lung rech­nen. Dazu gibt es Zahlen: … 

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Steuer NEU: Rückstellung für Steuerschulden

Eine Organ­ge­sell­schaft darf für eine Inan­spruch­nah­me für Steu­er­for­de­run­gen des Finanz­amts gegen den Organ­trä­ger in der Bilanz eine ent­spre­chen­de Rück­stel­lung aus­wei­sen. Voraussetzung: … 

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GmbH-Recht: Verpflichtung zur Mitarbeit in der GmbH

Eine Klau­sel im Gesell­schafts­ver­trag, die den Gesell­schaf­ter zur akti­ven Mit­ar­beit in der GmbH ver­pflich­tet, ist grund­sätz­lich zuläs­sig und wirk­sam. Unwirk­sam ist eine sol­che Klau­sel aller­dings dann, … 

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Geschäfte: Öffentliche Ausschreibungen noch gezielter nutzen

Sämt­li­che öffent­li­chen Auf­trä­ge müs­sen euro­pa­weit aus­geschrieben wer­den. Auch wenn das längst noch nicht in allen Fäl­len und allen Län­dern sys­te­ma­tisch pas­siert, sind in den letz­ten Jah­ren zahl­rei­che Inter­net-Por­ta­le ent­stan­den, mit denen die öffent­li­che Auf­trags­ver­ga­be trans­pa­ren­ter gewor­den ist. Den­noch: Vie­le klei­ne­re Unter­neh­men nut­zen die damit ver­bun­de­nen Geschäfts­chan­cen nicht sys­te­ma­tisch. Haupt­grund: „Da geht es fast immer um Groß­pro­jek­te“.

Stimmt nicht: Ein Blick in die Aus­schrei­bungs­über­sich­ten des Bun­des und der Län­der z. B. zeigt, dass auch in klei­ne­ren Tran­chen aus­ge­schrie­ben wird, und zwar nach alle mög­li­chen Wirt­schafts­gü­tern und Dienst­leis­tun­gen (z. B. Büro­aus­stat­tun­gen, Werk­zeug­aus­stat­tun­gen, medi­zi­ni­sche Spe­zi­al­ge­rä­te, Wei­ter­bil­dung, Bera­tungs­leis­tun­gen, Leasing­angebote usw.).

Einen sys­te­ma­ti­schen Über­blick über die Aus­schrei­bun­gen des Bun­des und der Län­der mit Sor­tie­rung nach Bran­chen, Gewer­ken, Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen gibt es unter > https://www.bund.de > Aus­schrei­bun­gen. In den meis­ten Regio­nen gibt es außer­dem regio­na­le Ver­ga­be-Por­ta­le, die Sie über die ent­spre­chen­de Such­ein­ga­be in Goog­le, Bing oder ande­ren Such­ma­schi­nen schnell fin­den – so zum Bei­spiel die regio­na­len Ver­ga­be-Por­ta­le der Fraunhofer-Gesellschaft.

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Overhead: So drücken kleinere Unternehmen ihre Beraterkosten

Der aktu­el­le Report des renom­mier­ten Zen­trums für Euro­päi­sche Wirt­schafts­for­schung (ZEW) im Auf­trag der Stif­tung Fami­li­en­ge­sell­schaf­ten offen­bart: Der Stand­ort Deutsch­land nimmt 2016 nur noch Platz 12 ein und belegt damit im Moni­to­ring unter 18 Kan­di­da­ten einen beschei­de­nen Platz im hin­te­ren Mit­tel­feld. Zu wenig für mit­tel­stän­di­sche Inves­to­ren, wenn es dar­um geht, nach­hal­ti­ge Stand­ort-Inves­ti­tio­nen zu entscheiden.

In der Tat: …