In vielen GmbHs nutzen die Gesellschafter die jährlichen Beschlussfassungen zum Jahresende (Erteilung einer Pensionszusage, Änderung des Geschäftsführer-Anstellungsvertrages) auch dazu, um überfällige Anpassungen und Änderungen des GmbH-Gesellschaftsvertrages (auch genannt: Änderung der Satzung) zu beschließen. Zum Beispiel …
Kategorie: Volkelt-Briefe
„IT-Wirtschaft“ soll ab sofort die mittelständische IT-Wirtschaft und Start-ups zusammenführen und vernetzen. Über Konsortien und Kooperationen sollen interoperable all-in-one IT-Lösungen für KMU angeboten werden. Das Zentrum ist über eine Online-Plattform und vor Ort in Berlin, Aachen, Kassel und Karlsruhe zu erreichen. Es unterstützt KMU der IT-Branche zu Fragen der IT-Sicherheit, des Datenschutzes,Software Ergonomie, Digitale Geschäftsmodelle und zur Entwicklung offener Standards und systematische Softwarelösungen. Weiterführende Infos gibt es hier anklicken (Quelle: PM des Bundeswirtschaftsministeriums vom 4.12.2017)
Weil der Geschäftsführer einer GmbH zum Nachweis seiner Privatfahrten in den Jahren 2003 bis 2006 ein Formularbuch verwendete, das erst nach den strittigen Jahren in den Handel gekommen war, versagte das Finanzamt die steuerliche Anerkennung als Fahrtenbuch und besteuerte den privaten Nutzungsanteil für den geleasten Maserati (Anschaffungskosten: 116.000 EUR) nach der 1%-Methode. Fazit: Auf keinen Fall zur Nachahmung empfohlen – ggf. droht zusätzlich ein Verfahren wegen Betrugs und Urkundenfälschung (FG Rheinland-Pfalz, Urteil v. 13.11.2017, 5 K 1391/15).
Mit 2 Jahren zur Bewährung ist der Drogeriemarkt-König Anton Schlecker einigermaßen davon gekommen. Im besonders schweren Fall wäre sogar ein Haftstrafe von bis zu 10 Jahren möglich gewesen. Vergehen: Insolvenzverschleppung, Untreue und Beihilfe zum Bankrott (§ 283a StGB). Dass mit …
Die BBE-Unternehmensberatung hat die neuesten Zahlen zur GmbH-Geschäftsführer-Vergütung veröffentlicht. Abgefragt wurde auch die Gehaltsentwicklung aus dem aktuellen Geschäftsjahr und den sich aus den vorläufigen Zahlen zum Jahresergebnis ergebenden Werten für die Tantieme. Wir haben die Gehaltsentwicklung für Industrie-GmbHs etwas genauer angeschaut. Auffällig: Der Anteil, der als Erfolgsvergütung (Tantieme) gezahlt wird, ist auch in diesem Wirtschaftssektor deutlich gestiegen. In 2016 lag der durchschnittlich als Tantieme gezahlte Anteil an der Gesamtvergütung noch bei rund 16 %. Unterdessen liegt kein Wirtschaftszweig der Industrie mehr unter diesem Wert. Mittlerweile liegt der durchschnittliche Tantieme-Anteil bei knapp über 26 % – das ist ein Anstieg von 10 Prozentpunkten innerhalb nur eines Jahres. Damit wird fast jeder vierte Euro in Abhängigkeit vom Betriebsergebnis verdient. Das deckt sich auch mit den Zahlen aus anderen Sektoren – auch dort ist ein stetig steigender Tantieme-Anteil auszumachen (z. B. Dienstleister-GmbHs bzw. Handwerker-GmbHs mit einem Tantieme-Anteil von jeweils rund 20 %).
Insgesamt ergibt …
Als unser Solar-Modul schon wieder defekt war, platzte mir der Kragen. Ich beauftragte den Monteur, das Modul abzubauen. Dann passierte erst einmal nichts. Zwei Wochen später rief mich der Chef der Luginsland GmbH persönlich an und machte sich die Mühe, mir die Nachhaltigkeit eine Solar-Moduls zu erklären und die Kostenersparnis der Warmwasseraufbereitung vorzurechnen. Das leuchtete mir ein. Wir vereinbarten, dass der Monteur im Frühjahr bei der nächsten Routine-Wartung der Heizungsanlage das Ersatzteil für das Solar-Modul mitbringt und einbaut. Was das mit Digitalisierung zu tun hat? …
Ab 1.1.2018 sind die Finanzbehörden berechtigt, unangekündigte Kassenprüfungen (Kassennachschau) vor Ort durchzuführen. Dazu muss der Prüfer sich nicht nur mit seinem Dienstausweis zu identifizieren, sondern auch ein Dokument vorlegen, aus dem ausdrücklich seine Autorisierung zur Nachschau hervorgehen muss (Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen).
Beschließen zwei GmbHs die Beendigung eines Unternehmensvertrages und müssen diese Beschlüsse notariell beurkundet werden, dann ist das zwar in einer einheitlichen notariellen Urkunde möglich. Es sind aber zwei Vorgänge, die einzeln berechnet werden (BGH, Urteil v. 26.9.2017, II ZB 27/16).
Eine gute Möglichkeit, sich an StartUps zu beteiligen, die Ihre Branche betreffen, bietet das Förderprogramm „INVEST Zuschuss zum Wagniskapital”. Allerdings müssen Sie sich dazu als Privatperson bzw. Gesellschafter privat engagieren. Eine direkte Beteiligung der GmbH an den StartUps ist nicht möglich. Vorteil: Es gibt einen Erwerbs- und einen Exit-Steuerzuschuss für den Investor. Auf der Investzuschuss-Seite des Bundeswirtschaftsministeriums gibt es eine Liste der StartUp-Unternehmen, die für diesen Zuschuss zugelassen sind. Hier können Sie einsehen, welche interessanten StartUps es in Ihrem Geschäftsfeld gibt.
